Während unser ML-Team bisher in dieser Saison nicht nur gefühlt sehr wenig zum Einsatz kam, standen nun die ausstehenden Spiele in gleich drei Wochen hintereinander an. Allerdings konnten wir am endlich nachgeholten ersten Spieltag gegen Die Dart Crew aus Albersloh, wie auch schon im Erstrundenmatch des ML-Cups, nichts reißen. Denn außer Rückkehrer Andy Haverland sollte leider nicht ein einziger Devil sein Match für sich entscheiden, was nach Adam Riese ein enttäuschendes 1:15 ergibt.
Doch bereits eine Woche später gegen Paddy’s Dart Club I war der Optimismus wiederhergestellt und mit vereinten Kräften wollten wir endlich angreifen. Aus unseren Reihen nahm vor allem René Rietmann das wörtlich und feuerte gleich zwei 180er ins Board. Es folgte ein spannender Schlagabtausch zweier Teams, bei dem sich die Gäste aus Ochtrup zuerst mit einem Punkt belohnen durften. Da Aufgeben aber nie eine Option war, verhalf uns unsere Stärke im Decider noch zum finalen 8:8 und damit ebenfalls zu einem Punkt.
Diesen Lauf der Vorwoche wollten die Devils dann natürlich auch ins letzte Ligaspiel des Jahres gegen SG Coesfeld 06 I mitnehmen. Insbesondere Andy Haverland ließ bereits im ersten Leg seines ersten Spiels nichts anbrennen und warf ein 15-Darts-Leg inklusive 180 und einem High Finish von 110 Punkten. Auch das gesamte Team schien noch von dem neuen Aufschwung zu profitieren, sodass am Ende einer weiteren ausgeglichenen Partie ein erneutes Unentschieden steht und wir schließlich sogar auswärts punkten können.
Das wohl wichtigste und gleichzeitig letzte Match der Hinrunde war auch von der bisher größten Spannung geprägt, denn beim zweiten Team des 1. Zweckler Dartvereins spielte die Altenrheiner NWDV-Vertretung nämlich gegen ihren direkten Konkurrenten. Vor diesem heiß erwarteten Spitzenspiel trennte uns übrigens nur ein Sieg Vorsprung von den unmittelbaren Verfolgern, sodass eine Rückfahrt aus Gladbeck ohne Punkte natürlich nie eine Option sein durfte.
Die Konstellation beider bisher ungeschlagener Mannschaften versprach nicht nur ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe, sondern konnte genau das schlussendlich auch liefern. Mit insgesamt 13 Bestleistungen auf beiden Seiten spiegelt sich ein durchgehend tolles Niveau auch im finalen Gleichstand von 10:10 wider. Nach diesem bedeutenden Auswärtspunkt gehen wir quasi als Herbstmeister aus der ersten Saisonhalbzeit und freuen uns unglaublich auf die Rückrunde im neuen Jahr.
Beim letzten Heimspiel am Samstag traf das Altenrheiner ML-Team mal wieder auf unsere alten Namensvetter, nämlich auf die Roten Teufel aus Erkenschwick. Bei einer zusammenfassend ziemlich ausgeglichenen Begegnung konnten wir die Führung der Gegner zwar mehr als einmal egalisieren, aber zu keinem Zeitpunkt selbst übernehmen. Auch in den letzten Doppeln sollten unsere Devils schließlich keinen Punkt mehr für die Tabelle herausholen, wodurch wir unsere Gäste mit 7:9 gewinnen lassen und selbst noch auf den ersten Saisonerfolg in der ML-Liga warten.
Die Erfolgsserie des SC Altenrheine in der Kreisliga Nordrhein-Nord 1 reißt nicht ab, sie nimmt stattdessen sogar neue Ausmaße an. Gegen die Gäste des DC Bocholt 3 durften wir unseren bisher eindeutigsten Sieg der Saison feiern. Ohne einen einzigen Decider brachten wir fast ausnahmslos jedes Spiel über die Ziellinie, denn bei einem überdeutlichen 19:1 überließen wir der gegnerischen Mannschaft lediglich einen Gnadenpunkt, damit wir auch in der Rückrunde noch einmal wiederkommen dürfen.
Wie in der Vorwoche schon der Sohn, machte es ihm sein Vater Joachim Friede nach und glänzte sogar mit einem kleinen Kunststück. Als Debütant verwandelte er den vorzeitigen Matchpoint mit einem 103er High Finish zum 18-Darts-Leg im Doppel mit Co-Kapitän Chris Naberbäumer. Wichtig war die starke Teamleistung im Endeffekt für die Leg- und Satzverhältnisse innerhalb unserer Liga, sodass wir statistisch gestärkt in das bevorstehende Duell mit unserem direkten Verfolger in der Tabelle gehen können.
Es war Zeit für Spieltag 5 und auch vom DJK Eintracht Coesfeld wollte die Altenrheiner NWDV-Mannschaft nicht ohne Punkte nach Hause fahren. Über lange Strecken und vor allem in der ersten Hälfte lieferten beide Seiten sich eine spannende und ebenbürtige Partie. Als richtungsweisend erwies sich der Einsatz von Debütant Alex Friede, der unser Team mit einem sehr überzeugenden Auftritt noch vor den Doppeln wieder auf Kurs brachte.
Erst auf der Zielgeraden setzten sich die Devils mit einem entscheidenden Vorsprung zum finalen Ergebnis von 13:7 ab. Damit ergibt sich durch eine tolle Teamleistung der nächste Auswärtserfolg und insgesamt fünfte Saisonsieg zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn weil das Parallelspiel der Konkurrenz nur unentschieden endet, rücken wir an die Position des Tabellenersten und sind in der NWDV-Kreisliga Nordrhein-Nord 1 nun neuer Spitzenreiter.
Nach der Auslosung für die erste Pokalrunde war uns zwar bewusst, dass wir gegen Die Dart Crew eine schwierige Aufgabe bekommen würden. Doch die Befürchtungen sollten sich dann beim Heimspiel am vergangenen Wochenende schnell bewahrheiten, weil die Devils leider in zu wenigen Momenten genug ausrichten konnten. Erst als der Sieg der Gäste bereits feststand, blühten unsere Spieler mehr auf und holten noch ein paar Punkte für die Ergebniskosmetik.
Dennoch schlug sich besagtes Aufblitzen auch statistisch in einigen Bestleistungen nieder. So fielen neben der 180 von TC Andreas Schimmel noch ein 105er Finish sowie ein 16-Darts-Leg von Felix Ostmann. Am Schluss hat uns aber leider auch der Tausch des Heimrechts keinen wirklichen Vorteil gebracht, sodass die Devils nicht unverdient mit 5:11 verlieren. Wir wünschen unseren Besiegern natürlich alles Beste für die weiteren Runden!
Dass die ersten drei Siege kein Zufall waren, wollte das Altenrheiner Kreisliga-Team auch am vierten Spieltag beweisen. Auf unserer heimischen Anlage beehrten uns also die bisher noch fremden Spieler des SV Biemenhorst. Die Sorge über die noch unbekannten Gegner verpuffte allerdings relativ schnell, als wir bereits im ersten Einzelblock immer mehr Kontrolle über den Abend gewinnen konnten. Vor allem in den Doppeln haben wir danach absolut nichts anbrennen lassen und kein einziges Leg abgegeben.
Auf dem Durchmarsch zum sprichwörtlichen Kantersieg von 18:2 stimmte fast alles, besonders auch die ein oder andere Bestleistung der Partie. Allen voran war da mal wieder Team Captain Peter Gunka, der plötzlich wie entfesselt mit einem 82er Average inklusive 13-Darter grandios aufspielte. Am Ende ist natürlich besonders die Legdifferenz von sage und schreibe 56:15 eine Wohltat für die Statistik, wodurch uns trotz Punktgleichheit nur noch ganz wenige Sätze vom Tabellenführer trennen.
Der dritte Spieltag verschlug die Mannschaft des SC Altenrheine nach Reken, wo das dritte Team des DC Dartona auf uns wartete. Dort verlief der Einstieg in die Partie zunächst noch auf Augenhöhe, bevor wir relativ schnell die Nase vorn hatten und unsere Gegner auch nicht mehr an uns vorbeiließen. Bis zum Schluss konnten die Spieler um Kapitän Peter Gunka diese Führung halten und zum nächsten erfreulichen Gesamtergebnis von 12:8 (nach Legs 46:31) ausbauen.
Das ergibt damit eine Zwischenbilanz von drei verdienten Siegen aus drei gespielten Matches, was uns nur knapp auf den zweiten Tabellenplatz positioniert. Viel besser hätten wir unseren Einstand in die NWDV-Kreisliga also kaum feiern können. An der Stelle geht ein besonderer Dank an unsere Sponsoren @fahrradfrohlich und insbesondere auch an @sandmannundscholtengmbh für die Bereitstellung eines Bullis für unsere Auswärtsfahrten.
Wieder einmal sollte das allseits beliebte Lokalderby zwischen Grün-Weiß Amisia Rheine und dem SC Altenrheine in eine neue Runde gehen. Damit ist nun auch das Altenrheiner ML-Team wieder im aktiven Ligabetrieb unterwegs. Während wir in der Vorsaison genau dort noch einen umkämpften Sieg feiern konnten, waren wir gestern gegen die respektabel gut aufgelegten Nachbarn leider nicht nur quantitativ, sondern insgesamt auch qualitativ etwas zu schwach besetzt.
Nach einem deutlichen Rückstand zu Beginn konnte nämlich zunächst sogar nur TC Andreas Schimmel seine Gegenwehr auch in Punkte umsetzen, der frei nach dem Motto „Der Kapitän geht als Letzter von Bo(a)rd“ die Fahne für seine Crew hochhielt. Ganz nebenbei glänzten Maik Naberbäumer mit einem 17-Darter und Erik Gedamke mit einer 180. Letzterer verhalf uns zwar noch zu ein bisschen mehr Schadensbegrenzung, trotzdem mussten wir uns mit 4:12 geschlagen geben.