Der Triathlon in Steinbeck bot wieder alles, was das Triathlonherz begehrt. Spannenden Sport, eine herausfordernde Strecke und hochsommerliche Temperaturen. Die Athleten des SC Altenrheine waren gleich bei vier Wettkämpfen vertreten. Ingrid König, Oliver Dobrzinski und Philipp von der Haar konnten sich auf dem Podium ihrer Altersklasse platzieren.
Schon in den Tagen vor dem Wettkampf war klar, dass nicht nur der Anstieg zum Dickenberg die Herausforderung des Wettkampfs sein wird. Beim Steinbecker Triathlon 2026 sollte auch die Sonne und die hohen Temperaturen den Wettkampf maßgeblich beeinflussen.
Die ersten Wettkämpfer, die im Mittelland-Kanal ihre erste Disziplin absolvieren mussten, waren die Steelman. Der heroische Name des Wettkampfs hatte in diesem Jahr seinen Namen besonders verdient. Nach den 1900 Metern im noch wohltemperierten Kanal lagen Göran Blaschke, Oliver Dobrzinski und Jan Wiggers gut im Rennen. Dann folgten die sechs Runden auf dem Rennrad. Diese summierten sich zu 82 Kilometer. Sechs Runden bedeuteten auch sechs Mal musste der Anstieg zum Dickenberg erklommen werden. Nach der 10-prozentigen Steigung ging es in leichten Wellen zum höchsten Punkt der Radrunde. Von hier fuhren die Sportler mit Höchstgeschwindigkeiten von knapp 65 Stundenkilometer wieder Richtung Steinbeck. Jan Wiggers konnte den kleinen Rückstand nach dem Schwimmen aufholen, so das er und sein Vereinskollege Oliver Dobrzinski die Radstrecke gemeinsam absolvierten. Im Gleichklang ging es dann durch die zweite Wechselzone. Die 21 Kilometer am Kanal boten kaum Schatten, aber dafür beste Wettkampfübersicht. Jan Wiggers konnte sich von seinem Vereinskollegen mit einem kuragierten Lauf absetzen. Nach 4:47:45 Stunden erreichte er als 6. der M30 und 23. der Gesamtwertung das Ziel. Oliver Dobrzinski gewann die Wertung in der AK 40 nach 4:59:18 Stunden. Göran Blaschke erwischte keinen guten Tag und musste nach einem guten Schwimmen mit Magenproblemen beim Radfahren aussteigen.
Die kürzeste Distanz wählte Philipp von der Haar. Bei der Volksdistanz musste er 500 Meter schwimmen, 27 Kilometer mit dem Rad unterwegs sein und etwas mehr als 5000 Meter laufen. Nach 10 Minuten wechselte von der Haar im Vorderfeld der Volksdistanz auf das Rad. Auf zwei Rädern und in den Laufschuhen konnte er seine Position behaupten. Als 3. der M35 beendet er nach 1:28:28 Stunden das Rennen.
Für die olympische Distanz hatte sich Ingrid König eingetragen. Das Schwimmen zählt nicht zu ihren Lieblingsdisziplinen. Doch nach 34 Minuten hatte sie die Konkurrenz vor Augen. Sie wusste aber, dass sie an Land die Gegnerinnen der AK 60 nicht zu fürchten braucht. Souverän spulte sie die 41 Rad- und knapp 10,5 Laufkilometer ab. Nach 2:59:11 Stunden musste die Konkurrenz in ihrer Altersklasse anerkennen, dass heute keine schneller war als Ingrid König.
Beim ersten Start in der Verbandsliga Nord ging es auch über die Olympische Distanz. Die Chancen für eine gute Platzierung standen aber nicht gut, da der SCA mit nur 3 von 4 Startern in den Teamwettkampf ging. Stefan Günnigmann, der zum ersten Mal für den SCA in den Ligawettkampf ging, verpasste ein wenig die erste Disziplin. Holte aber dafür in Part zwei und drei umso mehr auf. In der zweiten Radrunde überholte er seine Vereinskollegen Christian Dudek und Ralf Uhlenbruch. Auch beim Laufen ließ er etliche Konkurrenten hinter sich und arbeitete sich so auf den 29. Rang der Verbandsliga vor (Endzeit 2:33:44 Stunden). Nach einem guten Schwimmen spürten Christian Dudek schon, dass das heute nicht sein Tag wird. Die 41 Radkilometer spulte er noch ab, beim Laufen musst er den Wettkampf beenden. Triathlon ohne Training! „Geht, ist aber hart“ resümiert Ralf Uhlenbruch. Der Rücken verhinderte drei Monate lang strukturiertes Rad- und Lauftraining. So kämpfte sich der SCler über die Strecke und platzierte sich nach 2:45:56 Stunden als 45. der Verbandsliga. Mit zwei Ausfällen belegen die Altenrheiner den 14. Rang der Verbandsliga Nord.
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3. |
M 35 |
267 |
Philipp von der Haar |
01:28:28 |
00:10:00 (3.) |
00:50:19 |
00:24:57 (7.) |
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1. |
W 60 |
801 |
Ingrid König |
02:59:11 |
00:34:31 (2.) |
01:21:45 |
00:59:14 (1.) |
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6. |
M 30 |
61 |
Jan Wiegers |
04:47:45 |
00:36:05 (3.) |
02:26:51 |
01:41:23 (6.) |
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1. |
M 45 |
112 |
Oliver Dobrzinski |
04:59:18 |
00:35:16 (1.) |
02:27:54 |
01:52:55 (4.) |
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29. |
618 |
Stefan Günnigmann |
02:33:44 |
00:32:12 (49.) |
01:10:17 (27.) |
00:48:28 (31.) |
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45. |
619 |
Ralf Uhlenbruch |
02:45:56 |
00:27:51 (32.) |
01:20:12 (49.) |
00:55:35 (44.) |