Der Triathlon in Melle war für Ralf Uhlenbruch, Triathlet des SC Altenrheine, ein guter Einstieg in die Saison 2024. Auf der verkürzten Volksdistanz platzierte er sich als 21. der Gesamtwertung auch vorne in der Altersklasse.
Mit molligen 23 Grad lockte das Wellenfreibad in Melle die Sportler in das Becken. Was bei der Anmeldung aussah wie ein reiner Einsteigertriathlon, entpuppte sich am Veranstaltungstag als bunt gemischter Wettkampf. Vom Mountainbike bis zum Highend-Triathlonrad war alles in der Wechselzone vertreten. „Aber genau das macht Triathlon aus, man steht gemeinsam an der Startlinie und will schwimmen, Rad fahren und laufen. Egal ob Ersttäter oder Routinier, ob Zielankunft oder flottes Tempo im Fokus steht“ zeigte sich Ralf Uhlenbruch vom Flair der Veranstaltung begeistert.
Ungewöhnlich kurze 400 Meter war die erste Disziplin lang. Nach 7:10 Minuten stand Uhlenbruch in der Wechselzone. Die ebenfalls kurzen 16 Radkilometer durfte man auf einer leicht welligen und abwechslungsreichen Wendepunktstrecke absolvieren. Nach dem zweiten Wechsel lief der Triathlet des SC Altenrheine die knapp 5,5 Kilometer in 22:20 Minuten. Damit konnte er eine Endzeit von unter einer Stunde für sich verbuchen. Mit den 58:50 Minuten im Ziel platzierte er sich auf dem fünften Rang der AK 50 / 55.
Für viele Triathletinnen und Triathleten aus dem Münsterland ist der Triathlon in Steinfurt der Auftakt in die heiß geliebte Dreikampfsaison. So auch in diesem Jahr für sechs Sportler des SC Altenrheine. Die Sechs nutzten das ganze Angebot an unterschiedlichen Wettkampfstrecken des Steinfurter Veranstalters. Die Europameisterin Ingrid König gewann erwartungsgemäß ihre Altersklasse beim olympischen Triathlon. Verena Vidal Murcia und Oliver Dobrzinski schafften den Sprung auf das Siegerpodest.
Zwar hat sie sportliche Erfahrung, aber nervös war Daniela Noordanus vor ihrem ersten Volkstriathlon doch. In der Auftaktdisziplin, den 500 Metern im Freibad von Steinfurt, musste Noordanus ihrer Vereinskollegin Sabine Roß noch den vortritt lassen. Die routinierte Schwimmerin Roß war schon nach 9:11 Minuten auf dem Weg zum Rad, um sich auf die 20 Kilometer lange Radstrecke zu machen. Mit dem Anstieg zur Hollicher Mühle versprach die Radstrecke für alle Teilnehmer einer Herausforderung zu werden. Mit dem Rad konnte Claudia Noordanus den Rückstand aufholen und sich im vereinsinternen Duell an die Spitze setzen. Auf der fünf Kilometer langen Laufrunde verteidigte Claudia Noordanus ihren Vorsprung und platzierte sich nach 1:30:32 Stunden auf dem 5. Rang in der AK 40. Sabine Roß erkämpfte sich in der AK 50 mit der Endzeit von 1:38:08 Stunden den 6. Platz.
Mit den Six-Days, einer Laufveranstaltung über sechs Tage, in den Beinen stellte sich Ingrid König der Konkurrenz beim olympischen Triathlon. Auch knapp drei Wochen nach dem anspruchsvollen Laufwettkampf lief die Maschine von König schon wieder auf vollen Touren. Nach 2:37:43 Stunden hatte König die tausend Meter im Schwimmbecken, 40 Radkilometer und 10 Laufkilometer souverän abgespult. In der AK 60 konnte keine Gegnerin ihr den Sieg streitig machen. Nach langer Wettkampfpause stellte sich Verena Vidal Murcia wieder der Herausforderung eines olympischen Triathlon. Sie meisterte diese Herausforderung sehr gut und konnte sich nach2:49:37 Stunden über den zweiten Rang in der AK 40 freuen.
Zweitausend Meter Schwimmen, achtzig Kilometer mit dem Rad und dann noch 20 Kilometer in den Laufschuhen. Diesen beachtlichen Saisoneinstieg hatten Oliver Dobrzinski und Christoph Börger in Steinfurt gewählt. Die ersten beiden Disziplinen des Triathlon absolvierten die beiden im absoluten Gleichschritt. Auch die vier Anstiege zur Hollicher Mühlen konnten die beiden nicht trennen. Erst in den Laufschuhen setzte sich Oliver Dobrzinski deutlich ab. Nach 4:30:14 Stunden Wettkampfzeit platzierte sich Dobrzinski auf dem 2. Rang in der AK 45. Das er beim Laufen noch nicht an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen konnte, war Christoph Börger schon vor dem Wettkampf klar. Zu viele Verletzungen ließen ein kontinuierliches Lauftraining nicht zu. Deshalb lief er nach 4:50:50 Stunden auch zufrieden als 6. der AK 45 ins Ziel.
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113 |
35 |
Daniela Noordanus |
AK 40 |
5 |
00:12:15.9 |
00:47:21.0 |
00:30:55.2 |
01:30:32.1 |
||||||
|
136 |
48 |
Sabine Roß |
AK 50 |
6 |
00:09:11.6 |
00:53:59.2 |
00:34:58.1 |
01:38:08.9 |
||||||
|
60 |
11 |
Ingrid König |
AK 60 |
1 |
00:23:28.5 |
01:22:24.5 |
00:51:50.5 |
02:37:43.5 |
|
87 |
21 |
Verena Vidal Murcia |
AK 40 |
2 |
00:25:31.8 |
01:27:55.6 |
00:56:10.5 |
02:49:37.9 |
|
20 |
19 |
Oliver Dobrzinski |
AK 45 |
2 |
00:37:46.9 |
02:21:21.3 |
01:31:05.9 |
04:30:14.1 |
|
35 |
32 |
Christoph Börger |
AK 45 |
6 |
00:37:41.3 |
02:21:09.7 |
01:51:59.5 |
04:50:50.5 |
Dem Saisonauftakt in der Verbandsliga im Triathlon fieberten die Aktiven des SC Altenrheine schon die ganze Winterzeit hin. Am Sonntag begann dann der mit Spannung erwartete erste Wettkampf für Damian Wievelsiep, Göran Blaschke, Pavel Evastratov und Vitali Schmidt in Gütersloh beim Dalkeman 2024. Mit einer guten Mannschaftsleitung erkämpften sich die vier einen zehnten Rang bei diesem Sprinttriathlon.
Bei den 500 Auftaktmetern im Freibad von Gütersloh, dem Wettkampfzentrum dieser traditionsreichen Veranstaltung, zeigten besonders Wievelsiep und Blaschke das sie in der Verbandsliga nicht nur dabei sein, sondern mitspielen wollten. Nach8:15 Minuten stürmte Damian Wievelsiep als erster SCler in Richtung Rad. Nur 19 Sekunden später wechselte auch Göran Blaschke die Disziplin. Die nur sehr leicht welligen 20 Radkilometer, aufgeteilt in zwei Radrunden, boten für die Wettkämpfer einen hervorragenden Überblick über die Konkurrenz. An den Wendepunkten konnten die Abstände zu den anderen Wettkämpfern sehr gut abgeschätzt werden. Damian Wievelsiep, der sich zurzeit auf die Langdistanz in Roth vorbereitet, merkte schon auf dem Rad, dass dieser Wettkampf für ihn gut lief. Mit einer Zeit von 30:16 Minuten fuhr er weiter im Vorderfeld der Verbandsliga mit. Auch Göran Blaschke, Pavel Evstratov und Vitali Schmidt waren auf den 20 Radkilometern schnell unterwegs und positionierten sich für die abschließenden fünf Laufkilometer. Im Gütersloher Mohnspark ging es mit einem kleinen Anstieg über den abwechslungsreichen Kurs. Auf den zwei Runden liefen Blaschke, Evstratov und Schmidt mit Zeiten etwas über 20 Minuten fast identische und schnelle Laufsplits. Damian Wievelsiep verlor in den Laufschuhen etwas an Boden im Vergleich zu seinen Vereinskollegen.
Nach 1:02:28 Stunden führte Damian Wievelsiep das SCA-Quartett ins Ziel. Damit belegte er in der gut besetzten Verbandsliga den 27. Platz. Mit der vereinsintern schnellsten Laufzeit schob sich Blaschke (1:03:09 Stunden) noch bis auf knapp 30 Sekunden an seinen Vereinskollegen heran und belegte den 31. Rang in der Liga. Ein gutes erstes Ligarennen schloss Pavel Evstratov mit dem Lauf ab und finishte als 40. der Verbandsliga den Dalkeman 2024. Mit einer schnellen Laufzeit ließ Vitali Schmidt noch etliche Verbandsligisten hinter sich. Mit einer Endzeit von 1:07:04 Stunden erreichte er Platz 48 in der Verbandsliga Nord.
Mit 146 Punkten platzierte sich der SC Altenrheine mit Rang 10 im Mittelfeld der Verbandsliga.
Mannschaftsplatz 10
|
Nr |
Platz |
Name |
Vorname |
AK |
AK |
Schwimmen |
Rad |
Lauf |
Endzeit |
|
619 |
27 |
Wevelsiep, |
Damian |
7. |
M30 |
8:15 |
30:16 |
21:23 |
1:02:28 |
|
617 |
31 |
Blaschke, |
Göran |
4. |
M45 |
8:34 |
31:55 |
20:08 |
1:03:09 |
|
620 |
40 |
Evstratov, |
Pavel |
5. |
M40 |
9:22 |
31:24 |
20:48 |
1:04:38 |
|
618 |
48 |
Schmidt, |
Vitali |
7. |
M35 |
11:45 |
32:03 |
20:20 |
1:07:04 |
ESSEN. Drei Kids aus der TriKidsgruppe der Koorperation SV Teuto Riesenbeck und SC Altenrheine gingen beim Duathlon in Essen auf dem Parkplatz 10 des Messegeländes an den Start. Für Emilia Menger von der DJK Arminia und Eduard Schmidt vom SC Altenrheine war es ihr erster Duathlon überhaupt. Mika Blaschke kannte den Duathlon schon aus dem Jahr davor. Alle drei trainieren öfters zusammen und standen sehr motiviert, aber natürlich auch aufgeregt, am Start bei den Schülern B.
Als erstes ging Emilia Menger an den Start. 800 MeterLaufen, 4,8 Kilometer Radfahren und wieder 400 Meter Laufen standen auf dem Programm. Menger platzierte sich beim ersten Lauf im Mittelfeld, ging dann aufs Rad, wo ihr noch etwas Erfahrung fehlt. „Das lief aber auch gut“, sagte sie nach dem Wettkampf. Dann stand noch der zweite Lauf über 400 Meter an, der sehr an den Kräften zerrte. Menger lief bei ihrem ersten Duathlon bei den NRW-Meisterschaften als Zehnte in Ziel.
Eduard Schmidt und Mika Blaschke waren eine halbe Stunde später an der Startlinie. Beide waren trotz Wettkampferfahrung sehr aufgeregt.
Nach dem Startschuss ging Blaschke mit der Führungsgruppe auf die Strecke. Schmidt platzierte sich kurz dahinter. Nach der ersten von zwei Laufrunden hatten sich vier Sportler leicht abgesetzt, unter ihnen Blaschke. Eduard Schmidt führte die Verfolgergruppe, cirka 15 Meter dahinter an.
Blaschke stieg zehn Meter hinter dem ersten Läufer auf das Rennrad. Schmidt wechselte als Fünfter auf sein Rad, etwas 30 Meter hinter Blaschke. Bei den drei Runden auf dem Rad ging Mika Blaschke hohes Tempo und überholte den Führenden schon auf den ersten 500 Metern und war dann so im Flow, dass er mit ca. 1:30 Minuten Vorsprung auf die letzen 400 Meter ging und den Sieg locker nach Hause lief.
Schmidt stieg als Vierter vom Rad und hielt die Platzierung auch nach dem abschließenden 400-Meter-Lauf. Am nächsten Sonntag steht für Mika Blaschke der erste Triathlon in Aachen an, Nach seinen zwei Siegen bei den ersten zwei Starts, könnte er in Aachen mit einem Sieg schon den Gesamtsieg in der NRW-Schnupperserie klar machen.
L Interessierte Kinder, die beim Triathlon reinschnuppern möchten, können Samstag um 10 Uhr zum Training nach Riesenbeck ins Beermann Stadion kommen.
Melanie Auffenberg und Oliver Dobrzinski vom SC Altenrheine unterstützen nunmehr zum 2 Mal mit Ihrer Teilnahme die Spendenaktion des Rotary Clubs Münster International als Teilnehmer einer Mixedstaffel beim diesjährigen Münstermarathon. „Wir sind stolz darauf, dass wir nach dem 3. Platz letztes Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Mixedstaffel (548 Teilnehmer) erreicht haben. Dieser Erfolg ist nicht nur für uns persönlich, sondern auch für die Sozialprojekte, die wir mit unserem Lauf unterstützt haben ein tolles Ergebnis“ sagte Oliver Dobrzinski nach dem Zieleinlauf.
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Zum Saisonende hat sich Ingrid König vom SC Altenrheine noch den Paukeschlag übriggelassen. Bei den Kontinentalmeisterschaften im Langdistanztriathlon wurde die Triathletin überlegene Europameisterin in der AK 60. Mit einer herausragenden Zeit von 12:05 Stunden verbesserte König bei ihrer dritten Langdistanz ihre persönliche Bestzeit noch einmal um mehr als 10 Minuten.
Almere ist nicht nur die achtgrößte Gemeinde der Niederlande und die größte Gemeinde der Provinz Flevoland, sondern auch eine niederländische Triathlonhochburg mit einer langen Tradition. Dabei reizt nicht nur die ungewöhnliche Architektur der modernen Innenstadt, sondern auch die Umgebung die Triathleten aus ganz Europa immer wieder in Almere an den Start zu gehen. Ingrid König hatte sich bis vor knapp acht Wochen noch intensiv auf die Weltmeisterschaft im Sprinttriathlon in Hamburg vorbereitet. Nach der WM über die sehr kurze Triathlondistanz musste der Schalter trainingsmäßig komplett umgelegt werden. In Almere standen die üblichen 3,8 Kilometer im Meer, 180 Kilometer auf dem Rad und der Marathon auf dem Programm. Ingrid König trainiert in den acht Wochen die langen Einheiten und war in dieser Zeit oft 20 Stunden und mehr je Woche sportlich unterwegs. „Eigentlich war die Zeit für die Vorbereitung einer Langdistanz recht kurz“ beschreibt König ihre Trainingsvorbereitung. Aber die Triathletin des SC Altenrheine kann nicht nur mental sondern auch physisch auf eine lange Erfahrung bei Ausdauerwettkämpfen zurückgreifen.
Kurz vor dem Schwimmstart war es nebelig und Ingrid König konnte kaum die Bojen des Dreieckkurses sehen. Doch die Sonne vertrieb nicht nur den Nebel, sondern deutete schon an, dass der Tag nicht nur lang, sondern auch heiß wird. Nach 1:31 Stunden lief die SClerin in die Wechselzone und schwang sich auf das Wettkampfrad. Sehr zufrieden war Ingrid König mit den 180 Radkilometern. Auf den zwei Radrunden gab es für niederländische Verhältnisse wenig Wind, aber dafür Kopfsteinpflaster und etliche scharfe Kurven. Dafür sah man auf der 90 Kilometer langen Runde viele schöne Ecken von Flevoland. Auch auf der zweiten Runde konnte man zwischen Meer und Binnenland neue Blickwinkel finden, auch wenn die Wettkämpfer sich immer wieder auf ihr Rennen konzentrieren mussten. Mit 5:47 Stunden fuhr sich Ingrid König an die Spitze ihrer Altersklasse.
Mittlerweile lief die Sonne zur Höchstform auf und spätestens als Ingrid König in die Laufschuhe schlüpfte war klar, dass Kühlung ein wichtiger Faktor für den Marathon werden würde. Aber Ingrid König liebt diese langen Rennen und in Almere fand sie immer besser in den Wettkampf. Mit einer Zeit von 4:33 für die 42 Kilometer lief sie unangefochten an der Spitze der Europameisterschaften der Triathletinnen in der AK 60.
Nach 12:05 Stunden war der sportliche Tag im Ziel für die erfolgreiche Sportlerin aus Rheine zu Ende. Damit verbesserte Ingrid König bei ihrer dritten Langdistanz nach den Starts in Roth noch einmal um 10 Minuten. „Mit dieser herausragenden Zeit hätte Ingrid bei allen großen internationalen Rennen ihre Altersklasse gewonnen“ ordnet Manfred Ricklin , Leiter der Ausdauerabteilung des SCA und selbst erfahrener Triathlon mit etlichen Welt- und Europameistertiteln, die Leistung von Ingrid König ein.
Als Europameisterin hat Ingrid König ihrer langen Sammlung von Titeln eine weitere sehr wertvolle Ehrung hinzugefügt.
|
Start |
07:36:14 |
|
Swim End |
01:31:27 |
|
Bike Start |
01:38:09 |
|
Bike 10.5K |
01:58:07 |
|
Bike 40K |
02:50:48 |
|
Bike 65K |
03:36:29 |
|
Bike 90K |
04:26:42 |
|
Bike 95K |
04:37:14 |
|
Bike 124.5K |
05:35:04 |
|
Bike 149.5K |
06:22:54 |
|
Bike 174.5K |
07:15:09 |
|
Bike End |
07:25:10 |
|
Run Start |
07:31:29 |
|
Run 0.9K |
08:41:19 |
|
Run 1.7K |
07:40:45 |
|
Run 6.2K |
08:02:09 |
|
Run 11K |
09:47:55 |
|
Run 12K |
08:46:19 |
|
Run 16.3K |
09:09:03 |
|
Run 21K |
10:54:11 |
|
Run 22K |
09:53:02 |
|
Run 26.4K |
10:16:12 |
|
Run 31K |
11:59:57 |
|
Run 32K |
10:59:15 |
|
Run 36.5K |
11:22:22 |
|
Run 41K |
|
|
Announcer |
12:04:38 |
|
Finish |
12:05:01 |
Beim Saisonfinale der Verbandsliga Nord in Versmold belegten die Triathleten des SC Altenrheine einen guten 10 Platz. Schnellster SCler war Damian Wievelsiep, der schon beim Schwimmen den Grundstein für seine gute Platzierung legte. Christoph Börger und Ralf Uhlenbruch komplettierten die durch einen kurzfristigen Ausfall geschwächte Mannschaft.
Nach zwei sehr guten Verbandsligastarts in Steinbeck und Saerbeck, wo die Dreikämpfer des SCA Platz drei und eins über die olympische Distanz erkämpften, mussten beim Finale nur die Hälfte der Kilometer absolviert werden. Kühl präsentierte sich das Naturfreibad in Versmold. Der Neopren war für die kurzen 500 Meter im Becken erlaubt. Aber auch ohne Neo zeigt Damian Wievelsiep sein Klasse und stieg nach 8:04 Minuten aus dem Becken. Ralf Uhlenbruch benötigte, allerdings mit der Unterstützung des Neoprens, nur 19 Sekunden länger für die erste Disziplin. Alle drei SCler konnten sich auf Grund der guten Schwimmzeiten noch in der Wechselzone kurz anfeuern, bevor es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke ging. Vier Runden, drei Wendepunkte und eine gut ausgebaute Bundesstraße waren das Rezept für eine schnelle, aber unrhythmische Radstecke. Damian Wievelsiep ließ sich von den vielen Antritten nicht irritieren und benötigte nicht einmal 30 Minuten für Part zwei des Triathlon. Christoph Börger fuhr nach einem kurzen Verfahrer in der ersten Runde zielsicher im Feld der Verbandsliga Nord weiter nach vorne.
Abwechslungsreich und auch überaus spannend ging es auf den zwei Laufrunden zu. Im Stadtpark von Versmold ging es um jede Sekunde, denn die Verbandsliga wurde, da nur vier Schwimmbahnen zur Verfügung standen, in zwei Gruppen in den Wettkampf geschickt. „Man wusste also nie, ob nicht die Konkurrenz aus der ersten Gruppe schneller unterwegs war. Die waren ja schon im Ziel“ beschreibt Ralf Uhlenbruch die Motivation der letzten Disziplin. Damian Wievelsiep zeigt auch beim Laufen eine gute Leistung und lief als 18. der Verbandsliga nach 1:02:38 Stunden ins Ziel. Christoph Börger (Platz 34, 1:05:42 Stunden) und Ralf Uhlenbruch (Platz 40, 1:06:35 Stunden) steuerten ihre Punkte zu dem Mannschaftsergebnis hinzu. So reichten dem SCA auch nur drei Starter, um sich beim Finale auf dem 10. Rang zu behaupten.
|
Platz |
Name |
Vorname |
Schwimmen |
Wechsel 1 |
Rad |
Wechsel 2 |
Laufen |
Endzeit |
|
18 |
Wevelsiep, |
Damian |
8:04 |
2:03 |
29:42 |
1:19 |
21:30 |
1:02:38 |
|
34 |
Börger, |
Christoph |
9:20 |
2:05 |
30:38 |
1:11 |
22:27 |
1:05:42 |
|
40 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
8:23 |
2:31 |
32:34 |
1:18 |
21:48 |
1:06:35 |
10. SC Altentheine I 160 Punkte
Bei diesem besonderen Jubiläum, der vierzigsten Auflage des Riesenbecker Triathlon, wollten die Aktiven des SC Altenrheine nicht fehlen. Die zwölf Triathleten wollten aber nicht nur teilnehmen, sondern wie in den anderen Jahrzehnten auch durch Leistung der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken. Acht Mal standen die SCler auf der Siegertreppe der Altersklassenwertung.
Die Volksdistanz ist in Riesenbeck der Klassiker. Schon bei den ersten Veranstaltungen lockte dieses Format die interessierten Ausdauersportler zu diesem neuen Event. Im Laufe der Jahre wurden die Längen und Strecken dieses Wettkampfes immer wieder verändert. In diesem Jahr mussten die Athleten 600 Meter schwimmen, auf einem sehr kurzen Rundkurs knapp 20 Kilometer mit dem Rad fahren und 5 Kilometer rund um den Tormoorsee laufen. Die nur 6,7 Kilometer lange Radrunde sowie die 2,5 Kilometer lange Seerunde waren zwar insbesondere in der letzten Runde recht voll, sie boten aber den Zuschauern beste Möglichkeiten den spannenden Wettkampf zu verfolgen.
Mit dem Startschuss stürmten Jan Veldhuis, Göran Blaschke und Damian Wievelsiep nach vorne. Nur 11 Minuten später saßen sie schon auf den Rädern und etablierten sich damit in der Spitze des über 200 Teilnehmer starken Feldes. In der nächsten Welle wurden dann Ralf Uhlenbruch, Christian Dudek, Michael Mittelberg und Manfred Ricklin an den Strand gespült. Lutz Brüning, der sich ganz spontan für den Start entschieden hatte, ließ sich im Wasser etwas mehr Zeit, um dann insbesondere in den Laufschuhen mächtig aufzutrumpfen.
In dem leistungsstarken und engen Feld behauptet sich das Trio Veldhuis, Blaschke und Wievelsiep auch beim Radfahren in den Top Ten. Manfred Ricklin, der schon vor mehr als 35 Jahren in Riesenbeck am Start war, konnte in seiner Paradedisziplin, dem Radfahren, wieder glänzen.
Auf der zuschauerfreundlichen Laufrunde musste sich dann die Spreu vom Weizen trennen. Die ersten zwanzig Triathleten der Gesamtwertung absolvierten die fünf Laufkilometer zwischen 17 und 20 Minuten. Jan Veldhuis hatte mit einer Platzierung unter den ersten Drei spekuliert, musste aber verletzungsbedingt beim Laufen etwas Tempo herausnehmen. Als Fünfter der Gesamtwertung zeigte er aber eine sehr gute Leistung. Direkt hinter Veldhuis lief Göran Blaschke nach 1:05:57 Stunden ins Ziel. Mit dieser Zeit war er in der AK 45 nicht zuschlagen. Damian Wievelsiep (1:07:28 Stunden) verpasste als 14. der Gesamtwertung und Vierter der AK 30 nur knapp das Podium. Ralf Uhlenbruch (1:09:18 Stunden) fuhr 35 Jahre nach seinem ersten Start in Riesenbeck mit dem Bronzetitel der AK 55 nach Hause. In der Gesamtwertung wurde er Zwanzigster. Christian Dudek (1:10:33 Stunden) zeigte sich trotz längerer Wettkampfpause konkurrenzfähig und wurde hinter Uhlenbruch Vierter in der AK 55. Michael Mittelberg und Manfred Ricklin boten ein spannendes Vereinsduell. Nach dem Schwimmen war Mittelberg vor Ricklin. In der zweiten Disziplin holte Ricklin auf, musste aber Michael Mittelberg auf Grund der besser Laufleistung den Vortritt lassen. Michael Mittelberg (1:12:51 Stunden) und Manfred Ricklin (1:16:04 Stunden) platzierten sich in der AK 60 bzw. AK 65 jeweils auf dem Vizetitel. Mit einer Laufzeit von 19:16 Minuten schob sich Lutz Brüning (1:14:39 Stunden) auf den dritten Rang derAK20 vor.
Ingrid König hatte schon einige Radkilometer vor dem Wettkampf in den Beinen, da sie sich auf eine Langdistanz vorbereitet. Nach dem Schwimmen donnerte die SCler mit der drittschnellsten Radzeit aller Teilnehmerinnen über den Kurs und fuhr damit an die Spitze der AK 60. Beim Laufen musste sie ihre ganze Routine ausspielen, um die Angriffe der Zweitplatzierten abzuwehren. Nach 1:18:06 Stunden hatte König die AK 60 gewonnen. Birgit Bölker erkämpfte sich nach 1:29:54 Stunden den zweiten Rang in der AK 55. Svenja Feist machte es ihrem Vater Michael Mittelberg gleich und schaffte den Sprung auf das Treppchen. Sie belegt nach 1:23:14 Stunden den dritten Rang in der AK 30.
Nur ein SCler hatte sich für die olympische Distanz gemeldet. Guido Wilke schwamm im Torfmoorsee 1,5 Kilometer, radelte 6 Runden, die sich zu 40 Radkilometer summierten, und lief zum Abschluss 10 Kilometer rund um den See. Als Sechster der AK 55 beendet er nach 2:45:28 Stunden das Rennen.
Verbandsliga Nord
Veldhuis, Jan (GER)SC Altenrheine I 00:23:18 01:06:16 00:39:36 02:12:16 |
Wiegers, Jan (GER)SC Altenrheine I 00:26:07 01:12:38 00:43:05 02:25:20 |
19 Dobrzinski, OliverSC Altenrheine I 00:24:39 01:13:14 00:45:03 02:26:38 |
30 SC Altenrheine I 00:24:26 01:13:54 00:49:52 02:32:32 |