SC Altenrheine mischt in Emsbüren mit 1.200 Athleten beim Glashauslauf am Start
Beim siebten Glashauslauf in Emsbüren waren am Sonntag 1.200 Athleten am Start. Unter ihnen waren sieben Läufer der Altenrheiner Laufabteilung. Der Straßenlauf fand unter einer überdachten Gartenbaufläche in der Größe von 115 Fußballfeldern statt.
Schnellster Altenrheiner Läufer beim 5-Kilometer-Lauf war im Feld von 413 Startern Vitali Schmidt, der bereits nach 20:29 Minuten das Ziel erreichte. Er lief in der Altersklasse M 35 auf Platz 8 und kam in der männlichen Gesamtwertung auf Platz 40. Harry Busch, der erst vor wenigen Wochen wieder mit dem Training begonnen hatte, überquerte die Ziellinie nach 27:33 Minuten. Damit belegte er Platz 15 in der Altersklasse M 55 und in der Gesamtwertung Platz 201.
Claudia Stockmann und Otto Reeker gingen beim 10-Kilometer-Lauf zusammen mit 339 Läufern an den Start. Claudia Stockmann lief nach 48:35 Minuten als 4. der Altersklasse W 50 und 21. der Frauengesamtwertung ins Ziel. Otto Reeker erreichte mit der Zeit von 52:13 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse M 70. Auf den letzten 200 Metern konnte er in einem Sprint noch Josef Grond von Marathon Steinfurt überholen, der vier Sekunden hinter ihm als Zweiter der Altersklasse M 70 ins Ziel kam. In den vergangenen 25 Jahren hatte Grond immer vor Reeker das Ziel erreicht. Diesmal zog er den Kürzeren.
Beim Schülerlauf über 1.700 Meter standen gleich zwei Teilnehmer der Altenrheiner Laufabteilung auf dem Siegertreppchen. Mika Blaschke erreichte mit der Zeit von 7:03 Minuten den zweiten Platz in der Altersklasse „Männliche Kinder unter 12 Jahren“. Eduard Schmidt kam in dieser Altersklasse mit der Zeit von 7:15 Minuten auf den dritten Platz.
Finja Blaschke lief nach 9:44 Minuten ins Ziel und belegte Platz 17 in der Altersklasse „Weibliche Kinder unter 10 Jahren“. Robert Schmidt startete beim Bambinilauf über 550 Meter. Für ihn wurde eine Zeit von 3:51 Minuten gestoppt. Damit kam er auf Platz 35 der Altersklasse „Kinder unter 8 Jahren“.
Der Glashauslauf war mit insgesamt 1.200 Startern vom Sportverein Concordia Emsbüren hervorragend organisiert. Etwa 1.000 Zuschauer verfolgten von der Empore und hinter den Banden das Geschehen. Sie konnten die Positionskämpfe gut verfolgen, weil beim 5-Kilometer-Lauf zwei Runden und beim 10-Kilometer-Lauf vier Runden zu absolvieren waren. Die Läufer durchliefen unterschiedlich warme Bereiche des großen Blumengewächshauses. Deshalb wählten fast alle leichte Laufbekleidung.
SC Altenrheine mischt in Emsbüren mit 1.200 Athleten beim Glashauslauf am Start.
Gute Platzierungen für den SC Altenrheine beim Bagno-Buchenberg-Marathon
Mit jeweils 4 Läuferinnen und Läufern war der SC Altenrheine beim 12. Steinhart 500 in Burgsteinfurt bei wunderbarem Herbstwetter vertreten. Die 500, hart zu erkämpfenden, Höhenmeter geben diesem Lauf durch die wunderbare Landschaft des Bagnos und über den Buchenberg seinen Namen, wenn man über die volle Marathondistanz von insgesamt drei 14 km Runden mit je 160 Höhenmetern geht.
Für die 28 km Distanz über 2 Runden entschieden sich Ingrid König und Bernd Brinkhues. Beide hatten für diesen Lauf, mit immerhin etwa 330 Höhenmetern, eine Zielzeit von 3 Stunden geplant. Ingrid König ließ sich allerdings vom flotten Feld mitreißen und lief glücklich nach 2:49:58 Stunden, als Erste der Altersklasse W60, ins Ziel. Bernd Brinkhues lief, wie geplant, eine konstante Geschwindigkeit von 6:30 Min/km und überquerte als 2. der M70 nach 3:01:10 Stunden die Ziellinie.
Vitali Schmidt beendete als erster SCA-Läufer nach 1:01:07 Stunden die 14 Km Strecke und wurde 4. in seiner Altersklasse M35. Kurz hinter ihm war Michael Mittelberg mit 1:02:28 Stunden in seiner AK M60 nicht zu schlagen. Petra Romberg beendete die 14 km nach 1:09:03 Stunden und Claudia Stockmann nach 1:18:29 Stunden. Das reichte den Beiden für den zweiten und neunten Platz in der Altersklasse W50.
Manfred Ricklin und seine Tochter Jana Ricklin liefen, als Vater-Tochter Gespann, die erstmalig angebotene 7 Km Strecke. Sie beendeten ihren Lauf gemeinsam nach 43:14 bzw. 43:15 Minuten. Damit konnte sich Manfred Ricklin in der M65 behaupten, während Jana Ricklin den 3. Platz in der AK Frauen belegte.
Alle Teilnehmer des SCA waren sich einig, dieser wunderbare Crosslauf in Burgsteinfurt wird auch im kommenden Jahr auf der Liste stehen.
Am Sonntag fanden in Ochtrup die Kreismeisterschaften im Cross- und Waldlaufen statt. Und die Veranstaltung machten ihrem Namen alle Ehre. Matsch und Schlamm sowie einige Steigungen machten den Wettkampf zur Herausforderung. Alle Teilnehmer des SC Altenrheine durften zur Siegerehrung auf das Siegerpodest.
Mit Mika Blaschke und Eduard Schmidt hat der SC Altenrheine wieder zwei starke sehr junge Läufer in seinen Reihen. Mika Blaschke ging das schwere Rennen über 1630 Meter etwas verhaltender als gewohnt an. Schlussendlich musste er sich als Vizekreismeister nach 7.52 Minuten nur dem Sieger mit 12 Sekunden Rückstand den Vortritt lassen. Eduard Schmidt lief kontrolliert die Strecke und bewegte sich immer im direkten Verfolgerfeld. Nach 8.49 Minuten lief er als 5. Der Schülerklasse ins Ziel.
Göran Blaschke wählte die Kurzstrecke über 400 Meter. Die ersten Meter über eine extrem matschige Wiese drosselten gleich das Tempo des Altenrheiners. Nach dem schweren Auftakt lief Blaschke die Runden mit konstantem Tempo. Nach 20.49 Minuten erkämpfte er sich den zweiten Rang in der AK 45 der Kreismeisterschaften.
Die lange Wettkampfstrecke wählten Vitali Schmidt und Michael Mittelberg. Vor dem Zieleinlauf standen anspruchsvolle 8640 Meter mit sehr viel Crosscharakter. Doch davon ließen sich die beiden SCler nicht beirren. Souverän zogen sie ihren Runden und ließen der Konkurrenz in ihren Alternsklassen keine Chance. Vitali Schmidt (43.02 Minuten) wurde in der AK 35 und Michael Mittelberg (44.31 Minuten) in der AK 60 Kreismeister im Crosslauf.
Alle Läufer des SC Altenrheine waren beeindruckt von den harten Bedingungen, aber auch begeistert von dem Crosslauf in Ochrtup.
Link zu den Ergebnissen:
Bei gleich zwei Volksläufen waren die Ausdauersportler des SC Altenrheine am letzten Wochenende aktiv. In Nordwalde ging es über asphaltierte Wege direkt durch die City, während beim Teutolauf echte Crossqualitäten gefragt waren.
Mit 9 Athletinnen und Athleten nahm der SC Altenrheine am diesjährigen Teutolauf in Lengerich-Hohne teil. Alle SCA’ler wählten den 12,2 km langen Waldlauf, bei dem ein Höhenunterschied von knapp 200 Metern bewältigt werden muss. Der starke Regen der letzten Tage sorgte für eine „relativ staubfreie Strecke“, so stimmte jedenfalls der Sprecher, mit einem Augenzwinkern, das Feld vor dem Start ein. Einige Passagen glichen dann auch eher einer Seenplatte oder Schlammwüste, aber damit muss man bei herbstlichen Crossläufen rechnen.
Bereits nach 57:12 Min erreichte der schnellste Läufer des SCA, Heinz-Jürgen Bertram, das Ziel. Das reichte für einen 3. Platz in der M60. Nur wenig später lief Christian Beine, nach 58:41 Min ins Ziel. Trotz einem Trainingsrückstand war er mit dem 7. Platz in der M50 zufrieden. Vitali Schmidt, 59:30 Min, 11. M35, Martin Möhring, 1:01:01 Std, 12. M35 und Christian Kipker, 1:09:04 Std, 21. M35, lieferten sich ein Rennen in ihrer Altersklasse.
Zwischen diesem Trio kamen, mit sehr guten Zeiten, Petra Romberg, 1:02:57 Std, 2. W50 und Gastläuferin Daniele Bäthker, 1:04:47 Std, 2. W45, zufrieden ins Ziel. Gastläufer Heiner Richter freute sich über seinem 27. Platz in der M55 und einer Zeit von 1:10:19 Std.
Last but not least beendete Bernd Brinkhues mit einer Zeit von 1:13:31 Std das Rennen. Ihm gefiel der 3. Platz in der M70 und die Tatsache, dass er als einer der ältesten Teilnehmer fast die Hälfte aller Starter hinter sich lassen konnte.
In Nordwalde war ein gut gemischtes Quartett am Start. Mit Finja Blaschke startete die jüngste der vier SCler über die ein Kilometer lange Wettkampfstrecke. Nach 5:28 Minuten lief die unter dem Jubel der drei Begleiter ins Ziel. Ihr älterer Bruder Mika kann schon auf eine Menge Wettkampfroutine und gute Platzierungen in diesem Jahr zurückgreifen. In Nordwalde lag er beim Rennen über die zwei Kilometer gut im Rennen. Bei der Hälfte des Rennens musste er aber als Viertplatzierter mit starkem Seitenstechen leider aussteigen.
Göran Blasche und Norbert Philipp wählte für ihren Wettkampf die fünf Kilometer lange Strecke, die auch in diesem Jahr wieder gut besetzt war. Mit einer Zeit von 19:44 Minuten unterbot Göran Blaschke die Zwanzig-Minuten-Marke. Norbert Philipp erreichte das Ziel nach 21: 41 Minuten. In ihren Altersklassen waren sie mit diesen Zeiten die Schnellsten und konnte sich bei der Siegerehrung als Sieger feiern lassen.
Bild 1 zeigt
v.l.: Vitali Schmidt, Petra Romberg, Christian Beine, Daniele Bäthker, Heiner Richter und Bernd Brinkhues, es fehlen: Heinz Jürgen Bertram, Martin Möhring und Christian Kipker.
Bild 2 zeigt
v.l.: Mika, Göran und Finja Blaschke sowie Norbdert Philipp
Zwei Ausdauersportler des SC Altenrheine sind dieses Jahr mit 48.000 weiteren Läuferinnen und Läufern beim Berlin Marathon gestartet. Vitali Schmidt und Tobias Schnoor waren bei bestem Laufwetter live mit dabei, als Tigst Assefa einen neuen Weltrekord der Frauen mit einer sensationellen Zeit von 2:11:53 aufstellte.
Vitali Schmidt hatte sich für den Berlin Marathon direkt nach seiner erfolgreichen Teilnahme beim Chicago Marathon angemeldet. Er plant, alle sechs World Major Marathons in Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York zu absolvieren. Vitali Schmidt lief den Berlin Marathon ein bisschen langsamer als geplant und musste die letzten drei Kilometer von einem ehemaligen Vereinskollegen gezogen werden. Er erreichte eine neue Bestzeit mit 3:31:51.
Tobias Schnoor nahm zum zweiten Mal nacheinander am Berlin Marathon teil. Er konnte sich wegen mehrerer Verletzungen nur eingeschränkt auf den Marathon vorbereiten. Er ließ es daher ruhig angehen und genoss die großartige Atmosphäre in Berlin. Nach einem gleichmäßigen Rennen finishte er in 3:52:13.
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Samstag in kleiner Besetzung beim MBH-Benefizlauf in Uffeln für die Kinderkrebshilfe und Hospizeinrichtungen am Start. Mit dabei war nach drei Jahren Wettkampfpause Harry Busch. Für seinen Wiedereinstieg war der Benefizlauf genau richtig.
Aufgrund von massiven alltäglichen Gehproblemen hatte er sich vor eineinhalb Jahren entschlossen, beide Beine operativ begradigen zu lassen. Nach drei Operationen in den letzten 16 Monaten, langen Krankenhausaufenthalten und acht Monaten mit Gehhilfen lief er am Samstag mit Lauffreund Atze (Hans-Jürgen Artz) in Uffeln im Feld von 205 Läufern die 5-Kilometer-Strecke. Bei einer hochsommerlichen Temperatur von 25 Grad im Schatten war die Zeit von 32:37 Minuten unbedeutend. Entscheidend war der eiserne Wille, wieder zum Laufsport zurückzukehren. Im Ziel wurden beide begeistert empfangen.
Petra Romberg und Otto Reeker von der Altenrheiner Laufabteilung gingen im Feld von 150 Läufern über 10 Kilometer an den Start. Die Hitze ließ keine schnellen Zeiten zu. Beide teilten sich das Rennen mit langsameren Kilometerzeiten gut ein und errangen Altersklassensiege. Petra Romberg lief nach 49:24 Minuten als Erste der Altersklasse W 50 und 32. der Gesamtwertung ins Ziel. Otto Reeker überquerte die Ziellinie nach 54:35 Minuten als Sieger der Altersklasse M 70 und 73. der Gesamtwertung.
Insgesamt waren rund 800 ambitionierte Sportler, Freizeitläufer und Walker beim Benefizlauf 2023 am Start. Organisiert wurde die Veranstaltung vom TC Rodde Igels in Kooperation mit dem Zulieferbetrieb MBH.
Start und Ziel waren auf dem Firmengelände. Die Firma MBH stellte im Firmengebäude auch die Kantine und die Umkleide- und Duschräume für die Laufveranstaltung zur Verfügung. Das Firmengebäude war auch Ausgangspunkt für Mountainbike-Touren über 60 und 35 Kilometer im nahe gelegenen Teutoburger Wald.
Das Erfolgsrezept der Veranstaltung lag auch bei der Auflage 2023 in einem sportlichen Highlight für jeden, eingebunden in ein Familienfest für einen guten Zweck. Die eigentliche Laufveranstaltung wurde ergänzt durch ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburgen, einem Bungee-Trampolin, einem XXL-Kletterturm und einer großen Tombola.
Melanie Auffenberg und Oliver Dobrzinski vom SC Altenrheine unterstützen nunmehr zum 2 Mal mit Ihrer Teilnahme die Spendenaktion des Rotary Clubs Münster International als Teilnehmer einer Mixedstaffel beim diesjährigen Münstermarathon. „Wir sind stolz darauf, dass wir nach dem 3. Platz letztes Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Mixedstaffel (548 Teilnehmer) erreicht haben. Dieser Erfolg ist nicht nur für uns persönlich, sondern auch für die Sozialprojekte, die wir mit unserem Lauf unterstützt haben ein tolles Ergebnis“ sagte Oliver Dobrzinski nach dem Zieleinlauf.
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Zum Saisonende hat sich Ingrid König vom SC Altenrheine noch den Paukeschlag übriggelassen. Bei den Kontinentalmeisterschaften im Langdistanztriathlon wurde die Triathletin überlegene Europameisterin in der AK 60. Mit einer herausragenden Zeit von 12:05 Stunden verbesserte König bei ihrer dritten Langdistanz ihre persönliche Bestzeit noch einmal um mehr als 10 Minuten.
Almere ist nicht nur die achtgrößte Gemeinde der Niederlande und die größte Gemeinde der Provinz Flevoland, sondern auch eine niederländische Triathlonhochburg mit einer langen Tradition. Dabei reizt nicht nur die ungewöhnliche Architektur der modernen Innenstadt, sondern auch die Umgebung die Triathleten aus ganz Europa immer wieder in Almere an den Start zu gehen. Ingrid König hatte sich bis vor knapp acht Wochen noch intensiv auf die Weltmeisterschaft im Sprinttriathlon in Hamburg vorbereitet. Nach der WM über die sehr kurze Triathlondistanz musste der Schalter trainingsmäßig komplett umgelegt werden. In Almere standen die üblichen 3,8 Kilometer im Meer, 180 Kilometer auf dem Rad und der Marathon auf dem Programm. Ingrid König trainiert in den acht Wochen die langen Einheiten und war in dieser Zeit oft 20 Stunden und mehr je Woche sportlich unterwegs. „Eigentlich war die Zeit für die Vorbereitung einer Langdistanz recht kurz“ beschreibt König ihre Trainingsvorbereitung. Aber die Triathletin des SC Altenrheine kann nicht nur mental sondern auch physisch auf eine lange Erfahrung bei Ausdauerwettkämpfen zurückgreifen.
Kurz vor dem Schwimmstart war es nebelig und Ingrid König konnte kaum die Bojen des Dreieckkurses sehen. Doch die Sonne vertrieb nicht nur den Nebel, sondern deutete schon an, dass der Tag nicht nur lang, sondern auch heiß wird. Nach 1:31 Stunden lief die SClerin in die Wechselzone und schwang sich auf das Wettkampfrad. Sehr zufrieden war Ingrid König mit den 180 Radkilometern. Auf den zwei Radrunden gab es für niederländische Verhältnisse wenig Wind, aber dafür Kopfsteinpflaster und etliche scharfe Kurven. Dafür sah man auf der 90 Kilometer langen Runde viele schöne Ecken von Flevoland. Auch auf der zweiten Runde konnte man zwischen Meer und Binnenland neue Blickwinkel finden, auch wenn die Wettkämpfer sich immer wieder auf ihr Rennen konzentrieren mussten. Mit 5:47 Stunden fuhr sich Ingrid König an die Spitze ihrer Altersklasse.
Mittlerweile lief die Sonne zur Höchstform auf und spätestens als Ingrid König in die Laufschuhe schlüpfte war klar, dass Kühlung ein wichtiger Faktor für den Marathon werden würde. Aber Ingrid König liebt diese langen Rennen und in Almere fand sie immer besser in den Wettkampf. Mit einer Zeit von 4:33 für die 42 Kilometer lief sie unangefochten an der Spitze der Europameisterschaften der Triathletinnen in der AK 60.
Nach 12:05 Stunden war der sportliche Tag im Ziel für die erfolgreiche Sportlerin aus Rheine zu Ende. Damit verbesserte Ingrid König bei ihrer dritten Langdistanz nach den Starts in Roth noch einmal um 10 Minuten. „Mit dieser herausragenden Zeit hätte Ingrid bei allen großen internationalen Rennen ihre Altersklasse gewonnen“ ordnet Manfred Ricklin , Leiter der Ausdauerabteilung des SCA und selbst erfahrener Triathlon mit etlichen Welt- und Europameistertiteln, die Leistung von Ingrid König ein.
Als Europameisterin hat Ingrid König ihrer langen Sammlung von Titeln eine weitere sehr wertvolle Ehrung hinzugefügt.
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Start |
07:36:14 |
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Swim End |
01:31:27 |
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Bike Start |
01:38:09 |
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Bike 10.5K |
01:58:07 |
|
Bike 40K |
02:50:48 |
|
Bike 65K |
03:36:29 |
|
Bike 90K |
04:26:42 |
|
Bike 95K |
04:37:14 |
|
Bike 124.5K |
05:35:04 |
|
Bike 149.5K |
06:22:54 |
|
Bike 174.5K |
07:15:09 |
|
Bike End |
07:25:10 |
|
Run Start |
07:31:29 |
|
Run 0.9K |
08:41:19 |
|
Run 1.7K |
07:40:45 |
|
Run 6.2K |
08:02:09 |
|
Run 11K |
09:47:55 |
|
Run 12K |
08:46:19 |
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Run 16.3K |
09:09:03 |
|
Run 21K |
10:54:11 |
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Run 22K |
09:53:02 |
|
Run 26.4K |
10:16:12 |
|
Run 31K |
11:59:57 |
|
Run 32K |
10:59:15 |
|
Run 36.5K |
11:22:22 |
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Run 41K |
|
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Announcer |
12:04:38 |
|
Finish |
12:05:01 |
Beim Saisonfinale der Verbandsliga Nord in Versmold belegten die Triathleten des SC Altenrheine einen guten 10 Platz. Schnellster SCler war Damian Wievelsiep, der schon beim Schwimmen den Grundstein für seine gute Platzierung legte. Christoph Börger und Ralf Uhlenbruch komplettierten die durch einen kurzfristigen Ausfall geschwächte Mannschaft.
Nach zwei sehr guten Verbandsligastarts in Steinbeck und Saerbeck, wo die Dreikämpfer des SCA Platz drei und eins über die olympische Distanz erkämpften, mussten beim Finale nur die Hälfte der Kilometer absolviert werden. Kühl präsentierte sich das Naturfreibad in Versmold. Der Neopren war für die kurzen 500 Meter im Becken erlaubt. Aber auch ohne Neo zeigt Damian Wievelsiep sein Klasse und stieg nach 8:04 Minuten aus dem Becken. Ralf Uhlenbruch benötigte, allerdings mit der Unterstützung des Neoprens, nur 19 Sekunden länger für die erste Disziplin. Alle drei SCler konnten sich auf Grund der guten Schwimmzeiten noch in der Wechselzone kurz anfeuern, bevor es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke ging. Vier Runden, drei Wendepunkte und eine gut ausgebaute Bundesstraße waren das Rezept für eine schnelle, aber unrhythmische Radstecke. Damian Wievelsiep ließ sich von den vielen Antritten nicht irritieren und benötigte nicht einmal 30 Minuten für Part zwei des Triathlon. Christoph Börger fuhr nach einem kurzen Verfahrer in der ersten Runde zielsicher im Feld der Verbandsliga Nord weiter nach vorne.
Abwechslungsreich und auch überaus spannend ging es auf den zwei Laufrunden zu. Im Stadtpark von Versmold ging es um jede Sekunde, denn die Verbandsliga wurde, da nur vier Schwimmbahnen zur Verfügung standen, in zwei Gruppen in den Wettkampf geschickt. „Man wusste also nie, ob nicht die Konkurrenz aus der ersten Gruppe schneller unterwegs war. Die waren ja schon im Ziel“ beschreibt Ralf Uhlenbruch die Motivation der letzten Disziplin. Damian Wievelsiep zeigt auch beim Laufen eine gute Leistung und lief als 18. der Verbandsliga nach 1:02:38 Stunden ins Ziel. Christoph Börger (Platz 34, 1:05:42 Stunden) und Ralf Uhlenbruch (Platz 40, 1:06:35 Stunden) steuerten ihre Punkte zu dem Mannschaftsergebnis hinzu. So reichten dem SCA auch nur drei Starter, um sich beim Finale auf dem 10. Rang zu behaupten.
|
Platz |
Name |
Vorname |
Schwimmen |
Wechsel 1 |
Rad |
Wechsel 2 |
Laufen |
Endzeit |
|
18 |
Wevelsiep, |
Damian |
8:04 |
2:03 |
29:42 |
1:19 |
21:30 |
1:02:38 |
|
34 |
Börger, |
Christoph |
9:20 |
2:05 |
30:38 |
1:11 |
22:27 |
1:05:42 |
|
40 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
8:23 |
2:31 |
32:34 |
1:18 |
21:48 |
1:06:35 |
10. SC Altentheine I 160 Punkte