Bei gleich zwei Volksläufen waren die Ausdauersportler des SC Altenrheine am letzten Wochenende aktiv. In Nordwalde ging es über asphaltierte Wege direkt durch die City, während beim Teutolauf echte Crossqualitäten gefragt waren.
Mit 9 Athletinnen und Athleten nahm der SC Altenrheine am diesjährigen Teutolauf in Lengerich-Hohne teil. Alle SCA’ler wählten den 12,2 km langen Waldlauf, bei dem ein Höhenunterschied von knapp 200 Metern bewältigt werden muss. Der starke Regen der letzten Tage sorgte für eine „relativ staubfreie Strecke“, so stimmte jedenfalls der Sprecher, mit einem Augenzwinkern, das Feld vor dem Start ein. Einige Passagen glichen dann auch eher einer Seenplatte oder Schlammwüste, aber damit muss man bei herbstlichen Crossläufen rechnen.
Bereits nach 57:12 Min erreichte der schnellste Läufer des SCA, Heinz-Jürgen Bertram, das Ziel. Das reichte für einen 3. Platz in der M60. Nur wenig später lief Christian Beine, nach 58:41 Min ins Ziel. Trotz einem Trainingsrückstand war er mit dem 7. Platz in der M50 zufrieden. Vitali Schmidt, 59:30 Min, 11. M35, Martin Möhring, 1:01:01 Std, 12. M35 und Christian Kipker, 1:09:04 Std, 21. M35, lieferten sich ein Rennen in ihrer Altersklasse.
Zwischen diesem Trio kamen, mit sehr guten Zeiten, Petra Romberg, 1:02:57 Std, 2. W50 und Gastläuferin Daniele Bäthker, 1:04:47 Std, 2. W45, zufrieden ins Ziel. Gastläufer Heiner Richter freute sich über seinem 27. Platz in der M55 und einer Zeit von 1:10:19 Std.
Last but not least beendete Bernd Brinkhues mit einer Zeit von 1:13:31 Std das Rennen. Ihm gefiel der 3. Platz in der M70 und die Tatsache, dass er als einer der ältesten Teilnehmer fast die Hälfte aller Starter hinter sich lassen konnte.
In Nordwalde war ein gut gemischtes Quartett am Start. Mit Finja Blaschke startete die jüngste der vier SCler über die ein Kilometer lange Wettkampfstrecke. Nach 5:28 Minuten lief die unter dem Jubel der drei Begleiter ins Ziel. Ihr älterer Bruder Mika kann schon auf eine Menge Wettkampfroutine und gute Platzierungen in diesem Jahr zurückgreifen. In Nordwalde lag er beim Rennen über die zwei Kilometer gut im Rennen. Bei der Hälfte des Rennens musste er aber als Viertplatzierter mit starkem Seitenstechen leider aussteigen.
Göran Blasche und Norbert Philipp wählte für ihren Wettkampf die fünf Kilometer lange Strecke, die auch in diesem Jahr wieder gut besetzt war. Mit einer Zeit von 19:44 Minuten unterbot Göran Blaschke die Zwanzig-Minuten-Marke. Norbert Philipp erreichte das Ziel nach 21: 41 Minuten. In ihren Altersklassen waren sie mit diesen Zeiten die Schnellsten und konnte sich bei der Siegerehrung als Sieger feiern lassen.
Bild 1 zeigt
v.l.: Vitali Schmidt, Petra Romberg, Christian Beine, Daniele Bäthker, Heiner Richter und Bernd Brinkhues, es fehlen: Heinz Jürgen Bertram, Martin Möhring und Christian Kipker.
Bild 2 zeigt
v.l.: Mika, Göran und Finja Blaschke sowie Norbdert Philipp
Zwei Ausdauersportler des SC Altenrheine sind dieses Jahr mit 48.000 weiteren Läuferinnen und Läufern beim Berlin Marathon gestartet. Vitali Schmidt und Tobias Schnoor waren bei bestem Laufwetter live mit dabei, als Tigst Assefa einen neuen Weltrekord der Frauen mit einer sensationellen Zeit von 2:11:53 aufstellte.
Vitali Schmidt hatte sich für den Berlin Marathon direkt nach seiner erfolgreichen Teilnahme beim Chicago Marathon angemeldet. Er plant, alle sechs World Major Marathons in Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York zu absolvieren. Vitali Schmidt lief den Berlin Marathon ein bisschen langsamer als geplant und musste die letzten drei Kilometer von einem ehemaligen Vereinskollegen gezogen werden. Er erreichte eine neue Bestzeit mit 3:31:51.
Tobias Schnoor nahm zum zweiten Mal nacheinander am Berlin Marathon teil. Er konnte sich wegen mehrerer Verletzungen nur eingeschränkt auf den Marathon vorbereiten. Er ließ es daher ruhig angehen und genoss die großartige Atmosphäre in Berlin. Nach einem gleichmäßigen Rennen finishte er in 3:52:13.
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Samstag in kleiner Besetzung beim MBH-Benefizlauf in Uffeln für die Kinderkrebshilfe und Hospizeinrichtungen am Start. Mit dabei war nach drei Jahren Wettkampfpause Harry Busch. Für seinen Wiedereinstieg war der Benefizlauf genau richtig.
Aufgrund von massiven alltäglichen Gehproblemen hatte er sich vor eineinhalb Jahren entschlossen, beide Beine operativ begradigen zu lassen. Nach drei Operationen in den letzten 16 Monaten, langen Krankenhausaufenthalten und acht Monaten mit Gehhilfen lief er am Samstag mit Lauffreund Atze (Hans-Jürgen Artz) in Uffeln im Feld von 205 Läufern die 5-Kilometer-Strecke. Bei einer hochsommerlichen Temperatur von 25 Grad im Schatten war die Zeit von 32:37 Minuten unbedeutend. Entscheidend war der eiserne Wille, wieder zum Laufsport zurückzukehren. Im Ziel wurden beide begeistert empfangen.
Petra Romberg und Otto Reeker von der Altenrheiner Laufabteilung gingen im Feld von 150 Läufern über 10 Kilometer an den Start. Die Hitze ließ keine schnellen Zeiten zu. Beide teilten sich das Rennen mit langsameren Kilometerzeiten gut ein und errangen Altersklassensiege. Petra Romberg lief nach 49:24 Minuten als Erste der Altersklasse W 50 und 32. der Gesamtwertung ins Ziel. Otto Reeker überquerte die Ziellinie nach 54:35 Minuten als Sieger der Altersklasse M 70 und 73. der Gesamtwertung.
Insgesamt waren rund 800 ambitionierte Sportler, Freizeitläufer und Walker beim Benefizlauf 2023 am Start. Organisiert wurde die Veranstaltung vom TC Rodde Igels in Kooperation mit dem Zulieferbetrieb MBH.
Start und Ziel waren auf dem Firmengelände. Die Firma MBH stellte im Firmengebäude auch die Kantine und die Umkleide- und Duschräume für die Laufveranstaltung zur Verfügung. Das Firmengebäude war auch Ausgangspunkt für Mountainbike-Touren über 60 und 35 Kilometer im nahe gelegenen Teutoburger Wald.
Das Erfolgsrezept der Veranstaltung lag auch bei der Auflage 2023 in einem sportlichen Highlight für jeden, eingebunden in ein Familienfest für einen guten Zweck. Die eigentliche Laufveranstaltung wurde ergänzt durch ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburgen, einem Bungee-Trampolin, einem XXL-Kletterturm und einer großen Tombola.
Melanie Auffenberg und Oliver Dobrzinski vom SC Altenrheine unterstützen nunmehr zum 2 Mal mit Ihrer Teilnahme die Spendenaktion des Rotary Clubs Münster International als Teilnehmer einer Mixedstaffel beim diesjährigen Münstermarathon. „Wir sind stolz darauf, dass wir nach dem 3. Platz letztes Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Mixedstaffel (548 Teilnehmer) erreicht haben. Dieser Erfolg ist nicht nur für uns persönlich, sondern auch für die Sozialprojekte, die wir mit unserem Lauf unterstützt haben ein tolles Ergebnis“ sagte Oliver Dobrzinski nach dem Zieleinlauf.
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Nachdem Melanie Auffenberg die erste Strecke in 45:20 Minuten absolvierte über gab sie den Staffelstab an Oliver Dobrzinski , der seine 11 km in 43:06 Minuten abspulte.
Motiviert und inspiriert durch die Unterstützung des Teams und die Zuschauer planen die Beiden auch nächstes Jahr wieder Ihr Bestes zu geben. „Wir hoffen mit unserem Erfolg auch andere ermutigen zu können, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun“ sagte die sichtlich glückliche Melanie Auffenberg nach der Siegerehrung. Spenden gerne unter actions-for-future.org
Zum Saisonende hat sich Ingrid König vom SC Altenrheine noch den Paukeschlag übriggelassen. Bei den Kontinentalmeisterschaften im Langdistanztriathlon wurde die Triathletin überlegene Europameisterin in der AK 60. Mit einer herausragenden Zeit von 12:05 Stunden verbesserte König bei ihrer dritten Langdistanz ihre persönliche Bestzeit noch einmal um mehr als 10 Minuten.
Almere ist nicht nur die achtgrößte Gemeinde der Niederlande und die größte Gemeinde der Provinz Flevoland, sondern auch eine niederländische Triathlonhochburg mit einer langen Tradition. Dabei reizt nicht nur die ungewöhnliche Architektur der modernen Innenstadt, sondern auch die Umgebung die Triathleten aus ganz Europa immer wieder in Almere an den Start zu gehen. Ingrid König hatte sich bis vor knapp acht Wochen noch intensiv auf die Weltmeisterschaft im Sprinttriathlon in Hamburg vorbereitet. Nach der WM über die sehr kurze Triathlondistanz musste der Schalter trainingsmäßig komplett umgelegt werden. In Almere standen die üblichen 3,8 Kilometer im Meer, 180 Kilometer auf dem Rad und der Marathon auf dem Programm. Ingrid König trainiert in den acht Wochen die langen Einheiten und war in dieser Zeit oft 20 Stunden und mehr je Woche sportlich unterwegs. „Eigentlich war die Zeit für die Vorbereitung einer Langdistanz recht kurz“ beschreibt König ihre Trainingsvorbereitung. Aber die Triathletin des SC Altenrheine kann nicht nur mental sondern auch physisch auf eine lange Erfahrung bei Ausdauerwettkämpfen zurückgreifen.
Kurz vor dem Schwimmstart war es nebelig und Ingrid König konnte kaum die Bojen des Dreieckkurses sehen. Doch die Sonne vertrieb nicht nur den Nebel, sondern deutete schon an, dass der Tag nicht nur lang, sondern auch heiß wird. Nach 1:31 Stunden lief die SClerin in die Wechselzone und schwang sich auf das Wettkampfrad. Sehr zufrieden war Ingrid König mit den 180 Radkilometern. Auf den zwei Radrunden gab es für niederländische Verhältnisse wenig Wind, aber dafür Kopfsteinpflaster und etliche scharfe Kurven. Dafür sah man auf der 90 Kilometer langen Runde viele schöne Ecken von Flevoland. Auch auf der zweiten Runde konnte man zwischen Meer und Binnenland neue Blickwinkel finden, auch wenn die Wettkämpfer sich immer wieder auf ihr Rennen konzentrieren mussten. Mit 5:47 Stunden fuhr sich Ingrid König an die Spitze ihrer Altersklasse.
Mittlerweile lief die Sonne zur Höchstform auf und spätestens als Ingrid König in die Laufschuhe schlüpfte war klar, dass Kühlung ein wichtiger Faktor für den Marathon werden würde. Aber Ingrid König liebt diese langen Rennen und in Almere fand sie immer besser in den Wettkampf. Mit einer Zeit von 4:33 für die 42 Kilometer lief sie unangefochten an der Spitze der Europameisterschaften der Triathletinnen in der AK 60.
Nach 12:05 Stunden war der sportliche Tag im Ziel für die erfolgreiche Sportlerin aus Rheine zu Ende. Damit verbesserte Ingrid König bei ihrer dritten Langdistanz nach den Starts in Roth noch einmal um 10 Minuten. „Mit dieser herausragenden Zeit hätte Ingrid bei allen großen internationalen Rennen ihre Altersklasse gewonnen“ ordnet Manfred Ricklin , Leiter der Ausdauerabteilung des SCA und selbst erfahrener Triathlon mit etlichen Welt- und Europameistertiteln, die Leistung von Ingrid König ein.
Als Europameisterin hat Ingrid König ihrer langen Sammlung von Titeln eine weitere sehr wertvolle Ehrung hinzugefügt.
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Start |
07:36:14 |
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Swim End |
01:31:27 |
|
Bike Start |
01:38:09 |
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Bike 10.5K |
01:58:07 |
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Bike 40K |
02:50:48 |
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Bike 65K |
03:36:29 |
|
Bike 90K |
04:26:42 |
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Bike 95K |
04:37:14 |
|
Bike 124.5K |
05:35:04 |
|
Bike 149.5K |
06:22:54 |
|
Bike 174.5K |
07:15:09 |
|
Bike End |
07:25:10 |
|
Run Start |
07:31:29 |
|
Run 0.9K |
08:41:19 |
|
Run 1.7K |
07:40:45 |
|
Run 6.2K |
08:02:09 |
|
Run 11K |
09:47:55 |
|
Run 12K |
08:46:19 |
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Run 16.3K |
09:09:03 |
|
Run 21K |
10:54:11 |
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Run 22K |
09:53:02 |
|
Run 26.4K |
10:16:12 |
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Run 31K |
11:59:57 |
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Run 32K |
10:59:15 |
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Run 36.5K |
11:22:22 |
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Run 41K |
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Announcer |
12:04:38 |
|
Finish |
12:05:01 |
Beim Saisonfinale der Verbandsliga Nord in Versmold belegten die Triathleten des SC Altenrheine einen guten 10 Platz. Schnellster SCler war Damian Wievelsiep, der schon beim Schwimmen den Grundstein für seine gute Platzierung legte. Christoph Börger und Ralf Uhlenbruch komplettierten die durch einen kurzfristigen Ausfall geschwächte Mannschaft.
Nach zwei sehr guten Verbandsligastarts in Steinbeck und Saerbeck, wo die Dreikämpfer des SCA Platz drei und eins über die olympische Distanz erkämpften, mussten beim Finale nur die Hälfte der Kilometer absolviert werden. Kühl präsentierte sich das Naturfreibad in Versmold. Der Neopren war für die kurzen 500 Meter im Becken erlaubt. Aber auch ohne Neo zeigt Damian Wievelsiep sein Klasse und stieg nach 8:04 Minuten aus dem Becken. Ralf Uhlenbruch benötigte, allerdings mit der Unterstützung des Neoprens, nur 19 Sekunden länger für die erste Disziplin. Alle drei SCler konnten sich auf Grund der guten Schwimmzeiten noch in der Wechselzone kurz anfeuern, bevor es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke ging. Vier Runden, drei Wendepunkte und eine gut ausgebaute Bundesstraße waren das Rezept für eine schnelle, aber unrhythmische Radstecke. Damian Wievelsiep ließ sich von den vielen Antritten nicht irritieren und benötigte nicht einmal 30 Minuten für Part zwei des Triathlon. Christoph Börger fuhr nach einem kurzen Verfahrer in der ersten Runde zielsicher im Feld der Verbandsliga Nord weiter nach vorne.
Abwechslungsreich und auch überaus spannend ging es auf den zwei Laufrunden zu. Im Stadtpark von Versmold ging es um jede Sekunde, denn die Verbandsliga wurde, da nur vier Schwimmbahnen zur Verfügung standen, in zwei Gruppen in den Wettkampf geschickt. „Man wusste also nie, ob nicht die Konkurrenz aus der ersten Gruppe schneller unterwegs war. Die waren ja schon im Ziel“ beschreibt Ralf Uhlenbruch die Motivation der letzten Disziplin. Damian Wievelsiep zeigt auch beim Laufen eine gute Leistung und lief als 18. der Verbandsliga nach 1:02:38 Stunden ins Ziel. Christoph Börger (Platz 34, 1:05:42 Stunden) und Ralf Uhlenbruch (Platz 40, 1:06:35 Stunden) steuerten ihre Punkte zu dem Mannschaftsergebnis hinzu. So reichten dem SCA auch nur drei Starter, um sich beim Finale auf dem 10. Rang zu behaupten.
|
Platz |
Name |
Vorname |
Schwimmen |
Wechsel 1 |
Rad |
Wechsel 2 |
Laufen |
Endzeit |
|
18 |
Wevelsiep, |
Damian |
8:04 |
2:03 |
29:42 |
1:19 |
21:30 |
1:02:38 |
|
34 |
Börger, |
Christoph |
9:20 |
2:05 |
30:38 |
1:11 |
22:27 |
1:05:42 |
|
40 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
8:23 |
2:31 |
32:34 |
1:18 |
21:48 |
1:06:35 |
10. SC Altentheine I 160 Punkte
Bei diesem besonderen Jubiläum, der vierzigsten Auflage des Riesenbecker Triathlon, wollten die Aktiven des SC Altenrheine nicht fehlen. Die zwölf Triathleten wollten aber nicht nur teilnehmen, sondern wie in den anderen Jahrzehnten auch durch Leistung der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken. Acht Mal standen die SCler auf der Siegertreppe der Altersklassenwertung.
Die Volksdistanz ist in Riesenbeck der Klassiker. Schon bei den ersten Veranstaltungen lockte dieses Format die interessierten Ausdauersportler zu diesem neuen Event. Im Laufe der Jahre wurden die Längen und Strecken dieses Wettkampfes immer wieder verändert. In diesem Jahr mussten die Athleten 600 Meter schwimmen, auf einem sehr kurzen Rundkurs knapp 20 Kilometer mit dem Rad fahren und 5 Kilometer rund um den Tormoorsee laufen. Die nur 6,7 Kilometer lange Radrunde sowie die 2,5 Kilometer lange Seerunde waren zwar insbesondere in der letzten Runde recht voll, sie boten aber den Zuschauern beste Möglichkeiten den spannenden Wettkampf zu verfolgen.
Mit dem Startschuss stürmten Jan Veldhuis, Göran Blaschke und Damian Wievelsiep nach vorne. Nur 11 Minuten später saßen sie schon auf den Rädern und etablierten sich damit in der Spitze des über 200 Teilnehmer starken Feldes. In der nächsten Welle wurden dann Ralf Uhlenbruch, Christian Dudek, Michael Mittelberg und Manfred Ricklin an den Strand gespült. Lutz Brüning, der sich ganz spontan für den Start entschieden hatte, ließ sich im Wasser etwas mehr Zeit, um dann insbesondere in den Laufschuhen mächtig aufzutrumpfen.
In dem leistungsstarken und engen Feld behauptet sich das Trio Veldhuis, Blaschke und Wievelsiep auch beim Radfahren in den Top Ten. Manfred Ricklin, der schon vor mehr als 35 Jahren in Riesenbeck am Start war, konnte in seiner Paradedisziplin, dem Radfahren, wieder glänzen.
Auf der zuschauerfreundlichen Laufrunde musste sich dann die Spreu vom Weizen trennen. Die ersten zwanzig Triathleten der Gesamtwertung absolvierten die fünf Laufkilometer zwischen 17 und 20 Minuten. Jan Veldhuis hatte mit einer Platzierung unter den ersten Drei spekuliert, musste aber verletzungsbedingt beim Laufen etwas Tempo herausnehmen. Als Fünfter der Gesamtwertung zeigte er aber eine sehr gute Leistung. Direkt hinter Veldhuis lief Göran Blaschke nach 1:05:57 Stunden ins Ziel. Mit dieser Zeit war er in der AK 45 nicht zuschlagen. Damian Wievelsiep (1:07:28 Stunden) verpasste als 14. der Gesamtwertung und Vierter der AK 30 nur knapp das Podium. Ralf Uhlenbruch (1:09:18 Stunden) fuhr 35 Jahre nach seinem ersten Start in Riesenbeck mit dem Bronzetitel der AK 55 nach Hause. In der Gesamtwertung wurde er Zwanzigster. Christian Dudek (1:10:33 Stunden) zeigte sich trotz längerer Wettkampfpause konkurrenzfähig und wurde hinter Uhlenbruch Vierter in der AK 55. Michael Mittelberg und Manfred Ricklin boten ein spannendes Vereinsduell. Nach dem Schwimmen war Mittelberg vor Ricklin. In der zweiten Disziplin holte Ricklin auf, musste aber Michael Mittelberg auf Grund der besser Laufleistung den Vortritt lassen. Michael Mittelberg (1:12:51 Stunden) und Manfred Ricklin (1:16:04 Stunden) platzierten sich in der AK 60 bzw. AK 65 jeweils auf dem Vizetitel. Mit einer Laufzeit von 19:16 Minuten schob sich Lutz Brüning (1:14:39 Stunden) auf den dritten Rang derAK20 vor.
Ingrid König hatte schon einige Radkilometer vor dem Wettkampf in den Beinen, da sie sich auf eine Langdistanz vorbereitet. Nach dem Schwimmen donnerte die SCler mit der drittschnellsten Radzeit aller Teilnehmerinnen über den Kurs und fuhr damit an die Spitze der AK 60. Beim Laufen musste sie ihre ganze Routine ausspielen, um die Angriffe der Zweitplatzierten abzuwehren. Nach 1:18:06 Stunden hatte König die AK 60 gewonnen. Birgit Bölker erkämpfte sich nach 1:29:54 Stunden den zweiten Rang in der AK 55. Svenja Feist machte es ihrem Vater Michael Mittelberg gleich und schaffte den Sprung auf das Treppchen. Sie belegt nach 1:23:14 Stunden den dritten Rang in der AK 30.
Nur ein SCler hatte sich für die olympische Distanz gemeldet. Guido Wilke schwamm im Torfmoorsee 1,5 Kilometer, radelte 6 Runden, die sich zu 40 Radkilometer summierten, und lief zum Abschluss 10 Kilometer rund um den See. Als Sechster der AK 55 beendet er nach 2:45:28 Stunden das Rennen.
Nur noch wenige Wochen und der beliebte Rheiner Channel Triathlon geht rund um den Sportpark des SC Altenrheine über die Bühne. Der SC Altenrheine freut sich auf die vielen Sportlerinnen und Sportler, wie auch die zahlreichen Zuschauer.
Der Rheiner Channel Triathlon steht für:
Niedrige Startgelder und attraktive Wettkämpfe vom Staffelwettbewerb über die Volksdistanz bis hin zum Wettkampf über die olympische Distanz
Tolle Strecken und kurze Wege rund um den Sportpark SC Altenrheine. Auf dem großzügigen Sportgelände des SCA befinden sich Start, Ziel, Verpflegung und Teile der Strecke.
Kostenloser Fotoservice nach der Veranstaltung für alle Teilnehmer
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