Bei der 11. Auflage des Steinhart 500, dem Bagno-Buchenberg-Marathon, in Burgsteinfurt trat der SC-Altenrheine mit 4 Läuferinnen und Läufern über die 14km Strecke an. Bei optimalen Temperaturen und herbstlichem Sonnenschein ging es um 10 Uhr morgens auf die hervorragend präparierte Strecke durch die wunderbare Landschaft des Bagnos und über den Buchenberg, mit insgesamt knapp 150 Höhenmetern.
Hagen Schossig hatte kurzfristig für ein verletztes Vereinsmitglied den Startplatz übernommen und spulte routiniert die 14 km ab. Er erreichte zufrieden den Zielkanal nach hervorragenden 1:03:07 Std. Damit belegte er in der AK M50 den 3. Platz. Kurz nach ihm beendete auch Petra Romberg das Rennen mit 1:05:45 Std. Diese gute Zeit wurde mit dem 1. Platz in der AK W50 belohnt.
Nach anfänglichen leichten Problemen fand Melanie Germann noch rechtzeitig ihren Rhythmus, um den Lauf erfolgreich zu beenden. Sie war zwar mit ihrer Zeit von 1:16:54 Std nicht ganz zufrieden, belegte aber trotzdem einen guten 4. Platz in ihrer AK W40. Bernd Brinkhues war das Rennen mit einem Tempo von 5:30 min/km angegangen und wusste, dass er einiges an Zeit am Berg lassen würde. Die angepeilten 6min/km für die gesamten 14km unterbot er dann um 1 Sekunde und kam mit 1:23:59 Std ins Ziel. Das reichte für einen 2. Platz in der AK M70.
BERLIN. Mit drei Ausdauersportlerinnen und -sportlern war der SC Altenrheine beim Berlin-Marathon vertreten. Reinhild Krey, Tobias Schnoor und Paul Nienhaus genossen dabei das Privileg, in einem Rennen gemeinsam mit Weltrekordler Eliud Kipchoge über die Distanz von 42,195 Kilometer zu laufen. Mit der neuen Fabelbestzeit von 2:01:09 Stunden konnten sich die Altenrheiner natürlich nicht messen, aber alle drei erreichten am Ende zufrieden das Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor.
Tobias Schnoor stellte mit 3:39:32 Stunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Und dennoch blieb Zeit, die Hauptstadt wahrzunehmen: „Bei 25 Kilometer habe ich gemerkt, dass es nicht reicht für eine Zeit unter 3:30 Stunden. Ich habe dann etwas Tempo herausgenommen und Berlin genossen“, sagte er nach dem Überqueren des Zielstrichs.
Für Reinhild Krey war es der fünfte Marathon. Mit den erreichten 4:30:58 Stunden war sie überglücklich: „Berlin ist wirklich ein besonderer Lauf“, schwärmte sie. „An fast jedem Streckenkilometer eine Band und am Ende die schönste Zielgerade der Welt – das entlohnt für alle Mühen der Vorbereitung.“
Paul Nienhaus überraschte sich selbst bei seinem 16. Start in Berlin. Eine hartnäckige Knieverletzung hatte eine angemessene Marathonvorbereitung unmöglich gemacht. Insofern wollte er eigentlich bei Streckenkilometer 17 aussteigen. Dann nahm ihn die Atmosphäre und die sich verbreitende Nachricht vom Weltrekordlauf Kipchoges so gefangen, dass er einfach weiterlief. Nach 5:22:12 erreichte auch er das Ziel – schwer strapaziert, aber überglücklich.
Christian Dudek wurde mit 43:42 Minuten Altersklassensieger in der AK 50. Petra Romberg benötigte für die Strecke 47:18 Minuten und siegte in der Altersklasse W 50. Guido Wilke lief kurz hinter ihr nach 47:38 Minuten als Zweiter der Altersklasse M 55 ins Ziel. Für Heinz-Jürgen Bertram wurden 48:15 Minuten gestoppt. Er kam auf Platz zwei der Altersklasse M 60. Otto Reeker siegte mit 53:14 Minuten in der Altersklasse M 70 und konnte drei Konkurrenten auf deutliche Distanz halten. Britta Blaschke siegte mit 57:59 Minuten in der Altersklasse W 40.
Über 5 Kilometer waren sechs Altenrheiner am Start. Schnellster SCA-Läufer war Jonas Linnenschmidt. Er erreichte mit einer Zeit von 22:20 Minuten Platz zwei in der Altersklasse U 14. Für Paul Nienhaus wurden 25:09 Minuten gestoppt. Er siegte in der Altersklasse M 55. Markus Werner lief kurz hinter ihm nach 25:19 Minuten als Dritter der Altersklasse M 45 ins Ziel.
Michael te Wildt überquerte die Ziellinie nach 25:38 Minuten als Zweiter der Altersklasse M 50. Aloysia Wegmann siegte mit 29:27 Minuten in der Altersklasse W 60. Sabine Roß erreichte mit 30:33 Minuten in der Altersklasse W 50 Platz drei.
Auch der 7. Sparkassen-Sommerlauf im Bentlager Wald wurde von der LG Rheine-Elte wieder hervorragend organisiert. Der Zieleinlauf war auf dem Hauptfeld des Eintracht-Stadions vor der Haupttribüne. Von dort konnte man sehr gut die Zieleinläufe der Bambini-, Schüler- und Erwachsenenläufe verfolgen.
Die nächsten Herausforderungen in der näheren Umgebung sind der Steinfurter Altstadt-Abendlauf am 11. Juni, der Roruper Abendlauf am 8. Juli, der Speller Sparkassen-Sommernachtslauf am 12. August, der Ibbenbürener Aaseelauf am 20. August und der Raffinerielauf in Salzbergen am 27. August.
Für einige Läufer beginnt jetzt das intensive Training für den Münster-Marathon am 11. September. Bei vier Trainingseinheiten pro Woche liegt das wöchentliche Laufpensum insgesamt oft bei rund 60 Kilometern.