Eigentlich ist der Duathlon in Alsdorf in den letzten Jahren für die Sportler des SC Altenrheine eine feste Größe im Wettkampfkalender gewesen. Aber der Veranstalter hat den Wettkampf in den wettermäßig sehr unsicheren April vorgezogen und die Wettkampfstrecke deutlich verlängert. Mit der Powerman-Serie und den Deutschen Meisterschaften lockte die Veranstaltung aber trotzdem eine illustre Anzahl von hoch motivierten Sportlern nach Alsdorf. In diesem Jahr stellte sich nur Christian Wesendahl als SCler der Herausforderung. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten die ca. 450 Sportler zehn Kilometer laufen, bevor sie einen sehr windanfälligen sechzig Kilometer langen Radkurs in Angriff nahmen. Man sah es dem Radkurs nicht an, aber auf den sechs Runden kamen über 400 Höhenmeter zusammen. Christan Wesendahl war gewarnt und ging sehr überlegt die ersten beiden Teilstücke des Duathlon an. Nach 43 Minuten wechselte er von den Laufschuhen auf das Fahrrad. „Der Wettkampf ist lang und ich konnte ihn bei den schwierigen Wetterbedingungen schlecht einschätzen. Darum bin ich eher zurückhaltend angegangen“ beschrieb Wesendahl seine Taktik. Nach 1:42 Stunden hatte der Altenrheiner die Radkilometer, durchgefroren aber glücklich, absolviert. Auf den zweiten zehn Laufkilometern konnte nicht mehr so viel schief gehen. Mit 42 Minuten brachte Christian Wesendahl diese auch schneller hinter sich als beim ersten Durchlauf.
Nach 3:11:16 Stunden hatte der Sportler des SC Altenrheine die erste große Herausforderung der Saison 2019 bewältigt. Für die sehr gute Leistung wurde er mit dem 8. Platz in der AK 40 bei der Wertung der Deutschen Meisterschaft belohnt.
Das Wetter meinte es am Samstag gut mit Teilnehmern, Helfern und Zuschauern bei dem 28. Cross-Duathlon am Silbersee. Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn hörte der Dauerregen der letzten Tage auf und 160 Athletinnen und Athleten starteten nacheinander auf die Kinder-, Kurz- und Langdistanz. Die neun Starter aus Altenrheine wählten die anspruchsvolle Langdistanz. Fünf Kilometer Laufen standen zu Beginn auf der ToDo-Liste. Die eigentlich recht kurze Strecke hatte es aber in sich. Gelaufen wurde über viele Waldwege, aber auch durch den Sand am Silbersee in Haltern. Von dem kraftraubenden Auftakt ließen sich besonders Junior Lutz Brüning sowie Göran Blaschke und Michael Brüning nicht schrecken. Sie liefen im Vorderfeld der etwas über 100 Teilnehmer. Lutz Brüning wechselte als erster SCler zum Mountainbike.
Die fünfzehn Radkilometer, die auf sechs Runden aufgeteilt waren, waren technisch nur auf wenigen Passagen anspruchsvoll, aber der oft sandige Untergrund zerrte an den Kräften. Göran Blaschke und Michael Brüning arbeiteten sich weiter nach vorne. Auch Melanie Auffenberg verteidigte ihre Führung in der W45. Auch Radspezialist Manfred Ricklin kam mit dem ungewohnten MTB sehr gut zurecht.
Das Finale war eine Laufrunde über 2500 Meter. Wieder mit Sandstrand und etlichen kleinen Hügeln. Trotz größter Anstrengungen auf den anspruchsvollen Strecken, sah man im Ziel durchweg glückliche Gesichter. Nach 1:05:38 Stunden lief Michael Brüning als Erster der AK50 über die Ziellinie und war damit schnellster Altenrheiner. Nach einer Wettkampfpause präsentiere sich Göran Blaschke wieder bestens präpariert für die kommende Saison. Mit Rang vier verpasste Blaschke (1:06:44 Stunden) nur knapp das Siegerpodest der AK 40. Das mit ihm auch in dieser Saison zu rechnen ist, zeigte wieder einmal Manfred Ricklin. In der AK 60 war er mit der Endzeit von 1:09:42 Stunden nicht zu schlagen. Mit Markus Wolff und Sebastian Dobrzinski erreichten zwei weitere Duathleten aus Rheine das Ziel. Markus Wolff konnte sich mit 1:18:20 Stunden gegen seinen Vereinskollegen Dobrzinski (1:22:00 Stunden) durchsetzen. Lutz Brüning musste nach dem furiosen Start von Krämpfen geplagt Pausen einlegen und in den Trainingsmodus übergehen. Er erreichte das Ziel, konnte aber nicht in di e Wertung aufgenommen werden.
Einen kompletten Satz Podestplätze brachten die drei Damen des SCA mit nach Rheine. Melanie Auffenberg siegte mit sechseinhalb Minuten Vorsprung in ihrer Altersklasse und war zweite schnellste Frau. Marietheres Rudolph-Meier (1:15:32 Stunden) erkämpfte sich die Silbermedaille in der AK 50. Auf Platz drei dieser Altersklasse platzierte sich Birgit Bölker (1:31:07 Stunden).
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Seniorinnen W45 |
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1. |
131 |
Melanie Auffenberg |
1974 |
w |
SC Altenrheine |
1:11:08 |
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Alle 4 Teilnehmer anzeigen |
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Seniorinnen W50 |
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2. |
207 |
Marietheres Rudolph-Meier |
1968 |
w |
SC Altenrheine |
1:15:32 |
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3. |
107 |
Birgit Bölker |
1966 |
w |
SC Altenrheine |
1:31:07 |
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Alle 3 Teilnehmer anzeigen |
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Junioren U20 |
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83 |
Lutz Brüning |
2000 |
m |
SC Altenrheine |
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Alle 3 Teilnehmer anzeigen |
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Senioren M35 |
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16. |
29 |
Sebastian Dobrzinski |
1981 |
m |
SC Altenrheine |
1:22:00 |
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Alle 17 Teilnehmer anzeigen |
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Senioren M40 |
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4. |
105 |
Göran Blaschke |
1976 |
m |
SC Altenrheine |
1:06:44 |
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Alle 12 Teilnehmer anzeigen |
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Senioren M45 |
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11. |
35 |
Markus Wolff |
1974 |
m |
SC Altenrheine |
1:18:20 |
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Alle 13 Teilnehmer anzeigen |
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Senioren M50 |
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1. |
61 |
Michael Brüning |
1969 |
m |
SC Altenrheine |
1:05:38 |
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Alle 12 Teilnehmer anzeigen |
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Senioren M60 |
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1. |
106 |
Manfred Ricklin |
1956 |
m |
SC Altenrheine |
1:09:42 |
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Alle 3 Teilnehmer anzeigen |
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Anzahl Teilnehmer: 104
Der Riesenbecker Triathlon war für die Dreikämpfer des SC Altenrheine auch bei seiner 36. Auflage ein erfolgreicher Wettkampf. Zwei erste sowie zweite Plätze, je einmal Rang drei, vier und sechs sind die gute Bilanz der SCler bei dieser traditionsreichen Veranstaltung. Mit Rang fünf beim Ligafinale reihte sich die Landesligamannschaft in den erfolgreichen Reigen ein.
Am Torfmoorsee findet einer der ältesten Triathlonwettkämpfe in Deutschland statt. Aber das merkt man zu keiner Sekunde. Nicht nur dass die Organisatoren den Athleten viele liebgewonnene Traditionen in jedem Jahr präsentieren, sie überraschen auch regelmäßig mit Neuerungen. So wurde zum zweiten Mal der Teutoman ausgetragen. Ein Triathlonwettkampf über die Mitteldistanz. Alle anderen Starter absolvierten die Streckenlängen Sprint und olympische Distanz.
Christian Dudek hatte sich kurzfristig entschieden, mit dem Teutoman die längste Distanz in Angriff zu nehmen. Nach einem eher kurzen Schwimmen über 1,5 Kilometer fuhr er auf der Wettkampfstrecke 8 Runden mit dem Rad. Nach diesen achtzig Kilometern musste er vier Laufrunden a 5 Kilometer absolvieren. Bei diesen Streckenabmessungen ist eiserener Wille gefragt. Den bewies Christian Dudek, wobei besonders seine Radzeit von 2.17 Stunden beeindruckte. Nach 4:12:25 Stunden erreichte er den Zielbogen am Tormoorsee und hatte sich als Gesamtzwölfter den dritten Rang in der AK50 erkämpft.
Knapp halb so lang war die olympische Strecke, die sich Ingrid König als Saisonabschluss vorgenommen hatte. Nach dem 1,5 Kilometer langen Schwimmen fuhr und lief sie uneinholbar in der AK55 nach vorne. Nach 2:42:18 Stunden schloss sie die erfolgreiche Triathlonsaison 2018 mit dem Sieg in der AK 55 ab.
Der Klassiker in Riesenbeck ist die Volksdistanz. Dieser Klassiker, bei dem 500 Meter geschwommen und 20 Kilometer auf dem Rad absolviert werden, bevor die fünf Kilometer lang Laufstrecke in Angriff genommen wird, ist seit über dreißig Jahren das sportliche Wohnzimmer von Manfred Ricklin. Aber auch bei der Auflage von 2018 bewies der Altenrheiner der AK60 das er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Nur sieben, deutlich jüngere Athleten, waren auf dem Rad schneller als Ricklin. Gesamtrang 17 und der Sieg in seiner AK mit über 10 Minuten Vorsprung zeugen von der Leistungsfähigkeit des Ausnahmeathleten Manfred Ricklin (1:06:46 Stunden Endzeit). Jürgen Brinkmann und Alexander Ernsting lieferten sich einen erbitterten Wettkampf. Ernsting konnte mit starken Leistungen sich in den ersten beiden Disziplinen behaupten, spürte aber immer den Atem seines Vereinskollegen im Nacken. Beim Laufen setzte sich Jürgen Brinkmann nach 1:09:14 Stunden mit 36 Sekunden Vorsprung durch. Er platzierte sich in der AK 55 auf Rang zwei. Alexander Ernsting verpasste mit Platz vier nur knapp einen Podestplatz in AK 40. Mit einem ausgeglichenen Rennen überzeugt Guido Wilke. Nach 1:11:47 Stunden lief er als Sechster der AK 50 ins Ziel. Für Stefan Tost ist der „Riesenbecker“ ein Pflichttermin. Nach 1.28.28 Stunden und 36. Der AK 50 hatte er die diesjährige Auflage erfolgreich bestritten.
Mit Birgit Bölker hatte der SC Altenrheine eine starke Athletin in der AK 50 im Rennen über die Volksdistanz. Nur der späteren Siegerin der AK musste sie nach 1.19.58 Stunden den Vortritt lassen.
Das Finale der Landesliga Nord wurde von vielen Vereinen mit Spannung erwartet. Auf Rang fünf rangierte der SCA und wollte in Riesenbeck nochmals unter Beweis stellen, dass er zu besten Teams der Landesliga gehört. Die Olympische Distanz bot genügend Zeit sich der Konkurrenz zu zeigen. Ralf Uhlenbruch schwamm auf den 1,5 Kilometern im Torfmoorsee in der ersten Verfolgergruppe und wechselte als 11. auf das Rad. Christoph Dirkes fuhr auf den vierzig, durch Wind und Kurven anspruchsvollen Radkilometern die viertschnellste Zeit. Mit einer schnellen Laufzeit lief Christoph Dirkes (2.11.50 Stunden) als erster SCler auf Platz 10 ins Ziel. Sechs Plätze später beendete Uhlenbruch (2.14.03 Stunden) den Wettkampf. Nach einer langen und harten Saison konnte Christian Wesendahl in Riesenbeck nicht seine Bestleistung abrufen. Aber nach 2.23.34 Stunden verbuchte er als 36. der 90 Athleten starken Landesliga wichtige Punkte auf dem SC-Konto. Michael Heckhuis (2.35.27 Stunden) komplettierte das Team und führte es auf den fünften Gesamtrang von 22 Mannschaften.
Volksdistanz
|
16 |
1111 |
Ricklin, |
Manfred |
00:12:23 |
00:33:12 |
00:21:11 |
01:06:46 |
M |
60 |
1 |
|
29 |
1310 |
Brinkmann, |
Jürgen |
00:11:55 |
00:35:53 |
00:21:26 |
01:09:14 |
M |
55 |
2 |
|
31 |
1106 |
Ernsting, |
Alexander |
00:10:52 |
00:34:46 |
00:24:12 |
01:09:50 |
M |
40 |
4 |
|
41 |
1046 |
Wilke, |
Guido |
00:12:56 |
00:37:01 |
00:21:50 |
01:11:47 |
M |
50 |
6 |
|
135 |
1110 |
Bölker, |
Birgit |
00:14:58 |
00:39:05 |
00:25:55 |
01:19:58 |
W |
50 |
2 |
|
225 |
1124 |
Tost |
Stefan |
00:17:59 |
00:44:13 |
00:26:16 |
01:28:28 |
M |
50 |
36 |
Olympische Distanz
|
53 |
981 |
König, |
Ingrid |
00:34:30 |
01:18:21 |
00:49:27 |
02:42:18 |
W |
55 |
1 |
Teuto Man
|
12 |
50 |
Dudek, |
Christian |
00:26:42 |
02:17:23 |
01:28:20 |
04:12:25 |
M |
50 |
3 |
Landesliga Nord
|
857 |
Wesendahl, |
Christian |
02:23:34 |
36 |
00:26:48 |
40 |
01:12:49 |
40 |
00:43:57 |
27 |
|
858 |
Dirkes, |
Christoph |
02:11:50 |
10 |
00:25:15 |
21 |
01:05:54 |
4 |
00:40:41 |
12 |
|
859 |
Heckhuis, |
Michael |
02:35:27 |
60 |
00:30:05 |
63 |
01:14:17 |
47 |
00:51:05 |
68 |
|
860 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
02:14:03 |
16 |
00:23:25 |
11 |
01:09:40 |
21 |
00:40:58 |
13 |
Bei einer heiß umkämpften Landesmeisterschaft im Triathlon errang Ingrid König den Vizetitel in ihrer Altersklasse. Christoph Dirkes platzierte sich bei einem sehr gut besetzten Starterfeld auf dem fünften Rang. Christan Wesendahl und Ralf Uhlenbruch landeten im Vorderfeld der in Sassenberg ausgetragenen Meisterschaft.
Der Sassenberger Triathlon ist eine der ältesten Triathlonveranstaltungen in Deutschland. Seit mehr als drei Jahrzehnten steht der Triathlon in Sassenberg für große, leistungsstarke Startgruppen, eine schnelle Radstrecke, oft geprägt vom nicht erlaubten Windschattenfahren und einer tollen Atmosphäre beim Laufen über den Campingplatz. Bei der Auflage 2018 überraschten die Organisatoren auch altgediente Triathleten mit einigen Neuerungen.
Die 1500 Meter im schönen Badesee von Sassenberg begannen schon mit der ersten Neuerung. Durch den Rolling-Start, es starteten im Drei-Sekunden-Takt immer fünf Athleten, entzerrte sich das Schwimmfeld ganz erheblich. „Aber der Wettkampf veränderte sich dadurch in seinem Charakter. Weder positiv noch negativ, einfach anders“ beschrieb Ralf Uhlenbruch nach über 30 Wettkampfjahren seine Eindrücke. So lief Uhlenbruch zwar als erster der vier SCler in die Wechselzone, aber Christoph Dirkes schwamm mit 27:03 Minuten schneller als Uhlenbruch. Dirkes war einige Startwellen später gestartet. Christian Wesendahl verlor im vereinsinternen Duell mit Uhlenbruch knapp zwei Minuten im Wasser. Die alte schnelle 40 Kilometer lange Wendepunktstrecke wurde ersetzt durch zwei 23 Kilometer lange Radrunden, auf der die Athleten gefühlt auf Zweidrittel der Strecke mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen hatten. Gegenwind, ca. fünf Kilometer mehr auf dem Rad und die hochsommerlichen Temperaturen machten das Rad fahren richtig schwer. Mit den schweren Bedingungen kam Christoph Dirkes am besten zurecht. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 Stundenkilometer bretterte er über die Radstrecke. Christian Wesendahl holte die verlorenen zwei Minuten auf der Radstrecke wieder auf. Schöne Waldwege mit viel Schatten und enthusiastische Camper, die mit jeder Menge Rasensprenger und viel guter Laune die Athleten über die 10,5 Kilometer lange Laufstrecke brachten, sind die Merkmale der letzten Disziplin. Dirkes (2:25:11 Stunden) machte hier den Sack zu und erkämpfte sich in einem im Vergleich zum Vorjahr sehr starken Teilnehmerfeld einen sehr guten fünften Rang in der AK40. Beim Laufen konnte Ralf Uhlenbruch (2:32:11 Stunden) seinen knappen Vorsprung vor Christian Wesendahl (2:34:12 Stunden) ausbauen. Die beiden SCler belegten die Plätze 12 und 14 in der AK 50 bzw. 40.
Auf dem Heimweg konnte sich Ingrid König über die mit Abstand beste Platzierung des SCA-Quartetts freuen. Der Vizetitel bei den Landesmeisterschaften ist ein weiterer Titel in der reichhaltigen Sammlung von König. Beim Schwimmen verlor König noch etliche Minuten. Mit Wut im Bauch ging es auf die letzten beiden Teilstücke des Triathlon. Ingrid König schaffte es auf den 10 Laufkilometern den Abstand zur Führenden in der AK55 schmelzen zu lassen. Der Rückstand aus den ersten beiden Disziplinen war aber zu groß für den Sieg. Nach 3:03:42 Stunden erreichte König unter dem Applaus der mitgereisten Fans das Ziel.
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Platz |
AK |
|
AK |
Schwimmen |
Rad |
Laufen |
Zeit |
|
32 |
5 |
40 |
00:27:03 |
01:09:10 |
00:45:25 |
02:25:11 |
|
|
86 |
12 |
50 |
00:27:13 |
01:15:18 |
00:46:51 |
02:32:44 |
|
|
99 |
14 |
40 |
00:29:12 |
01:13:25 |
00:47:47 |
02:34:12 |
|
|
21 |
2 |
55 |
00:40:41 |
01:24:06 |
00:54:34 |
Der Sparda-Münster City Triathlon begeistert seit 2008 Tausende Zuschauer wie Aktive und zählt zu den absoluten Sport-Highlights in Münster. Vor beeindruckender Hafenkulisse gingen 2018 bei sehr sommerlichen Temperaturen mehrere tausend Triathletinnen und Triathleten an ihre Grenzen und ließen sich von der einzigartigen Atmosphäre am Kreativkai mitreißen. Marietheres Rudolph- Meier vom SC Altenrheine startete über die Olympische Distanz und verpasste mit Rang vier nur knapp einen Podestplatz in ihrer Altersklasse.
Die 1500 Schwimmmeter im Hafenbecken von Münster, verwandelte sich mit 250 Schwimmern in einer Startgruppe schnell in ein Haifischbecken. Marietheres Rudolph- Meier versuchte sich aus dem Getümmel heraus zu halten und war froh nach 33 Minuten auf das Rad wechseln zu dürfen. Die Radstrecke verlief über zwei Runden a 20km raus Richtung Albersloh und zurück über Gremmedof. Die Zuschauer, besonders auf der Kanalbrücke am Hafen, motivierten die Triathleten. Rudolph-Meier genoss die Radstrecke und konnte ihre Stärke auf dem Rad beweisen, nach 1.07.27 Stunden hieß es für sie ab in die Laufschuhe und los auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke. Die Hitze machte allen zu schaffen, doch die Wasserversorgung war gut und eine leichte Brise am Kanal half, das Lauftempo aufrechtzuerhalten. Eine Konkurrentin im Blickfeld lief die Athletin des SC Altenrheine konstant ihr Rennen und erreichte nach 48:27 Minuten in den Laufschuhen das Ziel. Nur neun Sekunden fehlten Ihr zum dritten Rang in der AK 50. Mit 2.34.53 Stunden als Endzeit belegte sie den 4. Platz und Platz 15 in der Gesamtwertung. Damit geht sie nun bestens vorbereitet zu ihrem sportlichen Jahreshöhepunkt, dem Ironman in Maastricht.
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Startnr.163 |
AK |
50 |
Swim |
00:33:34 |
Bike |
01:08:20 |
Run |
00:48:27 |
Ziel |
02:34:53 |
Platz drei und besser, das war die Ausbeute der Triathleten des SC Altenrheine beim Steinbecker Triathlon. Birgit Bölker, Marietheres Rudolph-Meier und Christoph Dirkes erkämpften sich in den Altersklassen die Treppchenplätze, während die Landesligamannschaft mit einem starken Auftritt bei der Auftaktveranstaltung den dritten Rang belegte. Herausragend ist der Platz sechs von Christian Dudek.
Beim Shortwoman, eine Volksdistanz mit 500 Meter im Mittellandkanal, 27 kernigen Radkilometern und etwas mehr als fünf Kilometern zu Fuß, stellte sich Birgit Bölker der Konkurrenz. Nach dem Schwimmen zeigt sie, das sie zu den stärksten Frauen auf zwei Rädern gehört. Zwei Mal galt es den Dickenberg mit einer Steigung von knapp zehn Prozent zu erobern. Auch in den Laufschuhen war sie die Schnellste in ihrer Altersklasse. Leider konnte sie trotz zweier sehr guten Teildisziplinen den Rückstand beim Schwimmen nicht mehr aufholen, lief aber sehr zufrieden nach 1:35:37 Stunden als Zweite der AK 50 ins Ziel.
Der Steelman hat seinen Namen verdient. Die 1,5 Kilometer im Wasser sind für die Athleten dieses Wettkampfes ein machbarer Auftakt. Beide SCler, Marietheres Rudolph-Meier und Christoph Dirkes, hatten nach 28 bzw. 26 Minuten Kontakt zur Spitze. Scharfrichter dieses Wettkampfes sind die fünf Anstiege zum Dickenberg. Auf den 70 Radkilometern bewegte sich Christoph Dirkes mit der neuntschnellsten Radzeit von 1:48:19 Stunden auf Topniveau. Nach dem zweiten Wechsel verteidigte er auf den 21 Laufkilometern den 15. Rang in der Gesamtwertung. In der M40 wurde Dirkes nach 3:51:07 Stunden sehr guter Dritter. Ebenfalls sehr gut auf zwei Rädern unterwegs war Marietheres Rudolph-Meier. Die anspruchsvollen 70 Kilometer nutzte sie um sich in der AK 50 auf den dritten Rang vorzuarbeiten. Als die Uhren nach 4:26:31 Stunden stehen blieben, hatte die Triathletin des SCA diesen Platz verteidigt. Göran Blaschke, der gut im Rennen lag, musste nach dem Radfahren das Rennen aufgeben.
Beim Auftakt der Landesliga Nord ging es über die olympische Distanz. Mit Christian Dudek, Sebastian Dobrzinski, Christian Wesendahl und Ralf Uhlenbruch hatten die Altenrheiner ein starkes Team an der Startlinie. Das sie vorne bei der Musik mitspielen wollten, machten sie gleich bei den ersten 1500 Metern deutlich. Als Neunter von knapp 90 Landesligisten saß Ralf Uhlenbruch nach dem Schwimmen im Sattel. Nur 90 Sekunden später war das Quartett des SCA auf der Radstreck komplett. In der ersten Radrunde ging Christian Dudek noch leicht verhalten an, um ab der zweiten Runde den Turbo zu zünden. Die elftschnellste Radzeit mit einer sehr guten Laufzeit für die etwas mehr als zehn Kilometer brachten ihn bis auf Rang sechs der Landesliga. Damit führte Christian Dudek nach 2:18:36 Stunden die Landesligamannschaft des SCA an. Auf Platz 16 platzierte sich Christian Wesendahl (2:21:53 Stunden), der damit seine sehr gute Form unterstrich. Ralf Uhlenbruch (2:24:22, 25.) erwischte einen gebrauchten Tag, konnte beim Laufen, verletzungsbedingt leicht gehandicapt, mit seinem Vereinskollegen nicht mithalten. Zusammen mit Sebastian Dobrzinski (2:33:55 Stunden, 44.) komplettierte er das gute SCA-Team. Mit Rang drei kann der SC Altenrheine sich auf den nächsten der Landesliga in Saerbeck freuen.
Shortman
|
79 |
Birgit |
Bölker |
|
00:14:48 |
00:52:00 |
00:28:49 |
01:35:37 |
W |
50 |
2 |
Steelman
|
15 |
Christoph |
Dirkes |
|
00:26:42 |
01:48:19 |
01:36:06 |
03:51:07 |
M |
40 |
3 |
|
75 |
Marietheres |
Rudolph-Meier |
|
00:28:09 |
02:07:16 |
01:51:06 |
04:26:31 |
W |
50 |
3 |
Landesliga Nord
Platzierung Mannschaft: 3.
|
Name |
|
Zeit |
Platz |
Schw. |
|
Rad. |
|
Lauf |
|
|
Dudek, |
Christian |
02:18:36 |
6 |
00:27:35 |
29 |
01:07:00 |
11 |
00:44:01 |
8 |
|
Dobrzinski, |
Sebastian |
02:33:55 |
44 |
00:26:33 |
12 |
01:13:48 |
47 |
00:53:34 |
61 |
|
Wesendahl, |
Christian |
02:21:53 |
16 |
00:26:54 |
18 |
01:10:03 |
25 |
00:44:56 |
14 |
|
Uhlenbruch, |
Ralf |
02:24:22 |
25 |
00:26:02 |
9 |
01:10:05 |
26 |
00:48:15 |
27 |
Ausdauerläufer Markus Wolff vertrat beim Abendlauf durch die Steinfurter Altstadt erfolgreich das Team des SC Altenrheine. Hochsommerliches Wetter und eine anspruchsvolle Strecke mit wechselnden Passagen aus Kopfsteinpflaster und Asphalt forderten die volle Konzentration der Wettkampfteilnehmer. Angesichts der Temperaturen absolvierte Markus Wolff die zwei Durchgänge des 2,5 km-Rundkurs in einem etwas moderateren Tempo. Dennoch finishte er als erster seiner Altersklasse M 40 in einer guten Zeit von 22:04 Minuten und belegte damit den 15. Platz im Gesamtfeld.
Die Triathlonsaison nimmt Fahrt auf. In drei verschiedenen Städten stellten sich die Athleten des SC Altenrheine der Konkurrenz. Manfred Ricklin setze sich beeindruckend beim sehr gut besetzten Bocholter Triathlon in seiner Altersklasse durch. Birgit Bölker wurde Dritte beim Sprint in Bocholt. Thorsten Asche schaffte Gleiches in Harsewinkel. Ralf Uhlenbruch wurde in Kamen Dritter der Gesamtwertung. Dietmar Ross absolvierte ein beeindruckendes Debut.
Den längsten Wettkampf hatte sich Manfred Ricklin ausgesucht. Bei der Mitteldistanz in Bocholt standen nicht nur nationale Topathleten wie der amtierende Europameister am Start, sondern auch viele Teilnehmer aus den angrenzenden Niederlanden. Das er für die zwei Kilometer im Bocholter Aasee nur 35 Minuten benötigte, erstaunte Manfred Ricklin wohl selbst am meisten. Hoch motiviert ging er auf die schnellen 90 Radkilometer. Das er hier zu den besten Triathleten, insbesondere in der AK 60, gehört, ist bekannt. Aber mit einem Durchschnitt von über 37 Stundenkilometer dominierte er die Konkurrenz in seiner Altersklasse. Mit einem guten Lauf über die 21 Kilometer beendete der SCler sein Vorbereitungsrennen für die Langdistanz in Roth. Nach 4:41:58 Stunden lief er als 55. der Gesamtwertung und natürlich als Gewinner seiner Altersklasse ins Ziel.
Birgit Bölker absolviert in Bocholt die Sprintdistanz. Die 25.500 Meter setzten sich aus 500 Meter Schwimmen, 20 Radkilometern und 5 Kilometern zu Fuß zusammen. Besonders auf dem Rad sicherte sich Birgit Bölker ihre Platzierung in der Altersklasse. Die Uhren blieben nach 1:16:31 für die Drittplatzierte stehen.
Ähnlich wie der Bocholter Triathlon ist der Wettkampf in Harsewinkel eine Großveranstaltung. Die Sprintdistanz hatte sich Thorsten Asche für seinen ersten Triathlon in dieser Saison ausgesucht. Beim letzten Teilstück, den 5000 Metern durch den Stadtpark von Harsewinkel, erkämpfte er sich mit 21:55 Minuten den dritten Rang in der AK 45. Sehr gut ist auch die Endzeit von 1:07:43 Stunden.
Die doppelte Distanz hatte sich Dietmar Ross vorgenommen. Das Radfahren auf der schnellen Strecke lag dem SCler. Nach 2:36 Stunden hatte er 1000 Meter geschwommen, 40 Kilometer mit dem Rad bewältigt und zehn Kilometer gelaufen.
Eine kleine Veranstaltung sollte der erste Testlauf für Ralf Uhlenbruch werden. In Kamen waren über die olympische Distanz nur knapp 70 Teilnehmer am Start. „Trotzdem ein sehr spannendes Rennen“ befand Uhlenbruch. Nach einem langsameren 1000 Meter-Auftakt mit 17:30 Minuten im Schwimmbecken, entbrannte auf der flachen Radstrecke in der zweiten Runden ein spannender Zweikampf. Durch den Überholvorgang ließ sich der Altenrheiner nicht beeindrucken. In der letzten Runde konterte Uhlenbruch und wechselte mit knappen Vorsprung in die Laufschuhe. Gut neun Kilometer liefen die beiden Konkurrenten gleichauf, bevor sich Uhlenbruch mit einer Tempoverschärfung als Dritter der Gesamtwertung durchgesetzte. Nach 2:07 Stunden hatte er knapp vor seinem direkten Gegner die AK 50 gewonnen.
Ergebnisse:
Kamen
|
3 |
1 |
664 |
50 |
00:17:54 |
01:08:00 |
00:10:34 |
00:13:26 |
00:13:29 |
00:13:25 |
00:41:11 |
02:07:04 |
Harsewinkel
Volksdistanz
639 17.Asche, Thorsten 3.M45 1:07:43 10:57 34:53 21:55
Olympische Distanz
2028 66. Roß, Dietmar 17. M45 2:36:35 25:34 1:11:36 59:26