Eine Familienfeier der besonderen Art hat die Athletin Petra Romberg vom SC Altenrheine beim Ironman 70.3 in Duisburg gefeiert. Zusammen mit ihren beiden Brüdern hat sie die 1900 Meter im Duisburger Hafenbecken, die 88 Kilometer mit dem Rad durch die Metropole an der Ruhr und einen Halbmarathon absolviert. Als sehr gute Achte in ihrer Altersklasse konnte sie einen Bruder hinter sich lassen, musste allerdings dem Zweiten den Vortritt beim Familienduell lassen.
Nach nur 40 Minuten entstieg Petra Romberg dem Duisburger Hafenbecken und eilte Richtung Rad. Sie war schon jetzt Siebte in der AK 50. Mit 2:51 Stunden flog sie über die Radstrecke, die durch die Industriegebiete und auch landschaftlich schönen Gebiete von Duisburg führt. Die Radstrecke ist mit 88 Kilometern etwas kürzer als die offiziellen 90 Kilometer der 70.3-Distanz. Als Highlight nennt der Veranstalter die Überquerung der „Brücke der Solidarität“. Ihr Bruder Andreas konnte den knappen Vorsprung von sechzig Sekunden nach dem Schwimmen auf dem Rad weiter ausbauen. Zum abschließenden Halbmarathon ging es erneut an den Innenhafen. Auf der 21,1 Kilometer langen Laufstrecke im Sportpark Duisburg - einer der größten und vielfältigsten Sport- und Freizeitgebiete Deutschlands - passieren die Athleten die Schwimmstrecke und verschiedene Seen in der parkähnlichen Landschaft. Die Strecke besteht aus vier Runden und verläuft entlang des Innenhafens sowie durch den Stadtteil Duissern. Das Ziel befindet sich schließlich am Burgplatz vor dem Duisburger Rathaus. Die 21,1 Kilometer nutzte Petra Romberg vom SC Altenrheine um sich auf dem 8. Rang dieser sehr gut besetzten Veranstaltung zu etablieren. Nach 5:47:37 Stunden hatte sie das Ziel erreicht.
Beim Finale der Verbandsliga Nord haben die Triathleten des SC Altenrheine mit einer guten Leistung sich in die anstehende Saisonpause verabschiedet. Jan Veldhuis hat als Zweiter der Gesamtwertung die Mannschaft auf den siebten Rang der Tageswertung geführt. Eine geschlossene Mannschaftsleistung im besten Sinne zeigten Damian Wevelsiep, Christian Dudek und Pavel Evstratov und ließen keinen Konkurrenten zwischen sich.
Im Naturfreibad von Versmold gibt es nur vier Schwimmbahnen, so dass die große Verbandsliga Nord in zwei Startergruppen aufgeteilt werden musste. Auf den ersten 500 Metern im Schwimmbecken bewegte sich Jan Veldhuis sicher in den Top Ten der Liga. Mit dem Wissen, das seine beiden stärksten Disziplinen noch kommen. Das zeigte er auch vom ersten Meter an als er auf die Radstrecke wechselte. Die zwanzig Kilometer nutze Veldhuis um sich an die Spitze der Liga vorzuarbeiten. Schon nach wenigen Kilometer befand sich der SCler dank der schnellsten Radzeit auf dem zweiten Rang. Diesen Platz sicherte er mit der zweitschnellsten Laufzeit von 18:04 Minuten für die fünf Kilometer. Nur ein Starter der Verbandsliga war schneller als die Endzeit von 56:17 Minuten, die für Jan Veldhuis in der Ergebnisliste steht.
Das Trio Wevelsiep, Dudek und Pavel vom SC Altenrheine gestaltete die drei Disziplinen unterschiedlich, doch beim Zieleinlauf belegten sie die Ränge 36 bis 38. Während Damian Wevelsiep und Christian Dudek mit 8:26 Minuten fast gleich schnell durch das Freibad von Versmold pflügten, holte Pavel Evstratov den Rückstand beim Laufen fast wieder auf. Mit 1:04:09 Stunden führte Wevelsiep das SCA-Trio vor Dudek (1:04:26 Stunden) an. Pavel Evstratov komplettierte das gute Mannschaftsergebnis nach 1:05:07 Stunden. Mit der Punktzahl 113 belegte das Team aus Altenrheine den siebten Rang in der Tagewertung und am Ende der Saison den zehnten Platz in der Verbandsliga Nord.
den zehnten Platz in der Verbandsliga Nord.
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2 |
Veldhuis, |
Jan |
7:39 |
1:54 |
27:36 |
1:03 |
18:04 |
56:17 |
|
36 |
Wevelsiep, |
Damian |
8:26 |
1:58 |
30:44 |
1:27 |
21:34 |
1:04:09 |
|
37 |
Dudek, |
Christian |
8:23 |
2:26 |
31:00 |
1:06 |
21:32 |
1:04:26 |
|
38 |
Evstratov, |
Pavel |
9:10 |
3:13 |
30:59 |
1:01 |
20:43 |
1:05:07 |
2. Jan Veldhuis - 56:17
36. Damian Wevelsiep - 1:04:09
37. Christian Dudek - 1:04:26
38. Pavel Evstratov - 1:05:07
Der 41. Riesenbecker Triathlon war für die Dreikämpfer der Region wieder ein sportliches Fest. Knapp 600 Aktive und viele Zuschauer sorgten für das Ambiente, das nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch viel Spaß am Sport geprägt war. Mit Petra Romberg als Gesamtzweite bei den Frauen und Manfred Ricklin als Sieger in der AK 65 konnte der SC Altenrheine in Punkto Leistungen wieder seinen Beitrag zur Veranstaltung beitragen. Auch der zweite Rang von Christian Dudek sowie die beiden vierten Plätze von Birgit Bölker und Vitali Schmidt fielen positiv ins Gewicht. Mit Jan Veldhuis hätte der SCA auch den Zweiten der Gesamtwertung bei den Herren gestellt, aber ein Wettkampfrichter machte mit einer kaum nachzuvollziehenden Entscheidung dem SCA einen Strich durch die Rechnung.
Um zwölf Uhr stürzte sich Christian Dudek mit den Athleten der olympischen Distanz in den Torfmoorsee und schwamm 1500 Meter. Nach 26 Minuten hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und lief mit seinem Triathlonrad Richtung Radstrecke. Die kurze und winkelige Radrunde verlangte mit etlichen Kurven, schmalen Straßen und kleinen Anstiegen Konzentration vom ersten bis zum vierzigsten Kilometer. Die Konzentration hatte der SCler und stellte sein Rad nach 1:02 Stunden im Wechselbereich wieder ab. Für die vier Laufrunden, die sich zu zehn Kilometer summierten, benötigte Dudek nur 42:57 Minuten. Mit der Endzeit von 2:14:02 Stunden belegte Christian Dudek einen sehr guten zweiten Platz in der AK 55 und Platz zehn in der Gesamtwertung.
Traditionell ist der Volkstriathlon das Hauptrennen in Riesenbeck, auch wenn sich die Strecke in den letzten 41 Jahren mehrfach geändert hat. Mittlerweile müssen die Volkstriathleten eine 600 Meter lange Runde schwimmen, die 6,7 Kilometer der Radrunde drei Mal absolvieren und fünf Kilometer um den See laufen. Vom ersten Meter des Triathlons war Jan Veldhuis mit in der Spitze des gut besetzten Feldes des Volkstriathlon. Nach nur 8:58 Minuten wechselte er zur zweiten Disziplin. Bei der zweiten Durchfahrt des sehr unübersichtlichen Bereichs des Radaufstiegs kam es aus Sicht des SCA zur fatalen Fehlentscheidung. Eine sehr volle Strecke, eine Überholverbotszone und ein Wettkampfrichter mit wenig Gespür wurden Veldhuis zum Verhängnis. Er wurde disqualifiziert, beendet aber sein Rennen noch als Gesamtzweiten nach 56:41 Minuten. Manfred Ricklin hatte schon beim Training für den Riesenbecker Triathlon ein gutes Gefühl. Das bestätigte sich am Sontag. Mit sehr guter Radzeit und zwei schnellen weiteren Disziplinen belegte er nach 1:06:49 uneinholbar den ersten Platz in der AK 65. Nur 22 Teilnehmer der 251 Athleten waren schneller als der 65 Jahre alte Ausnahmeathlet. Nach dem Schwimmen dreht Vitali Schmidt richtig auf und lief mit 21 Minuten eine sehr gute Zeit. Belohnt wurde die schnelle Zeit nach 1:08:18 Stunden mit dem vierten Rang in der AK 35. Petra Romberg war etwas überrascht, als sie bei der Siegerehrung als Gesamtzweite aufgerufen wurde. Als Siegerin der AK 50 hatte sie bis auf die Gesamtsiegerin nach 1:11:12 auch alle anderen Konkurrentinnen mit drei sehr ausgeglichenen guten Leistungen hinter sich gelassen. Birgit Bölker überzeugte vor allem auf der Radstrecke und freute sich über den vierten Platz in der AK 55, den sie sich nach 1:21:15 Stunden erkämpft hatte. Lutz Brüning war nach zwei Kilometern auf dem Rad enttäuscht Mit einem Platten musste er das Rennen aufgeben.
Beim Staffelrennen über die Volksdistanz hatte der SCA die Staffel „Altenrheiner Dream Team“ in der Konkurrenz. Nach 9:08 Minuten hatte Ralf Uhlenbruch das Schwimmen absolviert und schickte seine Tochter Anna Uhlenbruch auf die Radstrecke. Sie manövrierte sich souverän durch das Feld der 250 Volkstriathleten und übergab nach 36 Minuten den Staffelstab an Brian Krämer. Mit viel Ehrgeiz lief der Staffelläufer mit einer Laufzeit von 22:35 Minuten und einer Endzeit von 1:10:42 Stunden auf den 12. Platz in dem großen Staffelfeld.
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DSQ |
Jan Veldhuis (V 534) |
M |
DSQ |
M35 |
DSQ |
00:08:58 |
00:27:59 |
00:17:36 |
00:56:41 |
|
23 |
Manfred Ricklin (V 477) |
M |
22 |
M65 |
1 |
00:10:47 |
00:29:50 |
00:22:32 |
01:06:49 |
|
23 |
Vitali Schmidt (V494) |
M |
30 |
M35 |
4 |
00:12:45 |
00:31:10 |
00:21:06 |
01:08:18 |
|
51 |
Petra Romberg (V 480) |
W |
2 |
W50 |
1 |
00:11:51 |
00:33:43 |
00:22:32 |
01:11:12 |
|
159 |
Birgit Bölker (V 322) |
W |
33 |
W55 |
4 |
00:14:41 |
00:36:07 |
00:27:09 |
01:21:15 |
|
Lutz Brüning (Platten) |
DNF |
|
12 |
Triathlon Dream Team Altenrheine |
Ralf Uhlenbruch |
Anna Uhlenbruch |
Brian Krämer |
Staffel M |
00:09:08 |
00:36:51 |
00:22:35 |
01:10:42 |
|
10 |
Christian Dudek (K 11) |
SC Altenrheine |
M |
10 |
M55 |
2 |
00:26:01 |
01:02:18 |
00:42:57 |
02:14:02 |
Hier geht es zu den Bildern: Channel Triathlon 2024 | mheckhuis
In Glückstadt an Ostsee suchten die beiden Sportler des SC Altenrheine, Vitali Schmidt und Christoph Börger, ihr triathletisches Glück. Vitali Schmidt stellte sich der Herausforderung eines Langdistanztriathlon. Christoph Börger war Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.
Eine Langdistanz im Triathlon sind 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und einen Marathon laufen. Die schon beachtlichen Werte werden in Glückstadt aber noch durch eine sehr anspruchsvolle Strecke erschwert. Geschwommen wird in einer welligen Ostsee und auf der Radstrecke sowie beim Laufen warteten, für einen Wettkampf am Meer eigentlich unerwartete, etliche Höhemeter auf die Sportler. Davon ließ sich Vitali Schmidt nicht abschrecken. Nach 1:38 Stunde hatte er die wellige Ostsee überwunden und festen Boden unter den Füßen. Der hügelige Radkurs war eine besondere Herausforderung. Die Geschwindigkeiten schwankten zwischen 20 und 60 Stundenkilometer. Nach 5:45 Stunden auf dem Rad lief Schmidt aus der zweiten Wechselzone in Richtung Marathon. Nach 4:21 Stunden hatte er die 42 Laufkilometer absolviert und konnte sich im Ziel von den vielen Zuschauer feiern lassen. Der lange Sporttag dauerte für den SCler insgesamt 11:28:21 Stunden. Mit dieser Endzeit belegte er den 10. Rang in der AK 35.
Christoph Börger hatte sich für die kürzere, aber immer noch anspruchsvolle Variante der Mitteldistanz entschieden. Da über die 1,9 Schwimmkilometer, 90 Kilometer auf dem Rad und die 20.000 Laufmeter auch die deutschen Meisterschaften über diese Distanz entschieden wurden, versammelte sich eine erlesene Konkurrenz an der Startlinie. Die knapp zwei Kilometer in der Ostsee hatte Börger in 36 Minuten hinter sich gebracht. In seiner Spezialdisziplin, dem Radfahren, überholte er etliche Mitstreiter. „Eigentlich konnte man bei den vielen scharfen Kurven und Wendepunkten nur mit ausreichend Streckenkenntnissen richtig schnell fahren“ beschrieb der Triathlet des SC Altenrheine den zweiten Abschnitt des Dreikampfes. Börger hatte den Wettkampf an der Ostsee als emotionalen sportlichen Saisonhöhepunkt gewählt und wurde nicht enttäuscht. Besonders im Ziel, das er nach 5:12:00 Stunden als 21. der AK 45 erreichte, bereiteten die vielen Zuschauer den Wettkämpfern einen tollen Empfang. „Das war nicht das letzte Mal, dass ich an der Ostsee gestartet bin“ zog Christoph Börger ein positives Fazit.
Über 1400 Sportler kämpften am Feldmarksee in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen um die Plätze auf dem Siegerpodest. Bei perfektem Wetter sorgten tausende Zuschauer für eine großartige Atmosphäre. Und mittendrin sind die Triathletinnen und Triathleten des SC Altenrheine. Bei der Mitteldistanz wurde Ingrid König ihrer Favoritenstellung gerecht und gewann die AK 60. Verena Vidal probierte sich zum ersten Mal auf dieser langen Strecke. Die Verbandsligamannschaft ging ersatzgeschwächt an den Start, verkaufte sich aber mit drei Startern sehr gut gegen eine stark besetzte Liga.
Der Feldmarksee in Sassenberg bildet den Mittelpunkt des sehr beliebten Triathlons. Doch spätestens als die Teilnehmer der Mitteldistanz in das Wasser stürmten war es mit der Ruhe im Badesee vorbei. Nach 1900 Metern und 44 Minuten hatte Ingrid König wieder festen Boden unter den Füßen. Nur knapp drei Minuten später hatte auch Verena Vidal Murcia die ungeliebte Disziplin hinter sich gebracht. Auf den 88 Radkilometern kam König so richtig in Schwung. Auch viele jüngere Teilnehmerinnen konnten dem Tempo der SClerin nicht folgen. Nach nur 2:52 Stunden stellte sie ihr Rad wieder in der Wechselzone ab. Verena Vidal Murcia nutze die Mitteldistanz in Sassenberg als ersten Test für die Premiere über die Langdistanz die im kommenden Jahr geplant ist. Der Test auf der Radstrecke ist nach 3:07 Stunden geglückt. Die 20 Kilometer beim Laufen spulte Ingrid König souverän ab. Nach 5:39:11 Stunden lief sie als Gewinnerin in der AK 60 und 19. in der Gesamtwertung der Frauen ins Ziel. Verena Vidal Murcia beendete als 6. der AK 40 nach 6:08:06 Stunden das Rennen.
Die Verbandsligamannschaft des SC Altenrheine konnte nur mit drei Startern, Jan Wiegers, Christian Dudek und Damian Wevelsiep, an den Start gehen. Etliche Verletzungen und Krankheiten schrumpften die Reserveliste auf null. Die Motivation der drei Altenrheiner war deshalb aber ungebrochen hoch. Den ersten Akzent setzte Damian Wevelsiep schon auf den 1,5 Kilometern im Feldmarksee. Nach nur 26:54 Minuten schwang er sich als erster des SC Altenrheine auf das Rad. Wiegers und Dudek bildet auf der Schwimmstrecke ein Duo und gingen gleichzeitig nach 29 Minuten auf die 40 Radkilometer. Mit Radzeiten von 1:14 bis 1:16 Stunden bewegten sich die drei im sicheren Mittelfeld der Verbandsliga. Beim Laufen durch die Wälder rund um den See konnte Jan Wiegers noch einmal seine Stärke demonstrieren. Nur 42:22 Minuten benötigte er für die 10 Laufkilometer. Nach 2:32:04 Stunden lief er als 29. der Verbandsliga ins Ziel. Nur vier Minuten und dreißig Sekunden später erreichte Dudek, als 35. der Liga, unter dem Jubel der vielen Zuschauer die Finish Line. Mit Damian Wevelsiep war nach 2:39:08 Stunden das Trio des SCA komplett. Da es wegen des fehlenden Starters Minuspunkte gib, belegte das Team nur einen Platz im Mittelfeld. In der Saisontabelle rangiert der SC Altenrheine auf Platz 10.
|
Name |
Platz |
AK-Platz |
AK |
Schwimmen |
Rad |
Lauen |
Endzeit |
|
19 |
1 |
60 |
00:44:18 |
02:52:08 |
01:56:32 |
05:39:11 |
|
|
23 |
6 |
40 |
00:47:34 |
03:07:59 |
02:04:53 |
06:08:06 |
|
Name |
Platz |
Schwimmen |
Rad |
Laufen |
Endzeit |
|
29 |
00:29:26 |
01:16:20 |
00:42:22 |
02:32:04 |
|
|
35 |
00:29:24 |
01:14:35 |
00:49:01 |
02:36:34 |
|
|
41 |
00:26:54 |
01:14:04 |
00:53:55 |
02:39:08 |
Der Triathlon in Roth war für die Aktiven des SC Altenrheine der Mittelpunkt in diesem Sportjahr. Damian Wevelsiep blieb bei seiner Langdistanzpremiere unter der Elf-Stunden-Marke und damit bester SCler bei diesem Wettkampf.
Ein Langdistanztriathlon, Schwimm-, Rad- und Laufstrecke addiert, ist insgesamt 226 Kilometer lang. Eine Strecke, die auch für erfahrende Triathleten eine Herausforderung ist, aber dennoch immer wieder viele tausend enthusiastische Dreikämpfer an die Startlinie lockt. Ganz besonders wenn es sich um den Triathlon in Roth handelt. Bis zu 300.000 Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken verfolgen Triathlon über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem Marathonlauf über 42,2 km, der zu den weltweit traditionsreichsten und bestbesetzten Triathlonveranstaltungen zählt. .Mit seinem besonderen Ambiente und der außergewöhnlichen Stimmung lockt dieser Wettkampf in Bayern 3500 Einzelstarter und 650 Staffeln an. Dieser Verlockung und der gleichzeitigen Herausforderung konnten drei Sportler des SC Altenrheine nicht widerstehen. Damian Wevelsiep, Manfred Ricklin und Oliver Dobrzinski hatte sich schon 2023 für den Start in Roth entschieden. Doch aus Sicht des SC Altenrheine hatte nur einer aus dem Trio das Glück unter dem Jubel der vielen tausend Zuschauer im extra erbauten Stadion sich als Finisher feiern zu lassen.
Alle drei SCler hatten in den Vorbereitungswettkämpfen in Steinbeck und in Münster ihren guten Trainingszustand unter Beweis gestellt. Doch schon eine Woche vor dem Rother Wettkampf musste Oliver Dobrzinski krankheitsbedingt die Reißleine ziehen. Mit dem erfahrenen Manfred Ricklin und dem Langdistanz-Rookie Damian Wevelsiep hatte der Verein aus Altenrheine aber noch zwei heiße Eisen im Feuer.
Auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke setzte der ehemalige Kaderathlet Wevelsiep mit einer Schwimmzeit von 1:04 Stunden das erste Ausrufezeichen. Auch Manfred Ricklin befand sich nach 1:19 Stunden im Kanal noch auf Kurs. Beide fuhren auf dem schnellen, aber welligen Kurs mit 5:23 Stunden fast auf die Sekunde genau die gleiche Radzeit. Manfred Ricklin befand sich damit noch in der AK 65 auf Treppchenkurs und hatte die Konkurrenz beim zweiten Wechsel direkt vor Augen. Doch ein Triathlon über diese Distanz wird nicht umsonst als längster Tag des Jahres bezeichnet. Wettkampfzeiten zwischen zehn und zwölf Stunden sind für Altersklassenathleten normal. Und in dieser langen Zeit kann viel passieren. Das bekam auch Manfred Ricklin zu spüren. Nachdem er 15 Kilometer des Marathons hinter sich gebracht hatte, machte mehr oder weniger unvermittelt die Muskulatur in den Beinen zu. Auch wenn Ricklin nach vierzig Jahren Triathlon und etlichen Wettkämpfen über die lange Distanz viel Erfahrung hat, bekam der die Beine nicht wieder locker. Nach 8:30 Stunden Wettkampfzeit musste der SCler einsehen, dass es für ihn an diesem Tag sportlich nicht weitergeht.
Einen glücklicheren Tag erwischte Damian Wevelsiep bei seinem ersten Triathlon über diese lange Wettkampfstrecke. Angefeuert von den vielen mitgereisten Fans lief er die 42 Kilometer in beachtlichen 4:12 Stunden. Nach 10:54:43 Stunden ließ er sich im Rother Stadion von mehreren tausend Zuschauern feiern.
|
Split |
Zeit |
Platz |
|
Swim |
01:19:24 |
1971 |
|
Trans 1 |
00:05:34 |
1817 |
|
BIKE |
05:23:26 |
1342 |
|
Trans 2 |
00:03:10 |
1002 |
Laufen ausgestiegen beim km 15 mit 8:30 h Wettkampfzeit
Damian Wevelspiep
|
Split |
Zeit |
Platz |
|
Swim |
01:04:40 |
546 |
|
Trans 1 |
00:08:34 |
2543 |
|
BIKE |
05:23:10 |
1335 |
|
Trans 2 |
00:05:37 |
2192 |
|
RUN |
04:12:45 |
1690 |
|
Platz (M/W) |
1421 |
|
Platz (AK) |
270 |
|
Zielzeit (Brutto) |
10:54:43 |
Zum 42. Mal lockte der Triathlon die Dreikämpfer an den Badesee in Saerbeck. Die Verbandsligamannschaft des SC Altenrheine erkämpfte sich einen guten neunten Rang. Herausragend war der Platz fünf von Jan Veldhuis. Daniela Noordanus verpasste beim Volkstriathlon mit Rang vier nur knapp den Platz auf dem Treppchen ihrer Altersklassenwertung.
Schöner Badesee, zentrale Wechselzone mit vielen Zuschauern, eine kurzweilige Radrunde und eine neue Laufstrecke rund um den See. Das sind nur ein paar Argumente, die seit 42 Jahren die Sportler nach Saerbeck zum Triathlon pilgern lassen. Für die SCler Jan Veldhuis, Christoph Börger, Vitali Schmidt und Ralf Uhlenbruch kamen noch die Punkte für die Wertung in der Verbandsliga hinzu.
Gut 600 Meter war die Runde im Saerbecker Badesee lang. Und die Verbandsligsten zeigten gleich auf den ersten Metern, dass in dieser Liga von Beginn an mit Vollgas Sport betrieben wird. Nach 300 Metern musste Jan Veldhuis den Kontakt zur Spitzengruppe leicht reißen lassen. Mit weniger als 30 Minuten für die zwanzig Radkilometer fuhr Veldhuis weit nach vorne und bestimmte das Rennen der Verbandsliga mit. Auch auf den sehr gut zu laufenden fünf Kilometern des letzten Teils dieses Triathlon etablierte er sich auf den ersten Rängen der Verbandsliga. Nach starken 1:02:12 Stunden erreichte er als Fünfter die Ziellinie. Wenn Christoph Börger auf dem Rad sitzt, schaut die Konkurrenz meist nur hinterher. Mit einer starken Leistung im mittleren Teil des Dreikampfes schob sich Börger (1:09:43 Stunden) auf den 29. Platz der Liga vor. Auch für Vitali Schmidt beginnt der Wettkampf erst richtig, wenn er festen Boden unter den Füßen hat. Auf dem Rad und besonders auf der Laufstrecke, für die er nur 22:46 Minuten benötigte, legte er den Grundstein für Rang 42. Im Ziel war Vitali Schmidt nach 1:12:16 Stunden. „Locker bleiben und das Ziel erreichen“ war das Motto für den Start von Ralf Uhlenbruch. Nachdem ihn beim Training die berühmte Hexe in den Rücken geschossen hatte, war das Erreichen der Finishline das Ziel. Nach 1:25:58 Stunden hatte er diese erreicht und so die Strafpunkte für die Mannschaft abgewendet.
Auf Grund der guten Leistungen der ersten drei SCler konnte sich SCA-Team unter den zehn besten Verbandsligamannschaften etablieren und hat damit eine gute Ausgangslage für die zweite Hälfte der Saison.
Nur Daniela Noordanus stellte sich vom SC Altenrheine der Konkurrenz der Volksdistanz. Mit Elan stürmte sie nach der ersten Disziplin zu ihrem Lieblingspart des Triathlon. Mit einer Radzeit von 39 Minuten fuhr sie mitten in der Damenkonkurrenz des beliebten Volkstriathlon. Nach dem Radfahren lag sie noch auf Treppchenkurs in der AK 40. Auf den abschließenden fünf Kilometern musste sie aber eine Konkurrentin ziehen lassen. Nach 1:31:05 Stunden belegte sie Rang vier in ihrer Altersklasse.
|
5 |
Veldhuis, |
Jan |
1. |
M35 |
10:00 |
0:57 |
29:47 |
0:44 |
20:43 |
1:02:12 |
|
29 |
Börger, |
Christoph |
1. |
M45 |
11:09 |
1:45 |
31:46 |
1:06 |
23:58 |
1:09:43 |
|
42 |
Schmidt, |
Vitali |
10. |
M35 |
14:35 |
1:36 |
32:19 |
1:01 |
22:46 |
1:12:16 |
|
59 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
7. |
M55 |
10:30 |
1:24 |
37:41 |
1:44 |
34:40 |
1:25:58 |
|
121 |
38. |
Noordanus, |
Daniela |
4. |
W40 |
14:44 |
2:26 |
39:29 |
2:08 |
33:09 |
1:31:5 |
Premiere hervorragend gelungen! Unter diesem Motto konnte Jan Wiegers vom SC Altenrheine den Ironman über die Mitteldistanz in Dänemark abharken. Nach starke 4:44 Stunden beendete er seine erste Mitteldistanz als 162. von über 1800 Teilnehmern.
Eigentlich jagt Wiegers während der Fußballsaison in der zweiten Mannschaft für Neuenkirchen hinter dem runden Leder hinterher. Jan Wiegers entdeckt aber immer mehr sein Talent für den Ausdauersport. Für 2024 hatte er sich den ersten Wettkampf über die Mitteldistanz vorgenommen. Und es sollte gleich die große Konkurrenz sein. In Dänemark stieg er mit 1850 anderen Teilnehmern in die 16 Grad kühle Ostsee um 1900 Meter zu schwimmen. Nach nur 34:02 Minuten hatte der SCler den ersten Part dieses anspruchsvollen Triathlon erfolgreich hinter sich gebracht. Die 90 Kilometer auf dem Rad durch die hügelige Landschaft von Dänemark waren abwechslungsreich und herausfordern zugleich. Mit einem beeindruckenden Durchschnitt von über 36 Stundenkilometern trotzte Wiegers leichtem Regen, den Anstiegen und den zahlreichen Mitstreitern. Nach nur 2:26 Stunden im Sattel sollte aber sein Meisterstück folgen. Für die 21 Kilometer benötigte der Triathlet in den Farben des SCA nur 1:32 Stunden. Dem Tempo konnten und wollten viele Konkurrenten nicht folgen und so lief Wiegers noch bis auf den 42. Rang in der AK 25-29 vor. Mehr als zufrieden ließ er sich vom mitgereisten Anhang im stimmungsvollen Zielbereich für seine gelungene Premiere feiern.
42. AK 25-29 und 162 Gesamtwertung von 1850 Startern
00:34:04 Swim Details | Division Rank: 67
2:29:11 Bike Details | Division Rank: 56
1:32:24 Run Details | Division Rank: 42
4:44:33