Schnelle Altenrheiner beim Sommerlauf in Spelle
Neun Altersklassensiege, fünf zweite Plätze
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag mit 16 Athleten beim hervorragend organisierten 33. Speller Sommernachtslauf am Start. Bei einer Temperatur von 24 Grad waren die Wasserstellen sehr gefragt. Schnellster Altenrheiner im 10-Kilometer-Lauf war Heinz-Jürgen Bertram, der als Sieger der Altersklasse M 65 bereits nach 42:54 Minuten die Ziellinie überquerte. Als 65-jähriger erreichte er im Feld von 168 Athleten zwischen 16 und 75 Jahren einen bemerkenswerten 19. Platz.
Steffi Hoffmann war ebenfalls schnell unterwegs. Sie lief nach 43:20 Minuten als Zweite der Altersklasse W 35 ins Ziel. Für Christian Dudek wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 43:34 Minuten gestoppt. Guido Wilke belegte in dieser Altersklasse mit 46:02 Minuten den zweiten Platz. Otto Reeker siegte mit der Zeit von 54:04 Minuten in der Altersklasse M 70. Als drittälteste Teilnehmer erreichte er im Feld der 168 Athleten einen Mittelfeldplatz. Im Ziel ließ er einer 45 Jahre jüngeren Starterin den Vortritt. Bernd Brinkhues kam mit der Zeit von 58:30 Minuten in der Altersklasse M 75 auf Platz 2.
Beim Halbmarathon über 21,0975 Kilometer siegte Linus Heßling mit der Zeit von 1:31:47 Minuten in der männlichen Hauptklasse. In der Gesamtwertung erreichte er unter 76 Startern den 5. Platz. Ebenfalls Altersklassensieger wurde Hagen Schossig. Für ihn wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 1:41:56 Minuten gestoppt.
Über die 5-Kilometer-Distanz erreichte Göran Blaschke eine Zeit von 20:00 Minuten. Damit wurde er Zweiter in der Altersklasse M 45. Melanie Bonnez lief nach 23:46 Minuten als Zweite der Altersklasse W 45 ins Ziel. Ingrid König und Manfred Ricklin liefen gemeinsam. Für Ingrid König wurde als Siegerin der Altersklasse W 60 eine Zeit von 24:54 Minuten gestoppt, für Manfred Ricklin eine Zeit von 24:56 Minuten. Er kam auf Platz 2 in der Altersklasse M 65. Aloysia Wegmann wurde Altersklassensiegerin in der Klasse W 65. Ihre Zeit betrug 28:08 Minuten. Philipp von der Haar lief nach 25:54 Minuten ins Ziel.
Beim Schülerlauf über 1000 Meter erreichte Mika Blaschke mit 3:37 Minuten eine neue persönliche Bestleistung. Er siegte in der Altersklasse U 12 und erreichte unter 123 Startern den zweiten Platz. Finja Blaschke kam mit der Zeit von 5:16 Minuten in der Altersklasse U 10 auf Platz 9.
Das nächste Laufevent in der näheren Umgebung ist der Ibbenbürener Aaseelauf am Freitag, 23. August. Am Samstag, 31. August lädt Alemannia Salzbergen zum Salzbergener Raffinerielauf ein.
Bildunterschrift 1:
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Speller Sommernachtslauf erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Steffi Hoffmann, Philipp von der Haar, Aloysia Wegmann, Manfred Ricklin, Guido Wilke, Ingrid König, Heinz-Jürgen Bertram, Melanie Bonnez, Christian Dudek, Hagen Schossig und Bernd Brinkhues.
Bereits am Freitag den 02.08. startete einTrio der Laufabteilung des SC Altenrheine beim 18. Volksbank-Baumberge-Abendlauf.
Von knapp 540 Teilnehmenden, die über unterschiedliche Streckenlängen an den Start gingen, standen Heinz-Jürgen Bertram, Harry Busch und Pavel Evstratov
mit weiteren 151 Athletinnen und Athleten an der Fünf-Kilometer-Startlinie.
Bei fast wolkenlosen Himmel und 25 Grad fiel der Startschuss um 18:15 Uhr.
Zwei Runden, die recht flach und asphaltiert über landwirtschaftlich genutztes Gebiet führten, waren zu absolvieren. Mit nur etwa 600 Einwohnern hat Holthausen
noch den typischen dörflichen Charakter. Was von der überwiegenden Mehrheit der Aktiven im Nachhinein recht positiv aufgenommen wurde.
Live-Musik und dutzende Zuschauer heitzten die Stimmung an. Start und Ziel waren unweit der Sportanlage des Vereins Schwarz-Weiß Beerlage-Holthausen.
Pavel Evstratov kam mit einer Zeit von 20:02 Minuten als Schnellster des SCA-Trios ins Ziel und verbuchte den zweiten Platz in der Altersklasse M 40.
In der Zieleinlaufliste stand hier der 10. Rang. Für Heinz-Jürgen Bertram stoppte die Uhr bei exakt 21 Minuten, womit er sich ein weiteres Mal den ersten Rang
in der Altersklasse 65 sicherte. Der 16. Platz stand als Eintrag in der Zieleinlaufliste. Harry Busch platzierte sich noch im umkämpften ersten Drittel des
Teilnehmerfeldes und durchlief den Zielbogen bei 25:55 Minuten und belegte damit den vierten Rang in der Altersklasse M 55. In der Gesamtliste wurde
der 53. Platz verzeichnet.
In Glückstadt an Ostsee suchten die beiden Sportler des SC Altenrheine, Vitali Schmidt und Christoph Börger, ihr triathletisches Glück. Vitali Schmidt stellte sich der Herausforderung eines Langdistanztriathlon. Christoph Börger war Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.
Eine Langdistanz im Triathlon sind 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und einen Marathon laufen. Die schon beachtlichen Werte werden in Glückstadt aber noch durch eine sehr anspruchsvolle Strecke erschwert. Geschwommen wird in einer welligen Ostsee und auf der Radstrecke sowie beim Laufen warteten, für einen Wettkampf am Meer eigentlich unerwartete, etliche Höhemeter auf die Sportler. Davon ließ sich Vitali Schmidt nicht abschrecken. Nach 1:38 Stunde hatte er die wellige Ostsee überwunden und festen Boden unter den Füßen. Der hügelige Radkurs war eine besondere Herausforderung. Die Geschwindigkeiten schwankten zwischen 20 und 60 Stundenkilometer. Nach 5:45 Stunden auf dem Rad lief Schmidt aus der zweiten Wechselzone in Richtung Marathon. Nach 4:21 Stunden hatte er die 42 Laufkilometer absolviert und konnte sich im Ziel von den vielen Zuschauer feiern lassen. Der lange Sporttag dauerte für den SCler insgesamt 11:28:21 Stunden. Mit dieser Endzeit belegte er den 10. Rang in der AK 35.
Christoph Börger hatte sich für die kürzere, aber immer noch anspruchsvolle Variante der Mitteldistanz entschieden. Da über die 1,9 Schwimmkilometer, 90 Kilometer auf dem Rad und die 20.000 Laufmeter auch die deutschen Meisterschaften über diese Distanz entschieden wurden, versammelte sich eine erlesene Konkurrenz an der Startlinie. Die knapp zwei Kilometer in der Ostsee hatte Börger in 36 Minuten hinter sich gebracht. In seiner Spezialdisziplin, dem Radfahren, überholte er etliche Mitstreiter. „Eigentlich konnte man bei den vielen scharfen Kurven und Wendepunkten nur mit ausreichend Streckenkenntnissen richtig schnell fahren“ beschrieb der Triathlet des SC Altenrheine den zweiten Abschnitt des Dreikampfes. Börger hatte den Wettkampf an der Ostsee als emotionalen sportlichen Saisonhöhepunkt gewählt und wurde nicht enttäuscht. Besonders im Ziel, das er nach 5:12:00 Stunden als 21. der AK 45 erreichte, bereiteten die vielen Zuschauer den Wettkämpfern einen tollen Empfang. „Das war nicht das letzte Mal, dass ich an der Ostsee gestartet bin“ zog Christoph Börger ein positives Fazit.
Über 1400 Sportler kämpften am Feldmarksee in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen um die Plätze auf dem Siegerpodest. Bei perfektem Wetter sorgten tausende Zuschauer für eine großartige Atmosphäre. Und mittendrin sind die Triathletinnen und Triathleten des SC Altenrheine. Bei der Mitteldistanz wurde Ingrid König ihrer Favoritenstellung gerecht und gewann die AK 60. Verena Vidal probierte sich zum ersten Mal auf dieser langen Strecke. Die Verbandsligamannschaft ging ersatzgeschwächt an den Start, verkaufte sich aber mit drei Startern sehr gut gegen eine stark besetzte Liga.
Der Feldmarksee in Sassenberg bildet den Mittelpunkt des sehr beliebten Triathlons. Doch spätestens als die Teilnehmer der Mitteldistanz in das Wasser stürmten war es mit der Ruhe im Badesee vorbei. Nach 1900 Metern und 44 Minuten hatte Ingrid König wieder festen Boden unter den Füßen. Nur knapp drei Minuten später hatte auch Verena Vidal Murcia die ungeliebte Disziplin hinter sich gebracht. Auf den 88 Radkilometern kam König so richtig in Schwung. Auch viele jüngere Teilnehmerinnen konnten dem Tempo der SClerin nicht folgen. Nach nur 2:52 Stunden stellte sie ihr Rad wieder in der Wechselzone ab. Verena Vidal Murcia nutze die Mitteldistanz in Sassenberg als ersten Test für die Premiere über die Langdistanz die im kommenden Jahr geplant ist. Der Test auf der Radstrecke ist nach 3:07 Stunden geglückt. Die 20 Kilometer beim Laufen spulte Ingrid König souverän ab. Nach 5:39:11 Stunden lief sie als Gewinnerin in der AK 60 und 19. in der Gesamtwertung der Frauen ins Ziel. Verena Vidal Murcia beendete als 6. der AK 40 nach 6:08:06 Stunden das Rennen.
Die Verbandsligamannschaft des SC Altenrheine konnte nur mit drei Startern, Jan Wiegers, Christian Dudek und Damian Wevelsiep, an den Start gehen. Etliche Verletzungen und Krankheiten schrumpften die Reserveliste auf null. Die Motivation der drei Altenrheiner war deshalb aber ungebrochen hoch. Den ersten Akzent setzte Damian Wevelsiep schon auf den 1,5 Kilometern im Feldmarksee. Nach nur 26:54 Minuten schwang er sich als erster des SC Altenrheine auf das Rad. Wiegers und Dudek bildet auf der Schwimmstrecke ein Duo und gingen gleichzeitig nach 29 Minuten auf die 40 Radkilometer. Mit Radzeiten von 1:14 bis 1:16 Stunden bewegten sich die drei im sicheren Mittelfeld der Verbandsliga. Beim Laufen durch die Wälder rund um den See konnte Jan Wiegers noch einmal seine Stärke demonstrieren. Nur 42:22 Minuten benötigte er für die 10 Laufkilometer. Nach 2:32:04 Stunden lief er als 29. der Verbandsliga ins Ziel. Nur vier Minuten und dreißig Sekunden später erreichte Dudek, als 35. der Liga, unter dem Jubel der vielen Zuschauer die Finish Line. Mit Damian Wevelsiep war nach 2:39:08 Stunden das Trio des SCA komplett. Da es wegen des fehlenden Starters Minuspunkte gib, belegte das Team nur einen Platz im Mittelfeld. In der Saisontabelle rangiert der SC Altenrheine auf Platz 10.
|
Name |
Platz |
AK-Platz |
AK |
Schwimmen |
Rad |
Lauen |
Endzeit |
|
19 |
1 |
60 |
00:44:18 |
02:52:08 |
01:56:32 |
05:39:11 |
|
|
23 |
6 |
40 |
00:47:34 |
03:07:59 |
02:04:53 |
06:08:06 |
|
Name |
Platz |
Schwimmen |
Rad |
Laufen |
Endzeit |
|
29 |
00:29:26 |
01:16:20 |
00:42:22 |
02:32:04 |
|
|
35 |
00:29:24 |
01:14:35 |
00:49:01 |
02:36:34 |
|
|
41 |
00:26:54 |
01:14:04 |
00:53:55 |
02:39:08 |
Beim 36. Roruper Abendlauf am Freitag (12.07.) war auch ein Duo von der Laufabteilung des SC Altenrheine aktiv.
Für die hier angebotenen Kurz- und Mittelstrecken lagen knapp 1200 Anmeldungen vor.
Das Wetter, das sich am späten Nachmittag fast gnadenlos herbstlich präsentierte, reduzierte die Teilnehmerzahl schnell auf 889.
Wie weitere 426 Athletinnen und Athleten hatten sich Harry Busch und Heinz-Jürgen Bertram für den Rundkurs über die Zehn-Kilometer-Distanz angemeldet.
Der Startplatz befand sich nach wie vor am Sportplatz des SV Brukteria Rorup e.v.
Unmittelbar vor dem Zieleinlauf war noch eine Stadionrunde zu absolvieren. Der Streckenverlauf ging über eine große Runde südwestlich von Rorup
über asphaltierte Wirtschaftswege mit leichten Anhöhen durch landwirtschaftlich genutztes Areal. Das zum Teil noch Ausläufer der Baumberge mit einbezieht.
Sogleich nach dem Stratschuss um 19:10 Uhr ging es in einem dicht gedrängten Teilnehmerfeld für das Duo etwas holprig voran.
Mitunter drückte heftiger Gegenwind - mit Böen um die 55 Stundenkilomete - das Lauftempo deutlich nach unten. Kurz vor erreichen der Zwei- Kilometermarke
löste sich bei Bertram ein Schuhband, was ihn wertvolle Sekunden kostete. Hier galt es schnell wieder Boden gut zu machen, da sich noch fast 20
weitere Konkurrenten in seiner Altersklasse Richtung Ziel bewegten.
Heinz-Jürgen Bertram lief mit einer Zeit von 42:38 Minuten durch den Zielbogen, was in seiner Altersklasse erneut zum ersten Platz und Gesamtrang 51 reichte.
Für Harry Busch stoppte die Uhr im Zieleinlauf nach 53:24 Minuten. Damit lag er in der Gesamtliste noch im guten Mittelfeld.
Bereits am Sonntagabend den 07.07. - beim 16. ZFS Münster-City-Run - vertrat Heinz-Jürgen Bertram die Ausdauerabteilung des SC Altenrheine.
Wie in den Jahren zuvor standen zwei Laufstrecken im Angebot. Mit fast 1400 Anmeldungen über die Fünf- und die Zehn-Kilometer Strecke
war dies die höchste Anmeldezahl, die das Organisationsteam der Laufsportfreunde Münster seit 2013 zu verzeichnen hatte.
Mit weiteren 540 Aktiven nahm Bertram die längere Distanz über 10 000 Meter in Angriff. Dieser komplett neu vermessene Kurs führte über fünf
Runden von jeweils zwei Kilometer durch Münsters Innenstadt, wobei sich Start und Ziel auf dem Prinzipalmarkt befanden.
Das Streckenprofil war flach, dennoch zeigten sich einige Abschnitte mit ruppigem Kopfsteinpflaster, das es zu beherrschen galt.
Die Stimmung war außergewöhnlich und von beeindruckender Kulisse geprägt. Gerade am Ende der Salzstraße in der letzten Kurve, wo knapp hundert Meter vor dem Ziel viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Läufer jubelnd anfeuerten. Bei noch angenehmen 20 Grad fiel pünktlich um 19:30 Uhr der Startschuss.
Bertram überquerte die Ziellinie nach 42:24 Minuten und sicherte sich mit dieser Zeit wiederholt den ersten Platz in seiner Altersklasse.
Der Triathlon in Roth war für die Aktiven des SC Altenrheine der Mittelpunkt in diesem Sportjahr. Damian Wevelsiep blieb bei seiner Langdistanzpremiere unter der Elf-Stunden-Marke und damit bester SCler bei diesem Wettkampf.
Ein Langdistanztriathlon, Schwimm-, Rad- und Laufstrecke addiert, ist insgesamt 226 Kilometer lang. Eine Strecke, die auch für erfahrende Triathleten eine Herausforderung ist, aber dennoch immer wieder viele tausend enthusiastische Dreikämpfer an die Startlinie lockt. Ganz besonders wenn es sich um den Triathlon in Roth handelt. Bis zu 300.000 Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken verfolgen Triathlon über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem Marathonlauf über 42,2 km, der zu den weltweit traditionsreichsten und bestbesetzten Triathlonveranstaltungen zählt. .Mit seinem besonderen Ambiente und der außergewöhnlichen Stimmung lockt dieser Wettkampf in Bayern 3500 Einzelstarter und 650 Staffeln an. Dieser Verlockung und der gleichzeitigen Herausforderung konnten drei Sportler des SC Altenrheine nicht widerstehen. Damian Wevelsiep, Manfred Ricklin und Oliver Dobrzinski hatte sich schon 2023 für den Start in Roth entschieden. Doch aus Sicht des SC Altenrheine hatte nur einer aus dem Trio das Glück unter dem Jubel der vielen tausend Zuschauer im extra erbauten Stadion sich als Finisher feiern zu lassen.
Alle drei SCler hatten in den Vorbereitungswettkämpfen in Steinbeck und in Münster ihren guten Trainingszustand unter Beweis gestellt. Doch schon eine Woche vor dem Rother Wettkampf musste Oliver Dobrzinski krankheitsbedingt die Reißleine ziehen. Mit dem erfahrenen Manfred Ricklin und dem Langdistanz-Rookie Damian Wevelsiep hatte der Verein aus Altenrheine aber noch zwei heiße Eisen im Feuer.
Auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke setzte der ehemalige Kaderathlet Wevelsiep mit einer Schwimmzeit von 1:04 Stunden das erste Ausrufezeichen. Auch Manfred Ricklin befand sich nach 1:19 Stunden im Kanal noch auf Kurs. Beide fuhren auf dem schnellen, aber welligen Kurs mit 5:23 Stunden fast auf die Sekunde genau die gleiche Radzeit. Manfred Ricklin befand sich damit noch in der AK 65 auf Treppchenkurs und hatte die Konkurrenz beim zweiten Wechsel direkt vor Augen. Doch ein Triathlon über diese Distanz wird nicht umsonst als längster Tag des Jahres bezeichnet. Wettkampfzeiten zwischen zehn und zwölf Stunden sind für Altersklassenathleten normal. Und in dieser langen Zeit kann viel passieren. Das bekam auch Manfred Ricklin zu spüren. Nachdem er 15 Kilometer des Marathons hinter sich gebracht hatte, machte mehr oder weniger unvermittelt die Muskulatur in den Beinen zu. Auch wenn Ricklin nach vierzig Jahren Triathlon und etlichen Wettkämpfen über die lange Distanz viel Erfahrung hat, bekam der die Beine nicht wieder locker. Nach 8:30 Stunden Wettkampfzeit musste der SCler einsehen, dass es für ihn an diesem Tag sportlich nicht weitergeht.
Einen glücklicheren Tag erwischte Damian Wevelsiep bei seinem ersten Triathlon über diese lange Wettkampfstrecke. Angefeuert von den vielen mitgereisten Fans lief er die 42 Kilometer in beachtlichen 4:12 Stunden. Nach 10:54:43 Stunden ließ er sich im Rother Stadion von mehreren tausend Zuschauern feiern.
|
Split |
Zeit |
Platz |
|
Swim |
01:19:24 |
1971 |
|
Trans 1 |
00:05:34 |
1817 |
|
BIKE |
05:23:26 |
1342 |
|
Trans 2 |
00:03:10 |
1002 |
Laufen ausgestiegen beim km 15 mit 8:30 h Wettkampfzeit
Damian Wevelspiep
|
Split |
Zeit |
Platz |
|
Swim |
01:04:40 |
546 |
|
Trans 1 |
00:08:34 |
2543 |
|
BIKE |
05:23:10 |
1335 |
|
Trans 2 |
00:05:37 |
2192 |
|
RUN |
04:12:45 |
1690 |
|
Platz (M/W) |
1421 |
|
Platz (AK) |
270 |
|
Zielzeit (Brutto) |
10:54:43 |
Zum 42. Mal lockte der Triathlon die Dreikämpfer an den Badesee in Saerbeck. Die Verbandsligamannschaft des SC Altenrheine erkämpfte sich einen guten neunten Rang. Herausragend war der Platz fünf von Jan Veldhuis. Daniela Noordanus verpasste beim Volkstriathlon mit Rang vier nur knapp den Platz auf dem Treppchen ihrer Altersklassenwertung.
Schöner Badesee, zentrale Wechselzone mit vielen Zuschauern, eine kurzweilige Radrunde und eine neue Laufstrecke rund um den See. Das sind nur ein paar Argumente, die seit 42 Jahren die Sportler nach Saerbeck zum Triathlon pilgern lassen. Für die SCler Jan Veldhuis, Christoph Börger, Vitali Schmidt und Ralf Uhlenbruch kamen noch die Punkte für die Wertung in der Verbandsliga hinzu.
Gut 600 Meter war die Runde im Saerbecker Badesee lang. Und die Verbandsligsten zeigten gleich auf den ersten Metern, dass in dieser Liga von Beginn an mit Vollgas Sport betrieben wird. Nach 300 Metern musste Jan Veldhuis den Kontakt zur Spitzengruppe leicht reißen lassen. Mit weniger als 30 Minuten für die zwanzig Radkilometer fuhr Veldhuis weit nach vorne und bestimmte das Rennen der Verbandsliga mit. Auch auf den sehr gut zu laufenden fünf Kilometern des letzten Teils dieses Triathlon etablierte er sich auf den ersten Rängen der Verbandsliga. Nach starken 1:02:12 Stunden erreichte er als Fünfter die Ziellinie. Wenn Christoph Börger auf dem Rad sitzt, schaut die Konkurrenz meist nur hinterher. Mit einer starken Leistung im mittleren Teil des Dreikampfes schob sich Börger (1:09:43 Stunden) auf den 29. Platz der Liga vor. Auch für Vitali Schmidt beginnt der Wettkampf erst richtig, wenn er festen Boden unter den Füßen hat. Auf dem Rad und besonders auf der Laufstrecke, für die er nur 22:46 Minuten benötigte, legte er den Grundstein für Rang 42. Im Ziel war Vitali Schmidt nach 1:12:16 Stunden. „Locker bleiben und das Ziel erreichen“ war das Motto für den Start von Ralf Uhlenbruch. Nachdem ihn beim Training die berühmte Hexe in den Rücken geschossen hatte, war das Erreichen der Finishline das Ziel. Nach 1:25:58 Stunden hatte er diese erreicht und so die Strafpunkte für die Mannschaft abgewendet.
Auf Grund der guten Leistungen der ersten drei SCler konnte sich SCA-Team unter den zehn besten Verbandsligamannschaften etablieren und hat damit eine gute Ausgangslage für die zweite Hälfte der Saison.
Nur Daniela Noordanus stellte sich vom SC Altenrheine der Konkurrenz der Volksdistanz. Mit Elan stürmte sie nach der ersten Disziplin zu ihrem Lieblingspart des Triathlon. Mit einer Radzeit von 39 Minuten fuhr sie mitten in der Damenkonkurrenz des beliebten Volkstriathlon. Nach dem Radfahren lag sie noch auf Treppchenkurs in der AK 40. Auf den abschließenden fünf Kilometern musste sie aber eine Konkurrentin ziehen lassen. Nach 1:31:05 Stunden belegte sie Rang vier in ihrer Altersklasse.
|
5 |
Veldhuis, |
Jan |
1. |
M35 |
10:00 |
0:57 |
29:47 |
0:44 |
20:43 |
1:02:12 |
|
29 |
Börger, |
Christoph |
1. |
M45 |
11:09 |
1:45 |
31:46 |
1:06 |
23:58 |
1:09:43 |
|
42 |
Schmidt, |
Vitali |
10. |
M35 |
14:35 |
1:36 |
32:19 |
1:01 |
22:46 |
1:12:16 |
|
59 |
Uhlenbruch, |
Ralf |
7. |
M55 |
10:30 |
1:24 |
37:41 |
1:44 |
34:40 |
1:25:58 |
|
121 |
38. |
Noordanus, |
Daniela |
4. |
W40 |
14:44 |
2:26 |
39:29 |
2:08 |
33:09 |
1:31:5 |
Heinz-Jürgen Bertram von der Laufabteilung des SC Altenrheine startete am vergangenen Samstag (29.06.) bei der 24. Isselhorster Nacht
in Gütersloh. Seit vielen Jahren zählt dieses Sportereignis wohl zu dem schönsten im Kreis Gütersloh.
Hier gehen jedes Jahr in sieben Wettkämpfen
etwa 1.700 Läuferinnen und Läufer an den Start. Der Hauptlauf, den Bertram mit weiteren 474 Teilnehmern in Angriff nahm, hatte hier eine
Streckenlänge von exakt 9.200 Metern. Das Streckenprofil zeigte sich durchgend flach und asphaltiert. Die Gesamtstrecke von 3,5 Runden
hatte die Form einer Acht, die durch das Zentrum von Isselhorst führte. Der Start und Zielbereich präsentierte sich, wie schon in den Jahren zuvor,
am Dorfplatz in der Ortsmitte. Obgleich das Deutschlandspiel lief, säumten noch weit über tausend Zuschauer die Strecke, um die hohe Anzahl der
Athletinnen und Athleten anzufeuern. Bei fast schwülwarme 26 Grad fiel um 21:30 Uhr der Startschuss über die 9,2 Kilometer Distanz.
Im Zieleinlauf stoppte die Uhr für Bertram bei 38:26 Minuten. In seiner Altersklasse verbuchte er erneut den ersten Platz. In der Gesamtliste
verzeichnete der Athlet vom Team Laufen den 48. Rang.