Schnelle Altenrheiner beim Salzbergener Raffinerielauf - Sonne brennt Athleten auf den Pelz
Die Altenrheiner Laufabteilung nahm am Samstag in kleiner Besetzung am 18. Salzbergener Raffinerielauf teil. Die Sonne meinte es mit dem Veranstalter Alemannia Salzbergen gut und brachte die Athleten auf der sonnenüberfluteten Strecke gehörig ins Schwitzen. Wasserstellen waren heiß begehrt.
Manfred Ricklin ging im Feld von 169 Athleten beim 5-Kilometer-Lauf an den Start. Er überquerte bereits nach 23:41 Minuten die Ziellinie und siegte in der Altersklasse M 65.
Beim 10-Kilometer-Lauf musste die 5-Kilometer-Runde zweimal gelaufen werden, wobei sich das Feld von 96 Teilnehmern schon beim ersten langen Anstieg auf der Steider Straße auseinanderzog.
Schnellster Altenrheiner Läufer war Heinz-Jürgen Bertram, der bereits nach 43:05 Minuten den Zielstrich an der Oberschule am Bruchweg überquerte und den 1. Platz in der Altersklasse M 65 erreichte.
Otto Reeker war am Tag nach dem AOK-Lauf Rheine auch in Salzbergen am Start. Er lief nach 56:50 Minuten als Zweiter der Altersklasse M 70 ins Ziel. In seiner Altersklasse kämpften immerhin noch fünf Athleten um die Lorbeeren bzw. Pokale. Die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse wurden mit Pokalen ausgezeichnet. Somit konnten alle drei Altenrheiner Läufer Pokale mit nach Hause nehmen.
Der Salzbergener Raffinerielauf wurde wieder hervorragend organisiert. Insgesamt waren rund 500 Teilnehmer bei den Wettbewerben Bambinilauf über 600 Meter, Schülerlauf über 1.700 Meter, Jedermannslauf über 5 Kilometer, Hauptlauf über 10 Kilometer und 5 Kilometer Walken am Start.
Die nächste Laufveranstaltung in der Umgebung ist der Münster-Marathon am kommenden Sonntag, 8. September. Er wird bereits zum 22. Mal ausgetragen und erfreut sich großer Beliebtheit. Start ist um 9:00 Uhr.
Bereits zum 8. Mal ausgetragen wird der Rheine Kloster/Schloss Bentlage Marathon. Er findet am Samstag, 14. September, statt. Es gibt eine Rahmenstartzeit von 5 – 10 Uhr. Die Zeitnahme erfolgt individuell, die Zeit wird dem Organisator gemeldet. Start ist am Parkplatz an der OBI-Arena. Von dort geht es auf eine 7-Kilometer-Runde. Am eigenen Auto auf dem Delsen-Parkplatz besteht die Möglichkeit zur Getränke- und Verpflegungsaufnahme. Man kann außer der vollständigen Marathonstrecke von 42,195 Kilometer auch 14 Kilometer oder den 21,0975 Kilometer langen Halbmarathon laufen.
Obwohl man sich weltweit unter MC 100 Marathon und Race Result Informationen einholen und über die Ergebnisse informieren kann, ist der Rheine Kloster/Schloss Bentlage Marathon in Rheine nur wenig bekannt. Der Marathon-Club 100 organisiert diese Veranstaltung und lobt die hervorragende Laufstrecke im Rheiner Bentlager Wald.
Bildunterschrift:
Manfred Ricklin (v.l.), Otto Reeker und Heinz-Jürgen Bertram von der Altenrheiner Laufabteilung waren am Samstag beim Raffinerielauf in Salzbergen erfolgreich.
Der 41. Riesenbecker Triathlon war für die Dreikämpfer der Region wieder ein sportliches Fest. Knapp 600 Aktive und viele Zuschauer sorgten für das Ambiente, das nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch viel Spaß am Sport geprägt war. Mit Petra Romberg als Gesamtzweite bei den Frauen und Manfred Ricklin als Sieger in der AK 65 konnte der SC Altenrheine in Punkto Leistungen wieder seinen Beitrag zur Veranstaltung beitragen. Auch der zweite Rang von Christian Dudek sowie die beiden vierten Plätze von Birgit Bölker und Vitali Schmidt fielen positiv ins Gewicht. Mit Jan Veldhuis hätte der SCA auch den Zweiten der Gesamtwertung bei den Herren gestellt, aber ein Wettkampfrichter machte mit einer kaum nachzuvollziehenden Entscheidung dem SCA einen Strich durch die Rechnung.
Um zwölf Uhr stürzte sich Christian Dudek mit den Athleten der olympischen Distanz in den Torfmoorsee und schwamm 1500 Meter. Nach 26 Minuten hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und lief mit seinem Triathlonrad Richtung Radstrecke. Die kurze und winkelige Radrunde verlangte mit etlichen Kurven, schmalen Straßen und kleinen Anstiegen Konzentration vom ersten bis zum vierzigsten Kilometer. Die Konzentration hatte der SCler und stellte sein Rad nach 1:02 Stunden im Wechselbereich wieder ab. Für die vier Laufrunden, die sich zu zehn Kilometer summierten, benötigte Dudek nur 42:57 Minuten. Mit der Endzeit von 2:14:02 Stunden belegte Christian Dudek einen sehr guten zweiten Platz in der AK 55 und Platz zehn in der Gesamtwertung.
Traditionell ist der Volkstriathlon das Hauptrennen in Riesenbeck, auch wenn sich die Strecke in den letzten 41 Jahren mehrfach geändert hat. Mittlerweile müssen die Volkstriathleten eine 600 Meter lange Runde schwimmen, die 6,7 Kilometer der Radrunde drei Mal absolvieren und fünf Kilometer um den See laufen. Vom ersten Meter des Triathlons war Jan Veldhuis mit in der Spitze des gut besetzten Feldes des Volkstriathlon. Nach nur 8:58 Minuten wechselte er zur zweiten Disziplin. Bei der zweiten Durchfahrt des sehr unübersichtlichen Bereichs des Radaufstiegs kam es aus Sicht des SCA zur fatalen Fehlentscheidung. Eine sehr volle Strecke, eine Überholverbotszone und ein Wettkampfrichter mit wenig Gespür wurden Veldhuis zum Verhängnis. Er wurde disqualifiziert, beendet aber sein Rennen noch als Gesamtzweiten nach 56:41 Minuten. Manfred Ricklin hatte schon beim Training für den Riesenbecker Triathlon ein gutes Gefühl. Das bestätigte sich am Sontag. Mit sehr guter Radzeit und zwei schnellen weiteren Disziplinen belegte er nach 1:06:49 uneinholbar den ersten Platz in der AK 65. Nur 22 Teilnehmer der 251 Athleten waren schneller als der 65 Jahre alte Ausnahmeathlet. Nach dem Schwimmen dreht Vitali Schmidt richtig auf und lief mit 21 Minuten eine sehr gute Zeit. Belohnt wurde die schnelle Zeit nach 1:08:18 Stunden mit dem vierten Rang in der AK 35. Petra Romberg war etwas überrascht, als sie bei der Siegerehrung als Gesamtzweite aufgerufen wurde. Als Siegerin der AK 50 hatte sie bis auf die Gesamtsiegerin nach 1:11:12 auch alle anderen Konkurrentinnen mit drei sehr ausgeglichenen guten Leistungen hinter sich gelassen. Birgit Bölker überzeugte vor allem auf der Radstrecke und freute sich über den vierten Platz in der AK 55, den sie sich nach 1:21:15 Stunden erkämpft hatte. Lutz Brüning war nach zwei Kilometern auf dem Rad enttäuscht Mit einem Platten musste er das Rennen aufgeben.
Beim Staffelrennen über die Volksdistanz hatte der SCA die Staffel „Altenrheiner Dream Team“ in der Konkurrenz. Nach 9:08 Minuten hatte Ralf Uhlenbruch das Schwimmen absolviert und schickte seine Tochter Anna Uhlenbruch auf die Radstrecke. Sie manövrierte sich souverän durch das Feld der 250 Volkstriathleten und übergab nach 36 Minuten den Staffelstab an Brian Krämer. Mit viel Ehrgeiz lief der Staffelläufer mit einer Laufzeit von 22:35 Minuten und einer Endzeit von 1:10:42 Stunden auf den 12. Platz in dem großen Staffelfeld.
|
DSQ |
Jan Veldhuis (V 534) |
M |
DSQ |
M35 |
DSQ |
00:08:58 |
00:27:59 |
00:17:36 |
00:56:41 |
|
23 |
Manfred Ricklin (V 477) |
M |
22 |
M65 |
1 |
00:10:47 |
00:29:50 |
00:22:32 |
01:06:49 |
|
23 |
Vitali Schmidt (V494) |
M |
30 |
M35 |
4 |
00:12:45 |
00:31:10 |
00:21:06 |
01:08:18 |
|
51 |
Petra Romberg (V 480) |
W |
2 |
W50 |
1 |
00:11:51 |
00:33:43 |
00:22:32 |
01:11:12 |
|
159 |
Birgit Bölker (V 322) |
W |
33 |
W55 |
4 |
00:14:41 |
00:36:07 |
00:27:09 |
01:21:15 |
|
Lutz Brüning (Platten) |
DNF |
|
12 |
Triathlon Dream Team Altenrheine |
Ralf Uhlenbruch |
Anna Uhlenbruch |
Brian Krämer |
Staffel M |
00:09:08 |
00:36:51 |
00:22:35 |
01:10:42 |
|
10 |
Christian Dudek (K 11) |
SC Altenrheine |
M |
10 |
M55 |
2 |
00:26:01 |
01:02:18 |
00:42:57 |
02:14:02 |
Hier geht es zu den Bildern: Channel Triathlon 2024 | mheckhuis
Schnelle Altenrheiner beim Sommerlauf in Spelle
Neun Altersklassensiege, fünf zweite Plätze
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag mit 16 Athleten beim hervorragend organisierten 33. Speller Sommernachtslauf am Start. Bei einer Temperatur von 24 Grad waren die Wasserstellen sehr gefragt. Schnellster Altenrheiner im 10-Kilometer-Lauf war Heinz-Jürgen Bertram, der als Sieger der Altersklasse M 65 bereits nach 42:54 Minuten die Ziellinie überquerte. Als 65-jähriger erreichte er im Feld von 168 Athleten zwischen 16 und 75 Jahren einen bemerkenswerten 19. Platz.
Steffi Hoffmann war ebenfalls schnell unterwegs. Sie lief nach 43:20 Minuten als Zweite der Altersklasse W 35 ins Ziel. Für Christian Dudek wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 43:34 Minuten gestoppt. Guido Wilke belegte in dieser Altersklasse mit 46:02 Minuten den zweiten Platz. Otto Reeker siegte mit der Zeit von 54:04 Minuten in der Altersklasse M 70. Als drittälteste Teilnehmer erreichte er im Feld der 168 Athleten einen Mittelfeldplatz. Im Ziel ließ er einer 45 Jahre jüngeren Starterin den Vortritt. Bernd Brinkhues kam mit der Zeit von 58:30 Minuten in der Altersklasse M 75 auf Platz 2.
Beim Halbmarathon über 21,0975 Kilometer siegte Linus Heßling mit der Zeit von 1:31:47 Minuten in der männlichen Hauptklasse. In der Gesamtwertung erreichte er unter 76 Startern den 5. Platz. Ebenfalls Altersklassensieger wurde Hagen Schossig. Für ihn wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 1:41:56 Minuten gestoppt.
Über die 5-Kilometer-Distanz erreichte Göran Blaschke eine Zeit von 20:00 Minuten. Damit wurde er Zweiter in der Altersklasse M 45. Melanie Bonnez lief nach 23:46 Minuten als Zweite der Altersklasse W 45 ins Ziel. Ingrid König und Manfred Ricklin liefen gemeinsam. Für Ingrid König wurde als Siegerin der Altersklasse W 60 eine Zeit von 24:54 Minuten gestoppt, für Manfred Ricklin eine Zeit von 24:56 Minuten. Er kam auf Platz 2 in der Altersklasse M 65. Aloysia Wegmann wurde Altersklassensiegerin in der Klasse W 65. Ihre Zeit betrug 28:08 Minuten. Philipp von der Haar lief nach 25:54 Minuten ins Ziel.
Beim Schülerlauf über 1000 Meter erreichte Mika Blaschke mit 3:37 Minuten eine neue persönliche Bestleistung. Er siegte in der Altersklasse U 12 und erreichte unter 123 Startern den zweiten Platz. Finja Blaschke kam mit der Zeit von 5:16 Minuten in der Altersklasse U 10 auf Platz 9.
Das nächste Laufevent in der näheren Umgebung ist der Ibbenbürener Aaseelauf am Freitag, 23. August. Am Samstag, 31. August lädt Alemannia Salzbergen zum Salzbergener Raffinerielauf ein.
Bildunterschrift 1:
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Speller Sommernachtslauf erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Steffi Hoffmann, Philipp von der Haar, Aloysia Wegmann, Manfred Ricklin, Guido Wilke, Ingrid König, Heinz-Jürgen Bertram, Melanie Bonnez, Christian Dudek, Hagen Schossig und Bernd Brinkhues.
Bereits am Freitag den 02.08. startete einTrio der Laufabteilung des SC Altenrheine beim 18. Volksbank-Baumberge-Abendlauf.
Von knapp 540 Teilnehmenden, die über unterschiedliche Streckenlängen an den Start gingen, standen Heinz-Jürgen Bertram, Harry Busch und Pavel Evstratov
mit weiteren 151 Athletinnen und Athleten an der Fünf-Kilometer-Startlinie.
Bei fast wolkenlosen Himmel und 25 Grad fiel der Startschuss um 18:15 Uhr.
Zwei Runden, die recht flach und asphaltiert über landwirtschaftlich genutztes Gebiet führten, waren zu absolvieren. Mit nur etwa 600 Einwohnern hat Holthausen
noch den typischen dörflichen Charakter. Was von der überwiegenden Mehrheit der Aktiven im Nachhinein recht positiv aufgenommen wurde.
Live-Musik und dutzende Zuschauer heitzten die Stimmung an. Start und Ziel waren unweit der Sportanlage des Vereins Schwarz-Weiß Beerlage-Holthausen.
Pavel Evstratov kam mit einer Zeit von 20:02 Minuten als Schnellster des SCA-Trios ins Ziel und verbuchte den zweiten Platz in der Altersklasse M 40.
In der Zieleinlaufliste stand hier der 10. Rang. Für Heinz-Jürgen Bertram stoppte die Uhr bei exakt 21 Minuten, womit er sich ein weiteres Mal den ersten Rang
in der Altersklasse 65 sicherte. Der 16. Platz stand als Eintrag in der Zieleinlaufliste. Harry Busch platzierte sich noch im umkämpften ersten Drittel des
Teilnehmerfeldes und durchlief den Zielbogen bei 25:55 Minuten und belegte damit den vierten Rang in der Altersklasse M 55. In der Gesamtliste wurde
der 53. Platz verzeichnet.
In Glückstadt an Ostsee suchten die beiden Sportler des SC Altenrheine, Vitali Schmidt und Christoph Börger, ihr triathletisches Glück. Vitali Schmidt stellte sich der Herausforderung eines Langdistanztriathlon. Christoph Börger war Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.
Eine Langdistanz im Triathlon sind 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und einen Marathon laufen. Die schon beachtlichen Werte werden in Glückstadt aber noch durch eine sehr anspruchsvolle Strecke erschwert. Geschwommen wird in einer welligen Ostsee und auf der Radstrecke sowie beim Laufen warteten, für einen Wettkampf am Meer eigentlich unerwartete, etliche Höhemeter auf die Sportler. Davon ließ sich Vitali Schmidt nicht abschrecken. Nach 1:38 Stunde hatte er die wellige Ostsee überwunden und festen Boden unter den Füßen. Der hügelige Radkurs war eine besondere Herausforderung. Die Geschwindigkeiten schwankten zwischen 20 und 60 Stundenkilometer. Nach 5:45 Stunden auf dem Rad lief Schmidt aus der zweiten Wechselzone in Richtung Marathon. Nach 4:21 Stunden hatte er die 42 Laufkilometer absolviert und konnte sich im Ziel von den vielen Zuschauer feiern lassen. Der lange Sporttag dauerte für den SCler insgesamt 11:28:21 Stunden. Mit dieser Endzeit belegte er den 10. Rang in der AK 35.
Christoph Börger hatte sich für die kürzere, aber immer noch anspruchsvolle Variante der Mitteldistanz entschieden. Da über die 1,9 Schwimmkilometer, 90 Kilometer auf dem Rad und die 20.000 Laufmeter auch die deutschen Meisterschaften über diese Distanz entschieden wurden, versammelte sich eine erlesene Konkurrenz an der Startlinie. Die knapp zwei Kilometer in der Ostsee hatte Börger in 36 Minuten hinter sich gebracht. In seiner Spezialdisziplin, dem Radfahren, überholte er etliche Mitstreiter. „Eigentlich konnte man bei den vielen scharfen Kurven und Wendepunkten nur mit ausreichend Streckenkenntnissen richtig schnell fahren“ beschrieb der Triathlet des SC Altenrheine den zweiten Abschnitt des Dreikampfes. Börger hatte den Wettkampf an der Ostsee als emotionalen sportlichen Saisonhöhepunkt gewählt und wurde nicht enttäuscht. Besonders im Ziel, das er nach 5:12:00 Stunden als 21. der AK 45 erreichte, bereiteten die vielen Zuschauer den Wettkämpfern einen tollen Empfang. „Das war nicht das letzte Mal, dass ich an der Ostsee gestartet bin“ zog Christoph Börger ein positives Fazit.
Über 1400 Sportler kämpften am Feldmarksee in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen um die Plätze auf dem Siegerpodest. Bei perfektem Wetter sorgten tausende Zuschauer für eine großartige Atmosphäre. Und mittendrin sind die Triathletinnen und Triathleten des SC Altenrheine. Bei der Mitteldistanz wurde Ingrid König ihrer Favoritenstellung gerecht und gewann die AK 60. Verena Vidal probierte sich zum ersten Mal auf dieser langen Strecke. Die Verbandsligamannschaft ging ersatzgeschwächt an den Start, verkaufte sich aber mit drei Startern sehr gut gegen eine stark besetzte Liga.
Der Feldmarksee in Sassenberg bildet den Mittelpunkt des sehr beliebten Triathlons. Doch spätestens als die Teilnehmer der Mitteldistanz in das Wasser stürmten war es mit der Ruhe im Badesee vorbei. Nach 1900 Metern und 44 Minuten hatte Ingrid König wieder festen Boden unter den Füßen. Nur knapp drei Minuten später hatte auch Verena Vidal Murcia die ungeliebte Disziplin hinter sich gebracht. Auf den 88 Radkilometern kam König so richtig in Schwung. Auch viele jüngere Teilnehmerinnen konnten dem Tempo der SClerin nicht folgen. Nach nur 2:52 Stunden stellte sie ihr Rad wieder in der Wechselzone ab. Verena Vidal Murcia nutze die Mitteldistanz in Sassenberg als ersten Test für die Premiere über die Langdistanz die im kommenden Jahr geplant ist. Der Test auf der Radstrecke ist nach 3:07 Stunden geglückt. Die 20 Kilometer beim Laufen spulte Ingrid König souverän ab. Nach 5:39:11 Stunden lief sie als Gewinnerin in der AK 60 und 19. in der Gesamtwertung der Frauen ins Ziel. Verena Vidal Murcia beendete als 6. der AK 40 nach 6:08:06 Stunden das Rennen.
Die Verbandsligamannschaft des SC Altenrheine konnte nur mit drei Startern, Jan Wiegers, Christian Dudek und Damian Wevelsiep, an den Start gehen. Etliche Verletzungen und Krankheiten schrumpften die Reserveliste auf null. Die Motivation der drei Altenrheiner war deshalb aber ungebrochen hoch. Den ersten Akzent setzte Damian Wevelsiep schon auf den 1,5 Kilometern im Feldmarksee. Nach nur 26:54 Minuten schwang er sich als erster des SC Altenrheine auf das Rad. Wiegers und Dudek bildet auf der Schwimmstrecke ein Duo und gingen gleichzeitig nach 29 Minuten auf die 40 Radkilometer. Mit Radzeiten von 1:14 bis 1:16 Stunden bewegten sich die drei im sicheren Mittelfeld der Verbandsliga. Beim Laufen durch die Wälder rund um den See konnte Jan Wiegers noch einmal seine Stärke demonstrieren. Nur 42:22 Minuten benötigte er für die 10 Laufkilometer. Nach 2:32:04 Stunden lief er als 29. der Verbandsliga ins Ziel. Nur vier Minuten und dreißig Sekunden später erreichte Dudek, als 35. der Liga, unter dem Jubel der vielen Zuschauer die Finish Line. Mit Damian Wevelsiep war nach 2:39:08 Stunden das Trio des SCA komplett. Da es wegen des fehlenden Starters Minuspunkte gib, belegte das Team nur einen Platz im Mittelfeld. In der Saisontabelle rangiert der SC Altenrheine auf Platz 10.
|
Name |
Platz |
AK-Platz |
AK |
Schwimmen |
Rad |
Lauen |
Endzeit |
|
19 |
1 |
60 |
00:44:18 |
02:52:08 |
01:56:32 |
05:39:11 |
|
|
23 |
6 |
40 |
00:47:34 |
03:07:59 |
02:04:53 |
06:08:06 |
|
Name |
Platz |
Schwimmen |
Rad |
Laufen |
Endzeit |
|
29 |
00:29:26 |
01:16:20 |
00:42:22 |
02:32:04 |
|
|
35 |
00:29:24 |
01:14:35 |
00:49:01 |
02:36:34 |
|
|
41 |
00:26:54 |
01:14:04 |
00:53:55 |
02:39:08 |
Beim 36. Roruper Abendlauf am Freitag (12.07.) war auch ein Duo von der Laufabteilung des SC Altenrheine aktiv.
Für die hier angebotenen Kurz- und Mittelstrecken lagen knapp 1200 Anmeldungen vor.
Das Wetter, das sich am späten Nachmittag fast gnadenlos herbstlich präsentierte, reduzierte die Teilnehmerzahl schnell auf 889.
Wie weitere 426 Athletinnen und Athleten hatten sich Harry Busch und Heinz-Jürgen Bertram für den Rundkurs über die Zehn-Kilometer-Distanz angemeldet.
Der Startplatz befand sich nach wie vor am Sportplatz des SV Brukteria Rorup e.v.
Unmittelbar vor dem Zieleinlauf war noch eine Stadionrunde zu absolvieren. Der Streckenverlauf ging über eine große Runde südwestlich von Rorup
über asphaltierte Wirtschaftswege mit leichten Anhöhen durch landwirtschaftlich genutztes Areal. Das zum Teil noch Ausläufer der Baumberge mit einbezieht.
Sogleich nach dem Stratschuss um 19:10 Uhr ging es in einem dicht gedrängten Teilnehmerfeld für das Duo etwas holprig voran.
Mitunter drückte heftiger Gegenwind - mit Böen um die 55 Stundenkilomete - das Lauftempo deutlich nach unten. Kurz vor erreichen der Zwei- Kilometermarke
löste sich bei Bertram ein Schuhband, was ihn wertvolle Sekunden kostete. Hier galt es schnell wieder Boden gut zu machen, da sich noch fast 20
weitere Konkurrenten in seiner Altersklasse Richtung Ziel bewegten.
Heinz-Jürgen Bertram lief mit einer Zeit von 42:38 Minuten durch den Zielbogen, was in seiner Altersklasse erneut zum ersten Platz und Gesamtrang 51 reichte.
Für Harry Busch stoppte die Uhr im Zieleinlauf nach 53:24 Minuten. Damit lag er in der Gesamtliste noch im guten Mittelfeld.
Bereits am Sonntagabend den 07.07. - beim 16. ZFS Münster-City-Run - vertrat Heinz-Jürgen Bertram die Ausdauerabteilung des SC Altenrheine.
Wie in den Jahren zuvor standen zwei Laufstrecken im Angebot. Mit fast 1400 Anmeldungen über die Fünf- und die Zehn-Kilometer Strecke
war dies die höchste Anmeldezahl, die das Organisationsteam der Laufsportfreunde Münster seit 2013 zu verzeichnen hatte.
Mit weiteren 540 Aktiven nahm Bertram die längere Distanz über 10 000 Meter in Angriff. Dieser komplett neu vermessene Kurs führte über fünf
Runden von jeweils zwei Kilometer durch Münsters Innenstadt, wobei sich Start und Ziel auf dem Prinzipalmarkt befanden.
Das Streckenprofil war flach, dennoch zeigten sich einige Abschnitte mit ruppigem Kopfsteinpflaster, das es zu beherrschen galt.
Die Stimmung war außergewöhnlich und von beeindruckender Kulisse geprägt. Gerade am Ende der Salzstraße in der letzten Kurve, wo knapp hundert Meter vor dem Ziel viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Läufer jubelnd anfeuerten. Bei noch angenehmen 20 Grad fiel pünktlich um 19:30 Uhr der Startschuss.
Bertram überquerte die Ziellinie nach 42:24 Minuten und sicherte sich mit dieser Zeit wiederholt den ersten Platz in seiner Altersklasse.