von Matthias Betz
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Die Altherrenabteilung des SC Altenrheine hatte zur gemeinsamen Fahrradtour geladen.
Treffpunkt war um 9.30 Uhr am Altenrheiner Sportplatz. Also zu einer Uhrzeit, zu der normale Menschen am Wochenende noch darüber nachdenken, ob sie überhaupt aufstehen sollen. Die Altherren waren da schon einen Schritt weiter. Sie saßen beim gemeinsamen Frühstück.
Eine solide Grundlage ist wichtig. Das weiß jeder, der Sport treibt. Oder zumindest vorhat, später behaupten zu können, Sport getrieben zu haben.
Nach dem Frühstück wurde dann das erste Bier eingenommen. Man muss schließlich auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten. Und da parallel die F-Jugend spielte, konnte man dabei sogar noch Fußball schauen. Im Grunde also bereits ein komplett gelungener Samstag und das vor 10.30 Uhr.
Um Punkt 10.30 Uhr setzte sich die Gruppe dann tatsächlich in Bewegung.
Etwa 95 Prozent der Teilnehmer waren mit E-Bikes unterwegs. Zwei oder drei besonders naturverbundene Kameraden hatten sich dagegen für sogenannte „Öko-Bikes" entschieden. Früher sagte man dazu Fahrrad. Also diese Dinger, bei denen man selbst treten muss und der Akku überraschenderweise auch nach 80 Kilometern noch bei 100 Prozent steht.
Die Stimmung war hervorragend, die Beine frisch und die Akkus überwiegend voll.
Erster Halt: Flüssigkeitskontrolle in der Mehringer Heide
Bereits gegen 11.30 Uhr erreichte die Gruppe den Swinggolfplatz in der Mehringer Heide.
Nach einer ganzen Stunde auf dem Fahrrad war klar: Jetzt durfte kein Risiko eingegangen werden.
Dehydrierung ist ein ernstes Thema.
Also wurde vorsichtshalber eine Runde erfrischendes Bier getrunken.
Swinggolf wurde meines Wissens nicht gespielt. Wäre auch unnötig gewesen. Schließlich bestand noch eine Strecke vor uns, und man muss als Altherrenabteilung seine Kräfte vernünftig einteilen. Man kann nicht gleichzeitig Fahrrad fahren, Bier trinken UND noch einen Ball mit einem Schläger durch die Heide prügeln.
Irgendwann ist auch mal gut.
Nach erfolgreicher Flüssigkeitsaufnahme ging es weiter Richtung Lünne.
Brauhaus Lünne – reine Regeneration
Gegen 13.00 Uhr erreichte die Reisegruppe das Brauhaus in Lünne.
Ein bemerkenswerter Zufall bei der Streckenplanung.
Von allen Gebäuden, Plätzen und Sehenswürdigkeiten im südlichen Emsland führte die Route ausgerechnet zu einem Brauhaus.
Da kann man nichts machen.
Und weil verantwortungsbewusste Sportler nach einer längeren Belastung ihre Speicher wieder auffüllen müssen, gab es dort weiteres erfrischendes Pils.
Elektrolyte. Mineralstoffe. Gerste.
Irgendwas wird schon drin sein.
Nach entsprechender Regeneration wurde schließlich die Rückfahrt zum Altenrheiner Sportplatz angetreten.
Jetzt zeigte sich allerdings eine erste Veränderung im Reiseablauf.
Die Pinkelpausen wurden häufiger.
Das war aber sicherlich ausschließlich der zunehmenden sportlichen Belastung geschuldet und hatte mit den bisher gereichten Getränken überhaupt nichts zu tun.
Vermutlich.
Die nackten Zahlen
Um 15.15 Uhr rollte die Reisegruppe wieder auf dem Sportplatz ein.
Die offizielle Leistungsbilanz der Tour kann sich durchaus sehen lassen:
49 Kilometer Strecke.
2 Stunden, 41 Minuten und 45 Sekunden reine Fahrzeit.
119 Höhenmeter bergauf.
18,2 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.
119 Höhenmeter!
Für unsere Region praktisch Hochgebirge.
Über die durchschnittliche Anzahl der Pinkelstopps pro Kilometer liegen leider keine verlässlichen Messdaten vor. Hier besteht für die Fahrradtour 2027 noch Optimierungsbedarf bei der Datenerfassung.
Nach dem Sport ist vor dem Kotelett
Kaum waren die Fahrräder abgestellt, wurde am Sportplatz der Grill angefeuert.
Auf dem Programm stand Kotelettstrang.
Und zwar nicht einfach irgendwie auf den Rost gelegt. Nein. Das gute Stück durfte sich drehend seiner Vollendung nähern.
So muss das.
Während das Fleisch langsam seine Runden drehte, näherte sich außerdem ein weiterer Höhepunkt des Tages.
15.30 Uhr.
Bundesliga.
Pünktlich zur besten Fußballzeit des Wochenendes erschien Ex-Obmann Lui Brüning und brachte einen Fernseher mit.
Wobei „Fernseher" nur technisch korrekt ist.
Von der Größe her bewegte sich das Gerät allerdings irgendwo zwischen „größerem Navigationsgerät" und „digitalem Bilderrahmen".
Gefühlte Bildschirmdiagonale: 30 Zentimeter.
Für eine Bundesliga-Konferenz mit mehreren gleichzeitig stattfindenden Spielen war das natürlich optimal.
Wer direkt davor saß, konnte vermutlich sogar den Ball erkennen.
Die hinteren Reihen orientierten sich einfach am Ton.
Der Kampf um die wichtigste Trophäe des Tages
Während Bundesliga lief, Bier gereicht wurde und der Kotelettstrang weiter majestätisch seine Kreise zog, stand außerdem die Ermittlung des diesjährigen Schützenkönigs an der Torwand an.
Titelverteidiger Pete Wipperführt ließ am Rande beiläufig verlauten, dass er die Siegerplakette aus dem Vorjahr inzwischen im Falkenhofmuseum habe ausstellen lassen.
Wo auch sonst.
Zwischen historischen Exponaten, regionaler Kulturgeschichte und wahrscheinlich irgendwelchen jahrhundertealten Fundstücken befindet sich jetzt also vermutlich irgendwo die Torwand-Plakette der Alten Herren.
So weit, so gut.
Damit hatte auch niemand ein Problem.
Denn gegen ungefähr 19.38 Uhr stand fest:
Pete hatte seinen Titel verteidigt.
Und damit kann er mit seiner Plakette weiterhin machen, was er möchte.
Er kann sie ins Falkenhofmuseum bringen.
Er kann sie ins Wohnzimmer hängen.
Er kann sie nachts neben das Bett legen.
Das ist jetzt seine Sache.
Wer zweimal hintereinander Schützenkönig der Altherren-Torwand wird, dem stehen gesellschaftlich gewisse Freiheiten zu.
Ein sportlich wertvoller Abschluss
Nach diversen weiteren Kaltgetränken, leckerem Kotelettstrang und vielen fachlich hochwertigen Gesprächen klang der Abend schließlich am Altenrheiner Sportplatz aus.
Am Ende standen 49 gefahrene Kilometer, 119 bezwungene Höhenmeter, mehrere Versorgungsstationen, eine Bundesliga-Konferenz auf einem Fernseher im Taschenformat und ein alter wie neuer Torwand-Schützenkönig.
Man kann also durchaus von einer gelungenen Teambuildingmaßnahme sprechen.
Die Altherrenabteilung hofft nun, dass sich der neu gewonnene Teamgeist auch auf die kommenden Spiele übertragen lässt.
Denn wenn die Mannschaft auf dem Platz künftig genauso zuverlässig zusammenspielt wie bei der Organisation von Fahrradtour, Bierpausen und Kotelettstrang, dürften weiteren Siegen eigentlich nicht mehr allzu viele Dinge im Wege stehen.
Außer vielleicht 119 Höhenmeter.
Aber die haben wir jetzt ja hinter uns.
Die U11 2 des SC Altenrheine startet bestens ausgerüstet in die neue Saison: Dank der großzügigen Unterstützung des Sponsors Kersting Anlagen & Sondermaschinenbau GmbH (www.kersting-anlagenbau.de) wurde die Mannschaft mit einem neuen Trikotsatz ausgestattet. Spieler, Trainer und Betreuer freuen sich über das neue Outfit und blicken motiviert auf einen erfolgreichen Saisonstart.
Der gesamte Verein bedankt sich herzlich bei Kersting Anlagenbau für das Engagement und die Unterstützung des Jugendfußballs beim SC Altenrheine.
In der Gruppe B setzte sich Deutschland (Kita Sandmanns Hof) mit 7 Punkten und 8:2 Toren durch, es folgten auf dem zweiten Platz Niederlande B (Kita St. Lamberti) mit 6 Punkten und 6:4 Toren, dritter wurde mit 4 Punkten und 6:5 Toren Paraguay (AWO Kita Ludgeristraße), auf dem vierten Platz dann Portugal (Kita Ev. Johannes) ohne Punktgewinn und 0:9 Toren. Anschließend standen die Halbfinalbegegnungen an. Im 1. Halbfinale gewann Brasilien deutlich gegen Deutschland 5:0, das 2. Halbfinale gewann England gegen Niederlande B mit 2:1. Nun folgten die Finalbegegnungen: Das Spiel um Platz 5 zwischen die Niederlande A und Paraguay endete unentschieden nach der regulären Spielzeit, beide Mannschaften verzichteten auf ein Siebenmeterschießen. Im kleinen Finale trafen die Verlierer der Halbfinalbegegnungen aufeinander, hier verlor Niederland B mit 0:3 gegen Deutschland. Dann folgte das Spiel um Platz 1. Wer sollte Weltmeister der Kindergärten rund um Altenrheine werden? England ging schnell mit 1:0 in Führung, beherrschte das Spielgeschehen und schoss noch 2 weitere Tore. Brasilien bäumte sich aber gegen die drohende Niederlage auf, erzielte noch den Anschlusstreffer. Zum Ende des Spiels ließen dann die Kräfte bei den jungen Stars nach und England brachte die 3:1 Führung über die Zeit. Damit war das Endspiel entschieden, England ist Weltmeister! Zum Ende des Turniers gab es nur glückliche Kinder, denn es durfte jeder einen Pokal für sich mit nach Hause nehmen. Die Pokale wurden durch Vertreter der Jugendabteilung des SC Altenrheine übergeben. Auch die 4 jungen Schiedsrichter des SC Altenrheine Henry, Janne, Tilo und Tom haben hervorragend die Spiele geleitet. Jede Kita hatte sich große Mühe mit der Gestaltung der Trikots gegeben und sogar eigene Fanclubs mitgebracht. Beim Einlaufen ins Stadion mit der Hymne der vertretenen Nationen wurde jedes Kind mit Namen begrüßt. Da durften sich die Mädchen und Jungen schon fühlen wie die Stars von morgen. Der SC Altenrheine freut sich über den fußballbegeisterten Nachwuchs, es ist jeder zu einem Schnuppertraining willkommen. Infos gibt es auf der Homepage der Fußballjugend des SCA (www.jugend-sca.de).
Mittwochabend. 18:54 Uhr. Perfekte Anstoßzeit für Leute, die tagsüber arbeiten und abends noch einmal so tun wollen, als wären sie Profifußballer.
Der SC Altenrheine tritt bei GWA Rheine an. Im Tor steht Pete Wipperführth. Davor bilden Felix Spielmann und Lars Rozmiarek die Innenverteidigung. Vorne soll Kai Sandmann für Gefahr sorgen. Weil der Ü32-Kader ungefähr so breit besetzt ist wie die Auswahl an veganen Gerichten auf einem Schützenfest, wird noch aus der Ü40 aufgefüllt. Unter anderem mit Thomas Schütte, Ivan und Mucki.
Trainer Sascha Bernsmeier ist zunächst nicht zu sehen. Vermutlich muss er sich noch um seine Frau Eddy kümmern oder sucht irgendwo seinen Modekatalog von 1998.
Die ersten zwölf Minuten sind ungefähr so spannend wie ein WLAN-Router beim Blinken. Ball links, Ball rechts, Einwurf, Fehlpass, Einwurf. Das große Zwischenfazit nach zwölf Minuten: Es ist sehr langweilig.
Dann erscheint endlich Trainer Sascha Bernsmeier am Spielfeldrand. Wieder geschniegelt und erstklassig gekleidet. Modisch passend zur Wetterlage trägt er Hochwasserhose. Man weiß nicht, ob er zum Fußball oder zum Hochwasserschutz gekommen ist.
Minute 14. Erste richtige Chance für den SCA. Kai Sandmann wird von Björn Reinhold bedient, steht frei vor dem Torwart, scheitert aber knapp. Der Keeper bleibt Sieger.
Kurz darauf die nächste Möglichkeit. Martin Birsner schlägt eine Sahneflanke auf Ivan. Alle rechnen schon mit dem Tor. Der Torwart allerdings nicht. Der hält das Ding überragend.
20 Minuten gespielt. Becks trifft endlich ein. Er musste vorher noch drei Termine absagen, zwei Probleme lösen und einen Kaffee retten."
Minute 25. Nächste SCA-Chance. Nach einem Luftloch-Seitfallzieher-Versuch von Björn Reinhold passiert vor allem eins: kein Tor.
Wenig später taucht Björn Reinhold erneut allein vor dem Keeper auf. Riesenchance. Aber auch diesmal bleibt das Netz unberührt. Da war mehr drin als in manchem Altersvorsorgevertrag.
Minute 30. Erste Gelegenheit für GWA. Ein Flugball segelt Richtung Winkel. Pete Wipperführth beobachtet die Flugbahn so intensiv, dass der Ball freiwillig ans Lattenkreuz geht. Weltklasse Blickabwehr.
Minute 33 dann endlich das 1:0 für den SC Altenrheine. Ein viel zu langsamer Rückpass Richtung Torwart. Kai Sandmann riecht den Braten, sprintet dazwischen, umkurvt den Keeper und schiebt ein. Eiskalt. Genau so musst du solche Geschenke annehmen.
Nur eine Minute später verhindert Pete mit einem spektakulären Hechtsprung den Ausgleich. Stark gemacht. So geht es mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.
Zweite Halbzeit. Thomas Schütte kommt ins Spiel. Frische Beine, zumindest im Rahmen dessen, was man aus der Ü40 als frisch bezeichnet.
Minute 40. Freistoß für den SCA aus aussichtsreicher Position. Kai Sandmann tritt an. Der Ball fliegt wunderschön Richtung Winkel. Und knallt ans Lattenkreuz. Wahrscheinlich hört man das Geräusch noch heute in Mesum.
Minute 41. Kleine Rangelei zwischen Pete und einem gegnerischen Stürmer. Ein bisschen Handgemenge , ein bisschen Theater, ein bisschen Ü32-Romantik. Alles im grünen Bereich.
Minute 55. Ecke für GWA. Pete rettet stark zur nächsten Ecke. Die wird geklärt. Daraus entsteht die dritte Ecke. Die wird ebenfalls entschärft. Mehr Gefahr entsteht dabei ungefähr so viel wie bei einer Familienpackung Kamillentee.
Danach plätschert die Partie ihrem Ende entgegen. Beide Mannschaften wirken zufrieden mit ihrem Schicksal. Die Kräfte schwinden, die Wege werden länger, die Gedanken kreisen vermutlich schon um das erste Kaltgetränk.
Minute 70. Abpfiff.
Der SC Altenrheine gewinnt verdient mit 1:0 bei GWA Rheine. Pete hält die Null fest, Verletzungen gibt es keine und pünktlich zum Schlusspfiff setzt der Regen ein. Als hätte selbst das Wetter gesagt: „Jungs, reicht jetzt auch."
Also ab unter das Dach, Bier in die Hand und rein in den gemütlichen Teil des Abends.
Endstand: GWA Rheine 0:1 SC Altenrheine.
Torschütze: Kai Sandmann (33.).
Die drei wichtigsten Erkenntnisse des Abends: Kai kann Tore schießen, Pete kann Bälle halten und Regen hat ein ausgezeichnetes Timing. Und die vierte, oft verdrängte Erkenntnis: Warsteiner ist vielleicht nicht das leckerste Bier auf Gottes grüner Wiese.
32. E-Junioren-Pfingstturnier begeistert über 2.000 Besucher – SC Verl dominiert, SCA-E1 überzeugt und scheitert dramatisch
RHEINE. Zwei Tage strahlender Sonnenschein, ein Sportpark voller Leben und Kinderfußball auf beeindruckendem Niveau: Das 32. E-Junioren-Pfingstturnier des SC Altenrheine hat einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum es zu den beliebtesten Nachwuchsturnieren der Region gehört. Phasenweise tummelten sich über 2.000 Sportler und Besucher auf der Anlage am Schürweg – darunter zahlreiche Zeltgäste, Familien und Fußballbegeisterte, die für eine außergewöhnliche Atmosphäre sorgten.
Ein Turnier lebt vom Engagement – und davon gab es reichlich
Einen großen Anteil am Gelingen hatten die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die das Turnier über Monate vorbereitet und schließlich an Pfingsten mit großem Einsatz umgesetzt haben.
„Diese besondere Atmosphäre bekommt man nur hin, wenn alle mitziehen – vom Aufbau über die Verpflegung bis zur Turnierorganisation“, betonte Orga-Chef David Berger. „Zu sehen, wie viele Menschen hier gemeinsam Fußball feiern, und dann dieses durchweg positive Feedback zu bekommen – das ist einfach etwas Besonderes.“
Und tatsächlich: Von vielen Trainern und Betreuern gab es lobende Worte für Organisation, Ablauf und familiäres Umfeld. Das Pfingstturnier war wie immer ein Turnier, bei dem sportlicher Ehrgeiz und Gemeinschaft gleichermaßen im Mittelpunkt standen.
Sportlich auf hohem Niveau – Verl setzt Maßstäbe
Insgesamt bot das Pfingstturnier eindrucksvollen Jugendfußball im XXL-Format: Die 39 teilnehmen Mannschaften absolvierten insgesamt exakt 200 Spiele. Dabei fielen 780 Tore – ein Schnitt von fast vier Treffern pro Partie. Den Zuschauern wurde über das gesamte Wochenende hinweg ein torreiches und abwechslungsreiches Fußballfest auf hohem Niveau geboten.
In der Champions League setzte sich am Ende hochverdient der SC Verl durch. Bereits in der Vorrunde dominierte das Team seine Gruppe mit 13:1 Toren und ließ auch in der K.-o.-Phase keinen Zweifel an seiner Klasse aufkommen. Im Finale besiegte Verl den SC Lüstringen deutlich mit 6:0 – eine Machtdemonstration, die den Turniersieg eindrucksvoll unterstrich.
SCA-E1 überzeugt – und scheitert denkbar unglücklich
Im Fokus aus Altenrheiner Sicht stand vor allem die E1 des Gastgebers – und die lieferte ein starkes Turnier ab.
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich das Team in bestechender Form und zog mit einer perfekten Bilanz aus fünf Siegen in die nächste Runde ein. Auch in der Champions-League-Gruppenphase knüpfte die Mannschaft nahtlos daran an und gewann ihre ersten drei Spiele.
Ein echtes Highlight war dabei der 2:1-Erfolg gegen Schermbeck: Kurz vor dem Abpfiff traf Lounceni Camara mit einem sehenswerten Distanzschuss zum umjubelten Sieg.
Im Viertelfinale kam es dann zum Duell mit TuS Eintracht Rulle – und zu einem echten Krimi: Nach regulärer Spielzeit stand ein 1:1, wobei Altenrheine dem Gegner das erste Gegentor des gesamten Turniers zufügen konnte. Im anschließenden Achtmeterschießen hatte Rulle jedoch das bessere Ende für sich und setzte sich mit 6:5 nach Neunmeterschießen durch.
Ein bitteres Aus für die E1, die bis dahin ein starkes Turnier gespielt hat. „Die Mannschaft hat alles gegeben, ein Platz unter den besten acht Mannschaften ist nicht selbstverständlich bei so einem großen Turnier“, resümierte Coach Henry Roskam. „Gerade die Leistung gegen Schermbeck hat gezeigt, welches Potenzial in der Truppe steckt.“
Europa League: SCA-Teams kämpfen sich weit nach vorne
In der Europa League erreichten gleich mehrere Mannschaften des SC Altenrheine die K.-o.-Runde. Für die E2, E3 und F1, die als jüngste Mannschaft des Turniers teilnehmen durfte, war jeweils im Viertelfinale Endstation, dennoch zeigten alle drei Teams über weite Strecken ansprechende Leistungen. Die E4 des Gastgebers konnte sich leider nicht für die Finalrunde qualifizieren.
Die F1 belegte in ihrer Europa League-Gruppe einen respektablen dritten Platz und konnte sich mehrfach erfolgreich behaupten, während die weiteren SCA-Teams mit großem Einsatz gegen teils starke Konkurrenz überzeugten.
Das Finale der Europa League gewann schließlich SV Suddendorf-Samern in einem spannenden Spiel gegen die JSG Nahne-Schölerberg mit 4:3 nach Elfeterschießen.
Starke Leistung des FCE
Aus lokaler Sicht sorgte zudem die E2 des FC Eintracht Rheine für ein Ausrufezeichen. Das Team aus dem Jungjahrgang spielte ein starkes Turnier, zeigte sich auch gegenüber namhafter Konkurrenz auf Augenhöhe und bestätigte damit die starken Leistungen in dieser Saison.
Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt
Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl eines rundum gelungenen Fußballfestes. Sonne, Emotionen, packende Spiele und ein Miteinander, das weit über den Sport hinausging.
„Das Feedback der teilnehmenden Mannschaften und Trainer war durchweg positiv“, sagte Co-Turnierchef Martin Möhring. „Viele haben schon angekündigt, im nächsten Jahr wiederzukommen – das ist für uns die schönste Bestätigung.“ Damit steht fest: Das Pfingstturnier in Altenrheine bleibt ein Fixpunkt im Jugendfußballkalender – und ein Ereignis, das jedes Jahr aufs Neue begeistert.
Rheine. Am kommenden Pfingstwochenende verwandelt sich der Sportpark des SC Altenrheine wieder in eine große Bühne für den Jugendfußball. Beim 32. E-Junioren-Pfingstturnier treten insgesamt 39 Mannschaften an – und sorgen damit für ein Teilnehmerfeld, das so groß und gleichzeitig hochkarätig besetzt ist wie lange nicht mehr.
Los geht es am Samstag ab 12:30 Uhr mit der Vorrunde, in der die Teams in sechs Gruppen gegeneinander antreten und den Grundstein für ihre weitere Turnierteilnahme legen. Mit Vereinen aus der Regionen und darüber hinaus verspricht bereits der erste Turniertag hochklassigen und abwechslungsreichen Jugendfußball.
Am Sonntag geht das Turnier ab 10 Uhr in die entscheidende Phase über. Dann werden die Teams entsprechend ihrer Leistungen in der Vorrunde in die Champions League und die Europa League eingeteilt, in denen die Sieger ausgespielt werden. Die Finalspiele beider Wettbewerbe bilden am Nachmittag den sportlichen Höhepunkt eines intensiven Turnierwochenendes.
Neben dem sportlichen Geschehen dürfen sich alle Beteiligten auf bestes Pfingstwetter freuen, das ideale Bedingungen für spannende Spiele und viele Zuschauer auf der Anlage am Schürweg bietet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Pfingstturniers ist zudem das stimmungsvolle Rahmenprogramm, das den Aufenthalt für alle Teams zu einem echten Highlight macht. Viele Mannschaften nutzen die Möglichkeit, direkt vor Ort zu zelten und so echtes Turnierflair zu erleben. Der Samstagabend steht dabei ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Bei einer Party mit DJ treffen sich Spieler, Trainer, Eltern und Gäste zum gemeinsamen Ausklang des ersten Turniertages. Parallel dazu wird das Finale des DFB-Pokals live übertragen, sodass auch die Fans des FC Bayern und des VfB Stuttgart nicht auf ihre Stars verzichten müssen.
Der SC Altenrheine lädt alle Fußballbegeisterten herzlich ein, Teil dieses besonderen Wochenendes zu werden und die jungen Talente in einer einmaligen Turnieratmosphäre zu unterstützen.
von Matthias Betz
Mit einem neuen Fußballabend für Freunde des gepflegten Altherren Fußballs startet der SC Altenrheine in das Pfingstwochenende 2026. Am Freitag, 22. Mai, feiert am Schürweg das erste Altherren Pfingstturnier seine Premiere. Und schon jetzt ist spürbar, dass die Vorfreude innerhalb des Vereins groß ist.
Ab 18 Uhr rollt auf der Anlage des Sportparks Altenrheine der Ball. Sechs Mannschaften kämpfen dann im Modus jeder gegen jeden um den großen Siegerpokal, der künftig jedes Jahr ausgespielt werden soll. Neben zwei Teams des Gastgebers gehen GWA Rheine, FC Eintracht Rheine, Eintracht Rodde sowie der Ski Club Rheine an den Start. Gespielt wird jeweils zwölf Minuten pro Partie, sodass die Zuschauer sich auf einen kurzweiligen Fußballabend mit vielen Spielen, zahlreichen Toren und jeder Menge bekannten Gesichtern freuen dürfen.
Für die Altherrenabteilung des SC Altenrheine ist das Turnier mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Vielmehr soll der Abend Fußballromantik vergangener Zeiten mit geselligem Vereinsleben verbinden. Alte Weggefährten treffen sich wieder, Rivalitäten aus früheren Jahren leben für ein paar Minuten erneut auf und gleichzeitig steht das Miteinander klar im Vordergrund. Genau diese Mischung macht den besonderen Charme solcher Turniere aus.
Altherren Obmann Dennis Knips fiebert der ersten Ausgabe bereits entgegen. „Wir freuen uns einfach, dass es endlich losgeht. Natürlich hätten wir gerne noch das eine oder andere Team mehr dabei gehabt, aber über Pfingsten sind viele Spieler schon anderweitig unterwegs gewesen. Trotzdem sind wir überzeugt, dass es ein richtig schöner Abend wird“, sagt Knips. Besonders wichtig sei ihm, dass das Turnier langfristig Bestand habe. „Wenn alles gut läuft, wollen wir daraus eine feste Tradition machen.“ Sein Wunsch sei klar: Im kommenden Jahr soll die zweite Ausgabe mit noch mehr Mannschaften stattfinden.
Dass der Gastgeber das eigene Turnier unbedingt gewinnen möchte, versteht sich beinahe von selbst. Hinter den Kulissen laufen die Planungen der beiden Altenrheiner Mannschaften schon seit Wochen. Die Trainer Dennis Deblaere und Sascha Bernsmeier feilen intensiv an ihren Kadern, diskutieren Aufstellungen und tüfteln an der bestmöglichen Besetzung für beide Teams. Innerhalb des Vereins wird längst darüber spekuliert, welche Altenrheiner Mannschaft am Ende die Nase vorne haben könnte.
Doch nicht nur sportlich dürfte der Abend einiges bieten. Die Wettervorhersagen versprechen frühsommerliche Temperaturen und beste Bedingungen für einen langen Fußballabend unter freiem Himmel. Rund um den Platz sorgt der Verein für passende Verpflegung. Fassbier, Pommes, Bratwurst und Currywurst sollen dafür sorgen, dass Spieler, Zuschauer und Fans gemeinsam einen geselligen Abend verbringen können.
Das neue Altherren Turnier bildet gleichzeitig den Auftakt für ein ohnehin besonderes Fußballwochenende in Altenrheine. Direkt im Anschluss steigt am Samstag und Sonntag das traditionsreiche 32. E Jugend Pfingstturnier des SC Altenrheine. Insgesamt 42 Nachwuchsmannschaften werden dabei erwartet und verwandeln die Sportanlage erneut in einen Treffpunkt für Jugendfußball aus der gesamten Region.
Beim SC Altenrheine hofft man nun darauf, dass viele Fußballfreunde bereits am Freitag den Weg an den Schürweg finden. Die Zutaten für eine gelungene Premiere scheinen jedenfalls vorhanden zu sein: gutes Wetter, spannende Spiele, bekannte Gesichter und ein großer Pokal, den am Ende jeder gerne mit nach Hause nehmen würde.
Die E1-Jugend des SC Altenrheine kann auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken: In den letzten beiden Spielen zeigte die Mannschaft überzeugende Leistungen und sicherte sich zwei verdiente Siege.
Im ersten Spiel gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner E1 ließ der SCA nichts anbrennen. Im heimischen Stadion dominierte Altenrheine das Geschehen von Beginn an und gewann deutlich mit 11:1. Die Trainer sprachen anschließend von einer rundum überzeugenden Leistung gegen den Tabellenletzten aus Weiner.
Auch im zweiten Spiel am heutigen Samstag (18.04.) blieb der SC Altenrheine E1 erfolgreich. Mit einem 3:1-Sieg setzte sich das Team erneut durch. Zwar fielen in dieser Partie deutlich weniger Tore, dennoch bot das Spiel sehenswerte Szenen und schönen Jugendfußball.
Die Trainer zeigten sich nach Abpfiff sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft, die großen Einsatz zeigte und leidenschaftlich kämpfte. Bei bestem Fußballwetter konnten die Zuschauer einige schöne Spielzüge bewundern, darunter gelungene Steckpässe und starke Einzelleistungen.
Mit Blick auf das nächste Spiel ist jedoch klar: Der SC Altenrheine muss noch eine Schippe drauflegen. Dann wartet mit SuS Neuenkirchen ein stärkerer Gegner, gegen den eine weitere Leistungssteigerung notwendig sein wird.
Tore erste Spiel
1x Ben H.
1x Fritz
2x Jan-Luca
2x Julius
1x Leo
2x Lorenz
2x Lounceni
Tore zweite Spiel
Jan-Luca/ Lorenz/ Ben