Unsere Saisonvorbereitung läuft immer weiter auf Hochtouren und deshalb bekamen wir in der vergangenen Woche zum vorletzten von insgesamt vier Testspielen Besuch von den befreundeten „Q-Dartern“ des SSV Quendorf. Nachdem die Partie eigentlich auf Augenhöhe startete und im ersten Block der Großteil der Spiele über die volle Distanz ging, schien unseren Teufeln jedenfalls in der zweiten Hälfte ein bisschen die Luft auszugehen.
Der kleine Einbruch könnte aber auch mit der zu guten Pausenverpflegung zu tun haben, für die unser Nachwuchs-Chefkoch Jendrik Overesch gesorgt hat. Dass er abgesehen vom Dartboard auch an der Bratpfanne einiges kann, hat er durch Schnitzel mit Kartoffelgratin unter Beweis gestellt. Der SC Altenrheine und die Quendorfer trennen sich mit einem bemerkenswerten 4:12 und beide Teams planen bereits das freundschaftliche Rückspiel zur Halbzeit der anstehenden Saison.
Der 41. Riesenbecker Triathlon war für die Dreikämpfer der Region wieder ein sportliches Fest. Knapp 600 Aktive und viele Zuschauer sorgten für das Ambiente, das nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch viel Spaß am Sport geprägt war. Mit Petra Romberg als Gesamtzweite bei den Frauen und Manfred Ricklin als Sieger in der AK 65 konnte der SC Altenrheine in Punkto Leistungen wieder seinen Beitrag zur Veranstaltung beitragen. Auch der zweite Rang von Christian Dudek sowie die beiden vierten Plätze von Birgit Bölker und Vitali Schmidt fielen positiv ins Gewicht. Mit Jan Veldhuis hätte der SCA auch den Zweiten der Gesamtwertung bei den Herren gestellt, aber ein Wettkampfrichter machte mit einer kaum nachzuvollziehenden Entscheidung dem SCA einen Strich durch die Rechnung.
Um zwölf Uhr stürzte sich Christian Dudek mit den Athleten der olympischen Distanz in den Torfmoorsee und schwamm 1500 Meter. Nach 26 Minuten hatte er wieder festen Boden unter den Füßen und lief mit seinem Triathlonrad Richtung Radstrecke. Die kurze und winkelige Radrunde verlangte mit etlichen Kurven, schmalen Straßen und kleinen Anstiegen Konzentration vom ersten bis zum vierzigsten Kilometer. Die Konzentration hatte der SCler und stellte sein Rad nach 1:02 Stunden im Wechselbereich wieder ab. Für die vier Laufrunden, die sich zu zehn Kilometer summierten, benötigte Dudek nur 42:57 Minuten. Mit der Endzeit von 2:14:02 Stunden belegte Christian Dudek einen sehr guten zweiten Platz in der AK 55 und Platz zehn in der Gesamtwertung.
Traditionell ist der Volkstriathlon das Hauptrennen in Riesenbeck, auch wenn sich die Strecke in den letzten 41 Jahren mehrfach geändert hat. Mittlerweile müssen die Volkstriathleten eine 600 Meter lange Runde schwimmen, die 6,7 Kilometer der Radrunde drei Mal absolvieren und fünf Kilometer um den See laufen. Vom ersten Meter des Triathlons war Jan Veldhuis mit in der Spitze des gut besetzten Feldes des Volkstriathlon. Nach nur 8:58 Minuten wechselte er zur zweiten Disziplin. Bei der zweiten Durchfahrt des sehr unübersichtlichen Bereichs des Radaufstiegs kam es aus Sicht des SCA zur fatalen Fehlentscheidung. Eine sehr volle Strecke, eine Überholverbotszone und ein Wettkampfrichter mit wenig Gespür wurden Veldhuis zum Verhängnis. Er wurde disqualifiziert, beendet aber sein Rennen noch als Gesamtzweiten nach 56:41 Minuten. Manfred Ricklin hatte schon beim Training für den Riesenbecker Triathlon ein gutes Gefühl. Das bestätigte sich am Sontag. Mit sehr guter Radzeit und zwei schnellen weiteren Disziplinen belegte er nach 1:06:49 uneinholbar den ersten Platz in der AK 65. Nur 22 Teilnehmer der 251 Athleten waren schneller als der 65 Jahre alte Ausnahmeathlet. Nach dem Schwimmen dreht Vitali Schmidt richtig auf und lief mit 21 Minuten eine sehr gute Zeit. Belohnt wurde die schnelle Zeit nach 1:08:18 Stunden mit dem vierten Rang in der AK 35. Petra Romberg war etwas überrascht, als sie bei der Siegerehrung als Gesamtzweite aufgerufen wurde. Als Siegerin der AK 50 hatte sie bis auf die Gesamtsiegerin nach 1:11:12 auch alle anderen Konkurrentinnen mit drei sehr ausgeglichenen guten Leistungen hinter sich gelassen. Birgit Bölker überzeugte vor allem auf der Radstrecke und freute sich über den vierten Platz in der AK 55, den sie sich nach 1:21:15 Stunden erkämpft hatte. Lutz Brüning war nach zwei Kilometern auf dem Rad enttäuscht Mit einem Platten musste er das Rennen aufgeben.
Beim Staffelrennen über die Volksdistanz hatte der SCA die Staffel „Altenrheiner Dream Team“ in der Konkurrenz. Nach 9:08 Minuten hatte Ralf Uhlenbruch das Schwimmen absolviert und schickte seine Tochter Anna Uhlenbruch auf die Radstrecke. Sie manövrierte sich souverän durch das Feld der 250 Volkstriathleten und übergab nach 36 Minuten den Staffelstab an Brian Krämer. Mit viel Ehrgeiz lief der Staffelläufer mit einer Laufzeit von 22:35 Minuten und einer Endzeit von 1:10:42 Stunden auf den 12. Platz in dem großen Staffelfeld.
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DSQ |
Jan Veldhuis (V 534) |
M |
DSQ |
M35 |
DSQ |
00:08:58 |
00:27:59 |
00:17:36 |
00:56:41 |
|
23 |
Manfred Ricklin (V 477) |
M |
22 |
M65 |
1 |
00:10:47 |
00:29:50 |
00:22:32 |
01:06:49 |
|
23 |
Vitali Schmidt (V494) |
M |
30 |
M35 |
4 |
00:12:45 |
00:31:10 |
00:21:06 |
01:08:18 |
|
51 |
Petra Romberg (V 480) |
W |
2 |
W50 |
1 |
00:11:51 |
00:33:43 |
00:22:32 |
01:11:12 |
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159 |
Birgit Bölker (V 322) |
W |
33 |
W55 |
4 |
00:14:41 |
00:36:07 |
00:27:09 |
01:21:15 |
|
Lutz Brüning (Platten) |
DNF |
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12 |
Triathlon Dream Team Altenrheine |
Ralf Uhlenbruch |
Anna Uhlenbruch |
Brian Krämer |
Staffel M |
00:09:08 |
00:36:51 |
00:22:35 |
01:10:42 |
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10 |
Christian Dudek (K 11) |
SC Altenrheine |
M |
10 |
M55 |
2 |
00:26:01 |
01:02:18 |
00:42:57 |
02:14:02 |
Zum Start in die neue Saison führten die F1-Junioren des SC Altenrheine am vergangenen Wochenende ein zweitägiges Trainingslager mit gemeinsamer Zeltübernachtung im eigenen Sportpark durch.
Auf dem Programm standen drei Trainingseinheiten und ein kleines Turnier, an dem neben dem SCA die F-Junioren von GWA Rheine und die JSG Hauenhorst / St. Arnold teilnahmen.
Los ging es am Samstagnachmittag mit zwei Trainingseinheiten. Anschließend wurde gemeinsam mit allen Eltern gegrillt. Am Abend wurde ein Kräftemessen zwischen den Kindern und Vätern ausgetragen, bei dem die Kinder knapp die Oberhand behielten. Nach dem sportlichen Teil wurden am Lagerfeuer Stockbrot und Marshmallows zubereitet.
Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einer lockeren Trainingseinheit. Beim abschließenden Turnier präsentierten sich die SCA-Talente überraschend fit und zeigten noch einmal tolle Leistungen. Nun freuen sich alle Spieler und Trainer auf den ersten Spieltag der neuen Saison Anfang September.
Am Sonntag, den 18.08.2024, fand der Goracon Jugendcup bei Fortuna Emsdetten statt. Bei diesem gut besuchten Turnier trat unsere neue F3-Mannschaft an. Gespielt wurde im 4+1-Modus auf Jugendtore.
Es war der erste offizielle Termin nach der Sommerpause, und man merkte allen Kindern an, dass sie noch im Ferienmodus waren: Im ersten Spiel gegen Borussia Emsdetten kassierte unser Torwart Jonas Theismann innerhalb der ersten vier Minuten zwei Gegentore. Sichtlich geschockt, suchte die Mannschaft des SCA schnell die Wiedergutmachung und erzielte in den nächsten Minuten den Ausgleich zum 2:2. Freude und Siegeswillen waren der Schlüssel zum Erfolg. Diese Eigenschaften hatten auch die Spieler von Borussia Emsdetten, doch der SCA schaffte es, die Gegner in ihrer eigenen Hälfte festzusetzen und erzielte schließlich den erlösenden Treffer zum 3:2-Sieg.
Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber Fortuna Emsdetten wurde die Mannschaft komplett durchgewechselt, sodass nun die bisher pausierenden Spieler ihr erstes Spiel bestritten. Erneut war zu spüren, dass der Schalter umgelegt werden musste. Fast identisch zur ersten Partie führte dies zu drei schnellen Gegentoren. Doch der Eigenantrieb der Spieler war deutlich zu erkennen, und sie legten eine Schippe drauf. Es gelang noch der Anschlusstreffer zum 3:1, jedoch nutzte Fortuna eine Unachtsamkeit aus und setzte mit dem 4:1 den Schlusspunkt. Trotz der Niederlage war das Spiel ein guter Einstieg, um wieder in den Wettkampfmodus zu kommen.
Die Partien im Überblick:
- Borussia Emsdetten - SC Altenrheine: 2:3
- SC Altenrheine - Fortuna Emsdetten F4: 1:4
- FC Eintracht Rheine F2 - SC Altenrheine: 2:1 (ein knappes Ding!)
- SC Altenrheine - FC Eintracht Rheine F2: 9:0
- SC Altenrheine - Fortuna Emsdetten F3: 3:2
- TuS Laer - SC Altenrheine: 3:4
Anfang dieser Woche kam es zu einem weiteren freundschaftlichen Schlagabtausch, nun gegen den ASV Altenlingen. Gemeinsam ließen wir an einem rekordverdächtigen Sommerabend im gegnerischen „Wally Pally“ die Darts fliegen, denn bereits kommende Woche soll für uns der erste Spieltag der Münsterland-Liga stattfinden.
Auf einem beidseitig mehr als soliden Niveau gelang den Devils schließlich nicht nur bei den spielerischen Bestleistungen die Mehrheit, denn auch der finale Punktestand von 14:4 setzte ein kleines Ausrufezeichen für die anstehende Saison. Das Rückspiel gegen die Altenlingener ist übrigens erst für den Winter angesetzt, wenn unsere offiziellen Ligen pausieren.
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Schnelle Altenrheiner beim Sommerlauf in Spelle
Neun Altersklassensiege, fünf zweite Plätze
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag mit 16 Athleten beim hervorragend organisierten 33. Speller Sommernachtslauf am Start. Bei einer Temperatur von 24 Grad waren die Wasserstellen sehr gefragt. Schnellster Altenrheiner im 10-Kilometer-Lauf war Heinz-Jürgen Bertram, der als Sieger der Altersklasse M 65 bereits nach 42:54 Minuten die Ziellinie überquerte. Als 65-jähriger erreichte er im Feld von 168 Athleten zwischen 16 und 75 Jahren einen bemerkenswerten 19. Platz.
Steffi Hoffmann war ebenfalls schnell unterwegs. Sie lief nach 43:20 Minuten als Zweite der Altersklasse W 35 ins Ziel. Für Christian Dudek wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 43:34 Minuten gestoppt. Guido Wilke belegte in dieser Altersklasse mit 46:02 Minuten den zweiten Platz. Otto Reeker siegte mit der Zeit von 54:04 Minuten in der Altersklasse M 70. Als drittälteste Teilnehmer erreichte er im Feld der 168 Athleten einen Mittelfeldplatz. Im Ziel ließ er einer 45 Jahre jüngeren Starterin den Vortritt. Bernd Brinkhues kam mit der Zeit von 58:30 Minuten in der Altersklasse M 75 auf Platz 2.
Beim Halbmarathon über 21,0975 Kilometer siegte Linus Heßling mit der Zeit von 1:31:47 Minuten in der männlichen Hauptklasse. In der Gesamtwertung erreichte er unter 76 Startern den 5. Platz. Ebenfalls Altersklassensieger wurde Hagen Schossig. Für ihn wurde als Sieger der Altersklasse M 55 eine Zeit von 1:41:56 Minuten gestoppt.
Über die 5-Kilometer-Distanz erreichte Göran Blaschke eine Zeit von 20:00 Minuten. Damit wurde er Zweiter in der Altersklasse M 45. Melanie Bonnez lief nach 23:46 Minuten als Zweite der Altersklasse W 45 ins Ziel. Ingrid König und Manfred Ricklin liefen gemeinsam. Für Ingrid König wurde als Siegerin der Altersklasse W 60 eine Zeit von 24:54 Minuten gestoppt, für Manfred Ricklin eine Zeit von 24:56 Minuten. Er kam auf Platz 2 in der Altersklasse M 65. Aloysia Wegmann wurde Altersklassensiegerin in der Klasse W 65. Ihre Zeit betrug 28:08 Minuten. Philipp von der Haar lief nach 25:54 Minuten ins Ziel.
Beim Schülerlauf über 1000 Meter erreichte Mika Blaschke mit 3:37 Minuten eine neue persönliche Bestleistung. Er siegte in der Altersklasse U 12 und erreichte unter 123 Startern den zweiten Platz. Finja Blaschke kam mit der Zeit von 5:16 Minuten in der Altersklasse U 10 auf Platz 9.
Das nächste Laufevent in der näheren Umgebung ist der Ibbenbürener Aaseelauf am Freitag, 23. August. Am Samstag, 31. August lädt Alemannia Salzbergen zum Salzbergener Raffinerielauf ein.
Bildunterschrift 1:
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Speller Sommernachtslauf erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Steffi Hoffmann, Philipp von der Haar, Aloysia Wegmann, Manfred Ricklin, Guido Wilke, Ingrid König, Heinz-Jürgen Bertram, Melanie Bonnez, Christian Dudek, Hagen Schossig und Bernd Brinkhues.
Bereits am Freitag den 02.08. startete einTrio der Laufabteilung des SC Altenrheine beim 18. Volksbank-Baumberge-Abendlauf.
Von knapp 540 Teilnehmenden, die über unterschiedliche Streckenlängen an den Start gingen, standen Heinz-Jürgen Bertram, Harry Busch und Pavel Evstratov
mit weiteren 151 Athletinnen und Athleten an der Fünf-Kilometer-Startlinie.
Bei fast wolkenlosen Himmel und 25 Grad fiel der Startschuss um 18:15 Uhr.
Zwei Runden, die recht flach und asphaltiert über landwirtschaftlich genutztes Gebiet führten, waren zu absolvieren. Mit nur etwa 600 Einwohnern hat Holthausen
noch den typischen dörflichen Charakter. Was von der überwiegenden Mehrheit der Aktiven im Nachhinein recht positiv aufgenommen wurde.
Live-Musik und dutzende Zuschauer heitzten die Stimmung an. Start und Ziel waren unweit der Sportanlage des Vereins Schwarz-Weiß Beerlage-Holthausen.
Pavel Evstratov kam mit einer Zeit von 20:02 Minuten als Schnellster des SCA-Trios ins Ziel und verbuchte den zweiten Platz in der Altersklasse M 40.
In der Zieleinlaufliste stand hier der 10. Rang. Für Heinz-Jürgen Bertram stoppte die Uhr bei exakt 21 Minuten, womit er sich ein weiteres Mal den ersten Rang
in der Altersklasse 65 sicherte. Der 16. Platz stand als Eintrag in der Zieleinlaufliste. Harry Busch platzierte sich noch im umkämpften ersten Drittel des
Teilnehmerfeldes und durchlief den Zielbogen bei 25:55 Minuten und belegte damit den vierten Rang in der Altersklasse M 55. In der Gesamtliste wurde
der 53. Platz verzeichnet.
In Glückstadt an Ostsee suchten die beiden Sportler des SC Altenrheine, Vitali Schmidt und Christoph Börger, ihr triathletisches Glück. Vitali Schmidt stellte sich der Herausforderung eines Langdistanztriathlon. Christoph Börger war Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.
Eine Langdistanz im Triathlon sind 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und einen Marathon laufen. Die schon beachtlichen Werte werden in Glückstadt aber noch durch eine sehr anspruchsvolle Strecke erschwert. Geschwommen wird in einer welligen Ostsee und auf der Radstrecke sowie beim Laufen warteten, für einen Wettkampf am Meer eigentlich unerwartete, etliche Höhemeter auf die Sportler. Davon ließ sich Vitali Schmidt nicht abschrecken. Nach 1:38 Stunde hatte er die wellige Ostsee überwunden und festen Boden unter den Füßen. Der hügelige Radkurs war eine besondere Herausforderung. Die Geschwindigkeiten schwankten zwischen 20 und 60 Stundenkilometer. Nach 5:45 Stunden auf dem Rad lief Schmidt aus der zweiten Wechselzone in Richtung Marathon. Nach 4:21 Stunden hatte er die 42 Laufkilometer absolviert und konnte sich im Ziel von den vielen Zuschauer feiern lassen. Der lange Sporttag dauerte für den SCler insgesamt 11:28:21 Stunden. Mit dieser Endzeit belegte er den 10. Rang in der AK 35.
Christoph Börger hatte sich für die kürzere, aber immer noch anspruchsvolle Variante der Mitteldistanz entschieden. Da über die 1,9 Schwimmkilometer, 90 Kilometer auf dem Rad und die 20.000 Laufmeter auch die deutschen Meisterschaften über diese Distanz entschieden wurden, versammelte sich eine erlesene Konkurrenz an der Startlinie. Die knapp zwei Kilometer in der Ostsee hatte Börger in 36 Minuten hinter sich gebracht. In seiner Spezialdisziplin, dem Radfahren, überholte er etliche Mitstreiter. „Eigentlich konnte man bei den vielen scharfen Kurven und Wendepunkten nur mit ausreichend Streckenkenntnissen richtig schnell fahren“ beschrieb der Triathlet des SC Altenrheine den zweiten Abschnitt des Dreikampfes. Börger hatte den Wettkampf an der Ostsee als emotionalen sportlichen Saisonhöhepunkt gewählt und wurde nicht enttäuscht. Besonders im Ziel, das er nach 5:12:00 Stunden als 21. der AK 45 erreichte, bereiteten die vielen Zuschauer den Wettkämpfern einen tollen Empfang. „Das war nicht das letzte Mal, dass ich an der Ostsee gestartet bin“ zog Christoph Börger ein positives Fazit.