Beim Sassenberger Triathlon konnten die Dreikämpfer des SC Altenrheine mit drei Podiumsplätzen auf sich aufmerksam machen. Ingrid König gewann ihre Altersklasse, Birgit Bölker und Manfred Ricklin platzierten sich auf den Rängen zwei und drei. In der Verbandsliga Nord trat der SCA aufgrund personeller Engpässe lediglich mit drei Startern an. Schnellster Altenrheiner war Jan Wiegers.
Wenn sich der Feldmarksee in eine große Wettkampfarena verwandelt, ist in Sassenberg wieder Triathlon-Zeit. Hunderte Athletinnen und Athleten stellten sich auch 2026 der Herausforderung aus Schwimmen, Radfahren und Laufen und sorgten gemeinsam mit zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern für eine mitreißende Atmosphäre. Der 38. Sassenberger Triathlon bestätigte einmal mehr seinen Ruf als sportliches Highlight der Region.
Ingrid König hatte sich die für den Sonntag viel vorgenommen Die Athletin des SC Altenrheine absolvierte 1,9 Kilometer Schwimmen, 89 Kilometer Radfahren und abschließend 20 Kilometer Laufen. Gerade auf den längeren Distanzen spielt die erfahrene Triathletin ihre Stärken aus. Bei hochsommerlichen Temperaturen übernahm sie nach dem Schwimmen die Führung in ihrer Altersklasse und ließ sich diese auch auf der anspruchsvollen Laufstrecke rund um den Feldmarksee nicht mehr nehmen. Nach 5:49 Stunden erreichte sie als Siegerin der Altersklasse 60 das Ziel und verwies zudem mehrere deutlich jüngere Konkurrentinnen auf die Plätze.
Im vergangenen Jahr waren Birgit Bölker und Manfred Ricklin noch als Wettkampfrichter im Einsatz, diesmal standen sie selbst an der Startlinie der Volksdistanz. Dabei waren 700 Meter im Feldmarksee zu schwimmen, anschließend 20 Kilometer mit dem Rad und fünf Kilometer zu Fuß zu absolvieren.
Birgit Bölker gehörte von Beginn an zu den schnellsten Athletinnen ihrer Altersklasse. Mit einer starken Rad- und Laufleistung arbeitete sie sich auf den zweiten Platz der AK 60 vor und verteidigte diesen souverän bis ins Ziel. Nach 1:36:00 Stunden durfte sie sich über Rang zwei freuen.
In der Altersklasse 70 entwickelte sich ein spannender Dreikampf um die Podestplätze. Als zweitschnellster Schwimmer seiner Altersklasse ging Manfred Ricklin aussichtsreich auf die Radstrecke, musste dort jedoch den späteren Sieger ziehen lassen. Auf der Laufstrecke durch den Wald und vorbei am stimmungsvollen Campingplatz schenkten sich die drei Kontrahenten nichts. Nach 1:24:31 Stunden war Ricklin der dritte Platz in seiner Altersklasse nicht mehr zu nehmen.
In der Verbandsliga Nord gingen Jan Wiegers, Philipp von der Haar und Vitali Schmidt für den SC Altenrheine an den Start. Auf dem Programm stand die olympische Distanz. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen durfte die 1,5 Kilometer lange Schwimmstrecke nur ohne Neoprenanzug absolviert werden. Nach rund 26 Minuten kam Philipp von der Haar als bester Schwimmer des SCA aus dem Wasser. Auf den 40 Radkilometern machte Jan Wiegers den Rückstand wett und setzte sich mit einem couragierten Zehn-Kilometer-Lauf von seinem Vereinskollegen ab. Nach 2:36:49 Stunden erreichte er als 38. der Verbandsliga das Ziel. Philipp von der Haar belegte in 2:44:20 Stunden Rang 46. Mit der schnellsten Radzeit der drei Altenrheiner arbeitete sich Vitali Schmidt im Klassement noch nach vorne und belegte nach 2:57:56 Stunden den 52. Platz.
Da der SC Altenrheine aufgrund personeller Ausfälle nur die Mindestanzahl von drei Startern ins Ziel brachte, blieb in der Mannschaftswertung lediglich ein Platz im hinteren Drittel der Verbandsliga. Dennoch überzeugten die Altenrheiner mit drei Podestplätzen in den Altersklassen und mehreren engagierten Leistungen.
34 1 König, Ingrid (GER) 4108 60 SC Altenrheine 00:43:54 02:54:47 02:04:53 05:49:49
59 2 Bölker, Birgit (GER) 1039 60 SC Altenrheine 00:17:04 00:41:58 00:31:33 01:36:00
70 3 Ricklin, Manfred (GER) 1338 70 SC Altenrheine 00:14:31 00:37:49 00:26:53 01:24:31
38 Wiegers, Jan (GER) 619 00:28:32 01:18:25 00:45:41 02:36:49
46 von der Haar, Philipp (GER) 617 00:26:42 01:20:20 00:52:50 02:44:20
52 Schmidt, Vitali (GER) 618 00:47:32 01:16:48 00:49:55 02:57:56
Bei den Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon, die im Rahmen der Finals in Hannover ausgetragen wurden, war der SC Altenrheine mit sechs Athletinnen und Athleten vertreten. Das Ufer des Steinhuder Meeres bildete einen würdigen Rahmen für die nationalen Titelkämpfe. Die SC-Athleten Manfred Ricklin, Karsten Dierks, Vitali Schmidt und Ingrid König platzierten sich jeweils unter den besten Zehn ihrer Altersklasse.
Bereits am Abend vor dem Wettkampf herrschte rund um die Wechselzone eine meisterschaftswürdige Atmosphäre, die die Vorfreude bei den Rheinenser Triathleten noch einmal deutlich steigerte. Ein Wermutstropfen war allerdings die sehr frühe Startzeit ab 7 Uhr. Dadurch fand der Wettkampf nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein Wehrmutstropfen war die sehr frühe Startzeit ab sieben Uhr. Der Wettkampf fand förmlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Einzigartig war aber der Hinweis des Moderators vor den vier Starts, dass das Laufen während des Schwimmens verboten ist. Auf den 750 Metern im Steinhuder Meer, das an der tiefsten Stelle nur 1,30 Meter tief ist, hatte die Sportler regelmäßig beim Kraularmzug Schlamm in der Hand. Auch die Wasserqualität tendierte Richtung Brühe. Die zwei flachen, zehn Kilometer langen Radrunden, konnten dann so manchem Aktiven wieder gefallen, auch wenn die letzten Kilometer Richtung Wechselzone über einen sehr schmalen Radweg führten. Das Highlight waren die fünf Laufkilometer. In zwei Runden führten sie durch Steinhude und immer wieder durch die Wechselzone der Elite. Für ein passendes Ambiente war gesorgt.
Karsten Dierks war schnellster SCler und hatte nach 1:10:29 Stunden sein sportliches Tagewerk erledigt. Mit einer guten Radleistung und vor allem einem schnellen Lauf von 21:05 Minuten schob er sich auf Rang neun der AK 55 vor.
Die beste Platzierung der Altenrheiner konnte Manfred Ricklin für sich verbuchen. In der AK 70 wurde er nach 1:14:04 Stunden Fünfter. Auf der zwanzig Kilometer langen Radstrecke fühlte sich Ricklin wieder besonders wohl, konnte sich aber nicht wie gewohnt bis an die Spitze der Altersklasse vorarbeiten.
Zwei Mal Platz sieben für den SC Altenrheine erkämpften Ingrid König und Vitali Schmidt. Mit gleichmäßigem Speed ging es für König durch die drei Disziplinen. Für ihre Altersklassenplatzierung in der stark besetzten Altersklasse 60 benötigte sie eine Endzeit von 1:22:14 Stunden. Für Vitali Schmidt begann der Wettkampf erst richtig nach dem Schwimmen. Mit einer guten und schnellen Rad-Lauf-Kombination schob er sich in der AK-Wertung immer weiter nach vorne und realisierte nach 1:17:30 Stunden den Top-Ten-Platz.
Nach 1:12:43 Stunden erreichte Ralf Uhlenbruch in der AK60, einer der größten Altersklassen bei dieser Meisterschaft, das Ziel. Vor dem Hintergrund einer verletzungsbedingt mäßigen Saisonvorbereitung passt die Endzeit, aber die Platzierung als 16. der Altersklasse ist noch deutlich ausbaufähig.
Petra Romberg musste kurzfristig krankheitsbedingt den Wettkampf absagen.
Die Triathletin des SC Altenrheine, Verena Vidal Murcia, hat Ihre Premiere über die Langdistanz mit Bravour gemeistert. Nach 13:16 Stunden lief sie lächelnd mit dem Applaus der vielen Zuschauer und mitgereisten Fans beim Triathlon in Roth durch den Zielbogen.
Doch vor Zieleinlauf stand eine gewaltige Menge Sport. Bei einer Langdistanz müssen 3,8 Kilometer geschwommen werden. Danach fährt man mit dem Rad 180 Kilometer und als Abschluss folgen die 42 Kilometer eines Marathon.
Die SClerin ist schon lange Triathletin, diese Distanzen hatte sie sich bis jetzt noch nicht zugetraut. Sie hat sich in den letzten zwei Jahren akribisch auf diese Herausforderung vorbereitet. Der Schwimmpart wird beim Rother Triathlon, eine der größten Triathlonveranstaltungen in Deutschland, im Main-Donau-Kanal absolviert. Nach 1:53 Stunden hatte Verena Vidal Murcia wieder festen Boden unter Füßen. Ab jetzt konnte die Triathletin des SC Altenrheine den Wettkampf richtig genießen, auch wenn immer Unvorhersehbares sie aus dem Rhythmus warfen. Zwei Mal flog die Kette vom Kettenblatt, ein Unfall vor ihr war ein weiterer Schreckmoment. Nach 6:28 Stunden waren die 180 Radkilometer Geschichte und es folgte das Laufen. Auch wenn Verne Vidal Murcia schon über 12 Stunden sportlich unterwegs war, verschwand das Lächeln nicht aus ihrem Gesicht. Im ihrem „Wohlfühltempo“ lief sie die 42,195 Kilometer. Am Rother Markt wusste sie, dass sie das Abenteuer Langdistanz schaffen wir. Der Zieleinlauf im Stadion von Roth ist nach 13:16:20 Stunden einer der emotionalen Höhepunkte, den sie mit Ihrer Familie und den Fans genießen konnte.
Person
|
Name |
Vidal Murcia, Verena (GER) |
|
Verein |
SC Altenrheine |
|
Startnummer |
3188 |
|
AK |
40 |
Renninfo
|
Split |
Zeit |
Platz |
|
Swim |
01:53:48 |
525 |
|
Trans 1 |
00:07:11 |
448 |
|
BIKE |
06:28:38 |
365 |
|
Trans 2 |
00:03:33 |
178 |
|
RUN |
04:43:13 |
319 |
Gesamt
|
Platz (M/W) |
372 |
|
Platz (AK) |
73 |
|
Zielzeit (Brutto) |
13:16:20 |
Triathlon in Saerbeck ist für alle Dreikämpfer der Region ein Saisonhöhepunkt und fester Bestandteil des sportlichen Kalenders. So findet man auch die Triathleten des SC Altenrheine in den Siegerlisten der beliebten Veranstaltung. Ingrid König bewies in der AK 60 das sie nicht bezwingbar ist. Guido Wilke verpasste mir Rang vier nur knapp das Treppchen der Altersklasse. Die Mannschaft der Verbandsliga Nord konnte sich beim zweiten Start der Saison deutlich steigern und belegte den zehnten Rang.
Der Saerbecker Triathlon lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Sportlerinnen und Sportler sowie viele Zuschauer nach Saerbeck. Bei besten Wettkampfbedingungen stellten die Teilnehmenden ihr Können in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen unter Beweis. Beim Volkstriathlon mussten 700 Meter im See, 20 Kilometer auf dem Rad und 5 Kilometer rund um den See absolviert werden. Entlang der Strecke sorgten viele Helfer sowie das begeisterte Publikum für eine großartige Atmosphäre.
Die Verbandsliga Nord erweist sich in diesem Jahr als bärenstarker Mannschaftswettkampf. Einige Teams, wie zum Beispiel Steinfurt, haben schon vor der Saison den Aufstieg als Ziel ausgegeben. So finden sich auch in der Starterliste immer wieder Triathleten, die vorher in der zweiten Bundesliga gestartet sind. So war es nicht verwunderlich, dass es schon in der ersten Disziplin gleich zur Sache ging. Aber Göran Blaschke, Stefan Günnigmann, Oliver Dobrzinki und Philipp von der Haar schlugen sich auf den 700 Metern im Saerbecker Badesee sehr gut. Nach 10:43 Minuten führte Blaschke das SCA-Quartett auf die Radstrecke. Nur 92 Sekunden später waren alle auf der 20 Kilometer langen Radschleife durch das Münsterland. Hier konnte Stefan Günnigmann seine Stärke ausspielen. Die Laufstrecke ist von vielen Zuschauern gesäumt und immer ein Höhepunkt des Wettkampfes. Auf der hügeligen Strecke ließen Günnigmann und Dobrzinski mit Zeiten knapp über 20 Minuten etliche Konkurrenten hinter sich. Als 25. der Liga lief Göran Blaschke (1:05:37 Stunden) als erster SCler ins Ziel. Drei Plätze nach ihm hatte Stefan Günnigmann (1:06:07 Stunden) sein sportliches Tagewerk erledigt. Platz 34 erkämpfte sich Oliver Dobrzinski nach 1:07:27 Stunden. Philipp von der Haar (1:12:18 Stunden) komplettierte das gute Ergebnis des Teams.
Der Volkstriathlon zieht immer die größte Startergruppe an das Ufer des Badesees. Im See spürte Guido Wilke deutlich die positive Wirkung des Wintertrainings. Auch in den zwei folgenden Disziplinen schlug er sich sehr gut. In der AK 60 musste er drei Starter an sich vorbeiziehen lassen und belegte nach 1:19:56 einen sehr guten vierten Rang in der AK.
Das Maß der Dinge in der AK 60 war wieder Ingrid König. Sie findet immer besser in die Saison. Nach dem ungeliebten Schwimmen fuhr und lief sie der Konkurrenz auf und davon. So konnte sie sich nach 1:21:47 Stunden als Siegerin in der Altersklasse feiern lassen.
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25. |
25 |
618 |
Blaschke, Göran |
10:43 |
01:07 |
31:05 |
00:58 |
21:44 |
1:05:37 |
|
28. |
28 |
617 |
Günnigmann, Stefan |
12:15 |
01:19 |
30:53 |
01:09 |
20:31 |
1:06:07 |
|
34. |
34 |
619 |
Dobrzinski, Oliver |
12:06 |
01:13 |
32:17 |
00:59 |
20:52 |
1:07:27 |
|
52. |
52 |
620 |
von der Haar, Philipp |
11:18 |
01:54 |
34:43 |
01:18 |
23:05 |
1:12:18 |
Platz 10 in der Tagewertung
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99. |
181 |
Wilke, Guido |
4. |
M 60 |
SC Altenrheine |
13:50 |
03:12 |
36:06 |
02:01 |
24:47 |
1:19:56 |
|
27. |
124 |
König, Ingrid |
1. |
W 60 |
SC Altenrheine |
15:01 |
01:56 |
36:55 |
01:20 |
26:35 |
1:21:47 |
Karsten Dierks, Triathlet des SC Altenrheine, war bei zwei Wettkämpfen in seiner Heimat, dem Bundesland Sachsen-Anhalt, am Start. Beim Triathlon am Arendsee platzierte er sich als Zweiter der AK 55.
Beim Uni-Triathlon am Barleber See in Magdeburg trifft Breitensport auf Leistungssport. Die traditionsreiche Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Triathlon-Events in Sachsen-Anhalt entwickelt und lockt jedes Jahr mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Magdeburg. Auf dem Programm stehen 800 bis 850 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren sowie ein fünf Kilometer langer Lauf rund um den See. Besonders der Nachwuchs und viele Studierende nutzen den Wettkampf als ersten großen Formtest der Saison. Karsten Dierks nutzt den Wettkampf in seiner Studienstadt traditionell als Saisoneröffnung für den Dreikampf. Nach dem Schwimmen ging er auf die Überholspur und zog an seiner Konkurrenz vorbei. Beim Radfahren und laufen überholte er über 30 Teilnehmer und platzierte sich nach 11:11:53 Stunden als 6 der AK 55.
Der Triathlon am Arendsee gehört zu den traditionsreichsten Ausdauerveranstaltungen in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Beim zweiten Start der Saison 2026 wählte der SCler die olympische Distanz. Vor der malerischen Kulisse des größten natürlichen Sees Sachsen-Anhalts stellen sich die Athletinnen und Athleten den Disziplinen 105 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10.000 Meter Laufen. Under Zieleinlauf nach 2:31:52 Stunden zeigte deutlich, dass die Formkurve nach oben zeigt. Als 17. Der Gesamtwertung und zweit schnellster Athlet der AK 55 beendet Dierks seinen Wettkampf.
Der Triathlon in Steinbeck bot wieder alles, was das Triathlonherz begehrt. Spannenden Sport, eine herausfordernde Strecke und hochsommerliche Temperaturen. Die Athleten des SC Altenrheine waren gleich bei vier Wettkämpfen vertreten. Ingrid König, Oliver Dobrzinski und Philipp von der Haar konnten sich auf dem Podium ihrer Altersklasse platzieren.
Schon in den Tagen vor dem Wettkampf war klar, dass nicht nur der Anstieg zum Dickenberg die Herausforderung des Wettkampfs sein wird. Beim Steinbecker Triathlon 2026 sollte auch die Sonne und die hohen Temperaturen den Wettkampf maßgeblich beeinflussen.
Die ersten Wettkämpfer, die im Mittelland-Kanal ihre erste Disziplin absolvieren mussten, waren die Steelman. Der heroische Name des Wettkampfs hatte in diesem Jahr seinen Namen besonders verdient. Nach den 1900 Metern im noch wohltemperierten Kanal lagen Göran Blaschke, Oliver Dobrzinski und Jan Wiggers gut im Rennen. Dann folgten die sechs Runden auf dem Rennrad. Diese summierten sich zu 82 Kilometer. Sechs Runden bedeuteten auch sechs Mal musste der Anstieg zum Dickenberg erklommen werden. Nach der 10-prozentigen Steigung ging es in leichten Wellen zum höchsten Punkt der Radrunde. Von hier fuhren die Sportler mit Höchstgeschwindigkeiten von knapp 65 Stundenkilometer wieder Richtung Steinbeck. Jan Wiggers konnte den kleinen Rückstand nach dem Schwimmen aufholen, so das er und sein Vereinskollege Oliver Dobrzinski die Radstrecke gemeinsam absolvierten. Im Gleichklang ging es dann durch die zweite Wechselzone. Die 21 Kilometer am Kanal boten kaum Schatten, aber dafür beste Wettkampfübersicht. Jan Wiggers konnte sich von seinem Vereinskollegen mit einem kuragierten Lauf absetzen. Nach 4:47:45 Stunden erreichte er als 6. der M30 und 23. der Gesamtwertung das Ziel. Oliver Dobrzinski gewann die Wertung in der AK 40 nach 4:59:18 Stunden. Göran Blaschke erwischte keinen guten Tag und musste nach einem guten Schwimmen mit Magenproblemen beim Radfahren aussteigen.
Die kürzeste Distanz wählte Philipp von der Haar. Bei der Volksdistanz musste er 500 Meter schwimmen, 27 Kilometer mit dem Rad unterwegs sein und etwas mehr als 5000 Meter laufen. Nach 10 Minuten wechselte von der Haar im Vorderfeld der Volksdistanz auf das Rad. Auf zwei Rädern und in den Laufschuhen konnte er seine Position behaupten. Als 3. der M35 beendet er nach 1:28:28 Stunden das Rennen.
Für die olympische Distanz hatte sich Ingrid König eingetragen. Das Schwimmen zählt nicht zu ihren Lieblingsdisziplinen. Doch nach 34 Minuten hatte sie die Konkurrenz vor Augen. Sie wusste aber, dass sie an Land die Gegnerinnen der AK 60 nicht zu fürchten braucht. Souverän spulte sie die 41 Rad- und knapp 10,5 Laufkilometer ab. Nach 2:59:11 Stunden musste die Konkurrenz in ihrer Altersklasse anerkennen, dass heute keine schneller war als Ingrid König.
Beim ersten Start in der Verbandsliga Nord ging es auch über die Olympische Distanz. Die Chancen für eine gute Platzierung standen aber nicht gut, da der SCA mit nur 3 von 4 Startern in den Teamwettkampf ging. Stefan Günnigmann, der zum ersten Mal für den SCA in den Ligawettkampf ging, verpasste ein wenig die erste Disziplin. Holte aber dafür in Part zwei und drei umso mehr auf. In der zweiten Radrunde überholte er seine Vereinskollegen Christian Dudek und Ralf Uhlenbruch. Auch beim Laufen ließ er etliche Konkurrenten hinter sich und arbeitete sich so auf den 29. Rang der Verbandsliga vor (Endzeit 2:33:44 Stunden). Nach einem guten Schwimmen spürten Christian Dudek schon, dass das heute nicht sein Tag wird. Die 41 Radkilometer spulte er noch ab, beim Laufen musst er den Wettkampf beenden. Triathlon ohne Training! „Geht, ist aber hart“ resümiert Ralf Uhlenbruch. Der Rücken verhinderte drei Monate lang strukturiertes Rad- und Lauftraining. So kämpfte sich der SCler über die Strecke und platzierte sich nach 2:45:56 Stunden als 45. der Verbandsliga. Mit zwei Ausfällen belegen die Altenrheiner den 14. Rang der Verbandsliga Nord.
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3. |
M 35 |
267 |
Philipp von der Haar |
01:28:28 |
00:10:00 (3.) |
00:50:19 |
00:24:57 (7.) |
|
1. |
W 60 |
801 |
Ingrid König |
02:59:11 |
00:34:31 (2.) |
01:21:45 |
00:59:14 (1.) |
|
6. |
M 30 |
61 |
Jan Wiegers |
04:47:45 |
00:36:05 (3.) |
02:26:51 |
01:41:23 (6.) |
|
|
1. |
M 45 |
112 |
Oliver Dobrzinski |
04:59:18 |
00:35:16 (1.) |
02:27:54 |
01:52:55 (4.) |
|
29. |
618 |
Stefan Günnigmann |
02:33:44 |
00:32:12 (49.) |
01:10:17 (27.) |
00:48:28 (31.) |
||
|
45. |
619 |
Ralf Uhlenbruch |
02:45:56 |
00:27:51 (32.) |
01:20:12 (49.) |
00:55:35 (44.) |
In der Gruppe B setzte sich Deutschland (Kita Sandmanns Hof) mit 7 Punkten und 8:2 Toren durch, es folgten auf dem zweiten Platz Niederlande B (Kita St. Lamberti) mit 6 Punkten und 6:4 Toren, dritter wurde mit 4 Punkten und 6:5 Toren Paraguay (AWO Kita Ludgeristraße), auf dem vierten Platz dann Portugal (Kita Ev. Johannes) ohne Punktgewinn und 0:9 Toren. Anschließend standen die Halbfinalbegegnungen an. Im 1. Halbfinale gewann Brasilien deutlich gegen Deutschland 5:0, das 2. Halbfinale gewann England gegen Niederlande B mit 2:1. Nun folgten die Finalbegegnungen: Das Spiel um Platz 5 zwischen die Niederlande A und Paraguay endete unentschieden nach der regulären Spielzeit, beide Mannschaften verzichteten auf ein Siebenmeterschießen. Im kleinen Finale trafen die Verlierer der Halbfinalbegegnungen aufeinander, hier verlor Niederland B mit 0:3 gegen Deutschland. Dann folgte das Spiel um Platz 1. Wer sollte Weltmeister der Kindergärten rund um Altenrheine werden? England ging schnell mit 1:0 in Führung, beherrschte das Spielgeschehen und schoss noch 2 weitere Tore. Brasilien bäumte sich aber gegen die drohende Niederlage auf, erzielte noch den Anschlusstreffer. Zum Ende des Spiels ließen dann die Kräfte bei den jungen Stars nach und England brachte die 3:1 Führung über die Zeit. Damit war das Endspiel entschieden, England ist Weltmeister! Zum Ende des Turniers gab es nur glückliche Kinder, denn es durfte jeder einen Pokal für sich mit nach Hause nehmen. Die Pokale wurden durch Vertreter der Jugendabteilung des SC Altenrheine übergeben. Auch die 4 jungen Schiedsrichter des SC Altenrheine Henry, Janne, Tilo und Tom haben hervorragend die Spiele geleitet. Jede Kita hatte sich große Mühe mit der Gestaltung der Trikots gegeben und sogar eigene Fanclubs mitgebracht. Beim Einlaufen ins Stadion mit der Hymne der vertretenen Nationen wurde jedes Kind mit Namen begrüßt. Da durften sich die Mädchen und Jungen schon fühlen wie die Stars von morgen. Der SC Altenrheine freut sich über den fußballbegeisterten Nachwuchs, es ist jeder zu einem Schnuppertraining willkommen. Infos gibt es auf der Homepage der Fußballjugend des SCA (www.jugend-sca.de).
Mittwochabend. 18:54 Uhr. Perfekte Anstoßzeit für Leute, die tagsüber arbeiten und abends noch einmal so tun wollen, als wären sie Profifußballer.
Der SC Altenrheine tritt bei GWA Rheine an. Im Tor steht Pete Wipperführth. Davor bilden Felix Spielmann und Lars Rozmiarek die Innenverteidigung. Vorne soll Kai Sandmann für Gefahr sorgen. Weil der Ü32-Kader ungefähr so breit besetzt ist wie die Auswahl an veganen Gerichten auf einem Schützenfest, wird noch aus der Ü40 aufgefüllt. Unter anderem mit Thomas Schütte, Ivan und Mucki.
Trainer Sascha Bernsmeier ist zunächst nicht zu sehen. Vermutlich muss er sich noch um seine Frau Eddy kümmern oder sucht irgendwo seinen Modekatalog von 1998.
Die ersten zwölf Minuten sind ungefähr so spannend wie ein WLAN-Router beim Blinken. Ball links, Ball rechts, Einwurf, Fehlpass, Einwurf. Das große Zwischenfazit nach zwölf Minuten: Es ist sehr langweilig.
Dann erscheint endlich Trainer Sascha Bernsmeier am Spielfeldrand. Wieder geschniegelt und erstklassig gekleidet. Modisch passend zur Wetterlage trägt er Hochwasserhose. Man weiß nicht, ob er zum Fußball oder zum Hochwasserschutz gekommen ist.
Minute 14. Erste richtige Chance für den SCA. Kai Sandmann wird von Björn Reinhold bedient, steht frei vor dem Torwart, scheitert aber knapp. Der Keeper bleibt Sieger.
Kurz darauf die nächste Möglichkeit. Martin Birsner schlägt eine Sahneflanke auf Ivan. Alle rechnen schon mit dem Tor. Der Torwart allerdings nicht. Der hält das Ding überragend.
20 Minuten gespielt. Becks trifft endlich ein. Er musste vorher noch drei Termine absagen, zwei Probleme lösen und einen Kaffee retten."
Minute 25. Nächste SCA-Chance. Nach einem Luftloch-Seitfallzieher-Versuch von Björn Reinhold passiert vor allem eins: kein Tor.
Wenig später taucht Björn Reinhold erneut allein vor dem Keeper auf. Riesenchance. Aber auch diesmal bleibt das Netz unberührt. Da war mehr drin als in manchem Altersvorsorgevertrag.
Minute 30. Erste Gelegenheit für GWA. Ein Flugball segelt Richtung Winkel. Pete Wipperführth beobachtet die Flugbahn so intensiv, dass der Ball freiwillig ans Lattenkreuz geht. Weltklasse Blickabwehr.
Minute 33 dann endlich das 1:0 für den SC Altenrheine. Ein viel zu langsamer Rückpass Richtung Torwart. Kai Sandmann riecht den Braten, sprintet dazwischen, umkurvt den Keeper und schiebt ein. Eiskalt. Genau so musst du solche Geschenke annehmen.
Nur eine Minute später verhindert Pete mit einem spektakulären Hechtsprung den Ausgleich. Stark gemacht. So geht es mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.
Zweite Halbzeit. Thomas Schütte kommt ins Spiel. Frische Beine, zumindest im Rahmen dessen, was man aus der Ü40 als frisch bezeichnet.
Minute 40. Freistoß für den SCA aus aussichtsreicher Position. Kai Sandmann tritt an. Der Ball fliegt wunderschön Richtung Winkel. Und knallt ans Lattenkreuz. Wahrscheinlich hört man das Geräusch noch heute in Mesum.
Minute 41. Kleine Rangelei zwischen Pete und einem gegnerischen Stürmer. Ein bisschen Handgemenge , ein bisschen Theater, ein bisschen Ü32-Romantik. Alles im grünen Bereich.
Minute 55. Ecke für GWA. Pete rettet stark zur nächsten Ecke. Die wird geklärt. Daraus entsteht die dritte Ecke. Die wird ebenfalls entschärft. Mehr Gefahr entsteht dabei ungefähr so viel wie bei einer Familienpackung Kamillentee.
Danach plätschert die Partie ihrem Ende entgegen. Beide Mannschaften wirken zufrieden mit ihrem Schicksal. Die Kräfte schwinden, die Wege werden länger, die Gedanken kreisen vermutlich schon um das erste Kaltgetränk.
Minute 70. Abpfiff.
Der SC Altenrheine gewinnt verdient mit 1:0 bei GWA Rheine. Pete hält die Null fest, Verletzungen gibt es keine und pünktlich zum Schlusspfiff setzt der Regen ein. Als hätte selbst das Wetter gesagt: „Jungs, reicht jetzt auch."
Also ab unter das Dach, Bier in die Hand und rein in den gemütlichen Teil des Abends.
Endstand: GWA Rheine 0:1 SC Altenrheine.
Torschütze: Kai Sandmann (33.).
Die drei wichtigsten Erkenntnisse des Abends: Kai kann Tore schießen, Pete kann Bälle halten und Regen hat ein ausgezeichnetes Timing. Und die vierte, oft verdrängte Erkenntnis: Warsteiner ist vielleicht nicht das leckerste Bier auf Gottes grüner Wiese.
Am letzten Sonntag stand der Triathlon Steinfurt auf dem Programm. Die Wetterbedingungen waren wirklich optimal. 25 Grad, kein Wind und das ganze auf traumhaften Strecken.
5 Athleten vom SC-Altenrheine waren bei dem Triathlonspektakel am Start. Jan Wiegers, Ingrid König, Sarah Altenhülsing, Göran Blaschke und Christian Dudek waren bei dem Klassiker dabei.
Sarah, Ingrid, Jan und Göran gingen über die Volksdistanz an den Start, das hieß 500m Schwimmen, 20km Radfahren und zum Abschluss noch einen 5km Lauf.
Chistian Dudek absolvierte die doppelte Distanz auf der Olympischen Distanz.
Ingrid König machte nach 1,5 Jahren Wettkampfpause wieder ihren ersten Triathlon, Sarah Altenhülsing ing ihr allererstes mal bei einem Triathlon an den Start, Göran, Jan und Christian nutzten die Möglichkeit zum Einstieg in die Saison.
Ingrid König wollte den Wettkampf einfach genießen und wieder locker in den Wettkampfsport reinkommen. Nach dem Wettkampf war sie überrascht wie gut es lief und wie viel Spaß das Ganze macht. Zu gleich gewann sie locker mit 1:21 die AK 60. Sarah Altenhülsing hat ihren ersten Triathlon genossen und war auch begeistert von der Sportart. Sie kam als 6te der AK 25 mit 1:23 überglücklich ins Ziel.
Göran und Jan gaben einfach von Anfang an Gas und waren auch positiv überrascht wie gut es trotzdem bis zum Schluss lief. Göran konnte beim Schwimmen und Radfahren gute Akzente setzen und Jan lief richtig schnelle 5km zum Abschluss. Göran kam mit 1:06 ins Ziel und wurde 2ter der AK 50.
Jan kam nach 1:08h über die Ziellinie gelaufen und wurde damit 4ter der AK 25.
Christian Dudek, auch ein Dauergast bei allen möglichen Tiathlons der letzten Jahrzehnte nahm die Olympische Distanz in Angriff. Auch Christian kam super durch und kam als 1ter der AK55 nach 2:20 ins Ziel
Alles im Allen ein sehr gelungener Auftakt in die Triathlonsaison für den SC Altenrheine.