Am Sonntag fanden in Ochtrup die Kreismeisterschaften im Cross- und Waldlaufen statt. Und die Veranstaltung machten ihrem Namen alle Ehre. Matsch und Schlamm sowie einige Steigungen machten den Wettkampf zur Herausforderung. Alle Teilnehmer des SC Altenrheine durften zur Siegerehrung auf das Siegerpodest.
Mit Mika Blaschke und Eduard Schmidt hat der SC Altenrheine wieder zwei starke sehr junge Läufer in seinen Reihen. Mika Blaschke ging das schwere Rennen über 1630 Meter etwas verhaltender als gewohnt an. Schlussendlich musste er sich als Vizekreismeister nach 7.52 Minuten nur dem Sieger mit 12 Sekunden Rückstand den Vortritt lassen. Eduard Schmidt lief kontrolliert die Strecke und bewegte sich immer im direkten Verfolgerfeld. Nach 8.49 Minuten lief er als 5. Der Schülerklasse ins Ziel.
Göran Blaschke wählte die Kurzstrecke über 400 Meter. Die ersten Meter über eine extrem matschige Wiese drosselten gleich das Tempo des Altenrheiners. Nach dem schweren Auftakt lief Blaschke die Runden mit konstantem Tempo. Nach 20.49 Minuten erkämpfte er sich den zweiten Rang in der AK 45 der Kreismeisterschaften.
Die lange Wettkampfstrecke wählten Vitali Schmidt und Michael Mittelberg. Vor dem Zieleinlauf standen anspruchsvolle 8640 Meter mit sehr viel Crosscharakter. Doch davon ließen sich die beiden SCler nicht beirren. Souverän zogen sie ihren Runden und ließen der Konkurrenz in ihren Alternsklassen keine Chance. Vitali Schmidt (43.02 Minuten) wurde in der AK 35 und Michael Mittelberg (44.31 Minuten) in der AK 60 Kreismeister im Crosslauf.
Alle Läufer des SC Altenrheine waren beeindruckt von den harten Bedingungen, aber auch begeistert von dem Crosslauf in Ochrtup.
Link zu den Ergebnissen:
Im Oktober hat das Trainerteam der Zweiten Mannschaft mit den Verantwortlichen des SC Altenrheine gemeinsam beschlossen, dass ihre Verträge nach der aktuellen Saison auslaufen werden.
In einem offenen und ehrlichen Gespräch kamen sie zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist, frischen Wind in die Mannschaft zu bringen, da die Energie nachlässt. Nach über neun Jahren geht damit eine Ära beim SCA zu Ende.
Auf Wunsch von Trainer Stein informierte das Trainerteam die Spieler nach dem Spiel gegen den SV Weiner am vergangenen Sonntag über die auslaufenden Verträge zum Saisonende. Sie betonten, dass das gemeinsame Projekt noch nicht vorbei ist und dass in den kommenden sieben Monaten noch viel Arbeit vor der Mannschaft liegt, um das Ziel des Klassenerhalts zu erreichen.
"Unsere Entscheidung hat nichts mit der aktuellen sportlichen Lage zu tun. Es geht vielmehr darum, dass wir merken, dass die Mannschaft und wir als Trainer an unsere Grenzen stoßen und nicht mehr die Standards erreichen können, die wir für die Weiterentwicklung des Fußballs als notwendig erachten. Vor neun Jahren war die Stimmung in der Mannschaft schlecht, und die Trainingseinheiten wurden nur selten besucht. Wir konnten die richtige Atmosphäre schaffen und eine funktionierende Mannschaft aufbauen. Als mein Trainerkollege Marc Stellmacher in der Winterpause den Verein verließ, musste ich innerhalb von zwei Tagen die Wintervorbereitung organisieren. Das halbe Jahr hat dann schon geschlaucht aber es trotzdem sehr viel Spaß gemacht.", erklärte Stein.
Die Suche nach einem neuen Trainerpartner begann parallel, und mit Sascha Bernsmeier konnte jemand gewonnen werden, der denselben Fußballgedanken wie Stein verfolgt. So konnte den Spielern eine neue Qualität geboten werden, die es in der damaligen Kreisliga B wahrscheinlich noch nie gegeben hatte. Immer an ihrer Seite standen die engagierten Helfer der Zweiten Mannschaft: Ralf Glasner und Jan Wortmann.
Mit dem Ausscheiden von Jannik Lühn als Fitnesstrainer stieß das Urgestein Dennis Knips zum Team. "Ich erinnere mich noch an die Verhandlungen bei mir zu Hause. Ehrlichkeit und Loyalität wurden an diesem Abend zu zentralen Werten unserer gemeinsamen Vision für die Zukunft, so wie wir damals zusammen Fußball in Altenrheine gespielt haben. Neben der fußballerischen Entwicklung der Spieler war uns auch immer die menschliche Entwicklung innerhalb der Gemeinschaft wichtig. Wir legen großen Wert darauf, dass jeder ein Teil eines Ganzen ist" so Stein.
In dieser Saison konnte der SCA auch Patrick "Pete" Wipperfürth als Torwarttrainer in das Trainerteam integrieren, um die Lücke zu füllen, die durch das jahrelange Training von Jürgen Peters entstanden war.
Die Suche nach einem Nachfolger ist bereits im Gange, und die ersten Gespräche laufen. Marcus Hornung ist zuversichtlich, dass bald eine Entscheidung verkündet werden kann.
In all diesen Gesprächen betonte das Trainerteam, dass ihnen das Wohl des Heimatvereins am Herzen liegt und dass es an der Zeit ist, den Weg für neue Impulse freizumachen, damit sich die Mannschaft weiterentwickeln kann.
Bei gleich zwei Volksläufen waren die Ausdauersportler des SC Altenrheine am letzten Wochenende aktiv. In Nordwalde ging es über asphaltierte Wege direkt durch die City, während beim Teutolauf echte Crossqualitäten gefragt waren.
Mit 9 Athletinnen und Athleten nahm der SC Altenrheine am diesjährigen Teutolauf in Lengerich-Hohne teil. Alle SCA’ler wählten den 12,2 km langen Waldlauf, bei dem ein Höhenunterschied von knapp 200 Metern bewältigt werden muss. Der starke Regen der letzten Tage sorgte für eine „relativ staubfreie Strecke“, so stimmte jedenfalls der Sprecher, mit einem Augenzwinkern, das Feld vor dem Start ein. Einige Passagen glichen dann auch eher einer Seenplatte oder Schlammwüste, aber damit muss man bei herbstlichen Crossläufen rechnen.
Bereits nach 57:12 Min erreichte der schnellste Läufer des SCA, Heinz-Jürgen Bertram, das Ziel. Das reichte für einen 3. Platz in der M60. Nur wenig später lief Christian Beine, nach 58:41 Min ins Ziel. Trotz einem Trainingsrückstand war er mit dem 7. Platz in der M50 zufrieden. Vitali Schmidt, 59:30 Min, 11. M35, Martin Möhring, 1:01:01 Std, 12. M35 und Christian Kipker, 1:09:04 Std, 21. M35, lieferten sich ein Rennen in ihrer Altersklasse.
Zwischen diesem Trio kamen, mit sehr guten Zeiten, Petra Romberg, 1:02:57 Std, 2. W50 und Gastläuferin Daniele Bäthker, 1:04:47 Std, 2. W45, zufrieden ins Ziel. Gastläufer Heiner Richter freute sich über seinem 27. Platz in der M55 und einer Zeit von 1:10:19 Std.
Last but not least beendete Bernd Brinkhues mit einer Zeit von 1:13:31 Std das Rennen. Ihm gefiel der 3. Platz in der M70 und die Tatsache, dass er als einer der ältesten Teilnehmer fast die Hälfte aller Starter hinter sich lassen konnte.
In Nordwalde war ein gut gemischtes Quartett am Start. Mit Finja Blaschke startete die jüngste der vier SCler über die ein Kilometer lange Wettkampfstrecke. Nach 5:28 Minuten lief die unter dem Jubel der drei Begleiter ins Ziel. Ihr älterer Bruder Mika kann schon auf eine Menge Wettkampfroutine und gute Platzierungen in diesem Jahr zurückgreifen. In Nordwalde lag er beim Rennen über die zwei Kilometer gut im Rennen. Bei der Hälfte des Rennens musste er aber als Viertplatzierter mit starkem Seitenstechen leider aussteigen.
Göran Blasche und Norbert Philipp wählte für ihren Wettkampf die fünf Kilometer lange Strecke, die auch in diesem Jahr wieder gut besetzt war. Mit einer Zeit von 19:44 Minuten unterbot Göran Blaschke die Zwanzig-Minuten-Marke. Norbert Philipp erreichte das Ziel nach 21: 41 Minuten. In ihren Altersklassen waren sie mit diesen Zeiten die Schnellsten und konnte sich bei der Siegerehrung als Sieger feiern lassen.
Bild 1 zeigt
v.l.: Vitali Schmidt, Petra Romberg, Christian Beine, Daniele Bäthker, Heiner Richter und Bernd Brinkhues, es fehlen: Heinz Jürgen Bertram, Martin Möhring und Christian Kipker.
Bild 2 zeigt
v.l.: Mika, Göran und Finja Blaschke sowie Norbdert Philipp
In der letzten Herbstferienwoche fand das alljährliche Fußballcamp beim SC Altenrheine statt, welches der Verein schon seit einigen Jahren mit der „Erlebniswelt Sportschule" aus Reken durchführt.
98 Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren erlebten von Mittwoch bis Freitag tolle Tage im Sportpark des SC Altenrheine. Auf dem Programm standen zahlreiche Trainingseinheiten mit den Schwerpunkten Dribbling, Passspiel, Koordination und Torschuss. An den Nachmittagen konnten sich die Kinder bei verschiedenen Turnier- und Wettspielformen gegenseitig messen. Im Vordergrund stand natürlich immer der Spaß am Fußball und das faire Miteinander der Nachwuchskicker. Mit viel Motivation gingen auch die Trainerinnen und Trainer an den Start. Die meisten von ihnen sind Sportstudenten, die sich mit viel Herz um die Kinder kümmert und so für ein echtes Ferienhighlight sorgten. Für die Rahmenbedingungen beim SCA hatten sie nur lobende Worte: „Prima Anlage und tolle Kinder", lobten die Trainer den Gastgeber und die Teilnehmer zum Abschluss des Fußballcamps. An allen Tagen herrschte eine wunderbare Atmosphäre, die auch das teils schlechte Wetter nicht verderben konnte.
In einem langen engen Fußballspiel zwischen dem SC Altenrheine 4 und den SF Gellendorf 3, konnte die Heimmannschaft ihren Erfolgskurs fortsetzen und das achte Spiel in Folge ohne Punktverlust absolvieren.
Die Gäste aus Gellendorf zeigten von Beginn an eine starke Leistung und setzten die Altenrheiner unter Druck. Mit einem beeindruckenden Freistoß gelang ihnen sogar fast der Treffer zum 0:1, der jedoch am Pfosten einschlug.
Dieser Schreckmoment rüttelte die Heimmannschaft wach und motivierte sie zu noch mehr Einsatz in einer oft hektisch wirkenden ersten Halbzeit.
Kurze Zeit später erzielte Altenrheine ein Tor, doch dieses wurde aufgrund eines Handspieles aberkannt.
Doch nur zwei Minuten später gelang ihnen dann endlich der ersehnte Führungstreffer. Auffenberg erzielte ein traumhaftes Tor (33.), das wie ein Dosenöffner für das Spiel wirkte.
Die Heimmannschaft ließ sich von diesem Erfolgserlebnis beflügeln und erhöhte durch einen präzisen Schuss von Üffing auf 2:0 (43.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Manieh sogar noch das 3:0(45+3). Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte nahm das Spiel etwas an Tempo ab und Altenrheine ließ es etwas ruhiger angehen. Dadurch bekam Gellendorf mehr Spielanteile und konnte sich besser in Szene setzen. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Ergebnis zu verändern, doch letztendlich blieb es beim verdienten 3:0 für Altenrheine.
Mit diesem Sieg konnte die Vierte ihre Tabellenführung weiter ausbauen und bleibt weiterhin ungeschlagen.
An Kirmessamstag heißt es dann um 15 Uhr Anstoß bei Rodde 2.
Zwei Ausdauersportler des SC Altenrheine sind dieses Jahr mit 48.000 weiteren Läuferinnen und Läufern beim Berlin Marathon gestartet. Vitali Schmidt und Tobias Schnoor waren bei bestem Laufwetter live mit dabei, als Tigst Assefa einen neuen Weltrekord der Frauen mit einer sensationellen Zeit von 2:11:53 aufstellte.
Vitali Schmidt hatte sich für den Berlin Marathon direkt nach seiner erfolgreichen Teilnahme beim Chicago Marathon angemeldet. Er plant, alle sechs World Major Marathons in Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York zu absolvieren. Vitali Schmidt lief den Berlin Marathon ein bisschen langsamer als geplant und musste die letzten drei Kilometer von einem ehemaligen Vereinskollegen gezogen werden. Er erreichte eine neue Bestzeit mit 3:31:51.
Tobias Schnoor nahm zum zweiten Mal nacheinander am Berlin Marathon teil. Er konnte sich wegen mehrerer Verletzungen nur eingeschränkt auf den Marathon vorbereiten. Er ließ es daher ruhig angehen und genoss die großartige Atmosphäre in Berlin. Nach einem gleichmäßigen Rennen finishte er in 3:52:13.
Mit großer Zuversicht machte sich die Reserve-Mannschaft auf den Weg zum Auswärtsspiel gegen Borussia Emsdetten. Doch am Ende kehrten sie mit tiefster Enttäuschung nach Hause zurück. Es dauerte ganze 39 Minuten, bis das Auswärtsspiel binnen kürzester Zeit in den Abgrund stürzte.
Doch lassen Sie uns von vorne beginnen: Schon in der 3. Minute setzte Tim Schmidt ein deutliches Zeichen, als er aus 25 Metern Entfernung einen mächtigen Schuss abfeuerte, der nur knapp das Ziel verfehlte, indem er an die Latte klatschte. Das Mittelfeld sah viele intensive Zweikämpfe, und das Spiel gestaltete sich offen. Die Altenrheiner hatten alle Hände voll zu tun, um bis zur 39. Minute sechs Eckbälle gegen sich abzuwehren, und genau in dieser 39. Minute fiel das entscheidende Tor. Borussia trat einen Eckstoß von der linken Seite, den die Altenrheiner erfolgreich verteidigten. Doch der resultierende Flankenball wurde von einem Spieler von Borussia zum zweiten Pfosten geköpft, wo ein weiterer Borussia-Spieler bereitstand. Trotz vehementer Proteste der Altenrheiner über die klare Abseitsposition blieb der Schiedsrichter aus Mesum unbeeindruckt.
Kurz darauf nutzte Borussia eine Gelegenheit nach einem Seitenwechsel über die rechte Seite. Beim Versuch, dies zu verteidigen, konnte sich der Borussia-Spieler Quibeldey durchsetzen und den Ball ins Netz hämmern (43. Minute). In der 45. Minute verlor das SCA-Team den Ball beim Spielaufbau, und Borussia kombinierte sich vor das Tor von Hasenclever und erzielte das 3:0.
In der zweiten Halbzeit sah sich Borussia gezwungen, ihren Torwart wegen eines Notbremse-Fouls gegen Darmiento auszuwechseln und einen Feldspieler ins Tor zu stellen. Doch dieser Vorteil wurde nicht genutzt, und Borussia schaffte es sogar, das Spiel auf 4:0 zu erhöhen.