Das letzte Rennen der Verbandsliga Nord fand für die Triathleten des SC Altenrheine am letzten Samstag in Vreden statt. Mit einem 11. Rang haben die SCler, obwohl nur mit drei Startern in Vreden unterwegs, die Saison gut abgeschlossen. Göran Blaschke und Oliver Dobrzinski haben sich ein spannendes vereinsinternes Duell geliefert. Mika Blaschke platzierte sich bei den NRW-Meisterschaften für die Schüler zum ersten Mal in den Top Ten.
Der jüngste SCler Mika Blaschke nahm in Vreden an der NRW-Meisterschaft für die Schüler der Gruppe B teil. Der Schwimmauftakt im Vredener Freibad verlief gut. Nach gut 7 Minuten hatte er die 400 Meter absolviert. Auf der 10 Kilometer Radstrecke holte Mika Blaschke dann den Hammer raus. Die schwierig zu befahrende Strecke nutze er mit einem Schnitt von 33,6 Stundenkilometer, um sich weiter nach vorne zu fahren. Auch beim Laufen zeigte er mit einem Kilometerschnitt von 4:10 Minuten, das er voll konkurrenzfähig in der gut besetzten Schüler B-Klasse. Nach 42:12 Minuten platzierte sich Mika Blaschke zum ersten Mal auf den 10. Rang in seiner Altersklasse.
Mit knapp 70 Triathleten waren in der Verbandsliga die 17 Vereine vertreten. Und die meisten Vereine hatten für das Finale noch einmal ihre stärksten Teams an die Startlinie gebracht. Der SC Altenrheine konnte krankheitsbedingt nur mit drei Athleten in den Wettkampf gehen. Philipp von der Haar musste kurzfristig am Samstagmorgen absagen. Das schmälerte die Motivation von Göran Blaschke, Oliver Dobrzinski und Ralf Uhlenbruch keineswegs. Göran Blaschke führte das SCA-Trio über 750 Meter im Schwimmbecken an. Als 14. der Verbandsliga wechselte er nach 12 Minuten auf das Triathlonbike. Die drei Radrunden waren eine Herausforderung. Die 19 Kilometern waren abwechslungsreich und etliche Kurven forderten die Konzentration. Die extremen Holperpasssagen und der Sand in den Kurven waren aber nicht die Highlights der Strecke. Blaschke und Dobrzinski fuhren exakt die gleiche Radzeit. Damit mussten die fünf Laufkilometer die Entscheidung in der Vereinswertung bringen. Vier sehr kurze, aber extrem spannende Runden in den Laufschuhen waren ein würdiges Finale der Saison. Mit einer Laufzeit von 21:52 kämpfte sich Dobrzinski an seinen Vereinskollegen Blaschke langsam heran. Der ließ sich aber nicht mehr einholen und beendete nach 1:09:33 Stunden als 27. der Verbandsliga das Rennen. Nur drei Plätze nach ihm lief Oliver Dobrzinski (1:10:03 Stunden) ins Ziel. Auch Ralf Uhlenbruch war nach seinem Zieleinlauf (1:13:29 Stunden, Rang 45) zufrieden mit seinem Wettkampf. Durch den Ausfall von Philipp von der Haar mussten die SCler Strafpunkte verkraften. Deshalb war der elfte Platz ein guter Abschied aus der Saison 2025.
170 Punkte Platz 11
|
Platz |
|
|
|
AK |
|
S |
Platz S |
R |
Platz R |
|
|
L |
Platz L |
Gesamt |
|
27. |
Blaschke, |
Göran |
M |
45 |
3. |
00:12:28 |
14 |
00:34:17 |
33 |
00:46:45 |
23 |
00:22:47 |
38 |
01:09:33 |
|
30. |
Dobrzinski, |
Oliver |
M |
45 |
5. |
00:13:53 |
33 |
00:34:18 |
34 |
00:48:11 |
33 |
00:21:52 |
27 |
01:10:03 |
|
45. |
Uhlenbruch, |
Ralf |
M |
60 |
2. |
00:14:09 |
37 |
00:36:19 |
47 |
00:50:28 |
44 |
00:23:01 |
42 |
01:13:29 |
|
24. |
Blaschke, |
Mika |
MSA |
10. |
0:07:17 |
33 |
0:24:21 |
20 |
0:31:38 |
25 |
0:10:43 |
20 |
0:42:21 |
Nicht nur zwei erste Plätze sowie weitere gute Platzierungen brachte die kleine Mannschaft des SC Altenrheine vom Torfmoorsee wieder mit an die Emsstadt. Die 42. Auflage des Riesenbecker Triathlon war ein Fest für die Dreikämpfer der Region. Christan Dudek und Göran Blaschke siegten in ihren Altersklassen. Emilia Menger und Mika Blaschke über zeugten beim Nachwuchs-Cup.
Schon vor dem offiziellen Ende der Anmeldefrist zogen die Verantwortliche vom Teuto Riesenbeck die Reißleine. Mit über 900 Teilnehmern war die Veranstaltung restlos ausgebucht. Rund um den Torfmoorsee wurde mit einem bunten Potpourri an verschiedenen Wettkämpfen dem Zuschauer toller Sport geboten. Vom Nachwuchs-Cup über die klassische Volksdistanz bis zur olympischen Streckenlänge war alles dabei.
Als erster SCler musste Christian Dudek in den See. Er hatte sich mit der olympischen Distanz den längsten Wettkampf ausgesucht. Bei den 1500 Metern der Auftaktdisziplin gab es jede Menge Geschubse und Gedrängel. „Viele Teilnehmer konnten die Richtung nicht halten“ zeigte sich Dudek überrascht. Christan Dudek ließ sich davon nicht irritieren und schwamm mit 26:13 Minuten vorne mit im Feld. Der kurze Rundkurs von 6,7 Kilometer forderte den kompletten Athleten. Zwei Anstiege, einige schnelle Kurven und etliche Mitstreiter auf der Strecke machten die insgesamt knapp 40 Kilometer zur Herausforderung. Als Zehnter wechselte Dudek auf die 2,5 Kilometer lange Laufrunde. Die vier Laufrunden nutze er um bis auf den siebten Gesamtplatz und damit auf Rang eins der AK 55 vorzulaufen. Nach 2:19:56 Stunden beendete er sein Rennen.
Mit zwei jungen Sportlern war der SC Altenrheine beim Nachwuchs-Cup vertreten. Emilia Menger und Mika Blaschke mussten 300 Meter schwimmen, 6,7 Kilometer mit dem Rad fahren und 2100 Meter laufen. Besonders beim Radfahren und Laufen zeigte Emilia Menger starke Leistungen und platzierte sich nach 29:16 Minuten auf Rang sieben der Wettkampfklasse Schüler A. In der gleichen Wettkampfklasse setzte Mika Blaschke bei den Jungen in der zweiten und dritten Disziplin seine Akzente. Als guter Elfter lief er nach 28:58 Minuten durch das von Zuschauern umsäumte Ziel.
Der Klassiker ist in Riesenbeck seit 42 Jahren die Volksdistanz. Auch wenn sich in dieser Zeit die Strecken öfters schon geändert haben, standen fast 300 Triathletinnen und Triathleten am Ufer des Sees. Nach den 600 Metern im Wasser hatte der SCA mit Göran Blaschke und Ralf Uhlenbruch zwei heiße Eisen im Feuer. Beide wechselten nach weniger als 8:30 Minuten auf die 20 Kilometer lange Radstrecke. Hier konnte sich Blaschke von seinem Vereinskollegen absetzen. Mit einer Laufzeit von 20:40 Minuten für die fünf Kilometer sicherte sich Göran Blaschke nach 1:05:13 Stunden den Sieg in der AK 45. Nach 1:07:55 beendet Ralf Uhlenbruch als dritter der AK 60 sein Rennen. Mit Guido Wilke hatte der SCA einen weiteren Starter in der AK 60. „Das Schwimmen gehört nicht zu meiner Lieblingsdisziplin, lief aber in diesem Jahr gut“ zog Wilke eine positive Bilanz. Beim Laufen zog er dann noch an etlichen Konkurrenten vorbei und platzierte sich nach 1:16:07 Stunden als Sechster in der AK 60.
|
7. |
Dudek, |
Christian |
1. |
M55 |
26:13 |
1:36 |
1:08:03 |
1:33 |
42:32 |
2:19:56 |
|
11. |
Blaschke, |
Mika |
11. |
MSA |
4:15 |
1:12 |
13:28 |
1:12 |
8:52 |
28:58 |
|
7. |
Menger, |
Emilia |
7. |
WSA |
4:32 |
1:14 |
13:42 |
1:06 |
8:42 |
29:16 |
|
13. |
Blaschke, |
Göran |
1. |
M45 |
8:13 |
1:11 |
34:06 |
1:02 |
20:40 |
1:05:13 |
|
20. |
Uhlenbruch, |
Ralf |
3. |
M60 |
8:25 |
1:13 |
35:55 |
1:01 |
21:22 |
1:07:55 |
|
73. |
Wilke, |
Guido |
6. |
M60 |
10:47 |
2:26 |
38:34 |
1:37 |
22:42 |
1:16:07 |
Drei Triathleten und drei ganz unterschiedliche Distanzen. Das ist die Kurzbeschreibung des Sassenberger Triathlon aus Sicht des SC Altenrheine. Verena Murcia Vidal platzierte sich beim Münsterland Giro auf dem vierten rang in ihrer Altersklasse. Jan Wiegers und Philipp von der Haar schafften den Sprung unter die besten Zehn.
Jährlich zieht der besondere Wettkampf am Sassenberger Feldmarksee über 1.500 Menschen aus der ganzen Region an. Damit gehört der Wettkampf zu den größten im Münsterland. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen ganz verschiedenen Wettkämpfen. Von der Volksdistanz bis zur Mitteldistanz ist alles dabei.
Verena Murcia Vidal hatte sich für die lange Version des Münsterland Giros entschieden. Den Auftakt machte das Schwimmen im Feldmarksee. Nach 1,7 Kilometern bei regnerischem Wetter entstieg die Altenrheinerin den Fluten. Nach der eher ungeliebten Disziplin folgten die 67 Kilometer auf dem Rad . „Es war windig, aber das Radfahren lief gut“ resümiert Verena Murcia Vidal das zweite Teilstück des Triathlon. Noch besser lief es beim in der Abschlussdisziplin. In 1:26 Stunden spulte die SClerin die 15 Kilometer ab. Nach 4:34: 15 Stunden hatte sie sich mit dieser Leistung den vierten Rang in der AK 40 erkämpft.
Etwas kürzer war für Jan Wiegers die Strecke. Beim Wettkampf über die olympische Distanz mussten 1,5 Kilometer geschwommen, 44 Kilometer auf dem Rad absolviert und 10.000 Meter zu Fuß bewältigt werden. Nach 26 Minuten befand sich Wiegers im vorderen Mittelfeld des traditionell sehr gut besetzen Teilnehmerfeldes. Auf den 44 Kilometern konnte er seine Position noch verbessern, bevor er beim Laufen sich endgültig in die TopFive der AK 25 schob. Mit den 45 Minuten für die sehr anspruchsvollen Laufkilometer erkämpfte sich Jan Wiegers den fünften Rang in seiner Alternsklasse. Nach 2:38:09 Stunden beendete er als 26. Der Gesamtwertung den Wettkampf.
Als versierter Schwimmer zeigte sich Philipp von der Haar beim Volkstriathlon gleich ganz vorne im Feld. Mit persönlicher Bestzeit hatte von der Haar nach 11 Minuten die 700 Meter hinter sich gebracht und stieg auf das Triathlonrad, mit dem er23 Kilometer durch das Münsterland rund um den Feldmarksee fahren musste. „Die Radstrecke präsentierte sich nach dem Regen noch sehr feucht, besonders in den Kurven war Vorsicht geboten. Auf den Geraden konnte jedoch wieder Tempo gemacht werden. Die niedrigen Temperaturen machten es der Muskulatur nicht leicht. “ beschreibt von der Haar die zweite Disziplin. Mit zwei guten Leistungen auf dem Rad und in den Laufschuhen behauptete er sich im vorderen Mittelfeld der knapp 300 Teilnehmern. Nach 1:22:59 Stunden lief er in den von vielen Zuschauern umsäumten Zielbereich ein. Damit war er 53. Der Gesamtwertung und 9. in der AK 35.
|
26 |
5 |
00:26:36 |
01:19:55 |
00:45:49 |
02:38:09 |
|
53 |
9 |
00:11:34 |
00:40:22 |
00:26:16 |
01:22:59 |
|
42 |
4 |
00:45:58 |
02:14:53 |
01:26:29 |
04:34:15 |
Bei der größten Triathlonveranstaltung der Welt einen Sieg zu erringen ist eine besondere Leistung. Das gelang dem Triathleten des SC Altenrheine Michael Mittelberg. Souverän gewann er seine Altersklasse.
Mit fast 10.000 Teilnehmern über die verschiedenen Distanzen ist der Triathlon in Hamburg der teilnehmerstärkste Wettkampf weltweit. Mit dem Weltcup und der Weltmeisterschaft in der Mixstaffel lockt die Veranstaltung an zwei Tagen die triathletische Welt an die Alster.
Der Streckenverlauf ist einzigartig. Schwimmen in der Binnenalster, Laufen am Ufer von Binnen- und Außenalster und die Radstrecke führt die Teilnehmer entlang der Elbe. Ins Ziel laufen die Triathleten vor der Kulisse des prächtigen Hamburger Rathauses. Das lässt die Herzen der Dreikämpfer höher schlagen.
Michael Mittelberg hatte sich intensiv auf diesen Wettkampf über die Sprintdistanz vorbereitet. Die eigentlich schwächste Disziplin, das Schwimmen in der Alster, bewältige er sehr gut. Nach den 500 Metern war nur ein Starter aus der AK 65 schneller beim Rad als der Rheinenser. Auf den 20 Radkilometern galt es mit größter Vorsicht und Routine zu fahren. Die Strecke konnte erst später freigegeben werden, so dass die Startgruppen in einem sehr engen Fünf-Minuten-Takt in den Wettkampf geschickt wurden. Aber auch hier konnte Mittelberg die zweitschnellste Zeit in der AK für sich verbuchen. Die abschließenden fünf Laufkilometer machte er dann zu seinem Paradestück. Keiner aus seiner Altersklasse und auch viele jüngere Starter konnten in den Laufschuhen mit dem SCler mithalten. Mit der schnellsten Laufzeit der Altersklasse, nur 21:48 Minuten, schob er sich auf den ersten Rang der AK65. Nach 1:16:13 Stunden ließ sich Michael Mittelberg von den mitgereisten Fans als Sieger der AK 65 feiern.
Philipp auf der Haar und Mika Blaschke waren beim Triathlon in Saerbeck am Start. Die beiden SCler absolvierten aber zwei ganz unterschiedliche Wettkämpfe.
Das Wetter spielte entgegen der Vorhersage erfreulicherweise mit. Bei angenehmen Bedingungen ging es für auf der Haar auf die Volksdistanz des Saerbeck Classic. Die Wassertemperatur lag bei 25 °C, sodass das Schwimmen ohne Neoprenanzug absolviert wurde. Das sollte auf den 600 Metern kein Handicap für den guten Schwimmer sein. Trotz einer kleinen Unstimmigkeit auf der Strecke, bei der einige der führenden Athleten versehentlich auf eine längere Distanz geschickt wurden, konnte der SCler seinen Rhythmus finden und entstieg nach 10:50 Minuten dem Badesee. Nach einem zügigen Wechsel ging es auf die 20 km lange Radstrecke. Hier wurde von Beginn an ein hohes Tempo gefahren. Die Strecke war sehr schön und schnell zu fahren. Lediglich nach dem Wendepunkt machte sich ein leichter Gegenwind bemerkbar, der etwas Körner kostete. Für den zweiten Part des Dreikampfes benötigte Philipp auf der Haar schnelle 33 Minuten. Anschließend folgten zwei Laufrunden, die sich zu fünf Kilometer summierten, rund um den See. “Auf der Laufstrecke ich konnte auf den letzten Metern sogar noch zu einem Zielsprint ansetzen“ zog der Altenrheiner eine positive Bilanz. Mit einer Gesamtzeit von 1:09:47 erreichte auf der Haar Platz 38 gesamt und Platz 7 in der Altersklasse M35. Besonders erfreulich für den Triathleten in den Farben des SC Altenrheine war, das er seine Leistung im Vergleich zu vorherigen Wettkämpfen deutlich steigern konnte.
Mika Blaschke war vor dem Start in Saerbeck etwas nervös. Für den jungen Sportler stand beim Swim an Run zum ersten Mal ein Schwimmen im Freigewässer auf dem Wettkampfplan. Nach einem nicht ganz optimalen Start folgte ein sehr solides Schwimmen. Auch gegen die ältere Konkurrenz konnte sich der junge SCler gut in Szene setzen. Das gelang ihn beim Wechsel zum Laufen nicht ganz. Hier verlor er viel Zeit und drei Plätze. Mit der zwölftschnellsten Zeit lief Mika Blaschke aber wieder in die Top Ten der Schüler A. Nach 15:47 Minuten hatte Mika Blaschke seine erste Platzierung unter den besten zehn der Altersklasse Schüler A ins Ziel gebracht. Bei den Startern aus dem Geburtsjahr 2013 war er der Schnellst.
|
38. |
Von der Haar, |
Philipp |
7. |
M35 |
10:50 |
1:40 |
33:34 |
1:13 |
22:29 |
1:09:47 |
|
16. |
Blaschke, |
Mika |
10. |
MSA |
7:18 |
0:45 |
7:44 |
15:47 |
Jan Wiegers, Triathlet des SC Altenrheine, hat sich beim Ironman in Nizza der internationalen Konkurrenz gestellt. Das mediterrane Flair konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hitze und das starke, 2300 Teilnehmer große Starterfeld den Wettkampf über die Mitteldistanz nicht zu einem Spaziergang machen würde.
Mit 26 Grad Wassertemperatur empfing das Mittelmeer die Triathleten. Damit war der Neopren als Wärmeschutz und Schwimmhilfe verboten. Nach guten 35 Minuten hatte Wiegers die erste Disziplin hinter sich gebracht und wechselte zufrieden auf das Rennrad.
Neunzig Kilometer, gepickt mit Anstiegen in den Seealpen rund um die berühmte, fünft größte Stadt in Frankreich. Der SCler hatte sich gut vorbereitet. In einem Trainingslager trainierte Wiegers viele Anstiege mit dem Rad, damit er die sehr anspruchsvollen 1200 Höhenmeter in Nizza bewältigen konnte. „Landschaftlich schön, aber die langen Anstiege bei diesem Triathlon haben mir einiges abverlangt. Die Anstiege hatten teilweise zweistellige Prozentwerte und die schnellen Abfahrten verlangten echte Steuerkünste“ zeigte sich Wiegers nach dem Rennen beeindruckt von der Radstrecke. Nach drei Stunden auf dem Rad schob er sein Sportgerät wieder in die Wechselzone.
Beim Halbmarathon über 21 Kilometer machte der Ort an der Riviera deutlich, warum er als eine der sonnreichsten Städte Frankreichs gilt. An der Strandpromenade zu flanieren ist schön, aber bei 34 Grad ohne Schatten 21 Kilometer als Abschluss eines Triathlon zu laufen, ist etwas anderes. Jan Wiegers musste den äußeren Bedingungen dann auch Tribut zollen. Jede Verpflegungsstelle nahm er mit und am Ende des Rennens gab es auch Gehpausen. Nach guten zwei Stunden hatte er den Halbmarathon absolviert und lief nach 6:04:07 Stunden ins Ziel. In dem stark besetzten Wettkampf mit 2300 Teilnehmern platzierte sich der Altenrheiner als 557. Finisher im Vorderfeld.
Schnelle Altenrheiner beim Rheiner Sommerlauf
Sieben Mal Sieger in der Altersklasse
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag mit acht Erwachsenen und sieben Kindern beim Rheiner Sommerlauf der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Bentlager Wald am Start. Zwei SCA-ler liefen im Feld von 231 Startern die 5-Kilometer-Strecke.
Harry Busch überquerte nach 24:27 Minuten die Ziellinie in der OBI-Arena und siegte in der Altersklasse M 60. Aloysia Wegmann erreichte mit der Zeit von 28:26 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse W 65.
Beim 10-Kilometer-Lauf waren unter 107 Athleten sechs Altenrheiner am Start. Pavel Evstratov lief nach 44:16 Minuten ins Ziel und belegte Platz 5 in der Altersklasse M 40. Sein Vereinskollege Vitali Schmidt war ihm dicht auf den Fersen. Für ihn wurden 44.17 Minuten gestoppt. Damit kam er auf Platz 9 der Altersklasse M 35. Hagen Schossig überquerte die Ziellinie nach 48:17 Minuten und kam auf Platz 3 der Altersklasse M 55.
Verena Vidal Murcia siege mit der Zeit von 51:08 Minuten in der Altersklasse W 40. Sie kam als zweitschnellste Frau insgesamt ins Ziel. Claudia Stockmann siegte in der Altersklasse W 55. Ihre Zeit betrug 51:47 Minuten. In der Frauengesamtwertung erreichte sie Platz 3.
Otto Reeker lief nach 57:13 Minuten als Sieger der Altersklasse M 75 ins Ziel. Konkurrenten seiner Altersklasse waren nicht in Sicht. Reeker konnte aber mit Platz 63 unter 107 Startern vielen jüngeren Läufern die Hacken zeigen.
Beim 300-Meter-Bambinilauf und 2-Kilometer-Schülerlauf liefen sieben Kinder für die Altenrheiner Farben. Fritzi Varelmann und Anni Laukemper, beide 5 Jahre alt, kamen beim Bambinilauf als 40. und 45. ins Ziel.
Beim 2-Kilometer-Schülerlauf siegte Carlo Vidal Murcia mit der Zeit von 9:03 Minuten in der Altersklasse Kinder M 7. Robert Schmidt kam in der Altersklasse Kinder M 8 mit der Zeit von 11:26 Minuten auf den 2. Platz. Bruder Martin Schmidt überquerte die Ziellinie nach 9:54 Minuten als 7. der Altersklasse Kinder M 10. Eduard Schmidt erreichte in der Altersklasse Jugend M 12 den ersten Platz. Für ihn wurden 8:29 Minuten gestoppt. Mats Vidal Murcia kam in dieser Altersklasse mit der Zeit von 9:50 Minuten auf den dritten Platz.
Der 10. Rheiner Sommerlauf im Bentlager Wald wurde von der Laufgemeinschaft Rheiner-Elte trotz der Hitze von 27 Grad im Schatten hervorragend durchgeführt. Insgesamt waren etwa 1.200 Sportler am Start. Der Zieleinlauf war auf dem Hauptfeld des Eintracht-Stadions vor der Haupttribüne. Am Sportplatz konnte man sehr gut die Zieleinläufe der Bambini-, Schüler- und Erwachsenenläufe verfolgen. Vor allem die Grundschulläufe der Klassen 1 bis 4 zogen viele Eltern und Grußeltern an.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren am Sonntag beim Rheiner Sommerlauf der Laufgemeinschaft Rheine-Elte erfolgreich. Unser Bild zeigt Harry Busch (v.l.), Vitali Schmidt, Pavel Evstratov, Aloysia Wegmann, Hagen Schossig, Claudia Stockmann und Otto Reeker.
Als deutsche Mannschaftsmeister kehrte Jürgen Brinkmann, Michael Mittelberg und Ralf Uhlenbruch vom Triathlon in Kalkar an die Ems zurück. Bei der Hitzeschlacht stach Michael Mittelberg mit dem fünften Rang in seiner Altersklasse heraus.
Eine sprichwörtlich geschlossene Mannschaftsleistung bescherte den drei Triathleten des SC Altenrheine den Sieg in der Mannschaftswertung in der AK 60/65. Nach fast zweieinhalb Stunden Wettkampfdauer trennten die Sportler des SCA nur knapp fünf Minuten. Jeder konnte in einer Disziplin ein Highlight setzen.
Mit einer Schwimmzeit von 24:26 Minuten startete Ralf Uhlenbruch mit einem gelungenen Auftakt in den Wettkampf. Als 38. von knapp 200 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaften lief er Richtung Rad. Auf den zwei flachen, aber sehr windanfälligen Radrunden setzte Jürgen Brinkmann ein deutliches Ausrufezeichen. Nach den Deutschen Meisterschaften im Duathlon konnte er seine gute Form in der zweiten Disziplin weiter ausbauen. Auf den vierzig Kilometern schob er sich mit einer Radzeit von 1:01 Stunden in der Gesamtwertung weiter nach vorne. Kurz vor dem Wechsel überholte er noch seinen Vereinskollegen Uhlenbruch. Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke hätte ein vereinsinterner Wettstreit stattfinden können. Doch das Trio des SCA kämpfte gemeinsam um die Mannschaftswertung und gegen die enorme Hitze. Die 9,7 Kilometer lange Wendepunktstrecke bot dafür beste Möglichkeiten. Bei jeder Begegnung wurde abgeklatscht und der Vereinskamerad angefeuert. Michael Mittelberg, lief in der AK 65 eine der schnellsten Laufzeiten und sicherte sich damit auch in seiner AK eine sehr gute Platzierung.
Ralf Uhlenbruch (2:23:49 Stunden) beendet die Hitzeschlacht als 11. der AK 60. Jürgen Brinkmann (2:26:01 Stunden) folgte ihm als Zwölfter in der Ergebnisliste der Altersklasse. Michael Mittelberg erkämpfte sich nach 2:28:43 Stunden den Top-Five-Platz in der AK 65. Mit dieser Leistung waren die Altenrheiner in der Mannschaftswertung der AK 60/65 nicht mehr vom Thron zu stoßen. Trotz der extrem heißen Temperaturen und einer außergewöhnlichen Herausforderung sah man drei hoch zufriedene SCA-Athleten bei der Siegerehrung.
|
Ralf Uhlenbruch |
Jürgen Brinkmann |
Michael Mittelberg |
|
SWIM: 00:24:26 h |
SWIM: 00:28:56 h |
SWIM: 00:32:08 h |
|
AK: 11 |
AK: 12 |
AK: 5 |
Der Triathlon in Münster hat in diesem Jahr rekordverdächtige 2600 Athleten in die Domstadt gelockt. Das galt auch für die beiden SCler Christian Dudek und Vitali Schmidt. Dudek konnte sogar seine Altersklasse gewinnen. Karsten Dierks platzierte sich auf dem zweiten Rang beim Triathlon rund um den Arendsee in Sachsen-Anhalt.
Die Hitze forderte bei der 18. Auflage des Münster-City-Triathlons ihren Tribut. Wer sich nicht auf die Hitze vorbereitet hatte, der erreichte im schlimmsten Fall nicht das Ziel. Die beiden Altenrheiner Dudek und Schmidt haben aber routiniert die 1,5 Kilometer im Hafen von Münster, sowie die vierzig Radkilometer und die zehn Laufkilometer abgespult. Nach nur 25 Minuten entstieg Christian Dudek dem Hafenwasser und lief in die riesige Wechselzone. Die Bundesstraße 51 wurde dann für die Radfahrer zur Rennstrecke. Durch mehrere Wendepunkte ging es auf der gut ausgebauten Straße immer mit leichten Wellen hoch und runter. „Aber die Strecke war recht voll, aber dafür extrem schnell“ zog Dudek eine positive Bilanz der zweiten Disziplin. Mit 57 Minuten für das Radfahren legte der SCler dann auch nach dem Schwimmen den zweiten Grundstein für seinen Sieg in der AK 55. Vitali Schmidt benötigte sehr gute 60:24 Minuten für die Radstrecke. Sehr schnell fand Dudek im letzten Drittel des Dreikampfes sein Tempo, zog dieses bis zur Ziellinie durch. Nach 2:15:10 Stunden war ihm der Sieg in seiner Altersklasse als 60. der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen. Ebenfalls hitzeresistent zeigte sich Vitali Schmidt. Nach2:36:38 Stunden beendete er den Wettkampf.
Trotz der großen Hitze war der 28. Arendsee-Triathlon der Triathlonfüchse Osterburg ein Erfolg. Fast alle Starterfelder für die verschiedenen Distanzen waren ausgebucht, insgesamt erreichten 547 Finisher das Ziel auf dem Marktplatz in Arendsee. Mit Karsten Dierks hatte der SC Altenrheine einen erfolgreichen Sportler unter den über 500 Aktiven die ins Ziel kamen.
Das Schwimmen findet im klaren Wasser des beliebten Badesees statt. Danach folgt die Radstrecke, die durch die weitläufige Naturlandschaft führt und sowohl anspruchsvoll als auch abwechslungsreich ist. Zum Abschluss absolvieren die Teilnehmer einen Lauf, der durch die umliegenden Wälder sowie entlang des Sees führt und mit dem Ziel auf dem Marktplatz eine anspornendes Ambiente bot. Mit drei ausgeglichenen Leistungen schob sich Dierks bis auf den zweiten Rang der AK 55 nach vorne. Nach 2:44:42 Stunden beendete er unter dem Zielbogen den Wettkampf.
|
60. |
1. |
M 55 |
DUDEK Christian |
25:00 |
|110. |
2:41 |
57:25 |
|78. |
2:21 |
1:27:28 |
|54. |
47:40 |
|107. |
2:15:10 |
|
305. |
59. |
M 35 |
SCHMIDT Vitali |
36:17 |
|582. |
3:05 |
1:00:24 |
|167. |
2:47 |
1:42:34 |
|366. |
54:02 |
|270. |
2:36:38 |
|
31. |
Dierks |
Karsten |
28. |
M 55 |
2. |
26:49 |
1:10:32 |
59:58 |
2:44:42 |