Beim 22. Remmers-Hasetal-Marathon in Löningen (Kreis Cloppenburg) startete am Samstag den 22.06. Heinz-Jürgen Bertram vom SC Altenrheine.
Bei dieser Großveranstaltung mit 2421 Teilnehmenden war gut ein Dutzend Läufe mit unterschiedlichen Streckenlängen im Angebot.
Wie weitere 410 Athletinnen und Athleten entschied sich Bertram für die Zehn-Kilometer-Distanz.
Der Löninger Marktplatz war der zentrale Veranstaltungsplatz, wo auch der Zieleinlauf stattfand. Der Startbereich befand sich an der Südtangente unweit der Hase.
Bei fast wolkenlosem Himmel und 22 Grad fiel um 16:00 Uhr der Startschuss. Über ein flaches Profil führte der Rundkurs durch tolle Landschaft über Straßen und
Wirtschaftswege, die überwiegend entlang der Hase führten. Nach 43:36 Minuten überquerte Bertram die Ziellinie und belegte damit erneut Rang eins in der
Altersklasse 65. In der Zieleinlaufliste freute er sich über einen beachtlichen 14. Platz und eine Medaille.
Tags zuvor war Bertram noch beim 9. Rheiner Sommerlauf in Bentlage mit der SCA-Laufabteilung aktiv und überzeugte hier über die Fünf-Kilometer-Strecke
in seiner Altersklasse mit 23.23 Minuten
Premiere hervorragend gelungen! Unter diesem Motto konnte Jan Wiegers vom SC Altenrheine den Ironman über die Mitteldistanz in Dänemark abharken. Nach starke 4:44 Stunden beendete er seine erste Mitteldistanz als 162. von über 1800 Teilnehmern.
Eigentlich jagt Wiegers während der Fußballsaison in der zweiten Mannschaft für Neuenkirchen hinter dem runden Leder hinterher. Jan Wiegers entdeckt aber immer mehr sein Talent für den Ausdauersport. Für 2024 hatte er sich den ersten Wettkampf über die Mitteldistanz vorgenommen. Und es sollte gleich die große Konkurrenz sein. In Dänemark stieg er mit 1850 anderen Teilnehmern in die 16 Grad kühle Ostsee um 1900 Meter zu schwimmen. Nach nur 34:02 Minuten hatte der SCler den ersten Part dieses anspruchsvollen Triathlon erfolgreich hinter sich gebracht. Die 90 Kilometer auf dem Rad durch die hügelige Landschaft von Dänemark waren abwechslungsreich und herausfordern zugleich. Mit einem beeindruckenden Durchschnitt von über 36 Stundenkilometern trotzte Wiegers leichtem Regen, den Anstiegen und den zahlreichen Mitstreitern. Nach nur 2:26 Stunden im Sattel sollte aber sein Meisterstück folgen. Für die 21 Kilometer benötigte der Triathlet in den Farben des SCA nur 1:32 Stunden. Dem Tempo konnten und wollten viele Konkurrenten nicht folgen und so lief Wiegers noch bis auf den 42. Rang in der AK 25-29 vor. Mehr als zufrieden ließ er sich vom mitgereisten Anhang im stimmungsvollen Zielbereich für seine gelungene Premiere feiern.
42. AK 25-29 und 162 Gesamtwertung von 1850 Startern
00:34:04 Swim Details | Division Rank: 67
2:29:11 Bike Details | Division Rank: 56
1:32:24 Run Details | Division Rank: 42
4:44:33
Die Deutschen Meisterschaften im Triathlon haben nicht nur die Sportler des SC Altenrheine in ihren Bann gezogen. Vor großer Kulisse und mit einem starken Teilnehmerfeld konnte das Aufgebot des Sportvereins aus Altenrheine mit zehn Top Ten-Platzierungen, zwei Vizetiteln in der Mannschaftswertung und einem herausragenden dritten Rang von Ingrid König den sportlichen Tag in Münster beenden.
Das Hafenbecken mitten in der Innenstadt von Münster bildete den Dreh- und Angelpunkt dieses Citytriathlon, bei dem der SCA mit einem Großaufgebot von 15 Sportlern gemeldet war. Sehr zuschauerfreundlich lag die 1350 Meter lange Schwimmstrecke direkt im Zentrum von Münster. Vor jedem Start sorgten nicht nur die vielen tausend Zuschauer, sondern auch der Veranstalter mit passender Musik sowie Moderation bei den Teilnehmern für Gänsehaut. Wer geglaubt hat, in Münster auf eine topfebene Radstrecke zu treffen, der sah sich schnell getäuscht. Es waren zwar keine Anstiege wie im Teutoburger Wald, aber die zwei Radrunden hielten auf ihren jeweils 20 Kilometern etliche längere Anstiege für die weit über 1000 Aktiven parat. Beim Laufen wechselten typische Citytriathlon-Strecken, sprich mitten durch die Stadt, mit längeren Passagen am Kanal. So wurden die zehn Laufkilometer nie langweilig.
Mit vier Starterinnen war der SCA in der Damenkonkurrenz vertreten. Peter Romberg lief nach 27:02 Minuten, dicht gefolgt von Marietheres Rudolph-Meier in die recht enge Wechselzone. Ein weiteres Duo in der ersten Disziplin bildeten Ingrid König und Birgit Bölker. Die welligen vierzig Radkilometer nutzten Romberg und König für den Marsch durch die Konkurrenz. Auch beim Laufen zeigten sie der Konkurrenz die Hacken. Nach 2:44:05 Stunden hatte Ingrid König sich den sehr guten dritten Rang in der AK 60 erkämpft und damit eine weitere herausragende nationale Platzierung in ihre Vita eingefügt. Peter Romberg, die als schnellste SClerin nach 2:36:37 Stunden als 8. der AK 50 ins Ziel lief, führte die Damenmannschaft des SCA an. Nach langer Verletzungspause kämpfte Marietheres Rudolph-Meier besonders auf der Laufstrecke. Immer die Mannschaftswertung vor Augen erreichte sie unter dem Applaus der Zuschauer nach 3:00:55 Stunden als 8. der W55 den Zielbereich. Mit Birgit Bölker (3:04:38 Stunden) als Neunte dieser Altersklasse war den drei Triathletinnen des SCA der Vizetitel in der Mannschaftswertung nicht mehr zu nehmen.
Für die Herren der Triathlonabteilung stand neben dem Spaß an einer solchen Großveranstaltung die Mannschaftswertung im Fokus. Leider konnte der SCA, auch bedingt durch drei krankheitsbedingte Ausfälle, in zwei Altersklassen keine Mannschaft stellen. Trotzdem ging die SCler vom ersten Meter an motiviert in die Konkurrenz. Im Wasser bildete Göran Blaschke mit einer Schwimmzeit von 21:06 Minuten die Speerspitze des Altenrheiner Vereins. Mit Damian Wevelsiep und Ralf Uhlenbruch folgten mit wenigen Sekunden Rückstand die nächsten Vereinskollegen. In einer nächsten Welle wurden nach knapp 25 Minuten Christoph Börger, Manfred Ricklin und Karsten Dierks in die Wechselzone gespült. Mit Spiltzeiten von weniger als 60 Minuten nutzten dann besonders Wevelsiep und Börger die anspruchsvollen und abwechslungsreichen vierzig Radkilometer um sich weiter nach vorne zu fahren. Auf den zehn Laufkilometern zeigten die acht SCler, dass sie sich in den Laufschuhen wohl fühlen. Oliver Dobrzinski und Ralf Uhlenbruch lieferten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das Dobrzinski schlussendlich für sich entschied.
Schnellster SCler am letzten Sonntag in Münster war Damian Wevelsiep. Nach starker Radleistung lief er seinen sechsten Platz in der AK 30 in 2:14:42 Stunden sicher nach Hause. Oliver Dobrzinski (2:15:11 Stunden) zeigte, dass er genau wie Wevelsiep für die anstehende Langdistanz gut trainiert ist. Belohnt wurde er mit Rang acht in der M45. Beim Laufen hätte er der Konkurrenz gerne noch etwas mehr die Zähne gezeigt, schlussendlich war Ralf Uhlenbruch aber mit der Zeit von 2:15:46 Stunden und Platz sechs in der AK 55 sehr zufrieden. Krämpfe beim Laufen verhinderten bei Göran Blaschke eine bessere Platzierung. Nach dem Schwimmen und Rad fahren wollte er in seiner Altersklasse noch einmal angreifen. Doch beim ersten Anstieg musste er stehen bleiben. Mit viel Routine und eisernem Willen biss sich Blaschke durch. Nach 2:17:50 Stunden belegte er den neunten Platz in der AK 45. Christoph Börger hatte sich mit einer sehr guten Radzeit in die Top Ten der Altersklasse M45 gefahren. Beim Laufen verlor Börger (2:20:41 Stunden) noch zwei Ränge und finishte als 12. der Altersklasse. Ein solides Rennen zeigte Manfred Ricklin. Die Meisterschaft in Münster nahm er als Generalprobe für den Langdistanztriathlon in Roth. Als Siebter der AK 65 lief Ricklin (2:25:42 Stunden) in den Zielbereich am Hafen. Vitali Schmidt legte den Grundstein für seinen sechsten Rang in der AK 35 beim Rad fahren. Nach 2:30:10 Stunden macht er den letzten Schritt über die Ziellinie. Karsten Dierks überzeugte mit ausgeglichenen Leistungen in allen drei Disziplinen. Als 14. in der AK 55 beendet Dierks (2:32:14 Stunden) das Rennen.
Mit Oliver Dobrzinski, Göran Blaschke und Christoph Börger konnte der SCA eine Herrenmannschaft in der AK 40-45 ins Ziel bringen. Das Trio platzierte sich auf Rang zwei und ist damit Deutscher Vizemeister in dieser Altersklasse.
|
Paltz Gesamt |
Platz AK |
AK |
Name |
Sw. |
P.SW |
Rad |
Platz Rad |
W2 |
Lauf |
End zeit
|
|
36. |
8. |
W 50 |
ROMBERG Petra |
27:02 |
|38. |
1:09:50 |
|37. |
3:14 |
51:47 |
2:36:37 |
|
43. |
3. |
W 60 |
KÖNIG Ingrid |
31:21 |
|51. |
1:10:17 |
|38. |
3:31 |
54:25 |
2:44:05 |
|
49. |
8. |
W 55 |
RUDOLPH-MEIER Mariethers |
27:22 |
|42. |
1:18:19 |
|49. |
4:01 |
1:06:02 |
3:00:55 |
|
50. |
9. |
W 55 |
BÖLKER Birgit |
34:03 |
|53. |
1:15:37 |
|47. |
4:43 |
1:05:35 |
3:04:38 |
|
Platz Gesamt |
Platz AK |
AK |
Name |
Sw. |
P.SW |
Rad |
Platz Rad |
W2 |
Lauf |
Plat L. |
Endzeit |
|
50. |
6. |
M 30 |
WEVELSIEP Damian |
21:35 |
|32. |
58:26 |
|38. |
3:20 |
47:49 |
|77. |
2:14:42 |
|
52. |
8. |
M 45 |
DOBRZINSKI Oliver |
22:37 |
|54. |
1:01:39 |
|64. |
3:14 |
44:11 |
|44. |
2:15:11 |
|
54. |
6. |
M 55 |
UHLENBRUCH Ralf |
21:41 |
|33. |
1:03:02 |
|76. |
2:48 |
44:50 |
|50. |
2:15:46 |
|
63. |
9. |
M 45 |
BLASCHKE Göran |
21:06 |
|29. |
1:03:06 |
|77. |
3:08 |
47:36 |
|74. |
2:17:50 |
|
74. |
12. |
M 45 |
BÖRGER Christoph |
24:07 |
|75. |
59:52 |
|51. |
3:07 |
49:56 |
|88. |
2:20:41 |
|
86. |
7. |
M 65 |
RICKLIN Manfred |
25:31 |
|90. |
1:01:57 |
|67. |
3:16 |
50:48 |
|93. |
2:25:42 |
|
93. |
6. |
M 35 |
SCHMIDT Vitali |
33:21 |
|120. |
1:03:13 |
|79. |
3:14 |
46:58 |
|66. |
2:30:10 |
|
96. |
14. |
M 55 |
DIERKS Karsten |
25:11 |
|87. |
1:11:34 |
|111. |
3:22 |
48:33 |
|80. |
2:32:14 |
Bereits am Samstag den 15. Juni vertrat Heinz-Jürgen Bertram die Laufabteilung des SC Altenrheine beim Straßenlauf in Borgholzhausen (Kreis Gütersloh).
Seit 1976 zählt diese Veranstaltung zu den ältesten City-Staßenläufen in Deutschland, auch bekannt unter ,,Die Nacht" von Borgholzhausen.
In dem kleinen Bergstädtchen am Teutoburger Wald fiel der Startschuß für die Zehn-Kilometer Strecke erst bei fortgeschrittener Dämmerung um 21:30 Uhr.
Musik, lautstarke Zuschauer und Cheerleader sorgten für eine ausgelassene Festival-Stimmung.
Die Laufstrecke, die an vielen Stellen von Zuschauern mit Fackeln beleuchtet wurde, führte über drei Runden durch die etwas höhere gelegene Ortsmitte.
Da der Straßenbelag alles andere als ein durchgängig ebenes, glattes Profil zeigte, dazu noch mit etwa ein halbes Dutzend leichten Steigungen,
war das Tempo nicht durchgängig hoch.
Heinz-Jürgen Bertram durchlief den Zielbogen in der Zeit von 43:54 Minuten und belegte Rang zwei in seiner Altersklasse.
In der Gesamtwertung freute er sich über Platz 91 unter 560 Teilnehmern.
Melanie Auffenberg schnellste Frau beim Rheiner Sommerlauf.
Gute Platzierungen für Altenrheiner Läufer
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag mit 14 Läufern beim Rheiner Sommerlauf der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Bentlager Wald am Start. Sechs SCA-ler liefen im Feld von 95 Sportlern die 10-Kilometer-Strecke.
Die Laufstrecke war aufgrund der vorausgegangenen Regengüsse matschig und die Zeiten waren langsamer. Melanie Auffenberg überquerte nach 43:43 Minuten die Ziellinie in der OBI-Arena und siegte in der Frauenwertung. Steffi Hoffmann erreichte mit der Zeit von 44:00 Minuten den zweiten Platz.
Bei den Männern war Lutz Haring schnellster Altenrheiner Läufer. Er lief nach 43:53 Minuten als 6. der Altersklasse M 35 ins Ziel. Hagen Schossig siegte mit der Zeit von 44:59 Minuten in der Altersklasse M 55. Guido Wilke erreichte in dieser Altersklasse mit der Zeit von 46:48 Minuten den 2. Platz. Otto Reeker überquerte den Zielstrich nach 55:46 Minuten und siegte in der Altersklasse M 70. Sein einziger Konkurrent, Gerhard Over von den Lauffreunden Emsland, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.
Beim 5-Kilometer-Lauf waren unter 198 Athleten fünf Altenrheiner am Start. Petra Romberg siegte mit der Zeit von 24:46 Minuten in der stark besetzten Altersklasse W 50. Ingrid König und Aloysia Wegmann liefen gemeinsam. Sie kamen nach 29:07 Minuten ins Ziel. Aloysia Wegmann siegte in der Altersklasse W 65, Ingrid König wurde Zweite in der Altersklasse W 60.
Bei den Männern war Heinz-Jürgen Bertram schnellster Altenrheiner Läufer. Für ihn wurde als Sieger der Altersklasse M 65 eine Zeit von 23:23 Minuten gestoppt. Harry Busch lief nach 25:21 Minuten als Zweiter der Altersklasse M 55 ins Ziel.
Beim Schülerlauf über zwei Kilometer erreichte Mika Blaschke mit 7:32 Minuten eine sehr gute Zeit. Er siegte in der Altersklasse M 11. In der Altersklasse M 8 lief Leo Möhring als Zweiter nach 9:09 Minuten und Tim Krümberg nach als Dritter nach 10:23 Minuten ins Ziel.
Der 9. Rheiner Sommerlauf im Bentlager Wald wurde von der Laufgemeinschaft Rheine-Elte trotz der widrigen Wetterverhältnisse hervorragend organisiert. Der Zieleinlauf war auf dem Hauptfeld des Eintracht-Stadions vor der Haupttribüne. Am Sportplatz konnte man sehr gut die Zieleinläufe der Bambini-, Schüler- und Erwachsenenläufe verfolgen.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren am Freitag beim Rheiner Sommerlauf der LG Rheine-Elte erfolgreich. Unser Bild zeigt Heinz-Jürgen Bertram (v.l.), Guido Wilke, Ingrid König, Lutz Haring, Petra Romberg, Steffi Hoffmann, Melanie Auffenberg, Hagen Schossig, Aloysia Wegmann und Otto Reeker.
Die Triathlonsaison hat am vergangenen Wochenende so richtig Fahrt aufgenommen. Beim triathletischen Dreikampf in Steinbeck, Bocholt und am Arendsee haben die Sportler des SC Altenrheine nicht nur ihrer sportlichen Leidenschaft gefrönt, sondern sind auch mit einem Korb voll guter Platzierungen in die Emsstadt zurückgekehrt.
Direkt vor der Haustür, beim Steinbecker Triathlon, haben sich sechs SCler der Konkurrenz gestellt. Auch bei der 31. Auflage dieses beliebten Wettkampfs ist die Radstrecke das Herzstück des Wettkampfs. Der Dickenberg stellt sich auf jeder Runde den Wettkämpfern entgegen, belohnt sie aber auch mit einer rasanten Abfahrt mit Geschwindigkeiten nahe der 70 Stundenkilometer. Der starke Westwind sorgte auf dem Rückweg von Obersteinbeck zum Sportstadion in Steinbeck für zusätzlichen Schub.
Christoph Börger liebt die längeren Wettkämpfe. Beim Stealman musste er 1,5 Kilometer im Mittellandkanal schwimmen, dann mit fünf Runden insgesamt 70 Radkilometer sammeln und am Kanal unterstützt von den Zuschauern insgesamt 21 Kilometer laufen. Auf dem Rad zeigte Börger seine ganze Klasse. Mit einem Durchschnitt von knapp 36 Stundenkilometer raste er über die anspruchsvolle Strecke. Das er beim Laufen noch verletzungsbedingt einen Trainingsrückstand hat, plante der SCler schon vor dem Wettkampf mit ein. Nach 4:17:44 Stunden lief er als 4. der AK 45 ins Ziel.
Der SC Altenrheine rockte den Shortmann. Bei der Volksdistanz mit etwas verlängerter Rad- und Laufstrecke platzierten sich alle fünf SCler auf dem Treppchen der Altersklassenwertung. Der Mittellandkanal ist schon seit ein paar Jahren für Ralf Uhlenbruch eine schnelle Schwimmstrecke. Nach den 500 Metern lief er als Dritter der 160 Volksdistanzler in die Wechselzone. Christian Dudek und Jan Wiegers folgten ihm mit 30 Sekunden Abstand. Das Alter nicht vor Geschwindigkeit schütz, stellte Manfred Ricklin auf der 27 Kilometer langen Radstrecke unter Beweis. Nur die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung, allesamt 20 bis 40 Jahre jünger als Ricklin, der in der AK 65 startet, waren schneller auf dem Rad unterwegs. Zwei Kilometer vor dem Wechsel zum Laufen holten Wiegers und Ricklin ihren Vereinskollegen Uhlenbruch ein. Gemeinsam wechselten sie zur letzten Disziplin. In den Laufschuhen setzte sich Jan Wiegers gleich an die Spitze des SCA-Trios. Mit der zweitschnellsten Laufzeit aller Teilnehmer von 19:43 Minuten für die etwas mehr als 5000 Meter schob sich Wiegers auf Rang 5 der Gesamtwertung vor. Mit einer Endzeit von 1:18:07 Stunden gewann er die AK 25. Ralf Uhlenbruch sicherte sich nach 1:20:22 Stunden als Sechstplatzierte in der Gesamtliste den Sieg in der AK 55. Mit Christian Dudek (1:24:04 Stunden) konnte sich ein weiterer Altenrheiner mit dem dritten Ran
g in dieser Altersklasse platzieren. Unangefochten auf Rang eins der AK 65 lief Manfred Ricklin (1:24:52 Stunden) ins Ziel.
Birgit Bölker war die einzige Starterin des SC Altenrheine über die Volksdistanz. Trotz einiger Rempeleien beim Schwimmen erwischte sie einen guten Start in den Wettkampf, fuhr ein couragiertes Rennen auf der anspruchsvollen Radstrecke und feierte nach 1:40:43 eine gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Münster. Belohnt wurde die gute Leistung in Steinbeck mit dem 3. Rang in der AK 55.
Vitali Schmidt hatte die olympische Distanz in Bocholt in guter Erinnerung, so dass er auch in diesem Jahr wieder die 1,5 Kilometer im Aasee, 40 Radkilometer auf einem gesperrten Autobahnzubringer und die 10 Laufkilometer um den See in Angriff nahm. Nach 2:31 Stunden überquerte er als 56. Der Gesamtwertung und 18. in der AK 35 die Ziellinie.
SCA-Neuzugang Karsten Dierks nutzte die Olympische Distanz rund um den Arendsee als Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften. Bei dem Wettkampf in Sachsen-Anhalt erkämpfte er sich nach 2:56:31 Stunden den 4. Platz in der AK 55.
|
32 |
Christoph Börger |
AK 45 |
4 |
00:26:58.6 |
01:59:44.1 |
01:51:01.5 |
04:17:44.2 |
00:45:17.2 |
|
5 |
5 |
Jan Wiegers |
AK 25 |
1 |
00:08:44.6 |
00:49:39.4 |
00:19:43.8 |
01:18:07.8 |
|
6 |
6 |
Ralf Uhlenbruch |
AK 55 |
1 |
00:08:09.9 |
00:50:15.0 |
00:21:57.8 |
01:20:22.7 |
|
17 |
15 |
Christian Dudek |
AK 55 |
3 |
00:08:36.5 |
00:52:11.3 |
00:23:16.4 |
01:24:04.2 |
|
20 |
17 |
Manfred Ricklin |
AK 65 |
1 |
00:09:42.1 |
00:49:17.7 |
00:25:52.5 |
01:24:52.3 |
|
88 |
24 |
Birgit Bölker |
AK 55 |
3 |
00:11:52.9 |
00:58:44.3 |
00:30:06.1 |
01:40:43.3 |
|
55. |
Dierks |
Karsten |
50. |
M 55 |
4. |
43. |
39:25 |
72. |
1:15:38 |
40. |
54:02 |
2:56:31 |
Vitali Schmidt
Swim 1.5 km: 00:36:06 h Bike 40 km: 01:10:08 h Run: 00:44h Finish: 02:31:00 h
Platz 56 Gesamtwertung AK 35 18.
Der Triathlon in Melle war für Ralf Uhlenbruch, Triathlet des SC Altenrheine, ein guter Einstieg in die Saison 2024. Auf der verkürzten Volksdistanz platzierte er sich als 21. der Gesamtwertung auch vorne in der Altersklasse.
Mit molligen 23 Grad lockte das Wellenfreibad in Melle die Sportler in das Becken. Was bei der Anmeldung aussah wie ein reiner Einsteigertriathlon, entpuppte sich am Veranstaltungstag als bunt gemischter Wettkampf. Vom Mountainbike bis zum Highend-Triathlonrad war alles in der Wechselzone vertreten. „Aber genau das macht Triathlon aus, man steht gemeinsam an der Startlinie und will schwimmen, Rad fahren und laufen. Egal ob Ersttäter oder Routinier, ob Zielankunft oder flottes Tempo im Fokus steht“ zeigte sich Ralf Uhlenbruch vom Flair der Veranstaltung begeistert.
Ungewöhnlich kurze 400 Meter war die erste Disziplin lang. Nach 7:10 Minuten stand Uhlenbruch in der Wechselzone. Die ebenfalls kurzen 16 Radkilometer durfte man auf einer leicht welligen und abwechslungsreichen Wendepunktstrecke absolvieren. Nach dem zweiten Wechsel lief der Triathlet des SC Altenrheine die knapp 5,5 Kilometer in 22:20 Minuten. Damit konnte er eine Endzeit von unter einer Stunde für sich verbuchen. Mit den 58:50 Minuten im Ziel platzierte er sich auf dem fünften Rang der AK 50 / 55.
Für viele Triathletinnen und Triathleten aus dem Münsterland ist der Triathlon in Steinfurt der Auftakt in die heiß geliebte Dreikampfsaison. So auch in diesem Jahr für sechs Sportler des SC Altenrheine. Die Sechs nutzten das ganze Angebot an unterschiedlichen Wettkampfstrecken des Steinfurter Veranstalters. Die Europameisterin Ingrid König gewann erwartungsgemäß ihre Altersklasse beim olympischen Triathlon. Verena Vidal Murcia und Oliver Dobrzinski schafften den Sprung auf das Siegerpodest.
Zwar hat sie sportliche Erfahrung, aber nervös war Daniela Noordanus vor ihrem ersten Volkstriathlon doch. In der Auftaktdisziplin, den 500 Metern im Freibad von Steinfurt, musste Noordanus ihrer Vereinskollegin Sabine Roß noch den vortritt lassen. Die routinierte Schwimmerin Roß war schon nach 9:11 Minuten auf dem Weg zum Rad, um sich auf die 20 Kilometer lange Radstrecke zu machen. Mit dem Anstieg zur Hollicher Mühle versprach die Radstrecke für alle Teilnehmer einer Herausforderung zu werden. Mit dem Rad konnte Claudia Noordanus den Rückstand aufholen und sich im vereinsinternen Duell an die Spitze setzen. Auf der fünf Kilometer langen Laufrunde verteidigte Claudia Noordanus ihren Vorsprung und platzierte sich nach 1:30:32 Stunden auf dem 5. Rang in der AK 40. Sabine Roß erkämpfte sich in der AK 50 mit der Endzeit von 1:38:08 Stunden den 6. Platz.
Mit den Six-Days, einer Laufveranstaltung über sechs Tage, in den Beinen stellte sich Ingrid König der Konkurrenz beim olympischen Triathlon. Auch knapp drei Wochen nach dem anspruchsvollen Laufwettkampf lief die Maschine von König schon wieder auf vollen Touren. Nach 2:37:43 Stunden hatte König die tausend Meter im Schwimmbecken, 40 Radkilometer und 10 Laufkilometer souverän abgespult. In der AK 60 konnte keine Gegnerin ihr den Sieg streitig machen. Nach langer Wettkampfpause stellte sich Verena Vidal Murcia wieder der Herausforderung eines olympischen Triathlon. Sie meisterte diese Herausforderung sehr gut und konnte sich nach2:49:37 Stunden über den zweiten Rang in der AK 40 freuen.
Zweitausend Meter Schwimmen, achtzig Kilometer mit dem Rad und dann noch 20 Kilometer in den Laufschuhen. Diesen beachtlichen Saisoneinstieg hatten Oliver Dobrzinski und Christoph Börger in Steinfurt gewählt. Die ersten beiden Disziplinen des Triathlon absolvierten die beiden im absoluten Gleichschritt. Auch die vier Anstiege zur Hollicher Mühlen konnten die beiden nicht trennen. Erst in den Laufschuhen setzte sich Oliver Dobrzinski deutlich ab. Nach 4:30:14 Stunden Wettkampfzeit platzierte sich Dobrzinski auf dem 2. Rang in der AK 45. Das er beim Laufen noch nicht an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen konnte, war Christoph Börger schon vor dem Wettkampf klar. Zu viele Verletzungen ließen ein kontinuierliches Lauftraining nicht zu. Deshalb lief er nach 4:50:50 Stunden auch zufrieden als 6. der AK 45 ins Ziel.
|
113 |
35 |
Daniela Noordanus |
AK 40 |
5 |
00:12:15.9 |
00:47:21.0 |
00:30:55.2 |
01:30:32.1 |
||||||
|
136 |
48 |
Sabine Roß |
AK 50 |
6 |
00:09:11.6 |
00:53:59.2 |
00:34:58.1 |
01:38:08.9 |
||||||
|
60 |
11 |
Ingrid König |
AK 60 |
1 |
00:23:28.5 |
01:22:24.5 |
00:51:50.5 |
02:37:43.5 |
|
87 |
21 |
Verena Vidal Murcia |
AK 40 |
2 |
00:25:31.8 |
01:27:55.6 |
00:56:10.5 |
02:49:37.9 |
|
20 |
19 |
Oliver Dobrzinski |
AK 45 |
2 |
00:37:46.9 |
02:21:21.3 |
01:31:05.9 |
04:30:14.1 |
|
35 |
32 |
Christoph Börger |
AK 45 |
6 |
00:37:41.3 |
02:21:09.7 |
01:51:59.5 |
04:50:50.5 |
Schnelle Altenrheiner beim Neuenkirchener Regenlauf
Lutz Brüning wird Zweiter im Lauf über 5,7 Kilometer
Man konnte am Freitag während der Läufe über 5,7 und 10 Kilometer um den Offlumer See wegen des Dauerregens keinen Hund vor die Tür jagen. Trotzdem gingen in Neuenkirchen 174 Läufer über die kürzere und 135 Athleten über die längere Distanz an den Start.
Im Starterfeld über 5,7 Kilometer war auch Lutz Brüning vom SC Altenrheine. Er lief ein beherztes Rennen und lag bis 300 Meter vor dem Ziel sogar in Führung. Dann zog der Favorit Felix Fallbrügge von der Running Crew Münster an ihm vorbei. Für Felix Fallbrügge wurden 20:03 Minuten gestoppt. Lutz Brüning folgte mit einer Zeit von 20:11 Minuten. Seine 5-Kilometer-Durchgangszeit betrug 17:40, sein Kilometerschnitt 3:32 Minuten. Daniela Noordanus vom SC Altenrheine kam mit 34:05 Minuten ins Ziel. Ihr Kilometerschnitt betrug 5:58 Minuten. Damit belegte sie den 11. Platz in der Altersklasse W 40.
Schnellster Altenrheiner Läufer über 10 Kilometer war Hagen Schossig. Er lief unter den 135 Startern auf Platz 22 mit einer Zeit von 43:01 Minuten. Damit erreichte er den 2. Platz in der Altersklasse M 55. Sein Vereinskollege Thorsten Kappen lief kurz hinter ihm über die Ziellinie. Für ihn wurden 43:29 Minuten gestoppt. Damit kam er auf Platz 5 der Altersklasse M 40.
Petra Romberg lief als sechste Frau ins Ziel und siegte mit der Zeit von 47:58 Minuten in der Altersklasse W 50. André Guthier-Geier kam auf eine Zeit von 49:23 Minuten und Platz 7 der Altersklasse M 45. Für Gastläuferin Jenny Martins Da Cruz wurden 52:51 Minuten gestoppt. Sie belegte Platz 4 in der Altersklasse W 35.
Harry Busch kämpft sich langsam in den Wettkampfsport zurück. Er blieb mit 52:59 Minuten noch knapp unter 53 Minuten. Otto Reeker siegte mit einer Zeit von 53:41 in der Altersklasse M 70. Er war diesmal ohne Konkurrenz.
Die Laufveranstaltung „Rund um den Offlumer See“ war vom SuS Neuenkirchen wieder hervorragend organisiert. Sie wurde zum 24. Mal ausgetragen. Nie gab es zuvor während der Läufe über 5,7 und 10 Kilometer Dauerregen. Trotz des Regens und der am Offlumer See aufgeweichten Strecke kamen die Athleten wegen der sauberen Luft bei einer Temperatur von 16 Grad auf gute Zeiten. Nach den anstrengenden Läufen gab es in den Umkleideräumen großes Lob für den Veranstalter. „Super! In Neuenkirchen ist das das Duschwasser auch für die letzten Läufer noch warm!“.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren in Neuenkirchen beim Lauf um den Offlumer See erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Thorsten Kappen, Hagen Schossig, Gastläuferin Jenny Martins Da Cruz, Lutz Brüning, Petra Romberg, André Guthier-Geier und Harry Busch.