Der Triathlon in Melle war für Ralf Uhlenbruch, Triathlet des SC Altenrheine, ein guter Einstieg in die Saison 2024. Auf der verkürzten Volksdistanz platzierte er sich als 21. der Gesamtwertung auch vorne in der Altersklasse.
Mit molligen 23 Grad lockte das Wellenfreibad in Melle die Sportler in das Becken. Was bei der Anmeldung aussah wie ein reiner Einsteigertriathlon, entpuppte sich am Veranstaltungstag als bunt gemischter Wettkampf. Vom Mountainbike bis zum Highend-Triathlonrad war alles in der Wechselzone vertreten. „Aber genau das macht Triathlon aus, man steht gemeinsam an der Startlinie und will schwimmen, Rad fahren und laufen. Egal ob Ersttäter oder Routinier, ob Zielankunft oder flottes Tempo im Fokus steht“ zeigte sich Ralf Uhlenbruch vom Flair der Veranstaltung begeistert.
Ungewöhnlich kurze 400 Meter war die erste Disziplin lang. Nach 7:10 Minuten stand Uhlenbruch in der Wechselzone. Die ebenfalls kurzen 16 Radkilometer durfte man auf einer leicht welligen und abwechslungsreichen Wendepunktstrecke absolvieren. Nach dem zweiten Wechsel lief der Triathlet des SC Altenrheine die knapp 5,5 Kilometer in 22:20 Minuten. Damit konnte er eine Endzeit von unter einer Stunde für sich verbuchen. Mit den 58:50 Minuten im Ziel platzierte er sich auf dem fünften Rang der AK 50 / 55.
Für viele Triathletinnen und Triathleten aus dem Münsterland ist der Triathlon in Steinfurt der Auftakt in die heiß geliebte Dreikampfsaison. So auch in diesem Jahr für sechs Sportler des SC Altenrheine. Die Sechs nutzten das ganze Angebot an unterschiedlichen Wettkampfstrecken des Steinfurter Veranstalters. Die Europameisterin Ingrid König gewann erwartungsgemäß ihre Altersklasse beim olympischen Triathlon. Verena Vidal Murcia und Oliver Dobrzinski schafften den Sprung auf das Siegerpodest.
Zwar hat sie sportliche Erfahrung, aber nervös war Daniela Noordanus vor ihrem ersten Volkstriathlon doch. In der Auftaktdisziplin, den 500 Metern im Freibad von Steinfurt, musste Noordanus ihrer Vereinskollegin Sabine Roß noch den vortritt lassen. Die routinierte Schwimmerin Roß war schon nach 9:11 Minuten auf dem Weg zum Rad, um sich auf die 20 Kilometer lange Radstrecke zu machen. Mit dem Anstieg zur Hollicher Mühle versprach die Radstrecke für alle Teilnehmer einer Herausforderung zu werden. Mit dem Rad konnte Claudia Noordanus den Rückstand aufholen und sich im vereinsinternen Duell an die Spitze setzen. Auf der fünf Kilometer langen Laufrunde verteidigte Claudia Noordanus ihren Vorsprung und platzierte sich nach 1:30:32 Stunden auf dem 5. Rang in der AK 40. Sabine Roß erkämpfte sich in der AK 50 mit der Endzeit von 1:38:08 Stunden den 6. Platz.
Mit den Six-Days, einer Laufveranstaltung über sechs Tage, in den Beinen stellte sich Ingrid König der Konkurrenz beim olympischen Triathlon. Auch knapp drei Wochen nach dem anspruchsvollen Laufwettkampf lief die Maschine von König schon wieder auf vollen Touren. Nach 2:37:43 Stunden hatte König die tausend Meter im Schwimmbecken, 40 Radkilometer und 10 Laufkilometer souverän abgespult. In der AK 60 konnte keine Gegnerin ihr den Sieg streitig machen. Nach langer Wettkampfpause stellte sich Verena Vidal Murcia wieder der Herausforderung eines olympischen Triathlon. Sie meisterte diese Herausforderung sehr gut und konnte sich nach2:49:37 Stunden über den zweiten Rang in der AK 40 freuen.
Zweitausend Meter Schwimmen, achtzig Kilometer mit dem Rad und dann noch 20 Kilometer in den Laufschuhen. Diesen beachtlichen Saisoneinstieg hatten Oliver Dobrzinski und Christoph Börger in Steinfurt gewählt. Die ersten beiden Disziplinen des Triathlon absolvierten die beiden im absoluten Gleichschritt. Auch die vier Anstiege zur Hollicher Mühlen konnten die beiden nicht trennen. Erst in den Laufschuhen setzte sich Oliver Dobrzinski deutlich ab. Nach 4:30:14 Stunden Wettkampfzeit platzierte sich Dobrzinski auf dem 2. Rang in der AK 45. Das er beim Laufen noch nicht an die Leistungen der letzten Jahre anknüpfen konnte, war Christoph Börger schon vor dem Wettkampf klar. Zu viele Verletzungen ließen ein kontinuierliches Lauftraining nicht zu. Deshalb lief er nach 4:50:50 Stunden auch zufrieden als 6. der AK 45 ins Ziel.
|
113 |
35 |
Daniela Noordanus |
AK 40 |
5 |
00:12:15.9 |
00:47:21.0 |
00:30:55.2 |
01:30:32.1 |
||||||
|
136 |
48 |
Sabine Roß |
AK 50 |
6 |
00:09:11.6 |
00:53:59.2 |
00:34:58.1 |
01:38:08.9 |
||||||
|
60 |
11 |
Ingrid König |
AK 60 |
1 |
00:23:28.5 |
01:22:24.5 |
00:51:50.5 |
02:37:43.5 |
|
87 |
21 |
Verena Vidal Murcia |
AK 40 |
2 |
00:25:31.8 |
01:27:55.6 |
00:56:10.5 |
02:49:37.9 |
|
20 |
19 |
Oliver Dobrzinski |
AK 45 |
2 |
00:37:46.9 |
02:21:21.3 |
01:31:05.9 |
04:30:14.1 |
|
35 |
32 |
Christoph Börger |
AK 45 |
6 |
00:37:41.3 |
02:21:09.7 |
01:51:59.5 |
04:50:50.5 |
Schnelle Altenrheiner beim Neuenkirchener Regenlauf
Lutz Brüning wird Zweiter im Lauf über 5,7 Kilometer
Man konnte am Freitag während der Läufe über 5,7 und 10 Kilometer um den Offlumer See wegen des Dauerregens keinen Hund vor die Tür jagen. Trotzdem gingen in Neuenkirchen 174 Läufer über die kürzere und 135 Athleten über die längere Distanz an den Start.
Im Starterfeld über 5,7 Kilometer war auch Lutz Brüning vom SC Altenrheine. Er lief ein beherztes Rennen und lag bis 300 Meter vor dem Ziel sogar in Führung. Dann zog der Favorit Felix Fallbrügge von der Running Crew Münster an ihm vorbei. Für Felix Fallbrügge wurden 20:03 Minuten gestoppt. Lutz Brüning folgte mit einer Zeit von 20:11 Minuten. Seine 5-Kilometer-Durchgangszeit betrug 17:40, sein Kilometerschnitt 3:32 Minuten. Daniela Noordanus vom SC Altenrheine kam mit 34:05 Minuten ins Ziel. Ihr Kilometerschnitt betrug 5:58 Minuten. Damit belegte sie den 11. Platz in der Altersklasse W 40.
Schnellster Altenrheiner Läufer über 10 Kilometer war Hagen Schossig. Er lief unter den 135 Startern auf Platz 22 mit einer Zeit von 43:01 Minuten. Damit erreichte er den 2. Platz in der Altersklasse M 55. Sein Vereinskollege Thorsten Kappen lief kurz hinter ihm über die Ziellinie. Für ihn wurden 43:29 Minuten gestoppt. Damit kam er auf Platz 5 der Altersklasse M 40.
Petra Romberg lief als sechste Frau ins Ziel und siegte mit der Zeit von 47:58 Minuten in der Altersklasse W 50. André Guthier-Geier kam auf eine Zeit von 49:23 Minuten und Platz 7 der Altersklasse M 45. Für Gastläuferin Jenny Martins Da Cruz wurden 52:51 Minuten gestoppt. Sie belegte Platz 4 in der Altersklasse W 35.
Harry Busch kämpft sich langsam in den Wettkampfsport zurück. Er blieb mit 52:59 Minuten noch knapp unter 53 Minuten. Otto Reeker siegte mit einer Zeit von 53:41 in der Altersklasse M 70. Er war diesmal ohne Konkurrenz.
Die Laufveranstaltung „Rund um den Offlumer See“ war vom SuS Neuenkirchen wieder hervorragend organisiert. Sie wurde zum 24. Mal ausgetragen. Nie gab es zuvor während der Läufe über 5,7 und 10 Kilometer Dauerregen. Trotz des Regens und der am Offlumer See aufgeweichten Strecke kamen die Athleten wegen der sauberen Luft bei einer Temperatur von 16 Grad auf gute Zeiten. Nach den anstrengenden Läufen gab es in den Umkleideräumen großes Lob für den Veranstalter. „Super! In Neuenkirchen ist das das Duschwasser auch für die letzten Läufer noch warm!“.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren in Neuenkirchen beim Lauf um den Offlumer See erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Thorsten Kappen, Hagen Schossig, Gastläuferin Jenny Martins Da Cruz, Lutz Brüning, Petra Romberg, André Guthier-Geier und Harry Busch.
Dem Saisonauftakt in der Verbandsliga im Triathlon fieberten die Aktiven des SC Altenrheine schon die ganze Winterzeit hin. Am Sonntag begann dann der mit Spannung erwartete erste Wettkampf für Damian Wievelsiep, Göran Blaschke, Pavel Evastratov und Vitali Schmidt in Gütersloh beim Dalkeman 2024. Mit einer guten Mannschaftsleitung erkämpften sich die vier einen zehnten Rang bei diesem Sprinttriathlon.
Bei den 500 Auftaktmetern im Freibad von Gütersloh, dem Wettkampfzentrum dieser traditionsreichen Veranstaltung, zeigten besonders Wievelsiep und Blaschke das sie in der Verbandsliga nicht nur dabei sein, sondern mitspielen wollten. Nach8:15 Minuten stürmte Damian Wievelsiep als erster SCler in Richtung Rad. Nur 19 Sekunden später wechselte auch Göran Blaschke die Disziplin. Die nur sehr leicht welligen 20 Radkilometer, aufgeteilt in zwei Radrunden, boten für die Wettkämpfer einen hervorragenden Überblick über die Konkurrenz. An den Wendepunkten konnten die Abstände zu den anderen Wettkämpfern sehr gut abgeschätzt werden. Damian Wievelsiep, der sich zurzeit auf die Langdistanz in Roth vorbereitet, merkte schon auf dem Rad, dass dieser Wettkampf für ihn gut lief. Mit einer Zeit von 30:16 Minuten fuhr er weiter im Vorderfeld der Verbandsliga mit. Auch Göran Blaschke, Pavel Evstratov und Vitali Schmidt waren auf den 20 Radkilometern schnell unterwegs und positionierten sich für die abschließenden fünf Laufkilometer. Im Gütersloher Mohnspark ging es mit einem kleinen Anstieg über den abwechslungsreichen Kurs. Auf den zwei Runden liefen Blaschke, Evstratov und Schmidt mit Zeiten etwas über 20 Minuten fast identische und schnelle Laufsplits. Damian Wievelsiep verlor in den Laufschuhen etwas an Boden im Vergleich zu seinen Vereinskollegen.
Nach 1:02:28 Stunden führte Damian Wievelsiep das SCA-Quartett ins Ziel. Damit belegte er in der gut besetzten Verbandsliga den 27. Platz. Mit der vereinsintern schnellsten Laufzeit schob sich Blaschke (1:03:09 Stunden) noch bis auf knapp 30 Sekunden an seinen Vereinskollegen heran und belegte den 31. Rang in der Liga. Ein gutes erstes Ligarennen schloss Pavel Evstratov mit dem Lauf ab und finishte als 40. der Verbandsliga den Dalkeman 2024. Mit einer schnellen Laufzeit ließ Vitali Schmidt noch etliche Verbandsligisten hinter sich. Mit einer Endzeit von 1:07:04 Stunden erreichte er Platz 48 in der Verbandsliga Nord.
Mit 146 Punkten platzierte sich der SC Altenrheine mit Rang 10 im Mittelfeld der Verbandsliga.
Mannschaftsplatz 10
|
Nr |
Platz |
Name |
Vorname |
AK |
AK |
Schwimmen |
Rad |
Lauf |
Endzeit |
|
619 |
27 |
Wevelsiep, |
Damian |
7. |
M30 |
8:15 |
30:16 |
21:23 |
1:02:28 |
|
617 |
31 |
Blaschke, |
Göran |
4. |
M45 |
8:34 |
31:55 |
20:08 |
1:03:09 |
|
620 |
40 |
Evstratov, |
Pavel |
5. |
M40 |
9:22 |
31:24 |
20:48 |
1:04:38 |
|
618 |
48 |
Schmidt, |
Vitali |
7. |
M35 |
11:45 |
32:03 |
20:20 |
1:07:04 |
Am vergangenen Freitag beim 39. Nationalen Stadtlauf in Bad Oeynhausen war auch ein Duo von der Laufabteilung des SC Altenrheine aktiv.
Angeboten wurde u.a. einige Kurz und Mittelstreckenläufe. Darunter auch ein exakt vermessener Rundkurs von 9,6 Kilometer.
Über diese Distanz hatten sich mit Hagen Schossig und Heinz-Jürgen Bertram noch weitere 449 Athletinnen und Athleten angemeldet.
Mit leichten Steigungen waren hier genau 2,4 Kilometer über Vier Runden zu absolvieren.
Unmittelbar vor dem Rathaus fiel um Punkt 19:30 Uhr bei noch recht erträglichen 20 Grad der Startschuß.
Vorbei ging es an der Auferstehungskirche, weiter durch den schattigen, weitläufigen Kurpark, Bali-Therme und Jordansprudel bis zum Ziel.
Hier warteten auch schon hunderte von begeisterten Zuschauern, die nach jeder Runde alle Teilnehmer lautstark anfeuerten.
Hagen Schossig lief mit einer Zeit von 42:54 Minuten durch den Zielbogen und blieb mit diesem 70. Platz der Gesamtliste noch knapp an der 15% Hürde.
In der Altersklasse 55 erreichte er noch einen beachtlichen fünften Rang.
Für Heinz-Jürgen Bertram, der Anfangs leicht zurückgefallen war, stoppte die Uhr nach 40:21 Minuten. Wobei er hier noch knapp 7 Sekunden verschenkte.
Da auf dem rechts liegenden Zieleinlaufkanal nur unzureichend (u.a.Durchsage/Beschriftung) hingewiesen wurde.
Mit dieser Zeit belegte er den 35. Platz in der Zieleinlaufliste. In seiner Altersklasse 65 kam er zum dritten Mal Folge auf Rang eins.
Bereits vor einigen Wochen beim OLB City Lauf in Papenburg und dem Teekottenlauf in Emsdetten entschied er die Altersklassensiege für sich.
Mit ca. 450 Athleten aus 4 Nationen freuten sich 10 Läuferinnen und Läufer des SC Altenrheine auf den Startschuss der Riesenbecker Sixdays, am Samstag, dem 4. Mai, in Riesenbeck, um die fast 140km mit gut 1500m im Anstieg unter die Laufschuhe zu nehmen. Nach monatelangen Vorbereitungen ging es am ersten Tag zunächst nach Ibbenbüren, um an den folgenden Tagen über Tecklenburg, Mettingen, Dickenberg, Ibbenbüren wieder das Ziel in Riesenbeck, am Donnerstag, den 9. Mai, zu erreichen.
Bei dieser Laufveranstaltung mit Kultcharakter ist das Besondere, dass man an sechs Tagen 20-25 Laufkilometer mit erheblichen Höhenunterschieden ohne einen Ruhetag bewältigen muss. Da bedarf es schon einer guten Einteilung von Zurückhaltung am Starttag bis zur absoluten Disziplin bei emotionalen Endspurts, um alle Etappen sicher ins Ziel zu bringen. Bereits nach Ende der zweiten Etappe kommt es zu ersten Ermüdungserscheinungen der Muskulatur und der Gelenke.
Schnellster aus der SCA-Truppe war Gastläufer Thomas Ricken, der immer zwischen Platz 5 und 6 in der AK M55 unterwegs war. Zum Schluss konnte er sich aber den 5. Platz sichern und lief mit einer überragenden Endzeit von 09:27:56 Stunden, als 58. der Gesamtwertung über die Ziellinie. Getragen von der Läufergruppe und der tollen Atmosphäre, sowie der perfekten Organisation des Events, war es eine große Freude teilzunehmen, war sein Fazit.
Zweiter vom SCA wurde Neuzugang der Triathlon Abteilung, Lutz Haring, der ebenfalls noch die 10 Std-Marke unterbieten konnte. Er musste zwar am 4. Tag einige Federn lassen, fing sich dann aber am nächsten Tag wieder. Nach nur 09:53:23 Stunden, erreichte er glücklich das Ziel und musste nur 72 Läuferinnen und Läufern den Vortritt gewähren.
Michael Mittelberg hatte bei seinen ersten Sixdays die 10 Stunden Marke angepeilt. Zunächst sah alles gut aus und er spulte sein Programm erwartungsgemäß ab. Auf der 4. Etappe plagten ihn aber einige Krämpfe und er musste das Tempo etwas drosseln. Ganz knapp verfehlte er dadurch seine Zielzeit und lief, mit der immer noch beeindruckenden Zeit von 10:04:26 Stunden glücklich als 93. ins Ziel, was den 6. Platz in der AK M60 bedeutete.
Melanie Bonnez hat schon Erfahrungen bei den Sixdays der früheren Jahre gesammelt. Routiniert sicherte sie sich von Anfang an den 3. Platz in ihrer AK W45. Mit einem Lächeln bahnte sie sich den Weg durch den Zielkanal um nach 10:54:42 Stunden als 23. Frau die Medaille entgegenzunehmen.
Claudia Stockmann lief ebenfalls ein fantastisches Rennen und verbesserte sich am zweiten Tag von Platz 6 auf Platz 4 in der AK W50. Von diesem sie sich dann auch nicht mehr von verdrängen. Als 32. Frau lief sie überglücklich nach 10:54:42 Stunden ins Ziel und hatte somit einen Platz auf der Bühne sicher.
Ingrid König, amtierende Europameisterin auf der Triathlon-Langdistanz, beendetet leider das Rennen unter ihren Möglichkeiten. Ein hartnäckiger Infekt behinderte sie zuletzt in der Vorbereitungsphase und sie lief vorsichtshalber mit leicht angezogener Handbremse. Trotzdem war sie, bei ihrer persönlichen Lieblingsveranstaltung, bereits nach 11:38:32 Stunden wieder in Riesenbeck. „Gänsehaut pur“ war ihr Fazit und es reichte für den 3. Platz in der AK W60 als 36. Frau.
Reinhild Krey arbeitete sich stetig in dem stark besetzten Feld der AK W55 von Platz 11 auf Platz 8 nach vorn. Ihre Endzeit betrug gute 12:19:10 Stunden, damit konnte sie glücklich als 51. Frau die Medaille in Empfang nehmen.
Auch für André Guthier-Geier waren es die ersten Sixdays und er ging mit dem nötigen Respekt an die Sache. Ins Ziel kam er als 35. der stark besetzten AK M45 mit einer Zeit von 12:26:44 Stunden und versprach beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.
Für Bernd Brinkhues waren es die 7., aber auch die letzten Sixdays. Seit 2010 hat er alle Läufe mitgemacht und war dieses Mal der „Alterspräsident“ aller 400 Teilnehmer. Bei einer Ehrung der ältesten Läuferinnen und Läufer überreichte ihm die Bürgermeisterin von Mettingen, nach der 4. Etappe, ein Präsent. Für ihn stoppte die Uhr nach einer Zeit von 13:29:48 Stunden. Das bedeutet den 2. Platz in der AK M75. Im Ziel wurde er mit einer genialen Sixdays-Torte überrascht und er musste ein paar Tränen der Rührung wegdrücken.
Klaus Schmidt bestritt ebenfalls seine 7. Sixdays. Mit jedem Startschuss startet er wie eine Maschine und spulte routiniert Kilometer für Kilometer ab. Belohnt wurden die Strapazen mit einer guten Zeit von 13:35:19 Stunden. Das reichte für den 26. Platz in der gut besetzten AK M60.
Der bombastische Zieleinlauf in Riesenbeck nach so vielen Km entschädigte für Alles! Man ist zusammen gelaufen, hat zusammen gelacht, gelitten, gefeiert und alles gegeben. Da ist Gänsehaut garantiert und es flossen auch Freudentränen.
Übrigens, bei den Sixdays werden nicht nur, wie sonst üblich, die ersten 3 in den Altersklassen geehrt, sondern es werden die ersten 5 der jeweiligen Altersklassen auf die Bühne geholt. Mit der emotionalen Siegerehrung, die bis in die späten Abendstunden dauerte, gingen diese 6 Tage doch schnell zu Ende. Trotz der Strapazen werden sich einige Teilnehmer auf dem Heimweg gefragt haben-„Was mache ich morgen?“
Start der Riesenbecker Sixdays
Am Samstag starteten wieder die Riesenbecker Sixdays zur ersten Etappe, von Riesenbeck nach Ibbenbüren. 10 Langstreckler vom SC Altenrheine freuten sich mit 450 Athleten aus 4 Nationen auf den Startschuss. Täglich sind dabei Strecken zwischen 19km und 26km mit reichlich Höhenmetern, insgesamt fast 140km, zu absolvieren.
Die letzte Etappe wird dann Christi-Himmelfahrt, am 9. Mai um 14.00 Uhr, am Aasee in Ibbenbüren gestartet, um nach über 26 km wieder mit dem finalen Zieleinlauf nach Riesenbeck zu enden.
Text zum Foto:
v.l.: Klaus Schmidt, Andre Guthier-Geier, Christian Beine, Ingrid König, Bernd Brinkhues, Reinhild Krey, Claudia Stockmann, Melanie Bonnez, Michael Mittelberg, Thomas Ricken (Gastläufer)
ESSEN. Drei Kids aus der TriKidsgruppe der Koorperation SV Teuto Riesenbeck und SC Altenrheine gingen beim Duathlon in Essen auf dem Parkplatz 10 des Messegeländes an den Start. Für Emilia Menger von der DJK Arminia und Eduard Schmidt vom SC Altenrheine war es ihr erster Duathlon überhaupt. Mika Blaschke kannte den Duathlon schon aus dem Jahr davor. Alle drei trainieren öfters zusammen und standen sehr motiviert, aber natürlich auch aufgeregt, am Start bei den Schülern B.
Als erstes ging Emilia Menger an den Start. 800 MeterLaufen, 4,8 Kilometer Radfahren und wieder 400 Meter Laufen standen auf dem Programm. Menger platzierte sich beim ersten Lauf im Mittelfeld, ging dann aufs Rad, wo ihr noch etwas Erfahrung fehlt. „Das lief aber auch gut“, sagte sie nach dem Wettkampf. Dann stand noch der zweite Lauf über 400 Meter an, der sehr an den Kräften zerrte. Menger lief bei ihrem ersten Duathlon bei den NRW-Meisterschaften als Zehnte in Ziel.
Eduard Schmidt und Mika Blaschke waren eine halbe Stunde später an der Startlinie. Beide waren trotz Wettkampferfahrung sehr aufgeregt.
Nach dem Startschuss ging Blaschke mit der Führungsgruppe auf die Strecke. Schmidt platzierte sich kurz dahinter. Nach der ersten von zwei Laufrunden hatten sich vier Sportler leicht abgesetzt, unter ihnen Blaschke. Eduard Schmidt führte die Verfolgergruppe, cirka 15 Meter dahinter an.
Blaschke stieg zehn Meter hinter dem ersten Läufer auf das Rennrad. Schmidt wechselte als Fünfter auf sein Rad, etwas 30 Meter hinter Blaschke. Bei den drei Runden auf dem Rad ging Mika Blaschke hohes Tempo und überholte den Führenden schon auf den ersten 500 Metern und war dann so im Flow, dass er mit ca. 1:30 Minuten Vorsprung auf die letzen 400 Meter ging und den Sieg locker nach Hause lief.
Schmidt stieg als Vierter vom Rad und hielt die Platzierung auch nach dem abschließenden 400-Meter-Lauf. Am nächsten Sonntag steht für Mika Blaschke der erste Triathlon in Aachen an, Nach seinen zwei Siegen bei den ersten zwei Starts, könnte er in Aachen mit einem Sieg schon den Gesamtsieg in der NRW-Schnupperserie klar machen.
L Interessierte Kinder, die beim Triathlon reinschnuppern möchten, können Samstag um 10 Uhr zum Training nach Riesenbeck ins Beermann Stadion kommen.
Altenrheiner Läufer werden in Emsdetten Kreismeister. 65-jähriger Heinz-Jürgen Bertram läuft 10 km in 42:11 Minuten.
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Emsdettener Teekottenlauf sehr erfolgreich. Alle sieben Altenrheiner Athleten gingen beim Straßenlauf über 10 Kilometer an den Start, der zugleich als Kreismeisterschaft ausgeschrieben war.
Schnellster Altenrheiner Läufer war Heinz-Jürgen Bertram, der bereits nach 42:11 Minuten die Ziellinie im Stadion von Borussia Emsdetten am Teekotten überquerte. Er errang mit deutlichem Abstand den Kreismeistertitel in der Altersklasse M 65. Im Feld von 171 Teilnehmern kam er auf einen beachtlichen 9. Platz. - Zuletzt hatte er vor zwei Wochen beim Hannover-Marathon Platz zwei und vor einer Woche beim Citylauf in Papenburg den ersten Platz bei 10-km-Läufen in seiner Altersklasse erreicht.
Hagen Schossig wurde Kreismeister in der stark besetzten Altersklasse M 55. Für ihn wurden 43:54 Minuten gestoppt. Vereinskollege Guido Wilke finishte nach 45:08 Minuten und belegte Platz 3 in der Kreismeisterwertung. Otto Reeker wurde Vizekreismeister in der Altersklasse M 70. Er erreichte das Ziel nach 53:18 Minuten und musste sich unter sechs Startern seiner Altersklasse nur Josef Grond von Marathon Steinfurt geschlagen geben.
Harry Busch war Otto Reeker zum Schluss dicht auf den Fersen und erreichte fast zeitgleich das Ziel. Er musste das Feld „von hinten aufrollen“, weil er im 171 Läufer großen Teilnehmerfeldes hinten gestartet war. Seine Nettolaufzeit betrug 53:16 Minuten, seine Bruttolaufzeit, die der Zeit zwischen Startschuss und Zieleinlauf entspricht und für die Platzierung gilt, 53:29 Minuten.Bernd Brinkhues wurde Kreismeister in der Altersklasse M 75. Er lief nach 55:37 Minuten ins Ziel. André Veltmann belegte mit der Zeit von 1:01:28 Stunden Platz 11 in der Altersklasse M 50.Insgesamt waren beim Emsdettener Teekottenlauf etwa 1.000 Athleten am Start. Davon entfielen etwa 500 auf Schülerläufe und 500 auf Erwachsenenläufe über 5 Kilometer, 10 Kilometer und die rd. 21,1 km lange Halbmarathondistanz.Die nächste Herausforderung sind für einige Altenrheiner Läufer die Riesenbecker Sixdays, die vom 4. Mai bis 9. Mai ausgetragen werden. In 6 Etappen über rd. 140 Kilometer geht es durch den Teutoburger Wald.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren beim Teekottenlauf in Emsdetten erfolgreich. Unser Bild zeigt Hagen Schossig (v.l.), Guido Wilke, Harry Busch, Bernd Brinkhues, Heinz-Jürgen Bertram und Otto Reeker. Nicht im Bild ist André Veltmann.