Von Matthias Betz
Wenn man dieses Spiel in Worte fassen will, dann muss man eigentlich schon vor dem Anpfiff beginnen,denn selbst das Drumherum hatte an diesem Abend seine ganz eigene Geschichte. Gerade einmal zwei Anhänger des SC Altenrheine hatten den Weg nach Reckenfeld gefunden: Peter Achterberg und Jan Wortmann. Eine treue, aber doch sehr überschaubare Kulisse, das ist, vorsichtig formuliert, ausbaufähig.
Und auch neben dem Platz lief nicht alles nach Plan: Der neue Obmann Dennis Knips ließ ebenfalls auf sich warten. Schuld daran, so munkelt man, war das kaum zu durchquerende Emsdetten zu dieser Uhrzeit. Zeitweise hatte man fast den Eindruck, man stehe nicht im Kreis Steinfurt, sondern mitten im Berufsverkehr auf der A42. Kreispokal kann eben auch logistische Höchstleistung sein.
An der Seitenlinie bot sich ebenfalls ein denkwürdiges Bild: Trainer Sascha Bernsmeier setzte modisch ein kleines Ausrufezeichen, denn der Reißverschluss seiner Trainingshose hatte den Dienst quittiert und wurde kurzerhand mit einer Sicherheitsnadel zusammengehalten. Pragmatisch, kreativ und irgendwie sinnbildlich für den ganzen Abend.
Dann aber: 16. März 2026, Flutlicht in Reckenfeld, die Ü32 im Kreispokal, und ja, es ging um richtig was. Der Weg ins Final Four: greifbar. Ein Sieg beim SC Reckenfeld, und man hätte sich eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet. Man hatte seine Hausaufgaben gemacht, Gellendorf geschlagen, während Reckenfeld dort nur remis spielte. Ochtrup noch ohne Einsatz. Die Bühne war bereitet, eigentlich eine dieser Nächte, in denen man Geschichte schreiben kann.
Und dann beginnt dieses Spiel schon wie ein kleines Kuriositätenkabinett: Sven Sandmann, eine Minute vor Anpfiff erst auf dem Platz, ohne Trikot, ohne Hose. Das ist kein Versprecher, das ist Kreispokal-Romantik pur! Zwischen Kabine und Spielfeld wird sich im Sprint umgezogen, Trainer Sascha Bernsmeier liefert höchstpersönlich das Trikot, frisch unter dem Pullover hervorgezaubert. Wenn du so reinkommst, dann weißt du: Heute kann alles passieren. Und genau dieses Gefühl zieht sich durch die gesamten 70 Minuten.
Das Flutlicht brennt, es dämmert, und genauso verschwommen ist zunächst auch das Spiel. Viele Fehlpässe, wenig Struktur, auf beiden Seiten. Vielleicht lag's wirklich an den schwer unterscheidbaren Trikots, erst nach zwölf Minuten gibt's Leibchen. Und dann wird's plötzlich gefährlich: Ecke Reckenfeld, Latte! Das erste Ausrufezeichen.
Man merkt früh: Altenrheine hat Probleme. Die Dreierkette wackelt, Bernsmeier und Deblaere reagieren noch nicht. Und hinten häufen sich die Fehler. Immer wieder tauchen Reckenfelder Stürmer frei vor Tobi Reekers auf. Aber was der Keeper da zeigt, ist schlicht überragend. Mehrfach hält er seine Mannschaft im Spiel, rettet in Minute 20, rettet in Minute 25 gleich doppelt. Ohne ihn, das Ding wäre früh entschieden gewesen.
Und offensiv? Da blitzt es nur auf. Andre Paschke mit einem starken Lauf, Flanke auf Kai Sandmann, gehalten. Kurz darauf Freistoß, wieder Sandmann, wieder der Keeper. Ecke, Rozmiarek drüber. Chancen da, aber nicht zwingend genug, nicht mit der letzten Konsequenz. Man hat das Gefühl: Da geht was, aber man packt es nicht richtig an.
Dann Minute 34. Und es passt ins Bild: wieder ein individueller Fehler, wieder Unordnung in der Defensive. 1:0 für Reckenfeld. Reekers diesmal ohne Chance. Ein Nackenschlag zu einem Zeitpunkt, an dem das Spiel eigentlich völlig offen war.
Und jetzt kommt eine Komponente rein, die diesem Spiel zunehmend die Kontrolle entzieht: der Ton auf dem Platz. Beleidigungen, Provokationen, ein Spieler besonders auffällig. Und der Schiedsrichter? Lässt laufen. Viel zu lange. Das Spiel kippt emotional, ohne dass es sportlich entschieden wäre.
Altenrheine versucht zu antworten. Kai Sandmann umkurvt sogar den Keeper, aber der Winkel wird zu spitz. Halbzeit. Man geht mit dem Gefühl in die Kabine, dass hier noch alles drin ist, wenn man es sauberer zu Ende spielt.
Umstellung auf Viererkette, Björn Reinhold kommt. Und Altenrheine wird besser. Direkt nach Wiederanpfiff fast der Ausgleich: Freistoß Kai Sandmann, der Ball rutscht dem Torwart durch die Hände... und kullert knapp vorbei. Das wäre es gewesen! Das sind diese Momente, die so ein Spiel kippen können.
Doch statt Fußball rückt zunehmend etwas anderes in den Vordergrund: Diskussionen, Nickligkeiten, hitzige Szenen. Ein klarer Elfmeter an Paschke? Nicht gegeben. VAR? Natürlich nicht vorhanden. Willkommen im Kreispokal, wo Emotionen manchmal schneller eskalieren als das Spiel selbst.
Die Gelbe Karte für den lautstarken Reckenfelder kommt spät, viel zu spät. Altenrheine ist jetzt dran, ist besser im Spiel, aber im letzten Drittel fehlt die Präzision. Immer wieder ein Haken zu viel, ein Pass zu ungenau. Man spielt sich in gute Räume, aber nicht in klare Abschlüsse.
Und trotzdem: Chancen! Reinhold mit einem Fallrückzieher, daneben. Wipperfürth steckt durch auf Turat, knapp vorbei. Es liegt in der Luft, es riecht nach Ausgleich. Doch genau in dieser Phase fehlt die Kaltschnäuzigkeit, die so ein Pokalspiel entscheidet.
Dann Minute 73. Und sie steht sinnbildlich für diesen Abend. Angriff Reckenfeld, der Stürmer setzt sich durch, klarer Arm im Gesicht von Sven Sandmann. Ein Foul, das eigentlich jeder sieht. Außer der Schiedsrichter. Das Spiel läuft weiter, der Ball ist drin: 2:0. Das ist nicht nur ein Tor, das ist ein Wirkungstreffer, sportlich und emotional.
Die letzten Minuten laufen aus, Altenrheine versucht es weiter, aber man merkt: Der Glaube wird kleiner, die Zeit läuft davon. Und dann ist Schluss.
Abpfiff. Und wenn man ehrlich ist: Dieses Ergebnis erzählt nicht die Geschichte dieses Spiels. Ein Unentschieden wäre mindestens verdient gewesen. Vielleicht sogar ein wildes 3:3 – es hätte zu diesem Abend gepasst. Es war kein Klassenunterschied, es war ein Spiel, das durch Details entschieden wurde und durch Entscheidungen.
Was bleibt?
Ein überragender Tobi Reekers.
Ein SC Altenrheine, der sich durch eigene Fehler und fehlende Konsequenz um den Lohn bringt.
Und ein Gegner, der fußballerisch gut, aber im Auftreten mehr als grenzwertig war, was selbst nach Abpfiff ein Offizieller des SC Reckenfeld mit einer Entschuldigung für das Verhalten seiner Mannschaft einräumt.
Und vielleicht bleibt auch noch etwas anderes: dieses typische Gefühl im Amateurfußball, wenn du weißt, dass mehr drin war – viel mehr.
Die Ausgangslage hat sich gedreht. Jetzt ist man auf Schützenhilfe angewiesen. Und eines ist klar: Beim Heimspiel am 14. April gegen den FSV Ochtrup gibt es keine Ausreden mehr. Das ist ein Endspiel. Und vielleicht, ja vielleicht, schreibt genau dieses Team dann doch noch seine eigene Pokalgeschichte.
Von Matthias Betz
Am kommenden Montag, den 16. März 2026, steht für die Altherren Ü32 des SC Altenrheine ein richtungsweisendes Gruppenspiel im Kreispokal Steinfurt auf dem Programm. Um 19:00 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz in Reckenfeld gegen den SC Reckenfeld angepfiffen. Nach dem erfolgreichen Kreispokalauftakt in die Saison 2025/26, als die Altenrheiner ihr erstes Gruppenspiel in der Gruppe C deutlich mit 4:1 gegen die Sportfreunde Gellendorf gewinnen konnten, wollen die Schützlinge von Trainerteam Sascha Bernsmeier und Dennis Deblaere den Schwung mitnehmen und weiter fleißig Punkte sammeln.
Für die Mannschaft geht es in dieser Spielzeit nicht nur um Tore, Punkte und Tabellenplätze, sondern auch um ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte. Das Reckenfeldspiel ist gleichzeitig das erste unter der sportlichen Leitung des neuen Altherren Obmanns Dennis Knips, der zusammen mit dem Trainerteam um Bernsmeier und Deblaere frischen Wind und neue taktische Impulse in die Ü32 Mannschaft bringt. Die Altenrheiner wollen ihren Anspruch auf das Final Four Turnier deutlich machen und dabei die Unterstützung der treuen Fans spüren.
„Wir starten mit viel Motivation und Ehrgeiz in diese Pokalrunde. Jeder Spieler weiß, dass es um mehr geht als nur ein Gruppenspiel. Wir wollen uns für das Final Four qualifizieren und dafür müssen wir von Beginn an präsent und konzentriert auftreten", erklärte Obmann Knips vor dem Spiel.
Die Ausgangslage in der Gruppe C ist spannend. Mit einem souveränen Sieg gegen Gellendorf im Rücken und einem noch ausstehenden Heimspiel gegen den FSV Ochtrup am 14. April 2026 im Sportpark Altenrheine hat der SC Altenrheine alle Chancen, die Gruppenführung zu behaupten und sich für das große Finale der Ü32 Altherren im Kreispokal zu qualifizieren. Die vier Gruppensieger werden beim Final Four Turnier, in Reckenfeld gegeneinander antreten, ein Highlight, das die Altenrheiner unbedingt erreichen wollen.
Alle Anhänger des Vereins sind herzlich eingeladen, die Mannschaft am Montagabend in Reckenfeld zu unterstützen. „Wir hoffen auf zahlreiche Fans, die uns begleiten und anfeuern. Die Unterstützung vom Schürweg kann den entscheidenden Unterschied machen", so Trainer Bernsmeier.
Der SC Altenrheine zeigt damit, dass die Ü32 Altherren nicht nur kämpferisch, sondern auch strategisch gut aufgestellt sind. Die Mannschaft verbindet Erfahrung mit Spielfreude, und das Trainerteam setzt auf klare Spielstrukturen, um die Gegner unter Druck zu setzen.
Mit Blick auf das bevorstehende Spiel ist die Marschroute klar: konzentriert auftreten, die Chancen nutzen und die Tabellenführung festigen. Für die Altenrheiner Ü32 steht fest, der Kanal wird zum Schauplatz, an dem sie ihren Weg ins Final Four Turnier ebnen wollen und das mit voller Unterstützung ihrer Fans.
Einen beeindruckenden Start in die Meisterschaft legte die E1-Jugend des SC Altenrheine hin. Beim Auswärtsspiel gegen die JSG Hauenhorst/St. Arnold E1 gewann der SCA deutlich mit 15:2.
Zu Beginn brauchte die Mannschaft des SC Altenrheine noch ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Doch in der 8. Minute fiel dann das erste Tor: Ein Fernschuss aus der zweiten Reihe schlug unhaltbar zum 0:1 ein. In den darauffolgenden sechs Minuten legte der SCA E1 eine beeindruckende Offensivphase hin und erzielte gleich vier weitere Treffer. So stand es bereits nach 14 Minuten 0:5 für Altenrheine.
Danach verwaltete die Mannschaft das Spiel etwas, bevor in der 21. Minute ein schön herausgespieltes Abstaubertor zum 0:6 fiel. Mit diesem Ergebnis ging es auch in der 25. Minute in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit begann mit stärker auftretenden Hausherren. In der 30. Minute gelang der JSG E1 der Treffer zum 1:6. Danach übernahm der SC Altenrheine E1 jedoch wieder klar die Kontrolle über das Spiel. In der 36. Minute fiel das 1:7, nur eine Minute später folgte nach einem starken Steckpass in die Tiefe die direkte Verwertung des SCA-Stürmers zum 1:8.
In der 39. Minute sorgte ein weiteres Highlight für Jubel: Ein Kopfballtreffer bedeutete das 1:9. Kurz darauf fiel nach einer fast direkt verwandelten Ecke in der 42. Minute das 1:10. Der Torreigen ging weiter: 1:11 (44.), 1:12 (45.) und 1:13 (46.).
Den Hausherren gelang noch einmal eine schöne Einzelaktion zum 2:13, doch Altenrheine antwortete erneut: In der 49. Minute fiel das 2:14, ehe in der letzten Spielminute noch das 2:15 den Endstand markierte.
Die Trainer zeigten sich nach dem Spiel sehr glücklich über die starke Leistung ihrer Mannschaft. Zudem bedankte sich der SC Altenrheine E1 bei den Gastgebern der JSG Hauenhorst/St. Arnold E1 für ein faires und schönes Spiel.
Toren
4 Ben, 3 Jan-Luca, 3 Fritz, 2 Julius, 1 Elias, 1 Lounceni, 1 Karim
Fußballbegeisterte Kids des Jahrgangs 2022 gesucht
Fast 100 Mini-Kicker trainieren und spielen bereits regelmäßig beim SC Altenrheine. Nun gründet der Verein eine neue Gruppe für fußballbegeisterte Kinder des Jahrgangs 2022. Aktuell führt der SCA eine Interessentenliste, sobald sich genügend Kinder gemeldet haben, soll der Trainingsbetrieb starten.
Bei den Mini-Kickern sollen die Kinder in Ihrer Entwicklung gefördert sowie die Grundlagen für das spätere Fußballspielen gelegt werden. Der Spaß an der Bewegung mit Ball steht dabei jederzeit im Vordergrund. Zusätzliche Informationen sowie die digitale Interessentenliste sind erhältlich unter https://www.sc-altenrheine.de/
Ansprechpartner für Eltern interessierter Jungen und Mädchen ist Martin Möhring (Tel.: 0151 400 64 360).
von Matthias Betz
Altenrheine. Die Altherren-Fußballabteilung des SC Altenrheine hielt am 23. Januar 2026 ihre Jahreshauptversammlung ab. Mit knapp über 50 anwesenden Mitgliedern war die Versammlung gut besucht und unterstrich einmal mehr den hohen Stellenwert der Altherren innerhalb des Vereins.
Nach der Begrüßung standen die üblichen Tagesordnungspunkte auf dem Programm. Dazu zählten unter anderem die Verlesung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2025 sowie die Berichte des Vorstands und der sportlichen Leitung über das vergangene Jahr. Einen besonderen Schwerpunkt nahm in diesem Jahr der Punkt Neuwahlen ein.
Im Mittelpunkt stand dabei die Wahl eines neuen Altherren-Obmanns. Lui Brüning, der dieses Amt in den vergangenen sechs Jahren mit großem Engagement und hoher Verlässlichkeit ausgeübt hatte, stellte sich aus zeitlichen und persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl. In einer kurzen Würdigung wurde sein Einsatz für die Abteilung hervorgehoben, insbesondere seine Rolle als verbindendes Element zwischen sportlichem Betrieb und geselligem Vereinsleben. Die Versammlung dankte ihm ausdrücklich für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit im Dienste der Altherrenabteilung.
Als Nachfolger wurde Dennis Knips vorgeschlagen und schließlich einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, zum neuen Altherren-Obmann gewählt. Dieses eindeutige Votum unterstrich das große Vertrauen der Mitglieder in seine Person. Knips übernimmt das Amt mit sofortiger Wirkung und stellt sich künftig der organisatorischen und repräsentativen Verantwortung der Abteilung. Im Zuge der Neuausrichtung gibt er den bisherigen Trainerposten ab, um sich voll auf seine neue Aufgabe konzentrieren zu können. Stellvertretender Obmann bleibt wie in den letzten Jahren Marco Brinkmann.
Unmittelbar nach seiner Wahl setzte der neue Altherren-Obmann bereits ein erstes Zeichen für die kommende Saison. Noch während der Versammlung konnte Dennis Knips die erste Neuverpflichtung vermelden: Kevin Vollrath kehrt nach einer kurzen sportlichen Stippvisite zu den benachbarten Sportfreunden aus Gellendorf zurück zum SC Altenrheine und verstärkt künftig das Team der Altherren. Die Rückkehr wurde von den anwesenden Mitgliedern mit Zustimmung aufgenommen und stand sinnbildlich für den eingeschlagenen Kurs. Die Altherrenabteilung darf sich auf einen bekannten und geschätzten Spieler freuen.
Auch die weiteren personellen Entscheidungen sorgten für Kontinuität und frische Impulse zugleich. Die Trainerposten wird weiterhin von Sascha Bernsmeier getragen, der diese Aufgabe bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich ausgeübt hat. Neu im Trainerteam ist Dennis Deblaere, der nach einer Verletzung bei den Altherren-Stadtmeisterschaften aktuell im aktiven Spielbetrieb pausieren muss, sich jedoch bereits in die organisatorischen und sportlichen Abläufe einbringt. Die Leitung des Spielbetriebs verbleibt unverändert bei Henne Bäthker, der damit weiterhin für die Koordination der Spiele verantwortlich zeichnet.
Auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gab es eine formale Neuerung: Matthias Betz, der die Presse- und Medienarbeit der Altherrenabteilung bereits seit geraumer Zeit begleitet, übernimmt diese Aufgabe nun auch offiziell als Pressewart.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2025 gegeben. Neben dem Saisonauftakt zählten hierzu die Mannschaftsfahrt nach Norderney, eine Fahrradtour sowie der Saisonabschluss, die allesamt großen Anklang fanden. Auch die Mitgliederentwicklung wurde thematisiert: Derzeit sind 131 Mitglieder in der Altherrenabteilung des SC Altenrheine gelistet.
Sportlich blickte man ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Von insgesamt 18 geplanten Begegnungen konnten 12 Spiele gegen sechs verschiedene Vereine ausgetragen werden. Häufigster Gegner waren dabei die Sportfreunde aus Gellendorf. Von sechs Spielabsagen musste der SC Altenrheine lediglich einmal selbst aufgrund zu geringer Zusagen absagen. Die sportliche Bilanz fiel positiv aus: Neun Siege, ein Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen standen am Ende der Saison zu Buche. Besonders hervorzuheben ist der Turniersieg der Ü32 Mannschaft des SCA beim Turnier der Sportfreunde aus Gellendorf, der zweite Platz beim Turnier in Dreierwalde sowie der höchste Saisonsieg mit einem 7:0-Erfolg gegen die Sportfreunde aus Gellendorf (Ü32). Interner Torschützenkönig der Saison 2025 wurde Kai Sandmann mit zehn Treffern.
Zum Abschluss richtete sich der Blick nach vorne. Für das Jahr 2026 stehen bereits mehrere Höhepunkte fest, darunter das erste Altherren-Pfingstturnier am 22. Mai 2026, zu dem voraussichtlich acht Mannschaften erwartet werden. Darüber hinaus ist die Mannschaftsfahrt nach Norderney im Juni geplant, ergänzt durch weitere sportliche und gesellige Veranstaltungen im Jahresverlauf.
Die F3 des SC Altenrheine zeigte bei einem stark besetzten Turnier eine beeindruckende Leistung und begeisterte Trainer, Eltern und Zuschauer mit großem Einsatz, Spielfreude und starkem Zusammenhalt. Besonders bemerkenswert: Viele der teilnehmenden Mannschaften traten mit dem 2017er Jahrgang an, während der SC Altenrheine ausschließlich mit Spielern des jüngeren 2018er Jahrgangs auflief.
Der Start ins Turnier verlief optimal. Im ersten Spiel gegen den SV Mesum gewann Altenrheine verdient mit 2:0. In der Defensive überzeugte dabei vor allem Klaas, der als großartiger Verteidiger mit starkem Stellungsspiel und kompromisslosen Zweikämpfen für Stabilität sorgte.
Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber Ochtrup folgte ein dominanter Auftritt. Mit tollem Kombinationsspiel und viel Offensivdrang setzte sich der SC Altenrheine klar mit 6:0 durch. Jakob bestätigte erneut seine Rolle als Torjäger, während Enno mit starken Dribblings und klugen Vorlagen immer wieder für Gefahr sorgte.
Im dritten Spiel gegen SW Weiner trennte man sich 0:0. Die Mannschaft arbeitete sehr gut gegen den Ball und zeigte viel Laufbereitschaft. In der Offensive fehlte jedoch das nötige Glück, um die guten Möglichkeiten in Tore umzuwandeln.
Das vierte Spiel gegen Schüttorf entwickelte sich zu einer harten, aber jederzeit fairen Partie. Mit großem Einsatz und viel Leidenschaft erkämpfte sich der SC Altenrheine einen verdienten 3:2-Sieg. Besonders Issa überzeugte in diesem Spiel als quirliger Zweikämpfer, während Luis als Mittelfeldmotor das Spiel immer wieder antrieb.
Im fünften Vorrundenspiel trennte man sich 1:1 von SUS Neuenkirchen. Der Gegentreffer fiel dabei äußerst unglücklich nur sechs Sekunden vor dem Abpfiff. Dennoch zog der SC Altenrheine souverän als Gruppensieger in die Finalrunde ein.
Dort musste die Mannschaft zunächst einen Rückschlag hinnehmen. Das erste Spiel der Finalrunde ging unglücklich mit 0:1 verloren – begünstigt durch ein frühes Gegentor nach nicht einmal 20 Sekunden. Danach spielte Altenrheine fast ausschließlich auf ein Tor. Ohne das nötige Glück im Abschluss zu haben. Für zusätzliche Enttäuschung sorgte der letzte Schuss, der zwar im Tor landete, jedoch wegen der ertönenden Sirene nicht mehr gewertet wurde. Im zweiten Spiel der Finalrunde zeigte der SC Altenrheine eine starke Reaktion und gewann verdient mit 2:0 gegen Altenberge. Oskar, der bereits das erste Turniertor erzielte stand fortan als kleinster Torhüter des Turniers zwischen den Pfosten, mit mutigen Aktionen war er aber dennoch ein wichtiger Rückhalt. Im abschließenden Spiel gegen Gronau zeigte Altenrheine nochmals seine ganze Klasse. Nach einer konzentrierten Teamleistung setzte Malik, der zuvor bereits mehrere Spiele im Tor absolviert hatte, mit seinem Treffer zum 3:1 den Deckel auf diese Partie und sorgte für einen überzeugenden Abschluss der Finalrunde. Am Ende standen glückliche Spieler, zufriedene Trainer und begeisterte Zuschauer, die eine sehr starke Turnierleistung der jungen Mannschaft erleben durften.
Die E-Jugend des SC Altenrheine hat beim Hallenturnier in Metelen einen weiteren großen Erfolg gefeiert. Nach dem Sieg bei den Stadtmeisterschaften sicherte sich das Team nun den nächsten Turniersieg – und das in einem spannenden Wettbewerb mit vielen engen Spielen.
Bereits in der Vorrunde zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist. Gegen starke Gegner blieb es stets knapp, besonders im Duell mit Heek: Erst in der letzten Minute gelang dem SCA der viel umjubelte Ausgleich. Auch gegen den späteren Gruppensieger Langenhorst-Welbergen hielt Altenrheine lange mit, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Zwei Siege und ein Unentschieden reichten für den Einzug ins Halbfinale. Dort wartete mit dem FSV Ochtrup ein Gegner auf Augenhöhe. Chancen gab es hüben wie drüben, doch nach regulärer Spielzeit stand es 0:0. Im Neunmeterschießen bewiesen die Altenrheiner Nervenstärke: Alle fünf Schützen – Julius, Lorenz, Mats, Musti und Fritz – verwandelten sicher und brachten ihr Team ins Finale. Ein langer Abstoß von Torwart Jannis führte zum 1:0, begünstigt durch einen Patzer des gegnerischen Keepers. Laer antwortete mit einer starken Einzelaktion zum 1:1. Doch Altenrheine hatte das letzte Wort: Torschütze war erneut Torhüter Jannis, dessen Schuss nach einer Kopfballabwehr eines Laerer Spielers im Netz landete – 2:1, der umjubelte Endstand. Alle Spieler überzeugten mit Einsatz und Spielfreude. „Die Jungs haben nicht nur gekämpft, sondern auch spielerisch tolle Akzente gesetzt“, lobte das Trainerteam. Mit diesem Erfolg unterstreicht der SC Altenrheine seine starke Hallenform.
BAD BENTHEIM / RHEINE. Während im heimischen Kreis Steinfurt bei den Junioren meist der Fair-Play-Gedanke ohne feste Wertung im Vordergrund steht, hieß es für die F1 des SC Altenrheine am vergangenen Samstag: Jeder Treffer zählt. Beim traditionsreichen F1/F2 Burg- & Mühlenturnier am Samstag den 03.01.2026 in Bad Bentheim lieferten die „Kanalkicker“ eine beeindruckende Performance ab und belohnten sich in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit dem dritten Podestplatz.
Ein Auftakt nach Maß
Gespielt wurde in einem rasanten Modus auf kleinen Feldern mit nur drei Feldspielern und einem Torwart – eine Umstellung, die den Jungs vom SCA sichtlich lag. Schon im ersten Spiel gegen die Zweitvertretung des Gastgebers SV Bad Bentheim zeigten sie sich hellwach. Durch Tore von N. Schütte und einen Doppelpack von H. Dallakyan siegte man souverän mit 4:0.
Dieser Schwung wurde direkt in die nächsten Partien mitgenommen. Gegen die Ibbenbürener SpVg (3:1), die Erstvertretung des SV Bad Bentheim (2:0) und den TuS Gildehaus (3:0) ließen die Schützlinge der Trainer Tobias Theismann, Armen Dallakyan und Jörg Stein nichts anbrennen. Besonders treffsicher präsentierten sich hierbei F. Ben Hadj M´hamed, Th. Stein und H. Betz.
Nervenkrimi im Hexenkessel
Die einzige Niederlage des Tages mussten die Altenrheiner ausgerechnet gegen den späteren Turniersieger SC Preußen Lengerich hinnehmen (1:3). Davon ließ sich die Truppe jedoch nicht beirren. Nach einem harten Kampf und einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Burgsteinfurt (Tor durch J. Theismann) stand fest: Das „kleine Finale“ um Platz drei war erreicht.
Das Spiel um Platz drei entwickelte sich zu einer echten Zerreißprobe. In der aufgeheizten, lautstarken Atmosphäre der Bentheimer Sporthalle behielten die jungen Kicker jedoch kühlen Kopf. Nachdem in der regulären Spielzeit keine Entscheidung gefallen war, musste das Siebenmeterschießen herhalten. Hier bewies F. Ben Hadj M´hamed eiserne Nerven und versenkte den entscheidenden Ball zum 1:0-Sieg.
Stolze Trainer und ausgelassene Stimmung
„Es war eine tolle Erfahrung für die Jungs, gegen Mannschaften zu spielen, auf die man im regulären Ligabetrieb eher selten trifft“, resümierten die Trainer nach der Siegerehrung. Die Freude über die Platzierung war der Mannschaft auch nach der Siegerehrung sichtlich anzusehen.
Meine Damen und Herren, liebe Freunde des gepflegten Altherren-Zauberfußballs,
ich war dabei. Kopernikushalle, 27.12.2025. Und was soll ich sagen: Der SC Altenrheine hat Dinge getan, die man so eigentlich nur aus Märchen kennt – oder aus sehr ambitionierten WhatsApp-Gruppen.
Spiel 1: SC Altenrheine – Mesum 1:1
von Matthias Betz
Gleich zu Beginn ein historischer Moment. Nach exakt zwei Sekunden trifft Dennis Deblaere. 2 !!! Sekunden! Das ist nicht nur die schnellste Führung des Turniers, sondern laut Dennis Knips auch die erste Altenrheiner Führung seit nahezu zehn Jahren.
Mesum war noch beim Schuhe binden, wir schon am Jubeln.
Danach wurde es spannend. Unser Torwart Pete war... sagen wir mal... präsent. Mehrfach unsicher, aber immer ehrlich bemüht. Kurz vor Schluss dann der Ausgleich. Und danach noch eine Konterchance für uns – die wurde natürlich nicht genutzt. Man will es ja spannend halten. 1:1. Achtbar. Historisch. Fast ein Sieg.
Spiel 2: SC Altenrheine – Hauenhorst 1:3
Schnell 0:2 hinten. Klassischer Altenrheiner Turniermodus: erst mal kurz testen, ob Rückstände wirklich schlimm sind.
Kai Sandmann macht das 1:2, Hoffnung keimt auf... und wird kurz vor Schluss mit einem Lupfer aus ¾ Feldlänge wieder fachgerecht entsorgt. 1:3.
Überschattet wird das Spiel von der schweren Knieverletzung von Dennis Deblaere. An dieser Stelle: Gute Besserung, Dennis! Ganz Altenrheine steht hinter dir – auch wenn wir normalerweise eher vorm Tresen stehen.
Jetzt war klar: Spiel 3 wird ein kleines Finale. Ein Sieg mit drei Toren musste her. Minimum.
Spiel 3: SC Altenrheine – Rodde 7:0
Und dann... ja dann passiert das, womit niemand gerechnet hat – außer vielleicht wir selbst.
7:0.
Ein Feuerwerk. Tore wie am Fließband:
Chris zweimal
André dreimal
Rodde einmal selbst (Danke dafür ❤️)
Und dann... Björn, alias RR, Rabona-Reinhold
Man muss sich das vorstellen:
Altherren-Stadtmeisterschaft.
Kopernikushalle.
Männer, deren Körper morgens länger zum Aufwärmen brauchen als früher ganze Trainingseinheiten.
Björn bekommt den Ball – und entscheidet sich gegen Vernunft, gegen Biomechanik und gegen alles, was Orthopäden empfehlen.
Er zieht eine Rabona.
Nicht im Training.
Nicht im Spaß.
Im Spiel.
Ekstase pur...
Am Ende: Platz 2 in der Gruppe. Halbfinale!
Die Halle plötzlich laut. Die Altenrheiner Fans gefühlt in Überzahl. Wahrscheinlich auch real.
Halbfinale: SC Altenrheine – SF Gellendorf
Jetzt wurde es hitzig. Also richtig.
1:0 André Paschke – natürlich.
Zeitstrafe für Kai Sandmann. Zwei Minuten Unterzahl, Puls bei allen Ü40 irgendwo zwischen 180 und „Ich brauch kurz Sauerstoff".
Der Schiri?
Nun ja... suboptimal.
Sagen wir: Er hatte eine eigene Interpretation des Regelwerks. Eine sehr kreative.
Pete klärt einmal mit dem Kopf. Warum auch nicht. Handschuhe sind ja nur Deko.
1:1 – kurz Zittern.
2:1 Kai Sandmann – Erlösung.
3:1 Chris Naberbäumer – Ekstase.
3:2 – nochmal Herzrasen.
Noch 7 Sekunden.
Ende. Finale.
Finale: SC Altenrheine – Hauenhorst
Finale gegen Hauenhorst. Starke Truppe.
0:1.
Noch 3 Minuten.
0:2.
Wir treffen das Tor nicht mehr. Oder nur noch die Bande. Oder den Torwart. Oder gar nichts.
Endstand: Platz 2.
Fazit eines zufriedenen Turniers
Bester Torschütze: SF Gellendorf.
Bester Spieler des Turniers: André Paschke vom SC Altenrheine.
Wer hat was anderes erwartet? Eben.
Wenn uns vor dem Turnier jemand gesagt hätte: „Ihr werdet Zweiter" – wir hätten sofort unterschrieben. Mit beiden Händen. Und wahrscheinlich noch ein Bier bestellt.
Die Zuschauer waren begeistert. Die Altenrheiner Fans zahlenmäßig überlegen.
Das Bier war kalt. Zwar Warsteiner (normalerweise nur aus den grün-weiß-amisia-rheiner Gefilden bekannt), aber: Man nimmt, was es gibt.
Und es wurde viel genommen.
Ein überragendes Turnier, riesiger Teamgeist, Lust auf mehr.
Und am Ende noch einmal: Gute Besserung, Dennis Deblaere.
Dieser zweite Platz ist auch deiner.
Vielen Dank.
Ich geh dann mal langsam die Knie kühlen.