32. E-Junioren-Pfingstturnier begeistert über 2.000 Besucher – SC Verl dominiert, SCA-E1 überzeugt und scheitert dramatisch
RHEINE. Zwei Tage strahlender Sonnenschein, ein Sportpark voller Leben und Kinderfußball auf beeindruckendem Niveau: Das 32. E-Junioren-Pfingstturnier des SC Altenrheine hat einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum es zu den beliebtesten Nachwuchsturnieren der Region gehört. Phasenweise tummelten sich über 2.000 Sportler und Besucher auf der Anlage am Schürweg – darunter zahlreiche Zeltgäste, Familien und Fußballbegeisterte, die für eine außergewöhnliche Atmosphäre sorgten.
Ein Turnier lebt vom Engagement – und davon gab es reichlich
Einen großen Anteil am Gelingen hatten die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die das Turnier über Monate vorbereitet und schließlich an Pfingsten mit großem Einsatz umgesetzt haben.
„Diese besondere Atmosphäre bekommt man nur hin, wenn alle mitziehen – vom Aufbau über die Verpflegung bis zur Turnierorganisation“, betonte Orga-Chef David Berger. „Zu sehen, wie viele Menschen hier gemeinsam Fußball feiern, und dann dieses durchweg positive Feedback zu bekommen – das ist einfach etwas Besonderes.“
Und tatsächlich: Von vielen Trainern und Betreuern gab es lobende Worte für Organisation, Ablauf und familiäres Umfeld. Das Pfingstturnier war wie immer ein Turnier, bei dem sportlicher Ehrgeiz und Gemeinschaft gleichermaßen im Mittelpunkt standen.
Sportlich auf hohem Niveau – Verl setzt Maßstäbe
Insgesamt bot das Pfingstturnier eindrucksvollen Jugendfußball im XXL-Format: Die 39 teilnehmen Mannschaften absolvierten insgesamt exakt 200 Spiele. Dabei fielen 780 Tore – ein Schnitt von fast vier Treffern pro Partie. Den Zuschauern wurde über das gesamte Wochenende hinweg ein torreiches und abwechslungsreiches Fußballfest auf hohem Niveau geboten.
In der Champions League setzte sich am Ende hochverdient der SC Verl durch. Bereits in der Vorrunde dominierte das Team seine Gruppe mit 13:1 Toren und ließ auch in der K.-o.-Phase keinen Zweifel an seiner Klasse aufkommen. Im Finale besiegte Verl den SC Lüstringen deutlich mit 6:0 – eine Machtdemonstration, die den Turniersieg eindrucksvoll unterstrich.
SCA-E1 überzeugt – und scheitert denkbar unglücklich
Im Fokus aus Altenrheiner Sicht stand vor allem die E1 des Gastgebers – und die lieferte ein starkes Turnier ab.
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich das Team in bestechender Form und zog mit einer perfekten Bilanz aus fünf Siegen in die nächste Runde ein. Auch in der Champions-League-Gruppenphase knüpfte die Mannschaft nahtlos daran an und gewann ihre ersten drei Spiele.
Ein echtes Highlight war dabei der 2:1-Erfolg gegen Schermbeck: Kurz vor dem Abpfiff traf Lounceni Camara mit einem sehenswerten Distanzschuss zum umjubelten Sieg.
Im Viertelfinale kam es dann zum Duell mit TuS Eintracht Rulle – und zu einem echten Krimi: Nach regulärer Spielzeit stand ein 1:1, wobei Altenrheine dem Gegner das erste Gegentor des gesamten Turniers zufügen konnte. Im anschließenden Achtmeterschießen hatte Rulle jedoch das bessere Ende für sich und setzte sich mit 6:5 nach Neunmeterschießen durch.
Ein bitteres Aus für die E1, die bis dahin ein starkes Turnier gespielt hat. „Die Mannschaft hat alles gegeben, ein Platz unter den besten acht Mannschaften ist nicht selbstverständlich bei so einem großen Turnier“, resümierte Coach Henry Roskam. „Gerade die Leistung gegen Schermbeck hat gezeigt, welches Potenzial in der Truppe steckt.“
Europa League: SCA-Teams kämpfen sich weit nach vorne
In der Europa League erreichten gleich mehrere Mannschaften des SC Altenrheine die K.-o.-Runde. Für die E2, E3 und F1, die als jüngste Mannschaft des Turniers teilnehmen durfte, war jeweils im Viertelfinale Endstation, dennoch zeigten alle drei Teams über weite Strecken ansprechende Leistungen. Die E4 des Gastgebers konnte sich leider nicht für die Finalrunde qualifizieren.
Die F1 belegte in ihrer Europa League-Gruppe einen respektablen dritten Platz und konnte sich mehrfach erfolgreich behaupten, während die weiteren SCA-Teams mit großem Einsatz gegen teils starke Konkurrenz überzeugten.
Das Finale der Europa League gewann schließlich SV Suddendorf-Samern in einem spannenden Spiel gegen die JSG Nahne-Schölerberg mit 4:3 nach Elfeterschießen.
Starke Leistung des FCE
Aus lokaler Sicht sorgte zudem die E2 des FC Eintracht Rheine für ein Ausrufezeichen. Das Team aus dem Jungjahrgang spielte ein starkes Turnier, zeigte sich auch gegenüber namhafter Konkurrenz auf Augenhöhe und bestätigte damit die starken Leistungen in dieser Saison.
Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt
Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl eines rundum gelungenen Fußballfestes. Sonne, Emotionen, packende Spiele und ein Miteinander, das weit über den Sport hinausging.
„Das Feedback der teilnehmenden Mannschaften und Trainer war durchweg positiv“, sagte Co-Turnierchef Martin Möhring. „Viele haben schon angekündigt, im nächsten Jahr wiederzukommen – das ist für uns die schönste Bestätigung.“ Damit steht fest: Das Pfingstturnier in Altenrheine bleibt ein Fixpunkt im Jugendfußballkalender – und ein Ereignis, das jedes Jahr aufs Neue begeistert.
Rheine. Am kommenden Pfingstwochenende verwandelt sich der Sportpark des SC Altenrheine wieder in eine große Bühne für den Jugendfußball. Beim 32. E-Junioren-Pfingstturnier treten insgesamt 39 Mannschaften an – und sorgen damit für ein Teilnehmerfeld, das so groß und gleichzeitig hochkarätig besetzt ist wie lange nicht mehr.
Los geht es am Samstag ab 12:30 Uhr mit der Vorrunde, in der die Teams in sechs Gruppen gegeneinander antreten und den Grundstein für ihre weitere Turnierteilnahme legen. Mit Vereinen aus der Regionen und darüber hinaus verspricht bereits der erste Turniertag hochklassigen und abwechslungsreichen Jugendfußball.
Am Sonntag geht das Turnier ab 10 Uhr in die entscheidende Phase über. Dann werden die Teams entsprechend ihrer Leistungen in der Vorrunde in die Champions League und die Europa League eingeteilt, in denen die Sieger ausgespielt werden. Die Finalspiele beider Wettbewerbe bilden am Nachmittag den sportlichen Höhepunkt eines intensiven Turnierwochenendes.
Neben dem sportlichen Geschehen dürfen sich alle Beteiligten auf bestes Pfingstwetter freuen, das ideale Bedingungen für spannende Spiele und viele Zuschauer auf der Anlage am Schürweg bietet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Pfingstturniers ist zudem das stimmungsvolle Rahmenprogramm, das den Aufenthalt für alle Teams zu einem echten Highlight macht. Viele Mannschaften nutzen die Möglichkeit, direkt vor Ort zu zelten und so echtes Turnierflair zu erleben. Der Samstagabend steht dabei ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Bei einer Party mit DJ treffen sich Spieler, Trainer, Eltern und Gäste zum gemeinsamen Ausklang des ersten Turniertages. Parallel dazu wird das Finale des DFB-Pokals live übertragen, sodass auch die Fans des FC Bayern und des VfB Stuttgart nicht auf ihre Stars verzichten müssen.
Der SC Altenrheine lädt alle Fußballbegeisterten herzlich ein, Teil dieses besonderen Wochenendes zu werden und die jungen Talente in einer einmaligen Turnieratmosphäre zu unterstützen.
von Matthias Betz
Mit einem neuen Fußballabend für Freunde des gepflegten Altherren Fußballs startet der SC Altenrheine in das Pfingstwochenende 2026. Am Freitag, 22. Mai, feiert am Schürweg das erste Altherren Pfingstturnier seine Premiere. Und schon jetzt ist spürbar, dass die Vorfreude innerhalb des Vereins groß ist.
Ab 18 Uhr rollt auf der Anlage des Sportparks Altenrheine der Ball. Sechs Mannschaften kämpfen dann im Modus jeder gegen jeden um den großen Siegerpokal, der künftig jedes Jahr ausgespielt werden soll. Neben zwei Teams des Gastgebers gehen GWA Rheine, FC Eintracht Rheine, Eintracht Rodde sowie der Ski Club Rheine an den Start. Gespielt wird jeweils zwölf Minuten pro Partie, sodass die Zuschauer sich auf einen kurzweiligen Fußballabend mit vielen Spielen, zahlreichen Toren und jeder Menge bekannten Gesichtern freuen dürfen.
Für die Altherrenabteilung des SC Altenrheine ist das Turnier mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Vielmehr soll der Abend Fußballromantik vergangener Zeiten mit geselligem Vereinsleben verbinden. Alte Weggefährten treffen sich wieder, Rivalitäten aus früheren Jahren leben für ein paar Minuten erneut auf und gleichzeitig steht das Miteinander klar im Vordergrund. Genau diese Mischung macht den besonderen Charme solcher Turniere aus.
Altherren Obmann Dennis Knips fiebert der ersten Ausgabe bereits entgegen. „Wir freuen uns einfach, dass es endlich losgeht. Natürlich hätten wir gerne noch das eine oder andere Team mehr dabei gehabt, aber über Pfingsten sind viele Spieler schon anderweitig unterwegs gewesen. Trotzdem sind wir überzeugt, dass es ein richtig schöner Abend wird“, sagt Knips. Besonders wichtig sei ihm, dass das Turnier langfristig Bestand habe. „Wenn alles gut läuft, wollen wir daraus eine feste Tradition machen.“ Sein Wunsch sei klar: Im kommenden Jahr soll die zweite Ausgabe mit noch mehr Mannschaften stattfinden.
Dass der Gastgeber das eigene Turnier unbedingt gewinnen möchte, versteht sich beinahe von selbst. Hinter den Kulissen laufen die Planungen der beiden Altenrheiner Mannschaften schon seit Wochen. Die Trainer Dennis Deblaere und Sascha Bernsmeier feilen intensiv an ihren Kadern, diskutieren Aufstellungen und tüfteln an der bestmöglichen Besetzung für beide Teams. Innerhalb des Vereins wird längst darüber spekuliert, welche Altenrheiner Mannschaft am Ende die Nase vorne haben könnte.
Doch nicht nur sportlich dürfte der Abend einiges bieten. Die Wettervorhersagen versprechen frühsommerliche Temperaturen und beste Bedingungen für einen langen Fußballabend unter freiem Himmel. Rund um den Platz sorgt der Verein für passende Verpflegung. Fassbier, Pommes, Bratwurst und Currywurst sollen dafür sorgen, dass Spieler, Zuschauer und Fans gemeinsam einen geselligen Abend verbringen können.
Das neue Altherren Turnier bildet gleichzeitig den Auftakt für ein ohnehin besonderes Fußballwochenende in Altenrheine. Direkt im Anschluss steigt am Samstag und Sonntag das traditionsreiche 32. E Jugend Pfingstturnier des SC Altenrheine. Insgesamt 42 Nachwuchsmannschaften werden dabei erwartet und verwandeln die Sportanlage erneut in einen Treffpunkt für Jugendfußball aus der gesamten Region.
Beim SC Altenrheine hofft man nun darauf, dass viele Fußballfreunde bereits am Freitag den Weg an den Schürweg finden. Die Zutaten für eine gelungene Premiere scheinen jedenfalls vorhanden zu sein: gutes Wetter, spannende Spiele, bekannte Gesichter und ein großer Pokal, den am Ende jeder gerne mit nach Hause nehmen würde.
Die E1-Jugend des SC Altenrheine kann auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken: In den letzten beiden Spielen zeigte die Mannschaft überzeugende Leistungen und sicherte sich zwei verdiente Siege.
Im ersten Spiel gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner E1 ließ der SCA nichts anbrennen. Im heimischen Stadion dominierte Altenrheine das Geschehen von Beginn an und gewann deutlich mit 11:1. Die Trainer sprachen anschließend von einer rundum überzeugenden Leistung gegen den Tabellenletzten aus Weiner.
Auch im zweiten Spiel am heutigen Samstag (18.04.) blieb der SC Altenrheine E1 erfolgreich. Mit einem 3:1-Sieg setzte sich das Team erneut durch. Zwar fielen in dieser Partie deutlich weniger Tore, dennoch bot das Spiel sehenswerte Szenen und schönen Jugendfußball.
Die Trainer zeigten sich nach Abpfiff sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft, die großen Einsatz zeigte und leidenschaftlich kämpfte. Bei bestem Fußballwetter konnten die Zuschauer einige schöne Spielzüge bewundern, darunter gelungene Steckpässe und starke Einzelleistungen.
Mit Blick auf das nächste Spiel ist jedoch klar: Der SC Altenrheine muss noch eine Schippe drauflegen. Dann wartet mit SuS Neuenkirchen ein stärkerer Gegner, gegen den eine weitere Leistungssteigerung notwendig sein wird.
Tore erste Spiel
1x Ben H.
1x Fritz
2x Jan-Luca
2x Julius
1x Leo
2x Lorenz
2x Lounceni
Tore zweite Spiel
Jan-Luca/ Lorenz/ Ben
von Matthias Betz
ALTENRHEINE. Die Ü32 des SC Altenrheine hat den Einzug in das Final Four Turnier im Kreispokal verpasst. Im entscheidenden Gruppenspiel unterlag die Mannschaft am Dienstagabend im heimischen Sportpark am Schürweg dem FSV Ochtrup mit 1:2 und das trotz klarer Feldvorteile über weite Strecken der Partie.
Bereits vor dem Anpfiff sorgte eine kuriose Szene für Gesprächsstoff. Der Schiedsrichter hatte seine Karten vergessen. Kurzerhand musste ein zugeschnittener gelber DIN A4 Zettel als Ersatz herhalten, während eine rote Karte schlicht nicht verfügbar war, verbunden mit der Hoffnung aller Beteiligten, dass diese auch nicht benötigt werden würde.
Sportlich begann die Partie engagiert. Schon in der 2. Minute hatte Altenrheine die erste gute Möglichkeit, ließ diese jedoch ungenutzt. In der Anfangsphase entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit leichten Vorteilen für den SCA. Nach 13 Minuten wurde es erstmals richtig gefährlich. Eine verunglückte Flanke senkte sich auf die Latte des Ochtruper Tores Pech für die Gastgeber. Auf der Gegenseite vergab Ochtrup wenig später einen Freistoß aus aussichtsreicher Position deutlich.
Die kalte Dusche folgte in der 18. Minute. Nach einem Ballverlust auf der linken Abwehrseite nutzte Ochtrup die Gelegenheit eiskalt zum 0:1. Obmann Dennis Knips sah die Ursache in unnötigem Kurzpassspiel in der Defensive. Nur zwei Minuten später der nächste Rückschlag. Kai Sandmann verletzte sich ohne Gegnereinwirkung und musste ausgewechselt werden, für ihn kam Maurice Wilkens in die Partie.
Altenrheine blieb spielbestimmend, ließ Ball und Gegner laufen doch die Tore machte der Gegner. In der 25. Minute erhöhte Ochtrup aus dem Nichts auf 0:2. Zur Halbzeit fiel das Fazit entsprechend zwiespältig aus. Der SCA dominierte das Spielgeschehen, doch Effizienz und Kaltschnäuzigkeit lagen klar auf Seiten der Gäste.
Nach dem Seitenwechsel, nun in Richtung der eigenen Fankurve spielend, erhöhte Altenrheine nochmals den Druck. Andreas Beckmann kam für Björn Reinhold, der mit Rücken und Hüftproblemen zu kämpfen hatte möglicherweise auch der ungewohnten Rolle auf dem linken Flügel geschuldet.
Die Chancen häuften sich. Kevin Vollrath verzog in der 42. Minute deutlich, kurz darauf sah ein Ochtruper Spieler nach einem harten Foul an Sven Sandmann die erste und einzige Gelbe Karte des Abends gezeigt in Form des improvisierten DIN A4 Zettels.
In der 46. Minute keimte dann Hoffnung auf. Nach einer schönen Flanke verkürzte Felix Spielmann per Kopf auf 1:2. Altenrheine war nun klar am Drücker, verlagerte das Spiel nahezu komplett in die Hälfte der Gäste und drängte auf den Ausgleich.
Die beste Gelegenheit bot sich Chris Naberbäumer, dessen Freistoß der Ochtruper Schlussmann gerade noch an die Latte lenken konnte. Doch trotz aller Bemühungen fehlte dem SCA an diesem Abend die letzte Durchschlagskraft. Die Offensivaktionen erinnerten phasenweise an das bekannte Problem beim SV Werder Bremen, gute Ansätze waren vorhanden, doch im entscheidenden Moment fehlte die Konsequenz im Abschluss.
In der Schlussphase boten sich weitere Möglichkeiten, doch entweder fehlte die Präzision wie bei einem Luftloch von Adrian Tuart oder die Abschlüsse verfehlten deutlich ihr Ziel. Auch ein Volleyschuss von Christian Kipker brachte keine Wende mehr.
Nach dem Abpfiff stand die bittere Erkenntnis. Altenrheine hatte mehr vom Spiel, nutzte seine Chancen jedoch nicht konsequent genug. Mit der 1:2 Niederlage ist der Traum vom Final Four Turnier geplatzt.
Ein kleiner Trost blieb nur abseits des Spielfelds. Bratwurst und Bier schmeckten weiterhin. Und während die Zuschauer langsam den Sportpark verließen, brachte Torschütze Felix Spielmann die körperlichen Strapazen des Abends mit einem Augenzwinkern auf den Punkt. „Tennis wäre heute vielleicht die bessere Wahl gewesen".
ENSCHEDE / RHEINE. Wenn die Straßen von Enschede zur großen Laufbühne werden, dürfen die Farben des SC Altenrheine nicht fehlen. Am vergangenen Sonntag verwandelte sich die niederländische Grenzstadt wieder in ein Mekka für Ausdauersportler. Während ein Teil der SCA-Laufabteilung gemeinsam mit der LG Elte per Bus anreiste (wir berichten separat), machten sich weitere Athleten mit ihren Familien in Eigenregie auf den Weg – und kehrten mit beeindruckenden Ergebnissen und einer Siegerin im Gepäck zurück.
Auf der beliebten Halbmarathon-Distanz (21,1 km) zeigten die Altenrheiner Läufer starke Präsenz. Vitali Schmidt (AK 35) lieferte ein hochkonzentriertes Rennen ab und überquerte die Ziellinie nach beachtlichen 1:37:17 Stunden. Besondere Aufmerksamkeit zog das „Team Ricklin“ auf sich. Für Manni Ricklin war es ein guter Test für die Riesenbecker Sixdays. Er bewies in der Altersklasse 65, dass Alter nur eine Zahl ist: In gewohnt souveräner Manier finishte er in 1:44:23 Stunden. Es wurde ein echter Familienausflug auf sportlichem Top-Niveau, denn seine Töchter und sein Schwiegersohn folgten ihm im dichten Takt. Nicole (AK 40) finishte ihren zweiten Halbmarathon mit persönlicher Bestzeit in 1:50:21 Stunden, fast zeitgleich mit ihrem Mann Christian (AK 35, 1:50:23 Stunden). Nur knapp dahinter komplettierte Jana ihren ersten Halbmarathon souverän in der Hauptklasse mit einer Topzeit von 1:50:59 Stunden das starke Familienergebnis.
Familie Auffenberg war ebenfalls sehr erfolgreich. Conner Auffenberg feierte sein Halbmarathondebüt. Mit einer beeindruckenden Zeit von 1:34:17 Stunden raste er förmlich ins Ziel und setzte ein dickes Ausrufezeichen hinter seine erste Teilnahme über diese Distanz. Nach zwei Halbmarathons und einem 10-Kilometer-Lauf in den Vorjahren ging Melanie Auffenberg in Enschede auf die volle Marathon-Distanz über 42,195 Kilometer an den Start. Die monatelange, intensive Vorbereitung – oft bei widrigen Wetterbedingungen – sollte sich am Sonntag auszahlen. Mit einer fantastischen Endzeit von 3:02:19 Stunden sicherte sie sich den Sieg in ihrer Altersklasse W50 mit 32 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Ein Triumph, der zeigt, dass sich harte Arbeit und Durchhaltevermögen am Ende immer lohnen.
Der SC Altenrheine blickt damit auf ein Wochenende voller Emotionen, Schweiß und tolle Leistungen zurück – Enschede war auch in diesem Jahr wieder ein Pflaster für Helden.
Von Matthias Betz
ALTENRHEINE. Für die Ü32 des SC Altenrheine Ü32 steht am heutigen Dienstagabend (14. April 2026) ein richtungsweisendes Spiel im Ü32-Kreispokal auf dem Programm. Im heimischen Sportpark am Schürweg empfängt die Mannschaft den FSV Ochtrup. Anstoß ist um 19:15 Uhr. Gespielt wird auf dem Hauptplatz, was dem Spiel zusätzlich einen besonderen Rahmen verleiht.
Die Ausgangslage verspricht Hochspannung. Nach zwei absolvierten Gruppenspielen belegt Altenrheine aktuell mit drei Punkten Rang drei in der Vierergruppe. Der Auftakt verlief vielversprechend. Gegen die SF Gellendorf gelang ein überzeugender 4:1-Erfolg, bei dem die Offensive ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte. Im zweiten Spiel folgte jedoch ein Dämpfer. Gegen den SC Reckenfeld musste sich der SCA mit 0:2 geschlagen geben.
Dass die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel dennoch alle Optionen offenlässt, ist einer günstigen Konstellation zu verdanken. Der FSV Ochtrup setzte sich seinerseits mit 2:0 gegen Reckenfeld durch und sorgte damit für die notwendige „Schützenhilfe". Dadurch hat Altenrheine weiterhin die Chance, den Gruppensieg aus eigener Kraft zu erringen. Entscheidend ist dabei der direkte Vergleich. Bei Punktgleichheit zählt dieser und genau hier liegt die große Chance für den SCA. Mit einem Sieg gegen Ochtrup würde die Mannschaft an der Konkurrenz vorbeiziehen und sich Platz eins sichern.
Dieser hätte eine besondere Bedeutung, denn nur der Gruppensieger qualifiziert sich für das Final-Four-Turnier, das am 8. Mai 2026 in Reckenfeld ausgetragen wird. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie, die intern bereits als „kleines Finale" bezeichnet wird.
Die Vorbereitung auf dieses Schlüsselspiel verlief bewusst konzentriert, aber auch mannschaftsdienlich. Am vergangenen Samstag nutzte das Team den offiziellen Saisonauftakt im eigenen Sportpark für eine Generalprobe. Neben einem internen Testspiel, bei dem Abläufe und Abstimmung im Fokus standen, wurde im Anschluss der Teamgeist gestärkt. Beim gemeinsamen Abend im Clubheim mit Essen und Getränken lag der Schwerpunkt auf Zusammenhalt und mentaler Einstimmung auf die entscheidende Phase des Wettbewerbs.
Trainer Sascha Bernsmeier zeigte sich im Vorfeld entsprechend optimistisch. Der Kader sei „stark besetzt" und die Mannschaft gehe mit der nötigen Mischung aus Erfahrung und Motivation in die Partie. Mit Akteuren wie Alex Watta, Maurice Wilkens und Andreas Beckmann stehen routinierte Kräfte zur Verfügung, die gerade in solchen Entscheidungsspielen ihre Qualitäten einbringen können.
Personell gibt es nur kleinere Einschränkungen. So muss Altenrheine auf Julian Deblaere verzichten, der aufgrund konditioneller Defizite nicht zur Verfügung steht. Dafür darf sich das Team auf ein Debüt freuen. Kevin Vollrath wird erstmals für die Ü32 des SCA auflaufen. In der Defensive ruhen die Hoffnungen unter anderem auf Abwehr-Hüne Felix Spielmann, der gemeinsam mit Chris Naberbäumer für Stabilität sorgen soll und die Abwehr weiter festigen könnte.
Neben der sportlichen Komponente setzen die Verantwortlichen auch auf die Unterstützung von außen. Der Verein hofft auf zahlreiche Zuschauer, die dem Team den nötigen Rückhalt geben. Die Rahmenbedingungen dafür sind geschaffen. Der Pavillon am Sportpark ist geöffnet, für das leibliche Wohl mit Bratwurst und kühlen Getränken ist gesorgt.
Alles ist somit angerichtet für einen spannenden Fußballabend in Altenrheine. Auf dem Hauptplatz und vor heimischer Kulisse. Die Ausgangslage ist klar, die Motivation hoch und mit einem Sieg hätte die Ü32 des SC Altenrheine den Einzug in das Final Four in eigener Hand. Ein echtes Endspiel im eigenen Sportpark.
Altenrheiner Läufer mischen in Bawinkel mit 820 Läufer beim Osterlauf am Start.
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Samstag beim Osterlauf in Bawinkel mit zwei Läufern am Start. Beide erreichten Altersklassensiege. Oliver Dobrzinski startete beim 5-km-Lauf im Rekord-Teilnehmerfeld von 283 Athleten. Er hatte sich eine Zeit von 20 Minuten zum Ziel gesetzt und hielt das Tempo von 15 km/h bis zum Ziel durch. Mit der Zeit von 19:40 Minuten siegte er in der Altersklasse M 45 und ließ dort 12 Athleten hinter sich.
Gastläufer Holger Reeker lief im Feld von 183 Läufern 10 Kilometer. Er war extra aus Witten angereist, um beim traditionellen Osterduell wieder gegen seinen Vater Otto anzutreten. Dieser war diesmal aber nur Zuschauer. Er musste wegen der Regeneration nach dem Berlin-Halbmarathon vor einer Woche pausieren. Für Holger Reeker war es aber dennoch ein erfolgreiches Wochenende. Er siegte mit der Zeit von 51:37 Minuten überraschend in der Altersklasse M 45. Die acht Konkurrenten in dieser Altersgruppe hatten alle das Nachsehen.
Die Laufveranstaltung in Bawinkel war wieder hervorragend organisiert. Neben den Läufen über 5 und 10 Kilometer wurden eine Halbmarathon, ein Bambinilauf über 550 Meter und ein Schülerlauf über 1,1 Kilometer angeboten. Insgesamt waren 820 Sportler am Start. Nach den Läufen konnte man sich am reichhaltigen Kuchenbüfett und Wurststand stärken.
Die nächste große Laufveranstaltung ist der Enschede-Marathon am kommenden Sonntag, 12. April. Am Samstag, 18. April, findet der Bentheimer Waldlauf statt. Eine Woche später, am Freitag, 24. April, steht der Teekottenlauf in Emsdetten auf dem Programm. Die Riesenbecker Sixdays werden von Samstag, 9. Mai, bis zum Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnterstag, 14. Mai, durchgeführt.
Bildunterschrift 1:
Oliver Dobrzinsi lief über 5 Kilometer ein hervorragendes Rennen und siegte vor 12 Konkurrenten seiner Altersklasse M 45.
Bildunterschrift 2:
Holger Reeker freute sich nach dem 10-Kilometer-Lauf über den Siegerpokal für den Sieg in der Altersklasse M 45.
Große Freude bei der C2 des SC Altenrheine. Dank der großzügigen Unterstützung der Provinzial Versicherung Roß und Osmanoglu durfte sich das Team über neue Trainingsanzüge freuen. Auch die Trainer Marcel Wisselmann und Maik Wiesch sind begeistert und bedanken sich zusammen mit der Mannschaft bei dem neuen Sponsor Provinzial Versicherung Roß und Osmanoglu aus Rheine.
Die neuen Trainingsanzüge sorgen für ein einheitliches Auftreten der Mannschaft und stärkt auch so den Teamgeist.
Nun kann die Mannschaft im neuen Look in die Rückrunde starten.