Sechs Stunden lang um den Torfmoorsee laufen, das klingt für viele nicht gerade nach einem tollen Erlebnis. Doch als Staffel erwies sich diese Wettkampfform, organisiert vom Teuto Riesenbeck, für die Läufer des SC Altenrheine als echter Genusslauf. Melanie Bonez, Maik Anders und Michael Mittelberg haben sich die sechs Stunden um den Torfmoorsee geteilt. Als fünft schnellste Staffel haben sie bei diesem besonderen Wettkampf mehr als 74 Kilometern absolviert.
Mit 35,5 Runden, jede Runde ist knapp 2 Kilometer lang, bewegten sich die SCler immer im Vorderfeld des Staffelrennens. Es ging aber bei bestem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen nicht nur um schnelle Zeiten. Die Lust am gemeinsamen Laufen stand bei allen Teilnehmern, Einzelstartern und Staffeln, im Vordergrund. So wechselten die Altenrheiner immer nach zwei Runden. Durch die kurzen Laufzeiten und vielen Wechsel kam bei den Teilnehmern nie Langeweile auf. Alle drei Läufer konnten ein gleichmäßiges und flottes Tempo über jede der 35,5 Laufrunden durchhalten. In der Summe musste jeder Staffelläufer des SCA über 20 Kilometer in den sechs Wettkampfstunden laufen.
Doch trotz der beachtlichen Anstrengung geben der drei Ausdauersportler aus Altenrheiner, geben sie der Veranstaltung ein deutliches „Daumen hoch“. Michael Mittelberg ist sich sicher, „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. Dann hoffentlich mit mehr Staffeln vom SC Altenrheine“.
Harry Busch wird Kreismeister im Halbmarathon - Schnelle Altenrheiner beim Teekottenlauf in Emsdetten
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Teekottenlauf in Emsdetten sehr erfolgreich. Der Halbmarathonlauf über 21,0975 Kilometer wurde als Kreismeisterschaft ausgetragen. 210 Läufer waren bei diesem Straßenlauf am Start.
Harry Busch erreichte mit der Zeit von 1:48:03 Stunden den Kreismeistertitel in der Altersklasse M 60. Mit der Zeit war er zunächst nicht zufrieden, weil er eine Zeit von 1:45 Stunden angestrebt hatte. Die Stimmung stieg aber. Er realisierte, dass bei einer Temperatur von 20 Grad alle Läufer etwa 3 Minuten langsamer unterwegs waren. Seine Zeit hatte doch zum Kreismeistertitel gereicht.- Claudia Stockmann stand ihrem Vereinskollegen nur wenig nach. Sie holte in 1:54:29 Stunden den Vizemeistertitel in der Altersklasse W 55.
Beim Lauf über 10 Kilometer war Heinz-Jürgen Bertram im Feld von 224 Startern schnellster Altenrheiner Athlet. Er siegte mit der hervorragenden Zeit von 42:52 Minuten in der Altersklasse M 65. In der Gesamtwertung kam er auf Platz 23. Otto Reeker war in der Altersklasse M 75 konkurrenzlos und gewann mit einer persönlichen Saisonbestzeit von 53:32 Minuten. Unter allen Teilnehmern belegte er mit Platz 117 einen guten Mittelfeldplatz. Hilde Krey kam auf eine Zeit von 55:54 Minuten und erreichte Platz 2 in der Altersklasse W 55 und Platz 145 insgesamt.
Über 5 Kilometer gingen Göran Blaschke und Vitali Schmidt im Feld von 312 Läufern an den Start. Göran Blaschke siegte mit der Zeit von 20:01 Minuten in der Altersklasse W 45. Vitali Schmidt kam mit der Zeit von 21:46 Minuten auf Platz 7 der Altersklasse M 35.
Beim Schülerlauf über 2,4 Kilometer erreichte Eduard Schmidt mit der Zeit von 9:57 Minuten den 3. Platz in der Altersklasse M 12. Martin Schmidt lief mit 10:47 Minuten auf Platz 11 der Altersklasse M 10. Beim Schülerinnenlauf über die gleiche Distanz kam Finja Blaschke in 12:49 Minuten auf Platz 12 der Altersklasse W 10.
Insgesamt waren beim Emsdettener Teekottenlauf 1.133 Erwachsene und Schüler am Start. Die Veranstaltung wurde hervorragend organisiert. Im Café sowie am Imbiss- und Getränkestand herrschte großer Andrang.
Die nächste Laufveranstaltung in der näheren Umgebung ist der Lauf um den Offlumer See am Freitag 23. Mai. Dieser Volkslauf wird zum 25. Mal ausgetragen. Neben den Erwachsenenläufen über 5,7 km und 10 km werden Schülerläufe über 1 km und 2 km sowie ein Bambinilauf über 300 Meter angeboten.
Bildunterschrift 1:
Claudia Stockmann und Harry Busch von der Altenrheiner Laufabteilung waren beim Teekottenlauf in Emsdetten über die Halbmarathondistanz erfolgreich.
Bildunterschrift 2:
Vitali Schmidt (v.l.), Heinz-Jürgen Bertram, Hilde Krey und Otto Reeker erreichten beim Teekottenlauf über 5 km bzw. 10 km gute Zeiten und Platzierungen.
von Matthias Betz
Altenrheine, 07. Mai 2025, 19.02 Uhr
Liebe Freunde des gepflegten Rasensports,
was sich da am Mittwochabend auf dem traditionsreichen Grün in Altenrheine abspielte, war ein Fußballabend, wie ihn nur die Altherren liefern können: mit Herz, mit Kampf, und – ja, auch mit einer ordentlichen Portion Kuriositäten.
Pünktlich um 19:02 Uhr pfiff der nicht mehr ganz taufrische, aber mit reichlich Erfahrung gesegnete Schiedsrichter August Knips die Partie an. Möbelpacker Markus Sonnen hütete das Tor des SC Altenrheine, und von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spielchen, das zunächst vor allem eines zeigte: Schüsse aufs Tor – hier und da, hüben wie drüben, aber der Ball fand einfach nicht den Weg ins Netz. Die Zuschauer am Spielfeldrand, von der Sonne verwöhnt, beklagten sich lieber über den zu trockenen Rasen, als dass sie dem Spiel gebannt folgten. Erste Rufe nach Edelreservist „Kröte" hallten über den Platz.
Dann, in Minute 10, der erste Aufreger: Adrian Turat musste mit blutiger Nase vom Platz, für ihn kam Thomas Schütte. Keine 60 Sekunden später machte Schütte klar, warum er dringend gebraucht wurde: Nach einem missglückten Schussversuch von Henne Bäthker stocherte er den Ball zum 1:0 über die Linie. Die Gäste aus Gellendorf protestierten wütend – sie witterten Abseits. Aber Schiri Knips blieb hart: Tor zählt!
In der Folge übernahm der SCA klar das Kommando, Schütte versuchte sich erneut, diesmal kläglich vorbei. Doch dann, Minute 16: Dennis Tegeder mit einem rustikalen Foul – Elfmeter für Gellendorf. Der Strafstoß wurde eiskalt verwandelt, Möbelpacker Sonnen hatte keine Chance, und selbst die Umzugskartons der Firma Beckmann hätten diesen Ball nicht aufgehalten. 1:1.
Doch Altenrheine hatte Schütte! In Minute 19 luchste er dem gegnerischen Keeper per Pressschlag den Ball ab, der anschließend gemächlich ins Tor rollte – 2:1. Danach verlor das Spiel merklich an Fahrt, am Spielfeldrand wurde schon über Gartenarbeit gefachsimpelt. Kein Wunder, dass Knips sieben Minuten zu früh zur Halbzeit pfiff.
Nach dem Pausentee – pünktlich um 19:34 Uhr – ging es weiter. Minute 37: Der frisch eingewechselte Dennis Knips netzte zum 3:1 ein. Zwei Minuten später schickte Tegeder den Ball nach einer Ecke von Bäthker auf eine unfreiwillige Flugreise zum angrenzenden Tennisplatz – der Ball hatte quasi Schnee auf der Kappe.
Minute 43 brachte das 4:1 durch – na klar – Schütte. Wie der Ball ins Eck kullerte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Und weil's so schön war, Minute 45: Bäthker mit einer Flanke, Schütte mit dem Kopf – 5:1. Die Gäste waren jetzt völlig von der Rolle. Marc Stellmacher wurde noch eingewechselt, konnte dem Spiel aber zunächst keinen neuen Glanz verleihen. Auch Schornsteinfeger Michelle Rickert, der auf Seiten der Gellendorfer für Glück sorgen sollte, konnte die schwarze Serie nicht beenden.
In Minute 55 vergab Andre Paschke eine weitere Chance, bevor Gellendorf mit einem Kontertor in Minute 56 auf 5:2 verkürzte – ein kleiner Schönheitsfehler, der Dirk Backer angelastet werden darf. Chancen für Altenrheine gab es danach noch reichlich, ein Pfostenschuss inklusive. Die Gäste haderten zunehmend mit den Entscheidungen des Schiedsrichters, aber, meine Damen und Herren: Mit 73 Jahren übersieht man halt auch mal was.
Nach exakt 30 Minuten in Hälfte zwei war Schluss: 5:2 für den SC Altenrheine. Ein Altersunterschied zugunsten der Hausherren machte sich auf dem Platz bemerkbar. Laut Edelfan Roland Frentzel der beste Saisonstart seit gefühlt 24 Jahren – vielleicht sogar seit 1924.
Ja, meine Damen und Herren – so geht Altherrenfußball! Emotionen, Geschichten und jede Menge Gesprächsstoff für die dritte Halbzeit.
Altenrheiner bei Kreismeisterschaften auf dem Siegertreppchen
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag mit zwei Läufern und einer Läuferin bei den Kreismeisterschaften im Rheiner Jahnstadion am Start. Alle liefen 5.000 Meter. Guido Wilke erreichte in der Altersklasse M 60 mit der Zeit von 23:04,54 Minuten den 3. Platz. Er unterbot seine Zeit vom Bahnlauf-Meeting im Rheiner Jahnstadion am 27. April um 9 Sekunden.
Otto Reeker wurde konkurrenzlos Kreismeister in der Altersklasse M 75. Er überquerte den Zielstrich nach 26:25,22 Minuten. Damit war er 30 Sekunden schneller als beim Bahnlauf-Meeting vor einer Woche. Daniela Noordanus lief nach 31:11,06 Minuten ins Ziel und siegte in der Altersklasse W 40.
Die vom LAV Rheine ausgerichteten Kreismeisterschaften des Leichtathletikkreises Steinfurt-Tecklenburg waren wieder sehr gut organisiert. 225 Teilnehmer aus 30 Vereinen nahmen an den Wettbewerben im Langlauf, Wurf und Stoß teil. Dazu zählten die Wurf- und Stoßdisziplinen Speerwurf, Diskuswurf, Kugelstoßen und Läufe über 2000, 3000 und 5000 Meter. Einige Athleten starteten mehrmals. Der ausrichtende Verein LAV Rheine war in allen Altersgruppen und Disziplinen vertreten.
Der Eintritt im Jahnstadion war frei. Die Athleten und Zuschauer wurden mit Kaffee und Kuchen sowie Bratwürsten gut versorgt.
Die Veranstaltung im Rheiner Jahnstadion war eine gute Vorbereitung für den nächsten Straßenlauf. Dieser findet am kommenden Freitag, 9. Mai, in Emsdetten statt. Beim Teekottenlauf werden Läufe über 5 km, 10 km und die 21,1 km lange Halbmarathondistanz angeboten. Ferner stehen Schülerläufe auf dem Programm. Der Halbmarathonwettbewerb ist gleichzeitig als Kreismeisterschaft ausgeschrieben.
Bildunterschrift 1:
Die Altenrheiner Starter waren am Sonntag bei den Kreismeisterschaften im Rheiner Jahnstadion erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Daniela Noordanus und Guido Wilke.
Bildunterschrift 2:
Guido Wilke erreichte beim 5.000-Meter-Lauf in der Altersklasse M 60 den 3. Platz.
Bildunterschrift 3:
Otto Reeker wurde beim 5.000 Meter-Lauf Kreismeister in der Altersklasse M 75.
Altenrheiner beim Bahnlauf-Meeting auf dem Siegertreppchen Jahnstadion zieht auswärtige Athleten an
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag mit vier Athleten beim Bahnlauf-Meeting der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Rheiner Jahnstadion vertreten. Mika Blaschke startete über 800 Meter und siegte mit der sehr guten Zeit von 2:38,90 Minuten in der Klasse Jugend M 12.
Die drei anderen Altenrheiner wollten ihm nicht nachstehen. Sie gingen über 5.000 Meter an den Start. Aufgrund der ungewohnten Frühlingshitze stiegen dabei von 17 Startern vier vorzeitig aus dem Rennen aus. Melanie Auffenberg, Guido Wilke und Otto Reeker von der Altenrheiner Laufabteilung hielten mit reduziertem Tempo durch.
Melanie Auffenberg siegte mit der Zeit von 21:19,96 Minuten in der Altersklasse W 50. Guido Wilke kam in der Altersklasse M 60 mit der Zeit von 23:13,62 Minuten auf den 2. Platz. Otto Reeker siegte in 26:54,84 Minuten in der Altersklasse M 75.
Das Bahnlauf-Meeting der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Jahnstadion war wieder hervorragend organisiert und eine gute Vorbereitung für die Kreismeisterschaften am kommenden Wochenende an gleicher Stelle. Die Teilnehmer der Läufe kamen unter anderem aus Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Wattenscheid, Münster, Osnabrück und Paderborn.
Für die Mitglieder der Altenrheiner Laufabteilung steht nach den Kreismeisterschaften der Teekottenlauf in Emsdetten am Freitag, 9. Mai, im Terminkalender. Am Freitag, 23. Mai, findet zum 25. Mal in Neuenkirchen der Lauf „Rund um den Offlumer See“ statt.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Laufabteilung war beim Bahnlauf-Meeting der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Jahnstadion erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Melanie Auffenberg, Mika Blaschke und Guido Wilke.
Jürgen Brinkmann, Triathlet des SC Altenrheine, hat sich 2025 für eine bekannte und sehr beliebte Saisoneröffnung entschieden. Der Duathlon im niederrheinischen Alsdorf ist für die Mehrkämpfer des SC Altenrheine ein beliebter und oft auch erfolgreicher Wettkampf. Aufgewertet wurde in die Veranstaltung durch die Wertung für die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz im Duathlon. Bei diesem Lauf-Rad-Lauf-Wettkampf platzierte sich Brinkmann auf einen gutem 12. Rang in seiner Alternsklasse.
Der POWERMAN Alsdorf ist Teil der POWERMAN Duathlon-Weltserie. Und so fand nicht nur die Deutsche Meisterschaft, sondern auch gleichzeitig die Weltmeisterschaft statt. Das sorgte über die Distanz von 10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen, für internationales Flair und ein entsprechendes hochkarätiges Starterfeld. Neben über 1.000 Teilnehmern wählte der SCler Jürgen Brinkmann dies high-light als Einstieg in die neue Saison.
Beim ersten Lauf durch die Innenstadt und den Annapark summierten sich die vier Runden zu 10 etwas welligen Laufkilometern. Brinkmann kam gut in den Wettkampf und startete mit einer Laufzeit von 46 Minuten mit einer kontrollierten Offensive in die Konkurrenz der AK 60.
Die sechzig Kilometer auf dem Rad sind anspruchsvoll. Doch trotz der 500 Höhenmeter gab der Altenrheiner Ausdauersportler Brinkmann richtig Gas. „Es hat mega Spaß gemacht in dieser Konkurrenz auf einer abgesperrten, abwechslungsreichen Strecke so auf das Pedal zu drücken“ beschreibt Brinkmann den zweiten Teil des Duathlon. Mit 1:39 Stunde war er auch deutlich schneller als geplant.
Den vollen Einsatz beim Rad fahren spürte Brinkmann dann beim abschließenden Lauf. Die zehn Kilometer konnte er nicht mehr so schnell angehen wie die Auftaktdisziplin. Nach 3:23:58 Stunden lief Jürgen Brinkmann dann unter dem Jubel der vielen Zuschauer in der Innenstadt von Alsdorf ins Ziel. „Bei dem durch die WM und DM unglaublich starken Athletenfeld bin ich mit dem 12. Platz in der AK60 sehr zufrieden.“ zog der SCler eine positive Bilanz seines ersten Rennens in der Saison 2025.
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12. |
BRINKMANN Jürgen |
SC Altenrheine |
00:46:42 | 12. |
00:01:55 |
01:39:39 | 10. |
00:02:07 |
00:53:34 | 18. |
03:23:58 |
von Matthias Betz
Altenrheine, 23. April 2025, 19.00 Uhr
Ein Abend, der mehr „Waterworld" als Altherrenliga versprach, bot den tapferen Zuschauern beim traditionsreichen Altherren-Kanalderby zwischen dem SC Altenrheine und Eintracht Rodde alles, was ein feuchter Fußballabend braucht – inklusive Rostgefahr für Körperpiercings und einem Schiedsrichter, der zum nassen Pudelmix mutierte.
Dauerregen. Fußball. Emotionen. Alles war angerichtet – oder eher aufgeweicht. Schon in der 24. Spielminute nahm das Drama seinen Lauf: Rodde, flach wie die Niederlande, aber mit messerscharfen Pässen, überrollte über die rechte Seite die Defensive des SC Altenrheine. Abschluss, Tor – 0:1. Textbuch-Fußball unter feinstem Landregen.
Nur vier Minuten später die Antwort des SCA – und was für eine! Felix Spielmann schraubt sich in den Wolkenhimmel, setzt zum Kopfball an, doch Roddes Keeper mit einem Reflex wie aus der Bundesliga. Es bleibt beim 0:1.
29. Spielminute – legendär: Greenkeeper Lui Göcking, Held in Gummistiefeln, kurz davor den THW zu rufen, um das Spielfeld zu retten. Erinnerungen werden wach an die legendäre Wasserschlacht von 2008/09 – Bayern gegen Nürnberg. Heute allerdings: Gummiente gegen Gänseblümchen.
Kuriosum vor dem Pausentee: Schiri Manni Dropmann, durchnässt bis in die Seele, entscheidet sich nach 35 Minuten für den Selbstwechsel – was ihn offiziell zum ersten Referee macht, der sich wegen Starkregens selbst auswechselt. Mit hängendem Leibchen und triefenden Kniestrümpfen verlässt er den Platz. Halbzeitstand: 0:1.
Dann – wie aus dem Nichts – Prominenz in Sicht. Andreas Beckmann und Adrian Turat betreten die Bühne, stilecht mit Aufwärmübungen auf Knöcheltiefe.
Ab der 45. Minute übernimmt der SC Altenrheine das Kommando – jetzt geht's nur noch in eine Richtung.
50 Spielminute: Passi Hartmann mit einer Riesenchance – doch der Platz? Ein Sumpf! Statt einzunetzen, bleibt der Ball fast stecken. Fußball, der zum Schlammbaden einlädt.
54. Spielminute: Adrian Turat will's wissen, holt zumindest eine Ecke raus – doch auch die führt zu nichts. Der Ball versinkt, wie so viele Hoffnungen an diesem Abend.
Dann, 58. Spielminute, die Erlösung: Ein böses Foul der Natur an Roddes Keeper – nasser Ball, rutschiger Boden, kurze Unsicherheit – und Henne Bäthker sagt artig danke. 1:1. Hochverdient, hochdramatisch.
Der SCA dreht auf wie der Regenradar bei Unwetterwarnung. Pfostentreffer inklusive. Aber: Rodde rettet sich ins Ziel, mit Mann und Maus.
70. Spielminute: Abpfiff der Regenschlacht. Endstand ein leistungsgerechtes 1:1.
Fazit: Dieses 1:1 ist mehr als nur ein Ergebnis – es ist ein Zeitdokument. Ein Spiel, das sich nicht entscheiden ließ – weil der Platz, das Wetter und vielleicht auch die Fußballgötter kollektiv auf "Unentschieden" gestellt hatten. Ein Klassiker im Matsch, ein Derby mit Seele.
Am Dienstag, 22.04.25 veranstalteten die Trainer und Eltern der D-Juniorinnen des SCA am Kanal einen Schnuppertag. Insgesamt folgten 22 Mädchen im Alter von 10-13 Jahren der Einladung.
An diesem erlebnisreichen Vormittag mussten 5 Stationen durchlaufen werden, indem die Mädchen einigen typische Übungen aus der Fußballwelt kennen lernen durften. Nach einer Stärkungspause absolvierten die Spielerinnen noch ein Abschluss Spiel. Im Anschluss folgte die Siegerehrung, wo die Mädchen für ihre Leistungen mit einem kleinen Präsent geehrt wurden. Allen hat es sehr gut gefallen und wir hoffen, dass das ein oder andere Mädchen Gefallen am Fußball und den SCA gefunden und wir sie zum Probetraining und bald auf dem Platz wieder sehen können. Schön war´s.
Altenrheiner Läufer starten beim 10-Kilometer-Lauf
Otto und Holger Reeker vertraten die Altenrheiner Laufabteilung am Samstag beim Osterlauf in Bawinkel. Holger Reeker war als SCA-Gastläufer am Start. Wie im Vorjahr war er aus Witten angereist, um beim 10-Kilometer-Lauf gegen seinen Vater anzutreten. 2024 hatte er mit einer Minute Vorsprung gewonnen. Diesmal ging der Wettkampf klarer aus, wobei Vater und Sohn ihre Zeiten aus dem Vorjahr deutlich verbesserten.
Holger Reeker lief im Feld von 119 Teilnehmern nach 50:56 Minuten über die Ziellinie. Er belegte in der Altersklasse M 45 Platz 4 und in der Gesamtwertung Platz 56. Otto Reeker folgte nach 54:14 Minuten. Er siegte unangefochten in der Altersklasse M 75 und kam in der Gesamtwertung auf Platz 72. Im Ziel freuten sich beide am Erfrischungsstand über einen gelungenen Lauf.
Die Laufveranstaltung in Bawinkel war wieder hervorragend organisiert. Neben den Läufen über 5 und 10 Kilometer wurden ein Halbmarathon und ein Schülerlauf über 800 Meter angeboten. Insgesamt waren 485 Sportler am Start. Nach den Läufen konnte man sich am reichhaltigen Kuchenbüfett und Wurststand stärken.
Die nächsten Laufveranstaltungen finden in der näheren Umgebung statt. Am kommenden Sonntag, 27. April, lädt die Laufgemeinschaft Rheine-Elte zum Bahnlauf-Meeting ins Rheiner Jahnstadion ein. Eine Woche später, am Sonntag, 4. Mai, sind die Sportler ins Jahnstadion zu den Kreismeisterschaften eingeladen. Der Teekottenlauf in Emsdetten ist für Freitag, 9. Mai, terminiert. Am Freitag, 23. Mai, findet zum 25. Mal in Neuenkirchen der Lauf „Rund um den Offlumer See“ statt.
Bildunterschrift:
Otto Reeker (l.) und Sohn Holger lieferten sich beim Osterlauf in Bawinkel ein Vater-Sohn-Duell.