Mit ca. 450 Athleten aus 4 Nationen freuten sich 10 Läuferinnen und Läufer des SC Altenrheine auf den Startschuss der Riesenbecker Sixdays, am Samstag, dem 4. Mai, in Riesenbeck, um die fast 140km mit gut 1500m im Anstieg unter die Laufschuhe zu nehmen. Nach monatelangen Vorbereitungen ging es am ersten Tag zunächst nach Ibbenbüren, um an den folgenden Tagen über Tecklenburg, Mettingen, Dickenberg, Ibbenbüren wieder das Ziel in Riesenbeck, am Donnerstag, den 9. Mai, zu erreichen.
Bei dieser Laufveranstaltung mit Kultcharakter ist das Besondere, dass man an sechs Tagen 20-25 Laufkilometer mit erheblichen Höhenunterschieden ohne einen Ruhetag bewältigen muss. Da bedarf es schon einer guten Einteilung von Zurückhaltung am Starttag bis zur absoluten Disziplin bei emotionalen Endspurts, um alle Etappen sicher ins Ziel zu bringen. Bereits nach Ende der zweiten Etappe kommt es zu ersten Ermüdungserscheinungen der Muskulatur und der Gelenke.
Schnellster aus der SCA-Truppe war Gastläufer Thomas Ricken, der immer zwischen Platz 5 und 6 in der AK M55 unterwegs war. Zum Schluss konnte er sich aber den 5. Platz sichern und lief mit einer überragenden Endzeit von 09:27:56 Stunden, als 58. der Gesamtwertung über die Ziellinie. Getragen von der Läufergruppe und der tollen Atmosphäre, sowie der perfekten Organisation des Events, war es eine große Freude teilzunehmen, war sein Fazit.
Zweiter vom SCA wurde Neuzugang der Triathlon Abteilung, Lutz Haring, der ebenfalls noch die 10 Std-Marke unterbieten konnte. Er musste zwar am 4. Tag einige Federn lassen, fing sich dann aber am nächsten Tag wieder. Nach nur 09:53:23 Stunden, erreichte er glücklich das Ziel und musste nur 72 Läuferinnen und Läufern den Vortritt gewähren.
Michael Mittelberg hatte bei seinen ersten Sixdays die 10 Stunden Marke angepeilt. Zunächst sah alles gut aus und er spulte sein Programm erwartungsgemäß ab. Auf der 4. Etappe plagten ihn aber einige Krämpfe und er musste das Tempo etwas drosseln. Ganz knapp verfehlte er dadurch seine Zielzeit und lief, mit der immer noch beeindruckenden Zeit von 10:04:26 Stunden glücklich als 93. ins Ziel, was den 6. Platz in der AK M60 bedeutete.
Melanie Bonnez hat schon Erfahrungen bei den Sixdays der früheren Jahre gesammelt. Routiniert sicherte sie sich von Anfang an den 3. Platz in ihrer AK W45. Mit einem Lächeln bahnte sie sich den Weg durch den Zielkanal um nach 10:54:42 Stunden als 23. Frau die Medaille entgegenzunehmen.
Claudia Stockmann lief ebenfalls ein fantastisches Rennen und verbesserte sich am zweiten Tag von Platz 6 auf Platz 4 in der AK W50. Von diesem sie sich dann auch nicht mehr von verdrängen. Als 32. Frau lief sie überglücklich nach 10:54:42 Stunden ins Ziel und hatte somit einen Platz auf der Bühne sicher.
Ingrid König, amtierende Europameisterin auf der Triathlon-Langdistanz, beendetet leider das Rennen unter ihren Möglichkeiten. Ein hartnäckiger Infekt behinderte sie zuletzt in der Vorbereitungsphase und sie lief vorsichtshalber mit leicht angezogener Handbremse. Trotzdem war sie, bei ihrer persönlichen Lieblingsveranstaltung, bereits nach 11:38:32 Stunden wieder in Riesenbeck. „Gänsehaut pur“ war ihr Fazit und es reichte für den 3. Platz in der AK W60 als 36. Frau.
Reinhild Krey arbeitete sich stetig in dem stark besetzten Feld der AK W55 von Platz 11 auf Platz 8 nach vorn. Ihre Endzeit betrug gute 12:19:10 Stunden, damit konnte sie glücklich als 51. Frau die Medaille in Empfang nehmen.
Auch für André Guthier-Geier waren es die ersten Sixdays und er ging mit dem nötigen Respekt an die Sache. Ins Ziel kam er als 35. der stark besetzten AK M45 mit einer Zeit von 12:26:44 Stunden und versprach beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.
Für Bernd Brinkhues waren es die 7., aber auch die letzten Sixdays. Seit 2010 hat er alle Läufe mitgemacht und war dieses Mal der „Alterspräsident“ aller 400 Teilnehmer. Bei einer Ehrung der ältesten Läuferinnen und Läufer überreichte ihm die Bürgermeisterin von Mettingen, nach der 4. Etappe, ein Präsent. Für ihn stoppte die Uhr nach einer Zeit von 13:29:48 Stunden. Das bedeutet den 2. Platz in der AK M75. Im Ziel wurde er mit einer genialen Sixdays-Torte überrascht und er musste ein paar Tränen der Rührung wegdrücken.
Klaus Schmidt bestritt ebenfalls seine 7. Sixdays. Mit jedem Startschuss startet er wie eine Maschine und spulte routiniert Kilometer für Kilometer ab. Belohnt wurden die Strapazen mit einer guten Zeit von 13:35:19 Stunden. Das reichte für den 26. Platz in der gut besetzten AK M60.
Der bombastische Zieleinlauf in Riesenbeck nach so vielen Km entschädigte für Alles! Man ist zusammen gelaufen, hat zusammen gelacht, gelitten, gefeiert und alles gegeben. Da ist Gänsehaut garantiert und es flossen auch Freudentränen.
Übrigens, bei den Sixdays werden nicht nur, wie sonst üblich, die ersten 3 in den Altersklassen geehrt, sondern es werden die ersten 5 der jeweiligen Altersklassen auf die Bühne geholt. Mit der emotionalen Siegerehrung, die bis in die späten Abendstunden dauerte, gingen diese 6 Tage doch schnell zu Ende. Trotz der Strapazen werden sich einige Teilnehmer auf dem Heimweg gefragt haben-„Was mache ich morgen?“
Beim perfekten Fußballwetter entfaltete sich am vergangenen Sonntag das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Kreisliga B: Der Tabellenführer SC Altenrheine 3 traf auf die Zweitvertretung der Germania aus Hauenhorst. Die Ausgangslage für die Gastgeber hätte kaum besser sein können. Mit einem komfortablen Vorsprung von neun Punkten (insgesamt 68 Punkte) auf dem Borghorster FC ging das Team in die Begegnung, die pünktlich von Schiedsrichter Marc Stellmacher angepfiffen wurde.
Start der Riesenbecker Sixdays
Am Samstag starteten wieder die Riesenbecker Sixdays zur ersten Etappe, von Riesenbeck nach Ibbenbüren. 10 Langstreckler vom SC Altenrheine freuten sich mit 450 Athleten aus 4 Nationen auf den Startschuss. Täglich sind dabei Strecken zwischen 19km und 26km mit reichlich Höhenmetern, insgesamt fast 140km, zu absolvieren.
Die letzte Etappe wird dann Christi-Himmelfahrt, am 9. Mai um 14.00 Uhr, am Aasee in Ibbenbüren gestartet, um nach über 26 km wieder mit dem finalen Zieleinlauf nach Riesenbeck zu enden.
Text zum Foto:
v.l.: Klaus Schmidt, Andre Guthier-Geier, Christian Beine, Ingrid König, Bernd Brinkhues, Reinhild Krey, Claudia Stockmann, Melanie Bonnez, Michael Mittelberg, Thomas Ricken (Gastläufer)
Hochspannung bis zum letzten Dart erlebte unsere Zweite, als sie auswärts beim DT Steinfurt 16 auf einen unserer meistgespielten Gegner traf. Dabei war es längst nicht die ganze Zeit so knapp, denn zunächst ging die Führung auch zeitweise immer mal wieder deutlicher hin und her.
Schließlich wurde aus dem zwischenzeitlichen 4:4 zur Pause ein umkämpftes 8:8 am Ende, nachdem wir unsere Chancen aufs Match ausließen. Da brachte uns leider auch die positive Differenz von zehn gewonnenen Legs nicht mehr, weshalb wir am Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz wohl noch einmal arbeiten müssen.
Nicht zuletzt wegen ein paar tröstender Bestleistungen können wir trotz des knapp verpassten Erfolgs definitiv stolz auf dieses Ergebnis sein. Bevor wir uns also punktgleich aus einer vollen Hütte verabschiedeten, wurde zum Abschluss des Abends noch ein erinnerungswürdiges Gruppenfoto geschossen.
ESSEN. Drei Kids aus der TriKidsgruppe der Koorperation SV Teuto Riesenbeck und SC Altenrheine gingen beim Duathlon in Essen auf dem Parkplatz 10 des Messegeländes an den Start. Für Emilia Menger von der DJK Arminia und Eduard Schmidt vom SC Altenrheine war es ihr erster Duathlon überhaupt. Mika Blaschke kannte den Duathlon schon aus dem Jahr davor. Alle drei trainieren öfters zusammen und standen sehr motiviert, aber natürlich auch aufgeregt, am Start bei den Schülern B.
Als erstes ging Emilia Menger an den Start. 800 MeterLaufen, 4,8 Kilometer Radfahren und wieder 400 Meter Laufen standen auf dem Programm. Menger platzierte sich beim ersten Lauf im Mittelfeld, ging dann aufs Rad, wo ihr noch etwas Erfahrung fehlt. „Das lief aber auch gut“, sagte sie nach dem Wettkampf. Dann stand noch der zweite Lauf über 400 Meter an, der sehr an den Kräften zerrte. Menger lief bei ihrem ersten Duathlon bei den NRW-Meisterschaften als Zehnte in Ziel.
Eduard Schmidt und Mika Blaschke waren eine halbe Stunde später an der Startlinie. Beide waren trotz Wettkampferfahrung sehr aufgeregt.
Nach dem Startschuss ging Blaschke mit der Führungsgruppe auf die Strecke. Schmidt platzierte sich kurz dahinter. Nach der ersten von zwei Laufrunden hatten sich vier Sportler leicht abgesetzt, unter ihnen Blaschke. Eduard Schmidt führte die Verfolgergruppe, cirka 15 Meter dahinter an.
Blaschke stieg zehn Meter hinter dem ersten Läufer auf das Rennrad. Schmidt wechselte als Fünfter auf sein Rad, etwas 30 Meter hinter Blaschke. Bei den drei Runden auf dem Rad ging Mika Blaschke hohes Tempo und überholte den Führenden schon auf den ersten 500 Metern und war dann so im Flow, dass er mit ca. 1:30 Minuten Vorsprung auf die letzen 400 Meter ging und den Sieg locker nach Hause lief.
Schmidt stieg als Vierter vom Rad und hielt die Platzierung auch nach dem abschließenden 400-Meter-Lauf. Am nächsten Sonntag steht für Mika Blaschke der erste Triathlon in Aachen an, Nach seinen zwei Siegen bei den ersten zwei Starts, könnte er in Aachen mit einem Sieg schon den Gesamtsieg in der NRW-Schnupperserie klar machen.
L Interessierte Kinder, die beim Triathlon reinschnuppern möchten, können Samstag um 10 Uhr zum Training nach Riesenbeck ins Beermann Stadion kommen.
Altenrheiner Läufer werden in Emsdetten Kreismeister. 65-jähriger Heinz-Jürgen Bertram läuft 10 km in 42:11 Minuten.
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Freitag beim Emsdettener Teekottenlauf sehr erfolgreich. Alle sieben Altenrheiner Athleten gingen beim Straßenlauf über 10 Kilometer an den Start, der zugleich als Kreismeisterschaft ausgeschrieben war.
Schnellster Altenrheiner Läufer war Heinz-Jürgen Bertram, der bereits nach 42:11 Minuten die Ziellinie im Stadion von Borussia Emsdetten am Teekotten überquerte. Er errang mit deutlichem Abstand den Kreismeistertitel in der Altersklasse M 65. Im Feld von 171 Teilnehmern kam er auf einen beachtlichen 9. Platz. - Zuletzt hatte er vor zwei Wochen beim Hannover-Marathon Platz zwei und vor einer Woche beim Citylauf in Papenburg den ersten Platz bei 10-km-Läufen in seiner Altersklasse erreicht.
Hagen Schossig wurde Kreismeister in der stark besetzten Altersklasse M 55. Für ihn wurden 43:54 Minuten gestoppt. Vereinskollege Guido Wilke finishte nach 45:08 Minuten und belegte Platz 3 in der Kreismeisterwertung. Otto Reeker wurde Vizekreismeister in der Altersklasse M 70. Er erreichte das Ziel nach 53:18 Minuten und musste sich unter sechs Startern seiner Altersklasse nur Josef Grond von Marathon Steinfurt geschlagen geben.
Harry Busch war Otto Reeker zum Schluss dicht auf den Fersen und erreichte fast zeitgleich das Ziel. Er musste das Feld „von hinten aufrollen“, weil er im 171 Läufer großen Teilnehmerfeldes hinten gestartet war. Seine Nettolaufzeit betrug 53:16 Minuten, seine Bruttolaufzeit, die der Zeit zwischen Startschuss und Zieleinlauf entspricht und für die Platzierung gilt, 53:29 Minuten.Bernd Brinkhues wurde Kreismeister in der Altersklasse M 75. Er lief nach 55:37 Minuten ins Ziel. André Veltmann belegte mit der Zeit von 1:01:28 Stunden Platz 11 in der Altersklasse M 50.Insgesamt waren beim Emsdettener Teekottenlauf etwa 1.000 Athleten am Start. Davon entfielen etwa 500 auf Schülerläufe und 500 auf Erwachsenenläufe über 5 Kilometer, 10 Kilometer und die rd. 21,1 km lange Halbmarathondistanz.Die nächste Herausforderung sind für einige Altenrheiner Läufer die Riesenbecker Sixdays, die vom 4. Mai bis 9. Mai ausgetragen werden. In 6 Etappen über rd. 140 Kilometer geht es durch den Teutoburger Wald.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren beim Teekottenlauf in Emsdetten erfolgreich. Unser Bild zeigt Hagen Schossig (v.l.), Guido Wilke, Harry Busch, Bernd Brinkhues, Heinz-Jürgen Bertram und Otto Reeker. Nicht im Bild ist André Veltmann.
Heinz-Jürgen Bertram von der Laufabteilung des SC Altenrheine startete am vergangenen Sonntag (21.04.) beim 14.OLB Citylauf in Papenburg.
Zugleich ist dies der Auftakt und der erste von insgesamt sieben Wertungsläufen des Emsland-Cups. Um in die EL-Cup-Wertung aufgenommen zu werden, muss die Teilnehmerin/der Teilnehmer mindestens vier der sieben Laufveranstaltungen erfolgreich absolvieren.
Bei mehr als vier absolvierten Wertungsläufen fließen die schnellsten vier in die Wertung ein. Start und Ziel war jeweils der Mühlenplatz in Papenburgs Innenstadt . Der Streckenverlauf führt dabei an grünen Parks, zum Teil am Hauptkanal, historischen Gebäuden und belebten Plätzen vorbei. Zu motivierenden Atmosphäre trugen auch die vielen Zuschauer bei, die fast unentwegt die Athletinnen und Athleten anfeuerten. Bertram war, wie bei allen zukünftigen El-Cup Läufen auch, über die Zehn-Kilometer-Distanz angemeldet. Wobei hier eine kleine Runde von etwa Zwei Kilometern und drei Runden von cirka 2,7 Kilometern zu bewältigen waren.
Bei zehn Grad und teilweise heftigem Nordwind fiel der Startschuß für die insgesamt 301 Teilnehmer um 15:40 Uhr.
Nach 42:12 Minuten überquerte Bertram die Ziellinie, was ihm den Altersklassensieg einbrachte und Platz 27 im Gesamtfeld.
Langsam neigt sich die aktuelle Saison immer mehr dem Ende zu und deshalb war es bei Team I am letzten Samstag schon Zeit für das Rückspiel gegen den DC Outcast. Vor heimischer Kulisse brachte der Abend schlussendlich nicht nur viele Bestleistungen auf beiden Seiten, sondern vor allem einen wichtigen Erfolg von 10:6 für uns hervor.
Damit verdichten sich die Anzeichen auf eine Meisterschaft in den Händen unserer Devils. Mit etwas Schützenhilfe aus der eigenen Liga hätte es übrigens bereits die Vorentscheidung sein können, doch noch müssen wir uns ein wenig gedulden und natürlich auch in den verbleibenden Matches alles geben.