von Matthias Betz
Mittwochabend, 09.07.2025. 19:01 Uhr, der Anstoß auf Platz 3 in Altenrheine verzögert sich um exakt eine Minute – nicht aus organisatorischen Gründen, sondern weil das Spiel einfach Bock hatte, pünktlich zu sein, aber eben nicht zu sehr. Die Sonne steht tief, der Rasen ist in Topform, und das Publikum zwischen Campingstuhl, Bierbank und Grillgeruch reibt sich die Hände. Was dann folgt, ist eine Mischung aus sportlicher Machtdemonstration, Slapstick und gelegentlicher Dorftheater-Komödie.
Die ersten Minuten gestalten sich unspektakulär. Der SC Altenrheine zelebriert ein wenig TikiTaka im eigenen Strafraum – gefährlich schön oder einfach nur schön gefährlich, das bleibt Interpretationssache. Große Chancen gibt's zunächst keine, außer der für den Ex-Gellendorfer Chris Naberbäumer, der sich an der eigenen Strafraumgrenze tunneln lässt. Der Zuschauer sagt: „Autsch." Der Trainer sagt: „Weiter!"
In der 5. Minute dann der erste Hochkaräter: Kai Sandmann steht plötzlich ganz alleine vorm gegnerischen Torwart, nur er, der Ball, das Tor – und seine Nerven. Und die versagen. Nicht schlimm, denn bei der anschließenden Ecke stürmen elf Mann in den Strafraum, ein Bild wie bei der F-Jugend, wenn alle gleichzeitig auf den Ball losgehen. Ecke Nummer zwei bringt dann Klarheit: Felix Spielmann schraubt sich hoch und nickt das Leder per Kopf wuchtig ins Netz. 1:0. Kein Zweifel, dass das verdient war.
Während die Zuschauer noch darüber diskutieren, ob Kiddes O-Beine tatsächlich groß genug sind, um ein ganzes Schwein hindurchzuschieben – laut Axel sogar hochkant – geht das Spiel munter weiter. In Minute 13 schüttelt sich Naberbäumer kurz das Tunneltrauma ab, geht rechts durch wie ein Taschenmesser durch Butter und legt klug auf Adrian Turat ab. Der bleibt cool, zirkelt das Ding ins lange Eck. 2:0. Die Gellendorfer wirken da schon wie ein Hobby-Chor beim Auswärtsspiel – guter Wille, aber keine Struktur.
Wenig später segelt der Gellendorfer Torwart artistisch unter einem hohen Ball hindurch. Kipker zieht ab, ein Abwehrspieler rettet auf der Linie – mit der Hand. Schiedsrichter August Knips zückt den Finger und zeigt auf den Punkt. Elfmeter. Pete Wipperfürth tritt an und verschießt so kläglich, dass der Ball vermutlich die nächstgelegende Eckfahne touchiert hat. Pete versucht, sich unsichtbar zu machen, die Zuschauer diskutieren noch zehn Minuten später über diesen tragischen Aussetzer.
Doch Altenrheine lässt sich nicht beirren. In der 21. Minute scheitert Turat zunächst noch mit einem Schuss ans Lattenkreuz, Sekunden später macht er's besser – 3:0. Völlig verdient. Gellendorf spielt derweil weiterhin nur Anstoß. Mittlerweile zum vierten Mal. Ein Schüsschen auf das Tor von Tobi Reekers sorgt für verhaltenen Applaus bei den Altenrheiner Kindern auf dem Klettergerüst. In der 25. Minute bekommt Gellendorf dann endlich mal eine gefährliche Freistoßposition – das war's aber auch schon.
Wenig später ist es Kai Sandmann, der in der 28. Minute einen Freistoß um die Mauer ins Torwarteck zirkelt – 4:0. Der Torwart bleibt regungslos stehen, vielleicht aus Trotz, vielleicht aus Erschöpfung. Zwei Minuten später stochert Kai Sandmann nach diversen Abprallern das 5:0 über die Linie. Der Gellendorfer Schlussmann hat sichtlich genug, lässt sich auswechseln. Man sieht es ihm an: Die Lust ist dahin, der Wille gebrochen.
Nach einem klaren Foul an einen Altenrheiner Stürmer, das Schiedsrichter Knips entweder übersehen oder mit der Vorteilsregel überspielt hat, staubt Henne Bäthker zum 6:0 ab. Danach ist Halbzeit. Durchatmen. Nicht nur bei Gellendorf, sondern auch bei den Zuschauern. Bier wird nachgeholt, Kidde fordert per Zuruf erneut ein Golf-Caddy für den Getränketransport. Der Weg ist weit, die Sonne steht tief, und irgendwo spielt im Hintergrund jemand mit einer Bluetooth-Box „Tage wie diese".
Die zweite Hälfte beginnt mit einem Déjà-vu: Naberbäumer wird erneut getunnelt. Es ist fast schon tragisch, wenn es nicht so lustig wäre. In der 46. Minute erhöht Henne Bäthker auf 7:0 – ein Schuss, ein Treffer, keine Gegenwehr. Gellendorf scheint nur noch körperlich anwesend zu sein, geistig sind viele wahrscheinlich schon beim Feierabendbier. Dann – Überraschung – der erste Torschuss von Gellendorf in Minute 48. Der Ball landet nicht im Netz, sondern ganz oben am Ballfangzaun. Zwei Minuten später wieder. Der Zaun hält, das Ergebnis auch.
Was folgt, ist ein kollektives Einschlafen. Das Spiel verliert an Tempo, an Spannung, an allem, was man sonst gerne auf Plakate druckt. Altenrheine hat keinen Bedarf mehr, Gellendorf keinen Plan. Die Zuschauer wenden sich langsam dem Trainingsspiel der dritten Mannschaft zu, das plötzlich interessanter wirkt als das eigentliche Spiel. Trainer Sascha Bernsmeier freut sich derweil über das Ergebnis. In seiner letzten Amtszeit war er eher Prügelknabe, das Ergebnis meist andersrum wie heute.
Schiedsrichter Knips hat schließlich ein Einsehen – nach 70 Minuten ist Schluss. Gellendorf wird erlöst, Altenrheine geht mit breiter Brust vom Platz. Ein Spiel, das in der ersten Halbzeit unterhaltsam, in der zweiten eher wie ein gemütlicher Radausflug wirkte. Verdient war's allemal. Und man muss sagen: Wenn ein Tunnel schöner aussieht als ein Tor, dann ist es eben doch kein normales Fußballspiel.
Philipp auf der Haar und Mika Blaschke waren beim Triathlon in Saerbeck am Start. Die beiden SCler absolvierten aber zwei ganz unterschiedliche Wettkämpfe.
Das Wetter spielte entgegen der Vorhersage erfreulicherweise mit. Bei angenehmen Bedingungen ging es für auf der Haar auf die Volksdistanz des Saerbeck Classic. Die Wassertemperatur lag bei 25 °C, sodass das Schwimmen ohne Neoprenanzug absolviert wurde. Das sollte auf den 600 Metern kein Handicap für den guten Schwimmer sein. Trotz einer kleinen Unstimmigkeit auf der Strecke, bei der einige der führenden Athleten versehentlich auf eine längere Distanz geschickt wurden, konnte der SCler seinen Rhythmus finden und entstieg nach 10:50 Minuten dem Badesee. Nach einem zügigen Wechsel ging es auf die 20 km lange Radstrecke. Hier wurde von Beginn an ein hohes Tempo gefahren. Die Strecke war sehr schön und schnell zu fahren. Lediglich nach dem Wendepunkt machte sich ein leichter Gegenwind bemerkbar, der etwas Körner kostete. Für den zweiten Part des Dreikampfes benötigte Philipp auf der Haar schnelle 33 Minuten. Anschließend folgten zwei Laufrunden, die sich zu fünf Kilometer summierten, rund um den See. “Auf der Laufstrecke ich konnte auf den letzten Metern sogar noch zu einem Zielsprint ansetzen“ zog der Altenrheiner eine positive Bilanz. Mit einer Gesamtzeit von 1:09:47 erreichte auf der Haar Platz 38 gesamt und Platz 7 in der Altersklasse M35. Besonders erfreulich für den Triathleten in den Farben des SC Altenrheine war, das er seine Leistung im Vergleich zu vorherigen Wettkämpfen deutlich steigern konnte.
Mika Blaschke war vor dem Start in Saerbeck etwas nervös. Für den jungen Sportler stand beim Swim an Run zum ersten Mal ein Schwimmen im Freigewässer auf dem Wettkampfplan. Nach einem nicht ganz optimalen Start folgte ein sehr solides Schwimmen. Auch gegen die ältere Konkurrenz konnte sich der junge SCler gut in Szene setzen. Das gelang ihn beim Wechsel zum Laufen nicht ganz. Hier verlor er viel Zeit und drei Plätze. Mit der zwölftschnellsten Zeit lief Mika Blaschke aber wieder in die Top Ten der Schüler A. Nach 15:47 Minuten hatte Mika Blaschke seine erste Platzierung unter den besten zehn der Altersklasse Schüler A ins Ziel gebracht. Bei den Startern aus dem Geburtsjahr 2013 war er der Schnellst.
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38. |
Von der Haar, |
Philipp |
7. |
M35 |
10:50 |
1:40 |
33:34 |
1:13 |
22:29 |
1:09:47 |
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16. |
Blaschke, |
Mika |
10. |
MSA |
7:18 |
0:45 |
7:44 |
15:47 |
Jan Wiegers, Triathlet des SC Altenrheine, hat sich beim Ironman in Nizza der internationalen Konkurrenz gestellt. Das mediterrane Flair konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hitze und das starke, 2300 Teilnehmer große Starterfeld den Wettkampf über die Mitteldistanz nicht zu einem Spaziergang machen würde.
Mit 26 Grad Wassertemperatur empfing das Mittelmeer die Triathleten. Damit war der Neopren als Wärmeschutz und Schwimmhilfe verboten. Nach guten 35 Minuten hatte Wiegers die erste Disziplin hinter sich gebracht und wechselte zufrieden auf das Rennrad.
Neunzig Kilometer, gepickt mit Anstiegen in den Seealpen rund um die berühmte, fünft größte Stadt in Frankreich. Der SCler hatte sich gut vorbereitet. In einem Trainingslager trainierte Wiegers viele Anstiege mit dem Rad, damit er die sehr anspruchsvollen 1200 Höhenmeter in Nizza bewältigen konnte. „Landschaftlich schön, aber die langen Anstiege bei diesem Triathlon haben mir einiges abverlangt. Die Anstiege hatten teilweise zweistellige Prozentwerte und die schnellen Abfahrten verlangten echte Steuerkünste“ zeigte sich Wiegers nach dem Rennen beeindruckt von der Radstrecke. Nach drei Stunden auf dem Rad schob er sein Sportgerät wieder in die Wechselzone.
Beim Halbmarathon über 21 Kilometer machte der Ort an der Riviera deutlich, warum er als eine der sonnreichsten Städte Frankreichs gilt. An der Strandpromenade zu flanieren ist schön, aber bei 34 Grad ohne Schatten 21 Kilometer als Abschluss eines Triathlon zu laufen, ist etwas anderes. Jan Wiegers musste den äußeren Bedingungen dann auch Tribut zollen. Jede Verpflegungsstelle nahm er mit und am Ende des Rennens gab es auch Gehpausen. Nach guten zwei Stunden hatte er den Halbmarathon absolviert und lief nach 6:04:07 Stunden ins Ziel. In dem stark besetzten Wettkampf mit 2300 Teilnehmern platzierte sich der Altenrheiner als 557. Finisher im Vorderfeld.
Schnelle Altenrheiner beim Rheiner Sommerlauf
Sieben Mal Sieger in der Altersklasse
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag mit acht Erwachsenen und sieben Kindern beim Rheiner Sommerlauf der Laufgemeinschaft Rheine-Elte im Bentlager Wald am Start. Zwei SCA-ler liefen im Feld von 231 Startern die 5-Kilometer-Strecke.
Harry Busch überquerte nach 24:27 Minuten die Ziellinie in der OBI-Arena und siegte in der Altersklasse M 60. Aloysia Wegmann erreichte mit der Zeit von 28:26 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse W 65.
Beim 10-Kilometer-Lauf waren unter 107 Athleten sechs Altenrheiner am Start. Pavel Evstratov lief nach 44:16 Minuten ins Ziel und belegte Platz 5 in der Altersklasse M 40. Sein Vereinskollege Vitali Schmidt war ihm dicht auf den Fersen. Für ihn wurden 44.17 Minuten gestoppt. Damit kam er auf Platz 9 der Altersklasse M 35. Hagen Schossig überquerte die Ziellinie nach 48:17 Minuten und kam auf Platz 3 der Altersklasse M 55.
Verena Vidal Murcia siege mit der Zeit von 51:08 Minuten in der Altersklasse W 40. Sie kam als zweitschnellste Frau insgesamt ins Ziel. Claudia Stockmann siegte in der Altersklasse W 55. Ihre Zeit betrug 51:47 Minuten. In der Frauengesamtwertung erreichte sie Platz 3.
Otto Reeker lief nach 57:13 Minuten als Sieger der Altersklasse M 75 ins Ziel. Konkurrenten seiner Altersklasse waren nicht in Sicht. Reeker konnte aber mit Platz 63 unter 107 Startern vielen jüngeren Läufern die Hacken zeigen.
Beim 300-Meter-Bambinilauf und 2-Kilometer-Schülerlauf liefen sieben Kinder für die Altenrheiner Farben. Fritzi Varelmann und Anni Laukemper, beide 5 Jahre alt, kamen beim Bambinilauf als 40. und 45. ins Ziel.
Beim 2-Kilometer-Schülerlauf siegte Carlo Vidal Murcia mit der Zeit von 9:03 Minuten in der Altersklasse Kinder M 7. Robert Schmidt kam in der Altersklasse Kinder M 8 mit der Zeit von 11:26 Minuten auf den 2. Platz. Bruder Martin Schmidt überquerte die Ziellinie nach 9:54 Minuten als 7. der Altersklasse Kinder M 10. Eduard Schmidt erreichte in der Altersklasse Jugend M 12 den ersten Platz. Für ihn wurden 8:29 Minuten gestoppt. Mats Vidal Murcia kam in dieser Altersklasse mit der Zeit von 9:50 Minuten auf den dritten Platz.
Der 10. Rheiner Sommerlauf im Bentlager Wald wurde von der Laufgemeinschaft Rheiner-Elte trotz der Hitze von 27 Grad im Schatten hervorragend durchgeführt. Insgesamt waren etwa 1.200 Sportler am Start. Der Zieleinlauf war auf dem Hauptfeld des Eintracht-Stadions vor der Haupttribüne. Am Sportplatz konnte man sehr gut die Zieleinläufe der Bambini-, Schüler- und Erwachsenenläufe verfolgen. Vor allem die Grundschulläufe der Klassen 1 bis 4 zogen viele Eltern und Grußeltern an.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Läufer waren am Sonntag beim Rheiner Sommerlauf der Laufgemeinschaft Rheine-Elte erfolgreich. Unser Bild zeigt Harry Busch (v.l.), Vitali Schmidt, Pavel Evstratov, Aloysia Wegmann, Hagen Schossig, Claudia Stockmann und Otto Reeker.
Als deutsche Mannschaftsmeister kehrte Jürgen Brinkmann, Michael Mittelberg und Ralf Uhlenbruch vom Triathlon in Kalkar an die Ems zurück. Bei der Hitzeschlacht stach Michael Mittelberg mit dem fünften Rang in seiner Altersklasse heraus.
Eine sprichwörtlich geschlossene Mannschaftsleistung bescherte den drei Triathleten des SC Altenrheine den Sieg in der Mannschaftswertung in der AK 60/65. Nach fast zweieinhalb Stunden Wettkampfdauer trennten die Sportler des SCA nur knapp fünf Minuten. Jeder konnte in einer Disziplin ein Highlight setzen.
Mit einer Schwimmzeit von 24:26 Minuten startete Ralf Uhlenbruch mit einem gelungenen Auftakt in den Wettkampf. Als 38. von knapp 200 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaften lief er Richtung Rad. Auf den zwei flachen, aber sehr windanfälligen Radrunden setzte Jürgen Brinkmann ein deutliches Ausrufezeichen. Nach den Deutschen Meisterschaften im Duathlon konnte er seine gute Form in der zweiten Disziplin weiter ausbauen. Auf den vierzig Kilometern schob er sich mit einer Radzeit von 1:01 Stunden in der Gesamtwertung weiter nach vorne. Kurz vor dem Wechsel überholte er noch seinen Vereinskollegen Uhlenbruch. Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke hätte ein vereinsinterner Wettstreit stattfinden können. Doch das Trio des SCA kämpfte gemeinsam um die Mannschaftswertung und gegen die enorme Hitze. Die 9,7 Kilometer lange Wendepunktstrecke bot dafür beste Möglichkeiten. Bei jeder Begegnung wurde abgeklatscht und der Vereinskamerad angefeuert. Michael Mittelberg, lief in der AK 65 eine der schnellsten Laufzeiten und sicherte sich damit auch in seiner AK eine sehr gute Platzierung.
Ralf Uhlenbruch (2:23:49 Stunden) beendet die Hitzeschlacht als 11. der AK 60. Jürgen Brinkmann (2:26:01 Stunden) folgte ihm als Zwölfter in der Ergebnisliste der Altersklasse. Michael Mittelberg erkämpfte sich nach 2:28:43 Stunden den Top-Five-Platz in der AK 65. Mit dieser Leistung waren die Altenrheiner in der Mannschaftswertung der AK 60/65 nicht mehr vom Thron zu stoßen. Trotz der extrem heißen Temperaturen und einer außergewöhnlichen Herausforderung sah man drei hoch zufriedene SCA-Athleten bei der Siegerehrung.
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Ralf Uhlenbruch |
Jürgen Brinkmann |
Michael Mittelberg |
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SWIM: 00:24:26 h |
SWIM: 00:28:56 h |
SWIM: 00:32:08 h |
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AK: 11 |
AK: 12 |
AK: 5 |
Altenrheine. Eine spannende und erfolgreiche Saison liegt hinter den F1-Junioren des SC Altenrheine – mit vielen tollen Momenten, wichtigen Erfahrungen und einer Menge Spaß. Das Trainerteam zieht ein rundum positives Fazit: „Alle Kinder haben sich fußballerisch richtig klasse entwickelt. Genau das ist in diesem Alter das Wichtigste für uns."
Die jungen Kicker durften sich über zahlreiche Siege freuen, mussten aber auch die eine oder andere Niederlage einstecken. Doch gerade diese Spiele seien besonders lehrreich gewesen, betonen die Trainer: „Auch Niederlagen gehören zum Fußball dazu, daraus lernen wir am Ende am meisten."
Ein echtes Highlight waren die Turniersiege im Winter. Ganz besonders stolz war die Mannschaft auf ihren inoffiziellen 1. Platz bei den Stadtmeisterschaften – ein Erfolg, der für riesige Freude bei Spielern, Trainern und Eltern sorgte. Der Turniersieg bei dem top besetzten Turnier in Bad Bentheim war ein weiterer Höhepunkt für die jungen SCA-Talente.
Beim traditionsreichen E-Junioren-Pfingstturnier zeigten die F1-Kicker großen Einsatz. Obwohl die meisten Gegner ein bis zwei Jahre älter waren, schlug sich das Team beachtlich. In der Finalrunde, der sogenannten „Champions League", sprang am Ende ein toller 9. Platz unter 20 Mannschaften heraus.
Neben dem Sportlichen kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz: Gemeinsame Aktionen abseits des Platzes, ein Trainingslager im Sommer und kleine Turniere sorgten für eine super Stimmung und stärkten das Miteinander in der Truppe.
Ein besonderer Höhepunkt war das Abschlussfest. Hier gab es für jedes Kind eine ganz besondere Überraschung: Ein Trikot mit der Aufschrift „Ballhelden". Denn eins steht fest: Die Kinder der F-Junioren sind genau das, was Ballhelden ausmacht – sie zeigen Einsatz und Teamgeist und haben vor allem eins: Große Freude am Fußball.
Jetzt geht es für die Spieler in die wohlverdiente Sommerpause. Nach den Ferien wollen alle mit frischem Elan in ihren Teams in die neue Saison starten.
Messingen – Strahlender Sonnenschein, schweißtreibende Temperaturen und am Ende strahlende Gesichter: Die F3-Jugend des SC Altenrheine hat am Samstag, den 28. Juni 2025, das Turnier des SV Adler Messingen 1922 gewonnen – und das mit großem Einsatz, Teamgeist und spielerischer Klasse. Bei schwülwarmer Witterung, die Spielern wie Zuschauern einiges abverlangte, setzte sich das Team verdient an die Spitze des Teilnehmerfeldes.
Die Gegner in Messingen: FC Schüttorf 3, SV Groß-Hesepe 2, ASV Altenlingen 2 und SC Spelle-Venhaus 4. Gleich im ersten Spiel gegen Groß-Hesepe setzte der SC Altenrheine ein klares Zeichen und gewann souverän mit 2:0. Es folgte ein überzeugender 4:0-Erfolg gegen den SC Spelle-Venhaus 4, bei dem besonders die Offensivabteilung ihr ganzes Können zeigte. Auch das dritte Spiel gegen ASV Altenlingen 2 wurde mit 2:0 gewonnen – kompakt in der Abwehr, konsequent im Abschluss.
Im abschließenden Spiel gegen den FC Schüttorf 3 entwickelte sich ein wahres Torfestival. Nach einer intensiven Partie hieß es am Ende 3:3 – ein gerechtes Remis, das beiden Teams einen Punkt einbrachte. In der Endabrechnung standen somit sowohl der SC Altenrheine als auch der FC Schüttorf 3 bei zehn Punkten. Doch der Blick aufs Torverhältnis entschied: +8 Tore für Altenrheine, +5 für Schüttorf – der Turniersieg ging nach Altenrheine!
Was im Kreis Steinfurt in der F-Jugend leider abgesetzt wurde – nämlich Tore, Tabellen und Pokale – wird im benachbarten Emsland weiter praktiziert. So durfte die F3 des SC Altenrheine zum ersten Mal einen echten Pokal mit nach Hause nehmen. Ein besonderer Moment für die jungen Kicker, die den goldglänzenden Lohn unter großem Applaus der mitgereisten Eltern und Fans entgegennahmen.
Trotz der drückenden Hitze und der körperlich fordernden Bedingungen zeigte das Team über alle Spiele hinweg eine beeindruckende Energieleistung. Die Trainer lobten neben der spielerischen Entwicklung vor allem den unermüdlichen Einsatz und die geschlossene Mannschaftsleistung – gerade bei diesen Temperaturen keine Selbstverständlichkeit.
Mit diesem Turniererfolg setzt die F3 ein sportliches Ausrufezeichen und darf sich nun ebenfalls über einen verdienten Titel freuen. Ein Pokal, der nicht nur glänzt, sondern vor allem für Fleiß, Leidenschaft und ein starkes Miteinander steht.
Rheine-Gellendorf – Mit einem weiteren sportlichen Ausrufezeichen hat sich die E2-Jugend des SC Altenrheine am Sonntag, den 29. Juni, in die Sommerpause verabschiedet: Beim stark besetzten E1-Turnier im Rahmen der Jugendtage der SF Gellendorf setzte sich das Team unter großem Jubel als Turniersieger durch.
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich die Mannschaft in bestechender Form. Mit vier Siegen, einem Remis und nur einer knappen Niederlage sicherte sich der SC Altenrheine 2 mit 13 Punkten und einem imposanten Torverhältnis von 11:1 den zweiten Platz hinter GWA Rheine. Dabei gelangen überzeugende Erfolge gegen Gastgeber SF Gellendorf (1:0), die eigene E1 des SC Altenrheine (3:0), Arminia Ibbenbüren (2:0) sowie ein torloses Remis gegen Borussia Emsdetten 2. Einzig gegen Vorrundensieger GWA Rheine musste man sich in einer hart umkämpften Partie mit 0:1 geschlagen geben.
Doch das Team ließ sich davon nicht beirren. Im Finale kam es zur Revanche: Erneut hieß der Gegner GWA Rheine – diesmal jedoch mit einem ganz anderen Ausgang. Mit Spielfreude, taktischer Disziplin und beeindruckender Effizienz bezwang der SC Altenrheine 2 den Kontrahenten klar mit 3:0. Ein verdienter und umjubelter Turniersieg war die Belohnung für eine rundum starke Leistung.
Für die E2 des SC Altenrheine ist dieser Erfolg der krönende Abschluss einer herausragenden Saison, in der bereits die Hallenkreismeisterschaft und der Meistertitel der laufenden Spielzeit gefeiert werden konnten. Drei große Titel, die nicht nur das Talent der jungen Spieler, sondern auch die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Trainerteams unter Beweis stellen.
Der Turniersieg in Gellendorf ist dabei auch aus einem anderen Grund besonders: Bereits im Vorjahr hatte dieselbe Mannschaft – damals noch als E3 – beim entsprechenden Turnier triumphiert. Der erneute Erfolg gegen ein E1-Starterfeld verdeutlicht die bemerkenswerte Entwicklung des Teams.
Mit Stolz, aber auch ein wenig Wehmut wurde nach dem Turnier der Abschied eingeläutet. Für die Spieler geht es nun in die D-Jugend – einige in die D1, andere in die D2. Zwei Akteure, Noah und Valmir, verlassen den Verein und wechseln zur neuen Saison zum FC Eintracht Rheine. Vom gesamten Team, dem Trainerstab und den treuen Eltern und Fans erhielten sie beste Wünsche mit auf den Weg – mit einem kleinen Augenzwinkern: "Nur nicht, wenn es gegen den SC Altenrheine geht." Und wer weiß – vielleicht führt der Weg irgendwann zurück.
Fürs Erste aber darf sich die E2 des SC Altenrheine in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden – als Turniersieger, als Meister, als Hallenchampion und als verschworene Einheit, die auf und neben dem Platz Großes geleistet hat.
Der Triathlon in Münster hat in diesem Jahr rekordverdächtige 2600 Athleten in die Domstadt gelockt. Das galt auch für die beiden SCler Christian Dudek und Vitali Schmidt. Dudek konnte sogar seine Altersklasse gewinnen. Karsten Dierks platzierte sich auf dem zweiten Rang beim Triathlon rund um den Arendsee in Sachsen-Anhalt.
Die Hitze forderte bei der 18. Auflage des Münster-City-Triathlons ihren Tribut. Wer sich nicht auf die Hitze vorbereitet hatte, der erreichte im schlimmsten Fall nicht das Ziel. Die beiden Altenrheiner Dudek und Schmidt haben aber routiniert die 1,5 Kilometer im Hafen von Münster, sowie die vierzig Radkilometer und die zehn Laufkilometer abgespult. Nach nur 25 Minuten entstieg Christian Dudek dem Hafenwasser und lief in die riesige Wechselzone. Die Bundesstraße 51 wurde dann für die Radfahrer zur Rennstrecke. Durch mehrere Wendepunkte ging es auf der gut ausgebauten Straße immer mit leichten Wellen hoch und runter. „Aber die Strecke war recht voll, aber dafür extrem schnell“ zog Dudek eine positive Bilanz der zweiten Disziplin. Mit 57 Minuten für das Radfahren legte der SCler dann auch nach dem Schwimmen den zweiten Grundstein für seinen Sieg in der AK 55. Vitali Schmidt benötigte sehr gute 60:24 Minuten für die Radstrecke. Sehr schnell fand Dudek im letzten Drittel des Dreikampfes sein Tempo, zog dieses bis zur Ziellinie durch. Nach 2:15:10 Stunden war ihm der Sieg in seiner Altersklasse als 60. der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen. Ebenfalls hitzeresistent zeigte sich Vitali Schmidt. Nach2:36:38 Stunden beendete er den Wettkampf.
Trotz der großen Hitze war der 28. Arendsee-Triathlon der Triathlonfüchse Osterburg ein Erfolg. Fast alle Starterfelder für die verschiedenen Distanzen waren ausgebucht, insgesamt erreichten 547 Finisher das Ziel auf dem Marktplatz in Arendsee. Mit Karsten Dierks hatte der SC Altenrheine einen erfolgreichen Sportler unter den über 500 Aktiven die ins Ziel kamen.
Das Schwimmen findet im klaren Wasser des beliebten Badesees statt. Danach folgt die Radstrecke, die durch die weitläufige Naturlandschaft führt und sowohl anspruchsvoll als auch abwechslungsreich ist. Zum Abschluss absolvieren die Teilnehmer einen Lauf, der durch die umliegenden Wälder sowie entlang des Sees führt und mit dem Ziel auf dem Marktplatz eine anspornendes Ambiente bot. Mit drei ausgeglichenen Leistungen schob sich Dierks bis auf den zweiten Rang der AK 55 nach vorne. Nach 2:44:42 Stunden beendete er unter dem Zielbogen den Wettkampf.
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60. |
1. |
M 55 |
DUDEK Christian |
25:00 |
|110. |
2:41 |
57:25 |
|78. |
2:21 |
1:27:28 |
|54. |
47:40 |
|107. |
2:15:10 |
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305. |
59. |
M 35 |
SCHMIDT Vitali |
36:17 |
|582. |
3:05 |
1:00:24 |
|167. |
2:47 |
1:42:34 |
|366. |
54:02 |
|270. |
2:36:38 |
|
31. |
Dierks |
Karsten |
28. |
M 55 |
2. |
26:49 |
1:10:32 |
59:58 |
2:44:42 |