Drei Altersklassensiege für Altenrheiner Läufer
Bagno-Buchenberg-Lauf in Steinfurt mit 1.432 Athleten
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag in Steinfurt mit neun Athleten beim Bagno-Buchenberg-Lauf, dem sogenannten „Steinhart 500“, am Start. Insgesamt waren 1.432 Läufer gemeldet.
Der Runden-Kurs durch das Bagno und am Rande des Buchenbergs bot die Möglichkeit, 14 km, 28 km oder 42 km zu laufen. Beim Marathon über 42,2 km waren 500 harte Höhenmeter zu überwinden. Daher die Bezeichnung „Steinhart 500“. Zusätzlich wurde ein ultraharter 4-Runden-Kurs über 56 Kilometer mit 666 Höhenmetern angeboten.
Fünf Altenrheiner wählten die Strecke über 14 km mit 166 Höhenmetern. Christian Beine erreichte als schnellster SCA-Athlet nach 1:06.54 Stunden das Ziel. Damit belegte er Platz 5 in der Altersklasse M 50. Petra Romberg siegte in der Altersklasse M 55. Für sie wurden 1:12:00 Stunden gestoppt.
Andre Guthier-Geier lief nach 1:21:52 Stunden über die Ziellinie und kam in der Altersklasse M 45 auf Platz 20. Otto Reeker erreichte mit der Zeit von 1:25:52 Stunden Platz 2 in der Altersklasse M 75. Ebenfalls auf Platz 2 kam Aloysia Wegmann in der Altersklasse W 65. Für sie wurden 1:30:48 Stunden gestoppt.
Drei Athleten liefen zwei Runden und somit 28 km mit 332 Höhenmetern. Michael Mittelberg siegte in der Altersklasse M 65. Er lief bereits nach 2:19:20 Stunden über die Ziellinie. Verena Vidal Murcia war schnellste Frau in der Altersklasse W 40. Ihre Zeit betrug 2:38:32 Stunden. Bernd Brinkhues war mit 76 Jahren noch schnell unterwegs. Für ihn wurden 3:24:53 Stunden gestoppt. Damit kam er auf Platz 2 der Altersklasse M 75.
Pavel Evstratov bewältigte den ultraharten 4-Runden-Kurs über 56 Kilometer mit 666 Höhenmetern. Er lief nach 5:35:48 Stunden über die Ziellinie und erreichte den 2. Platz in der Altersklasse M 40.
Die nächste Laufveranstaltung findet in der näheren Umgebung statt. Am Samstag, 29. November, steht der Mesumer Adventslauf im Läuferprogramm. Um 13:00 Uhr wird für jüngere Schüler ein Lauf über 1 km, um 13:30 Uhr für ältere Schüler ein Lauf über 2 km gestartet. Der 5-Km-Lauf findet um 14:00 Uhr, der 10-Km-Lauf um 15:00 Uhr statt. Start und Ziel sind an der Alexander von Humboldt Schule, Hassenbrockweg 40. Der Mesumer Adventslauf wird bereits zum 39. Mal ausgetragen.
Bildunterschrift:
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag beim Bagno-Buchenberg-Lauf, dem sogenannten „Steinhart 500“, in Steinfurt erfolgreich. Unser Bild zeigt Otto Reeker (v.l.), Pavel Evstratov, André Guthier-Geier, Michael Mittelberg, Aloysia Wegmann, Verena Vidal Murcia, Christian Beine, Petra Romberg und Bernd Brinkhues.
Fünf Titel für Altenrheiner bei Kreismeisterschaften im Cross
Melanie Auffenberg Gesamtsiegerin mit Superzeit
Die Altenrheiner Laufabteilung war am Sonntag mit neun Athletinnen und Athleten bei den Kreismeisterschaften im Wald- und Crosslauf am Start. Fünf Mal holte man den Kreismeistertitel. Ausgetragen wurden die Meisterschaften auf der weitläufigen Grünfläche des TV Jahn Rheine und dem angrenzenden Wäldchen.
Ingrid König ging als Erste beim Lauf der Frauen über 4.840 Meter an den Start. Sie lief bereits nach 28:11 Minuten als Zweite der Altersklasse W 60 ins Ziel. Beim Lauf der Männer über die gleiche Streckenlänge benötigte Göran Blaschke 21:42 Minuten. Damit kam er auf Platz 3 der Altersklasse M 45.
Otto Reeker wurde Kreismeister in der Altersklasse M 75. Für ihn wurden 29:58 Minuten gestoppt. Bernd Brinkhues holte in dieser Altersklasse mit 31:29 Minuten den Vizekreismeistertitel.
Mika Blaschke erreichte bei der männlichen Jugend, Altersklasse M 12, den zweiten Platz. Er benötigte für die Strecke über 2.410 Meter nur 9:41 Minuten.
Über die Distanz von 8.640 Meter gingen vier Altenrheiner an den Start. Melanie Auffenberg kam mit einer Superzeit von 37:03 Minuten als erste Frau insgesamt ins Ziel. Sie wurde Kreismeisterin der Altersklasse W 50 und war zugleich schneller als alle jüngeren Kreismeisterinnen.
Melanie Bonnez holte in der Altersklasse W 45 den Vizekreismeistertitel. Für sie wurden 42:13 Minuten gestoppt. Petra Romberg siegte mit der Zeit von 42.45 Minuten in der Altersklasse W 55. In der Mannschaftswertung holten Melanie Auffenberg, Melanie Bonnez und Petra Romberg den Kreismeistertitel für den SC Altenrheine.
Michael Mittelberg wollte den erfolgreichen Damen nicht nachstehen. Er erreichte mit der Zeit von 39:57 Minuten den Kreismeistertitel in der Altersklasse M 65.
Die nächste Herausforderung ist für die Altenrheiner Läufer der „Steinhart 500“ in Steinfurt am kommenden Sonntag, 9. November. Es werden Laufstrecken über 7, 14, 28, 42 und 56 Kilometer angeboten. Aufgrund der Steigungen ist es ein sehr anspruchsvoller Lauf. Über 1.000 Athleten werden an den Start gehen.
Bildunterschriften:
Bild 1:
Bei den Kreismeisterschaften im Wald- und Crosslauf waren vom SC Altenrheine auf den Mitteldistanzen erfolgreich: Otto Reeker (v.l.), Ingrid König, Göran Blaschke, Mika Blaschke und Bernd Brinkhues.
Bild 2:
Auf der Langdistanz waren vom SC Altenrheine Michael Mittelberg (v.l.), Petra Romberg, Melanie Auffenberg und Melanie Bonnez erfolgreich. Die Damen wurden zugleich Mannschaftskreismeister.
"Schön war's" So steht es auf dem Finisher Shirt des letzten sehr beliebten Teutolaufes in Lengerich-Hohne. Aus organisatorischen Gründen wird es nach 30 Jahren den Lauf in dieser Form nicht mehr geben. Geplant ist alternativ am 3. Wochenende im Oktober 2026 ein Teutomarsch über 25 und 45 km.
In all den Jahren waren viele Läufer des SCA auf der anspruchsvollen Strecke dabei und wollten es sich natürlich nicht nehmen lassen, auch beim letzten Lauf dieser Art dabei zu sein. Mit 1800 Anmeldungen war er schon weit im voraus ausgebucht. Wie in jedem Jahr ließ die Organisation nichts vermissen, und so konnten alle bei strahlendem Sonnenschein zuversichtlich an den Start gehen. Zwei Läufer gingen auf die 29 km mit 560 HM lange Strecke.
Während Bernd Brinkhues mit einer hervorragenden Leistung (2.AK 75) 3:30:14 ein alter Hase beim Teutolauf ist, war Claudia Stockmann zum ersten Mal dabei. 3:04:25, 5. AK 55. Sie war anschließend sehr beeindruckt über die wunderbare Strecke mit dem Abschnitt über den Baumwipfelpfad in Bad Iburg. Als Gastläufer bei den Altenrheinern lief Lutz Brüning auch die lange Strecke mit einer super Zeit von 2:06:10 auf Platz 2 seiner AK.
Sechs SC Aler entschieden sich für den 12km Waldlauf. Auch dieser enthielt fast 250 Höhenmeter. Schnellster männlicher Teilnehmer war hier der in der AK 65 startende Heinz-Jürgen Bertram. Mit einer Zeit von 56:46 belegte er in der Gesamtwertung den 17. Platz von über 300 Teilnehmern. In der AK war es der 1. Platz. Petra Romberg siegte in der AK 55 mit der Zeit 1:03:54, Platz 16 bei den Frauen. Manfred Ricklin Platz 4. AK 65, 1:07:11, Hilde Krey 7. AK 55, 1:15:29, Ingrid König 7. AK 60, 1:16:08, Marietheres Rudolph-Meier 12. AK 55, 1:23:35.
Lediglich 2 Teilnehmer nahmen am 6km Jedermann-Lauf teil.
Michael Heckhuis 7. AK 55, 35:13,
Aloysia Wegmann 1. AK 65, 36:29.
"Schön war's" und so sind alle zuversichtlich, dass es auch im nächsten Jahr beim Teutomarsch schön sein wird.
Nächste Läufe für die Ausdauersportler :
25.10. Nordwalde Allerheiligenlauf,
09.11. Steinfurt Steinhart.
Fit bis zum Jahresende – Einsteigerkurs für Läufer beim SC Altenrheine
Der SC Altenrheine bietet in diesem Herbst einen Einsteigerkurs für Läuferinnen und Läufer an – ideal zur Vorbereitung auf den beliebten Silvesterlauf, bei dem wahlweise 5 oder 10 Kilometer gelaufen werden können.
Das erste Treffen findet am Montag, den 27. Oktober 2025, um 18 Uhr auf dem Parkplatz am Solbad Gottesgabe statt. Ab dann wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und mittwochs um 18 Uhr, im Salinenpark trainiert. Die Strecke ist teilweise beleuchtet und bietet damit auch in der dunkleren Jahreszeit gute Trainingsbedingungen.
Der Kurs richtet sich an Einsteiger, an Sportler, die nach einer Laufpause wieder beginnen wollen, sowie an alle, die gerne gemeinsam in der Gruppe Spaß am Laufen entwickeln wollen. Die Leitung übernehmen zwei erfahrene Ausdauersportler, die mit Tipps zu Lauftechnik, Ausdaueraufbau und Motivation unterstützen.
Teilnehmen können alle Interessierten ab 14 Jahren. Eine Anmeldung ist erwünscht und kann bequem über die Homepage des SC Altenrheine erfolgen. Der Kurs ist kostenfrei. Eine Mitgliedschaft ist nicht notwendig.
Ob als sportliches Ziel zum Jahresende oder als Start in ein neues Hobby – der Einsteigerkurs bietet die perfekte Gelegenheit, fit durch den Herbst zu kommen und beim Silvesterlauf motiviert an den Start zu gehen.
👉 Weitere Informationen und Anmeldung unter:
von Matthias Betz
10.09.2025, 19:00 Uhr, Gellendorf
Es ist Mittwochabend auf dem Sportplatz in Gellendorf, Flutlicht, leichter Wind – und dieser unverwechselbare Duft nach Bratwurst und frisch aufgeschüttetem Granulat. Schon vor dem Anpfiff ein Detail, das ins Auge springt: Pasi hat tatsächlich das richtige Trikot mitgebracht, und als August auftaucht, hat Gellendorf schon das Wasser gereicht. Die Bühne ist also bereitet für eine Revanche, die SC Altenrheine nicht liegen lässt.
Frühe Dominanz des SCA
Der SC Altenrheine beginnt wach, fokussiert, gallig – und vor allem mit Thorben in Galaform. In der 20. Minute setzt er zu einem Solo an, das so elegant wirkt, als spiele er nicht auf dem Altherrenplatz, sondern in Wembley: zwei schnelle Übersteiger, dann der Abschluss – trocken, flach, 0:1.
Nur sechs Minuten später folgt der nächste Stich. Wieder Thorben, diesmal als Spielmacher: von rechts verlagert er mit Übersicht das Spiel auf Backer. Der nimmt Maß, linker Spann, linkes Eck – 0:2. Ein Treffer, der das Wort „klassisch" verdient.
Die Gellendorfer Defensive schwimmt jetzt, und das nutzt Alex Wenker gnadenlos. In der 29. Minute tankt er sich links durch, bleibt vor dem Keeper eiskalt und schiebt cool zum 0:3 ein. Binnen zehn Minuten ist das Spiel auf den Kopf gestellt.
Doch Gellendorf wehrt sich: In Minute 31 nutzt das Heimteam einen seltenen Ausrutscher der SCA-Abwehr. Rudi lässt sich aus der Viererkette locken, rutscht auf dem Geläuf weg, und plötzlich läuft Gellendorf in Überzahl auf Kollis Tor zu. Sauber ausgespielt – 1:3. Halbzeit. Durchatmen.
Nach der Pause: Altenrheine legt nach
Fünfzigste Minute. Es ist dieser Moment, für den Altherrenspiele berühmt sind: Tege nimmt den Ball halblinks, läuft ein paar Meter und zimmert ihn wie ein Komet oben rechts in den Giebel – unhaltbar, ein Tor des Monats im Kleinformat. 1:4.
Zuvor hatte Pete noch die große Chance, alles klarzumachen. Er tanzt den Keeper aus, steht fünf Meter vorm leeren Tor und will cool einschieben – doch der Ball streicht hauchdünn vorbei. Es ist nicht Petes Abend.
Nur fünf Minuten später folgt der nächste Dämpfer für Gellendorf. Thorben setzt sich wieder einmal stark halbrechts durch, schließt ab, der Ball springt vom linken Pfosten vor Adrians Füße – einschieben, fertig, 1:5. Pete hat danach erneut eine gute Möglichkeit, diesmal streift der Ball den Pfosten.
In der 59. Minute keimt noch einmal Hoffnung für Gellendorf auf. Nach einer missglückten eigenen Ecke des SCA landet der Ball bei Andreas, der unglücklich steht und die Situation plötzlich gefährlich macht. Statt Konter gibt's Ecke für Gellendorf – und die wird sehenswert per Seitfallzieher verwertet. 2:5. Es sind Kollis erste beiden Gegentore in zwei Spielen – statistisch fast eine Randnotiz, aber sie geben der Partie eine Note Dramatik.
Fazit
Der SC Altenrheine feiert am Ende einen klaren 5:2-Auswärtssieg und damit die ersehnte Revanche. Thorben als Taktgeber, Backer und Wenker als Vollstrecker – dazu ein Traumtor von Tege und der richtige Riecher von Adrian. Gellendorf kämpft tapfer, nutzt Fehler eiskalt, doch am Ende fehlt die Durchschlagskraft.
Die Sprüche vom Spielfeldrand, normalerweise eine eigene Kategorie im SCA-Fanarchiv, bleiben diesmal wegen der Abwesenheit von „Karla Kolumna" unverschriftlicht. Ein kleiner Wermutstropfen für die Chronisten – aber vielleicht auch ein Geheimnis, das diesen Abend noch ein bisschen größer wirken lässt.
Das letzte Rennen der Verbandsliga Nord fand für die Triathleten des SC Altenrheine am letzten Samstag in Vreden statt. Mit einem 11. Rang haben die SCler, obwohl nur mit drei Startern in Vreden unterwegs, die Saison gut abgeschlossen. Göran Blaschke und Oliver Dobrzinski haben sich ein spannendes vereinsinternes Duell geliefert. Mika Blaschke platzierte sich bei den NRW-Meisterschaften für die Schüler zum ersten Mal in den Top Ten.
Der jüngste SCler Mika Blaschke nahm in Vreden an der NRW-Meisterschaft für die Schüler der Gruppe B teil. Der Schwimmauftakt im Vredener Freibad verlief gut. Nach gut 7 Minuten hatte er die 400 Meter absolviert. Auf der 10 Kilometer Radstrecke holte Mika Blaschke dann den Hammer raus. Die schwierig zu befahrende Strecke nutze er mit einem Schnitt von 33,6 Stundenkilometer, um sich weiter nach vorne zu fahren. Auch beim Laufen zeigte er mit einem Kilometerschnitt von 4:10 Minuten, das er voll konkurrenzfähig in der gut besetzten Schüler B-Klasse. Nach 42:12 Minuten platzierte sich Mika Blaschke zum ersten Mal auf den 10. Rang in seiner Altersklasse.
Mit knapp 70 Triathleten waren in der Verbandsliga die 17 Vereine vertreten. Und die meisten Vereine hatten für das Finale noch einmal ihre stärksten Teams an die Startlinie gebracht. Der SC Altenrheine konnte krankheitsbedingt nur mit drei Athleten in den Wettkampf gehen. Philipp von der Haar musste kurzfristig am Samstagmorgen absagen. Das schmälerte die Motivation von Göran Blaschke, Oliver Dobrzinski und Ralf Uhlenbruch keineswegs. Göran Blaschke führte das SCA-Trio über 750 Meter im Schwimmbecken an. Als 14. der Verbandsliga wechselte er nach 12 Minuten auf das Triathlonbike. Die drei Radrunden waren eine Herausforderung. Die 19 Kilometern waren abwechslungsreich und etliche Kurven forderten die Konzentration. Die extremen Holperpasssagen und der Sand in den Kurven waren aber nicht die Highlights der Strecke. Blaschke und Dobrzinski fuhren exakt die gleiche Radzeit. Damit mussten die fünf Laufkilometer die Entscheidung in der Vereinswertung bringen. Vier sehr kurze, aber extrem spannende Runden in den Laufschuhen waren ein würdiges Finale der Saison. Mit einer Laufzeit von 21:52 kämpfte sich Dobrzinski an seinen Vereinskollegen Blaschke langsam heran. Der ließ sich aber nicht mehr einholen und beendete nach 1:09:33 Stunden als 27. der Verbandsliga das Rennen. Nur drei Plätze nach ihm lief Oliver Dobrzinski (1:10:03 Stunden) ins Ziel. Auch Ralf Uhlenbruch war nach seinem Zieleinlauf (1:13:29 Stunden, Rang 45) zufrieden mit seinem Wettkampf. Durch den Ausfall von Philipp von der Haar mussten die SCler Strafpunkte verkraften. Deshalb war der elfte Platz ein guter Abschied aus der Saison 2025.
170 Punkte Platz 11
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Platz |
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AK |
|
S |
Platz S |
R |
Platz R |
|
|
L |
Platz L |
Gesamt |
|
27. |
Blaschke, |
Göran |
M |
45 |
3. |
00:12:28 |
14 |
00:34:17 |
33 |
00:46:45 |
23 |
00:22:47 |
38 |
01:09:33 |
|
30. |
Dobrzinski, |
Oliver |
M |
45 |
5. |
00:13:53 |
33 |
00:34:18 |
34 |
00:48:11 |
33 |
00:21:52 |
27 |
01:10:03 |
|
45. |
Uhlenbruch, |
Ralf |
M |
60 |
2. |
00:14:09 |
37 |
00:36:19 |
47 |
00:50:28 |
44 |
00:23:01 |
42 |
01:13:29 |
|
24. |
Blaschke, |
Mika |
MSA |
10. |
0:07:17 |
33 |
0:24:21 |
20 |
0:31:38 |
25 |
0:10:43 |
20 |
0:42:21 |
Ü32 des SC Altenrheine stolpert, Gellendorf trifft – und August kriegt endlich Wasser
von Matthias Betz
Es war 19:04 Uhr, als der Schiedsrichter die Pfeife hob und das Spiel bei leichtem Wind, aber immerhin trockenem Septemberabend anpfiff. Ein Abend, an dem Altenrheine ersatzgeschwächt antrat – gegen eine auf dem Papier stärkere und jüngere Gellendorfer Mannschaft. Und auf dem Papier gewinnt man ja gerne Spiele. Blöd nur, dass man auf dem Rasen spielen muss. Noch blöder: Die treuen Fans der SCA-Altherren sowie der Bierwart glänzten durch Abwesenheit. Ein Skandal, der später noch schwer wiegen sollte.
Minute 7: Erste Chance für Gellendorf, der Ball streicht knapp übers Lattenkreuz. Altenrheine atmet kollektiv aus, während die verbliebenen SCA Anhänger leise überlegen, ob es heute vielleicht doch Bier gibt.
Minute 9: Reporter Matthias Betz, heute von der Ersatzbank des SCA liebevoll Karla Kolumna genannt, bekommt endlich weitere Gesellschaft. Der nächste SCA-Anhänger, August Knips, findet den Weg auf die Zuschauerplätze. Damit ist die Auswärtskurve jetzt offiziell zu dritt. Axel Rietmann ist auch dabei.
Das Spiel bis dahin? Körperbetont. Sehr sogar. Gerrit Warburg grätscht wie einst Harald Konopka – also mit Ansage und ohne Rückfahrkarte – und klärt immerhin zum Einwurf. Stimmung am Spielfeldrand? Verhaltener als eine Steuerprüfung.
Minute 20: Plötzlich Großchance für Altenrheine. Sven Sandmann flankt, Henne Bäthker steht goldrichtig – aber leider auf dem falschen Fuß. Zwei Dezimeter vor dem Tor bleibt der Ball liegen, als hätte er noch was vor. Man sehnt sich nach Roland und Kidde, die sonst wenigstens das kommentieren würden.
Am Rand diskutiert man nun statt über Fußball lieber über die Gründung eines SCA-Fernsehkanals. Live-Übertragungen der Altherren. Warum auch nicht? Wenn es für Dart funktioniert, dann auch für Männer mit Bauchansatz und Oberschenkelkrämpfen.
Minute 30: Angriff Altenrheine über Warburg, Pass auf Bäthker, Abseits. Im Gegenzug zirkelt die Gellendorfer Nummer 7 den Ball übers Tor. Knips schätzt drei Meter – und liegt vermutlich daneben, aber das ist egal.
Dann der Auftritt des Tages vom Schiedsrichters: SCA-Keeper Paschke nimmt den Ball auf, der Schiri zählt runter. Von acht. Pfiff. Ecke Gellendorf. Die sagenhafte 8-Sekunden-Regel. Offensichtlich auch in der Ü32 gültig. Fehlt nur noch, dass der Kölner Keller jetzt auch noch aus irgendeinem Elteraner Partykeller zugeschaltet wird.
Minute 34: Zack. 1:0 für Gellendorf. Schuss ins linke Eck, Paschke sieht nichts, weil jemand im Weg steht.
Minute 35: Freistoß für den SCA. Dennis Tegeder hämmert aus 25 Metern – leider übers Tor. Halbzeit.
Es gibt übrigens kein Wasser für die Gäste. Skandal. Dafür geht das Flutlicht an – Strom ist offenbar günstiger als Getränke. August Knips ist empört und redet sich auch nach 5 Minuten immer noch in Rage.
Minute 44: Gellendorf erhöht auf 2:0.
Minute 46: Dann das Drama. Gellendorfs Keeper mäht Henne Bäthker um. Der humpelt direkt in die Kabine. Elfmeter SCA. Thomas Schütte schießt. Hoch. Sehr hoch. So hoch, dass der Ballfangzaun jetzt Höhenangst hat. Nach dem Spiel sagt Schütte: „Eigentlich wollte ich ihn in die Ecke schieben." – Gelächter. Großartig.
Minute 52: Altenrheine versucht's weiter, Warburg lupft, Keeper Gellendorf hält. Dann taucht auch Pascal Hartmann auf dem Spielfeld auf – im Trikot vom SC Hörstel. Zuhause falsch in die Wäschetonne gegriffen, richtige Farbe. Man nimmt, was man kriegt.
August Knips erspäht endlich den Gellendorfer Wasserträger – und siehe da: auch die Altenrheiner dürfen. Frieden am Spielfeldrand.
Minute 56: Gellendorf macht das 3:0. Halbrechts, flach, links unten rein. Verdammt.
Altmeister Rüdiger Schuma hält trotzdem tapfer dagegen, wie ein Mann, der eigentlich längst bei „Wer wird Millionär" sitzen könnte.
Minute 62: 4:0. Altenrheine merkt spätestens jetzt, dass es ein langer Abend wird.
Minute 70: Abpfiff. Ende einer ruppigen Partie, bei der Gellendorf offenbar noch die 0:8-Klatsche aus dem Sportpark im Kopf hatte. Altenrheine verabschiedet sich mit drei Verletzten. Ergebnis? In Ordnung. Höhe? Zwei Tore zu viel.
Fazit: Kein Bier, kaum Fans, drei Verletzte. Altenrheine hat schon bessere Abende erlebt. Und dennoch: Kopf hoch – heute, 04.09.2025, spielt die Erste im Westfalenpokal gegen Regionalligist SF Lotte. Sportpark Altenrheine. Hingehen, Bier trinken, schreien.
Gute Nacht.
Große Freude beim SC Altenrheine: Alle sieben Teilnehmer des Vereins haben den diesjährigen Trainerlehrgang zur C-Lizenz erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang, der vom 12. März bis zum 21. Mai 2025 stattfand, umfasste sowohl intensive Präsenzphasen als auch flexible Lerneinheiten – und endete mit einer erfolgreichen Prüfung am 21. Mai.
Intensive Ausbildungsphase
Ein Höhepunkt der Ausbildung war der viertägige Präsenzblock vom 14. bis 17. April 2025, in dem die angehenden Trainer*innen gemeinsam in Theorie und Praxis arbeiteten. Im Anschluss folgten mehrere Einzeltage, an denen die Inhalte vertieft und in praktischen Übungen umgesetzt wurden.
Ziele der C-Lizenzausbildung
Die C-Lizenz ist der erste offizielle Schritt in der Trainerlaufbahn und vermittelt ein breites Fundament an Kompetenzen. Die Ausbildung bereitet Trainer*innen darauf vor,
• Spaß an Bewegung und Fußball zu fördern,
• fußballerische Leistung und Persönlichkeit der Spieler*innen zu entwickeln,
• spielorientiert und motivierend zu trainieren,
• Lernen durch gesteuerte Spielformen zu ermöglichen,
• Freude an individuellen und mannschaftlichen Fortschritten zu vermitteln,
• ein positives Mannschaftsklima zu schaffen und Teamprozesse zu fördern,
• Konflikte konstruktiv zu lösen,
• Spieler*innen aktiv einzubinden und Mitbestimmung zu ermöglichen.
Breites Themenspektrum
Neben der sportlichen Praxis standen auch organisatorische und pädagogische Inhalte im Mittelpunkt:
• Struktur der Landesverbände und deren Nutzen für die Vereinsarbeit
• Teamentwicklung und Rollenverteilung
• Altersgerechtes Coaching im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich
• Kommunikation – persönlich und digital – als Führungsinstrument
• Verantwortung im Traineralltag: Aufsichtspflicht, Jugendschutz, Datenschutz, Gesundheit, gesellschaftliche Verantwortung
• Trainer*in als Vorbild und Führungspersönlichkeit
• Konfliktmanagement und Delegation von Aufgaben
• System Fußball: Einfluss des sozialen Umfelds auf die Spielerentwicklung
• Elternarbeit und konstruktive Elternkommunikation im Nachwuchsbereich
Bedeutung für den Verein
Mit den sieben frisch lizenzierten Trainern stärkt der SC Altenrheine seine Nachwuchs- und Vereinsarbeit nachhaltig. „Gut ausgebildete Trainer sind das Fundament für sportlichen Erfolg und eine positive Vereinsentwicklung“, betonte Thomas Kray. „Wir sind stolz auf das Engagement unserer Teilnehmer und freuen uns auf die Impulse, die sie nun in ihre Teams einbringen werden.“
Nicht nur zwei erste Plätze sowie weitere gute Platzierungen brachte die kleine Mannschaft des SC Altenrheine vom Torfmoorsee wieder mit an die Emsstadt. Die 42. Auflage des Riesenbecker Triathlon war ein Fest für die Dreikämpfer der Region. Christan Dudek und Göran Blaschke siegten in ihren Altersklassen. Emilia Menger und Mika Blaschke über zeugten beim Nachwuchs-Cup.
Schon vor dem offiziellen Ende der Anmeldefrist zogen die Verantwortliche vom Teuto Riesenbeck die Reißleine. Mit über 900 Teilnehmern war die Veranstaltung restlos ausgebucht. Rund um den Torfmoorsee wurde mit einem bunten Potpourri an verschiedenen Wettkämpfen dem Zuschauer toller Sport geboten. Vom Nachwuchs-Cup über die klassische Volksdistanz bis zur olympischen Streckenlänge war alles dabei.
Als erster SCler musste Christian Dudek in den See. Er hatte sich mit der olympischen Distanz den längsten Wettkampf ausgesucht. Bei den 1500 Metern der Auftaktdisziplin gab es jede Menge Geschubse und Gedrängel. „Viele Teilnehmer konnten die Richtung nicht halten“ zeigte sich Dudek überrascht. Christan Dudek ließ sich davon nicht irritieren und schwamm mit 26:13 Minuten vorne mit im Feld. Der kurze Rundkurs von 6,7 Kilometer forderte den kompletten Athleten. Zwei Anstiege, einige schnelle Kurven und etliche Mitstreiter auf der Strecke machten die insgesamt knapp 40 Kilometer zur Herausforderung. Als Zehnter wechselte Dudek auf die 2,5 Kilometer lange Laufrunde. Die vier Laufrunden nutze er um bis auf den siebten Gesamtplatz und damit auf Rang eins der AK 55 vorzulaufen. Nach 2:19:56 Stunden beendete er sein Rennen.
Mit zwei jungen Sportlern war der SC Altenrheine beim Nachwuchs-Cup vertreten. Emilia Menger und Mika Blaschke mussten 300 Meter schwimmen, 6,7 Kilometer mit dem Rad fahren und 2100 Meter laufen. Besonders beim Radfahren und Laufen zeigte Emilia Menger starke Leistungen und platzierte sich nach 29:16 Minuten auf Rang sieben der Wettkampfklasse Schüler A. In der gleichen Wettkampfklasse setzte Mika Blaschke bei den Jungen in der zweiten und dritten Disziplin seine Akzente. Als guter Elfter lief er nach 28:58 Minuten durch das von Zuschauern umsäumte Ziel.
Der Klassiker ist in Riesenbeck seit 42 Jahren die Volksdistanz. Auch wenn sich in dieser Zeit die Strecken öfters schon geändert haben, standen fast 300 Triathletinnen und Triathleten am Ufer des Sees. Nach den 600 Metern im Wasser hatte der SCA mit Göran Blaschke und Ralf Uhlenbruch zwei heiße Eisen im Feuer. Beide wechselten nach weniger als 8:30 Minuten auf die 20 Kilometer lange Radstrecke. Hier konnte sich Blaschke von seinem Vereinskollegen absetzen. Mit einer Laufzeit von 20:40 Minuten für die fünf Kilometer sicherte sich Göran Blaschke nach 1:05:13 Stunden den Sieg in der AK 45. Nach 1:07:55 beendet Ralf Uhlenbruch als dritter der AK 60 sein Rennen. Mit Guido Wilke hatte der SCA einen weiteren Starter in der AK 60. „Das Schwimmen gehört nicht zu meiner Lieblingsdisziplin, lief aber in diesem Jahr gut“ zog Wilke eine positive Bilanz. Beim Laufen zog er dann noch an etlichen Konkurrenten vorbei und platzierte sich nach 1:16:07 Stunden als Sechster in der AK 60.
|
7. |
Dudek, |
Christian |
1. |
M55 |
26:13 |
1:36 |
1:08:03 |
1:33 |
42:32 |
2:19:56 |
|
11. |
Blaschke, |
Mika |
11. |
MSA |
4:15 |
1:12 |
13:28 |
1:12 |
8:52 |
28:58 |
|
7. |
Menger, |
Emilia |
7. |
WSA |
4:32 |
1:14 |
13:42 |
1:06 |
8:42 |
29:16 |
|
13. |
Blaschke, |
Göran |
1. |
M45 |
8:13 |
1:11 |
34:06 |
1:02 |
20:40 |
1:05:13 |
|
20. |
Uhlenbruch, |
Ralf |
3. |
M60 |
8:25 |
1:13 |
35:55 |
1:01 |
21:22 |
1:07:55 |
|
73. |
Wilke, |
Guido |
6. |
M60 |
10:47 |
2:26 |
38:34 |
1:37 |
22:42 |
1:16:07 |