Große Freude beim SC Altenrheine: Alle sieben Teilnehmer des Vereins haben den diesjährigen Trainerlehrgang zur C-Lizenz erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang, der vom 12. März bis zum 21. Mai 2025 stattfand, umfasste sowohl intensive Präsenzphasen als auch flexible Lerneinheiten – und endete mit einer erfolgreichen Prüfung am 21. Mai.
Intensive Ausbildungsphase
Ein Höhepunkt der Ausbildung war der viertägige Präsenzblock vom 14. bis 17. April 2025, in dem die angehenden Trainer*innen gemeinsam in Theorie und Praxis arbeiteten. Im Anschluss folgten mehrere Einzeltage, an denen die Inhalte vertieft und in praktischen Übungen umgesetzt wurden.
Ziele der C-Lizenzausbildung
Die C-Lizenz ist der erste offizielle Schritt in der Trainerlaufbahn und vermittelt ein breites Fundament an Kompetenzen. Die Ausbildung bereitet Trainer*innen darauf vor,
• Spaß an Bewegung und Fußball zu fördern,
• fußballerische Leistung und Persönlichkeit der Spieler*innen zu entwickeln,
• spielorientiert und motivierend zu trainieren,
• Lernen durch gesteuerte Spielformen zu ermöglichen,
• Freude an individuellen und mannschaftlichen Fortschritten zu vermitteln,
• ein positives Mannschaftsklima zu schaffen und Teamprozesse zu fördern,
• Konflikte konstruktiv zu lösen,
• Spieler*innen aktiv einzubinden und Mitbestimmung zu ermöglichen.
Breites Themenspektrum
Neben der sportlichen Praxis standen auch organisatorische und pädagogische Inhalte im Mittelpunkt:
• Struktur der Landesverbände und deren Nutzen für die Vereinsarbeit
• Teamentwicklung und Rollenverteilung
• Altersgerechtes Coaching im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich
• Kommunikation – persönlich und digital – als Führungsinstrument
• Verantwortung im Traineralltag: Aufsichtspflicht, Jugendschutz, Datenschutz, Gesundheit, gesellschaftliche Verantwortung
• Trainer*in als Vorbild und Führungspersönlichkeit
• Konfliktmanagement und Delegation von Aufgaben
• System Fußball: Einfluss des sozialen Umfelds auf die Spielerentwicklung
• Elternarbeit und konstruktive Elternkommunikation im Nachwuchsbereich
Bedeutung für den Verein
Mit den sieben frisch lizenzierten Trainern stärkt der SC Altenrheine seine Nachwuchs- und Vereinsarbeit nachhaltig. „Gut ausgebildete Trainer sind das Fundament für sportlichen Erfolg und eine positive Vereinsentwicklung“, betonte Thomas Kray. „Wir sind stolz auf das Engagement unserer Teilnehmer und freuen uns auf die Impulse, die sie nun in ihre Teams einbringen werden.“
Rheine/Osnabrück – Für die D1-Jugend des SC Altenrheine stand am Samstag, 16. August 2025, ein besonderes Erlebnis auf dem Programm: Ein Testspiel beim Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des VfL Osnabrück. Schon die Anreise auf das beeindruckende Gelände des VfL war für die jungen Kicker des SCA eine Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen werden. Auf dem Platz wartete dann allerdings ein echter Härtetest – schließlich ging es gegen die hochkarätig ausgebildete U11 des Traditionsvereins.
Das Spiel war bewusst in verschiedene Spielformen aufgeteilt. Zunächst standen sich die Teams auf zwei Feldern in vier Runden à acht Minuten im 3-gegen-3 plus Torhüter gegenüber. Hier zeigte sich früh der Qualitätsunterschied: Der VfL-Nachwuchs agierte technisch versierter, war schneller im Kopf und am Ball. Altenrheine tat sich schwer, kam kaum zu Entlastung und musste einige Gegentreffer hinnehmen.
Doch die Moral des SCA war ungebrochen. Im Anschluss wechselte man ins größere Format: zwei Halbzeiten über 15 Minuten im 5-gegen-5 plus Torhüter. Altenrheine lief hier jedoch in einem abgesprochenen 6+1 auf – und zeigte prompt ein anderes Gesicht. Plötzlich hielt die junge Mannschaft nicht nur dagegen, sondern suchte selbst mutig den Weg nach vorne. Mit großem Kampfgeist, disziplinierter Defensivarbeit und einer starken Portion Teamgeist gelang es, den Favoriten immer wieder zu fordern.
Am Ende stand ein leistungsstarkes 4:4-Unentschieden auf der Anzeigetafel – auch wenn Altenrheine dabei in Überzahl agierte. Für die Kinder des SCA war das Ergebnis dennoch ein kleines Ausrufezeichen. „Man hat gemerkt, dass wir uns steigern können, wenn wir den Kampf annehmen und als Mannschaft auftreten", sagte ein sichtlich zufriedener Trainer nach dem Abpfiff.
Trotz der Unterschiede in Technik, Geschwindigkeit und taktischer Disziplin war die Partie für die Altenrheiner alles andere als ein Lehrstück in Sachen Demut. Im Gegenteil: Die Spieler zeigten, dass man auch gegen eine Nachwuchsauswahl eines Leistungszentrums bestehen kann, wenn man über Einsatz, Leidenschaft und Zusammenhalt kommt.
Auch das Erlebnis abseits des Rasens war für die Gäste aus Rheine etwas Besonderes. „Schon die Bedingungen hier sind beeindruckend – von den Plätzen bis zur ganzen Infrastruktur. Das ist für unsere Jungs natürlich etwas anderes als am heimischen Schürweg.
Am Ende überwog die Freude über einen gelungenen Nachmittag, der sportlich wie menschlich wertvolle Erfahrungen brachte. Der SC Altenrheine bedankte sich beim VfL Osnabrück für die Einladung und wünschte dem Nachwuchs des VfL viel Erfolg für die kommende Saison. „Wir würden jederzeit wiederkommen – und vielleicht sehen wir den VfL ja auch mal bei uns in Rheine", so der Wunsch der SCA-Trainers.
Fazit:
Die Altenrheiner Nachwuchskicker zeigten in Osnabrück, dass sie bereit sind, sich auch starken Gegnern zu stellen – und dass Fußball nicht nur von Talent, sondern ebenso von Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Teamgeist lebt.
von Matthias Betz
Mittwochabend, 09.07.2025. 19:01 Uhr, der Anstoß auf Platz 3 in Altenrheine verzögert sich um exakt eine Minute – nicht aus organisatorischen Gründen, sondern weil das Spiel einfach Bock hatte, pünktlich zu sein, aber eben nicht zu sehr. Die Sonne steht tief, der Rasen ist in Topform, und das Publikum zwischen Campingstuhl, Bierbank und Grillgeruch reibt sich die Hände. Was dann folgt, ist eine Mischung aus sportlicher Machtdemonstration, Slapstick und gelegentlicher Dorftheater-Komödie.
Die ersten Minuten gestalten sich unspektakulär. Der SC Altenrheine zelebriert ein wenig TikiTaka im eigenen Strafraum – gefährlich schön oder einfach nur schön gefährlich, das bleibt Interpretationssache. Große Chancen gibt's zunächst keine, außer der für den Ex-Gellendorfer Chris Naberbäumer, der sich an der eigenen Strafraumgrenze tunneln lässt. Der Zuschauer sagt: „Autsch." Der Trainer sagt: „Weiter!"
In der 5. Minute dann der erste Hochkaräter: Kai Sandmann steht plötzlich ganz alleine vorm gegnerischen Torwart, nur er, der Ball, das Tor – und seine Nerven. Und die versagen. Nicht schlimm, denn bei der anschließenden Ecke stürmen elf Mann in den Strafraum, ein Bild wie bei der F-Jugend, wenn alle gleichzeitig auf den Ball losgehen. Ecke Nummer zwei bringt dann Klarheit: Felix Spielmann schraubt sich hoch und nickt das Leder per Kopf wuchtig ins Netz. 1:0. Kein Zweifel, dass das verdient war.
Während die Zuschauer noch darüber diskutieren, ob Kiddes O-Beine tatsächlich groß genug sind, um ein ganzes Schwein hindurchzuschieben – laut Axel sogar hochkant – geht das Spiel munter weiter. In Minute 13 schüttelt sich Naberbäumer kurz das Tunneltrauma ab, geht rechts durch wie ein Taschenmesser durch Butter und legt klug auf Adrian Turat ab. Der bleibt cool, zirkelt das Ding ins lange Eck. 2:0. Die Gellendorfer wirken da schon wie ein Hobby-Chor beim Auswärtsspiel – guter Wille, aber keine Struktur.
Wenig später segelt der Gellendorfer Torwart artistisch unter einem hohen Ball hindurch. Kipker zieht ab, ein Abwehrspieler rettet auf der Linie – mit der Hand. Schiedsrichter August Knips zückt den Finger und zeigt auf den Punkt. Elfmeter. Pete Wipperfürth tritt an und verschießt so kläglich, dass der Ball vermutlich die nächstgelegende Eckfahne touchiert hat. Pete versucht, sich unsichtbar zu machen, die Zuschauer diskutieren noch zehn Minuten später über diesen tragischen Aussetzer.
Doch Altenrheine lässt sich nicht beirren. In der 21. Minute scheitert Turat zunächst noch mit einem Schuss ans Lattenkreuz, Sekunden später macht er's besser – 3:0. Völlig verdient. Gellendorf spielt derweil weiterhin nur Anstoß. Mittlerweile zum vierten Mal. Ein Schüsschen auf das Tor von Tobi Reekers sorgt für verhaltenen Applaus bei den Altenrheiner Kindern auf dem Klettergerüst. In der 25. Minute bekommt Gellendorf dann endlich mal eine gefährliche Freistoßposition – das war's aber auch schon.
Wenig später ist es Kai Sandmann, der in der 28. Minute einen Freistoß um die Mauer ins Torwarteck zirkelt – 4:0. Der Torwart bleibt regungslos stehen, vielleicht aus Trotz, vielleicht aus Erschöpfung. Zwei Minuten später stochert Kai Sandmann nach diversen Abprallern das 5:0 über die Linie. Der Gellendorfer Schlussmann hat sichtlich genug, lässt sich auswechseln. Man sieht es ihm an: Die Lust ist dahin, der Wille gebrochen.
Nach einem klaren Foul an einen Altenrheiner Stürmer, das Schiedsrichter Knips entweder übersehen oder mit der Vorteilsregel überspielt hat, staubt Henne Bäthker zum 6:0 ab. Danach ist Halbzeit. Durchatmen. Nicht nur bei Gellendorf, sondern auch bei den Zuschauern. Bier wird nachgeholt, Kidde fordert per Zuruf erneut ein Golf-Caddy für den Getränketransport. Der Weg ist weit, die Sonne steht tief, und irgendwo spielt im Hintergrund jemand mit einer Bluetooth-Box „Tage wie diese".
Die zweite Hälfte beginnt mit einem Déjà-vu: Naberbäumer wird erneut getunnelt. Es ist fast schon tragisch, wenn es nicht so lustig wäre. In der 46. Minute erhöht Henne Bäthker auf 7:0 – ein Schuss, ein Treffer, keine Gegenwehr. Gellendorf scheint nur noch körperlich anwesend zu sein, geistig sind viele wahrscheinlich schon beim Feierabendbier. Dann – Überraschung – der erste Torschuss von Gellendorf in Minute 48. Der Ball landet nicht im Netz, sondern ganz oben am Ballfangzaun. Zwei Minuten später wieder. Der Zaun hält, das Ergebnis auch.
Was folgt, ist ein kollektives Einschlafen. Das Spiel verliert an Tempo, an Spannung, an allem, was man sonst gerne auf Plakate druckt. Altenrheine hat keinen Bedarf mehr, Gellendorf keinen Plan. Die Zuschauer wenden sich langsam dem Trainingsspiel der dritten Mannschaft zu, das plötzlich interessanter wirkt als das eigentliche Spiel. Trainer Sascha Bernsmeier freut sich derweil über das Ergebnis. In seiner letzten Amtszeit war er eher Prügelknabe, das Ergebnis meist andersrum wie heute.
Schiedsrichter Knips hat schließlich ein Einsehen – nach 70 Minuten ist Schluss. Gellendorf wird erlöst, Altenrheine geht mit breiter Brust vom Platz. Ein Spiel, das in der ersten Halbzeit unterhaltsam, in der zweiten eher wie ein gemütlicher Radausflug wirkte. Verdient war's allemal. Und man muss sagen: Wenn ein Tunnel schöner aussieht als ein Tor, dann ist es eben doch kein normales Fußballspiel.
Altenrheine. Eine spannende und erfolgreiche Saison liegt hinter den F1-Junioren des SC Altenrheine – mit vielen tollen Momenten, wichtigen Erfahrungen und einer Menge Spaß. Das Trainerteam zieht ein rundum positives Fazit: „Alle Kinder haben sich fußballerisch richtig klasse entwickelt. Genau das ist in diesem Alter das Wichtigste für uns."
Die jungen Kicker durften sich über zahlreiche Siege freuen, mussten aber auch die eine oder andere Niederlage einstecken. Doch gerade diese Spiele seien besonders lehrreich gewesen, betonen die Trainer: „Auch Niederlagen gehören zum Fußball dazu, daraus lernen wir am Ende am meisten."
Ein echtes Highlight waren die Turniersiege im Winter. Ganz besonders stolz war die Mannschaft auf ihren inoffiziellen 1. Platz bei den Stadtmeisterschaften – ein Erfolg, der für riesige Freude bei Spielern, Trainern und Eltern sorgte. Der Turniersieg bei dem top besetzten Turnier in Bad Bentheim war ein weiterer Höhepunkt für die jungen SCA-Talente.
Beim traditionsreichen E-Junioren-Pfingstturnier zeigten die F1-Kicker großen Einsatz. Obwohl die meisten Gegner ein bis zwei Jahre älter waren, schlug sich das Team beachtlich. In der Finalrunde, der sogenannten „Champions League", sprang am Ende ein toller 9. Platz unter 20 Mannschaften heraus.
Neben dem Sportlichen kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz: Gemeinsame Aktionen abseits des Platzes, ein Trainingslager im Sommer und kleine Turniere sorgten für eine super Stimmung und stärkten das Miteinander in der Truppe.
Ein besonderer Höhepunkt war das Abschlussfest. Hier gab es für jedes Kind eine ganz besondere Überraschung: Ein Trikot mit der Aufschrift „Ballhelden". Denn eins steht fest: Die Kinder der F-Junioren sind genau das, was Ballhelden ausmacht – sie zeigen Einsatz und Teamgeist und haben vor allem eins: Große Freude am Fußball.
Jetzt geht es für die Spieler in die wohlverdiente Sommerpause. Nach den Ferien wollen alle mit frischem Elan in ihren Teams in die neue Saison starten.
Messingen – Strahlender Sonnenschein, schweißtreibende Temperaturen und am Ende strahlende Gesichter: Die F3-Jugend des SC Altenrheine hat am Samstag, den 28. Juni 2025, das Turnier des SV Adler Messingen 1922 gewonnen – und das mit großem Einsatz, Teamgeist und spielerischer Klasse. Bei schwülwarmer Witterung, die Spielern wie Zuschauern einiges abverlangte, setzte sich das Team verdient an die Spitze des Teilnehmerfeldes.
Die Gegner in Messingen: FC Schüttorf 3, SV Groß-Hesepe 2, ASV Altenlingen 2 und SC Spelle-Venhaus 4. Gleich im ersten Spiel gegen Groß-Hesepe setzte der SC Altenrheine ein klares Zeichen und gewann souverän mit 2:0. Es folgte ein überzeugender 4:0-Erfolg gegen den SC Spelle-Venhaus 4, bei dem besonders die Offensivabteilung ihr ganzes Können zeigte. Auch das dritte Spiel gegen ASV Altenlingen 2 wurde mit 2:0 gewonnen – kompakt in der Abwehr, konsequent im Abschluss.
Im abschließenden Spiel gegen den FC Schüttorf 3 entwickelte sich ein wahres Torfestival. Nach einer intensiven Partie hieß es am Ende 3:3 – ein gerechtes Remis, das beiden Teams einen Punkt einbrachte. In der Endabrechnung standen somit sowohl der SC Altenrheine als auch der FC Schüttorf 3 bei zehn Punkten. Doch der Blick aufs Torverhältnis entschied: +8 Tore für Altenrheine, +5 für Schüttorf – der Turniersieg ging nach Altenrheine!
Was im Kreis Steinfurt in der F-Jugend leider abgesetzt wurde – nämlich Tore, Tabellen und Pokale – wird im benachbarten Emsland weiter praktiziert. So durfte die F3 des SC Altenrheine zum ersten Mal einen echten Pokal mit nach Hause nehmen. Ein besonderer Moment für die jungen Kicker, die den goldglänzenden Lohn unter großem Applaus der mitgereisten Eltern und Fans entgegennahmen.
Trotz der drückenden Hitze und der körperlich fordernden Bedingungen zeigte das Team über alle Spiele hinweg eine beeindruckende Energieleistung. Die Trainer lobten neben der spielerischen Entwicklung vor allem den unermüdlichen Einsatz und die geschlossene Mannschaftsleistung – gerade bei diesen Temperaturen keine Selbstverständlichkeit.
Mit diesem Turniererfolg setzt die F3 ein sportliches Ausrufezeichen und darf sich nun ebenfalls über einen verdienten Titel freuen. Ein Pokal, der nicht nur glänzt, sondern vor allem für Fleiß, Leidenschaft und ein starkes Miteinander steht.
Rheine-Gellendorf – Mit einem weiteren sportlichen Ausrufezeichen hat sich die E2-Jugend des SC Altenrheine am Sonntag, den 29. Juni, in die Sommerpause verabschiedet: Beim stark besetzten E1-Turnier im Rahmen der Jugendtage der SF Gellendorf setzte sich das Team unter großem Jubel als Turniersieger durch.
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich die Mannschaft in bestechender Form. Mit vier Siegen, einem Remis und nur einer knappen Niederlage sicherte sich der SC Altenrheine 2 mit 13 Punkten und einem imposanten Torverhältnis von 11:1 den zweiten Platz hinter GWA Rheine. Dabei gelangen überzeugende Erfolge gegen Gastgeber SF Gellendorf (1:0), die eigene E1 des SC Altenrheine (3:0), Arminia Ibbenbüren (2:0) sowie ein torloses Remis gegen Borussia Emsdetten 2. Einzig gegen Vorrundensieger GWA Rheine musste man sich in einer hart umkämpften Partie mit 0:1 geschlagen geben.
Doch das Team ließ sich davon nicht beirren. Im Finale kam es zur Revanche: Erneut hieß der Gegner GWA Rheine – diesmal jedoch mit einem ganz anderen Ausgang. Mit Spielfreude, taktischer Disziplin und beeindruckender Effizienz bezwang der SC Altenrheine 2 den Kontrahenten klar mit 3:0. Ein verdienter und umjubelter Turniersieg war die Belohnung für eine rundum starke Leistung.
Für die E2 des SC Altenrheine ist dieser Erfolg der krönende Abschluss einer herausragenden Saison, in der bereits die Hallenkreismeisterschaft und der Meistertitel der laufenden Spielzeit gefeiert werden konnten. Drei große Titel, die nicht nur das Talent der jungen Spieler, sondern auch die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Trainerteams unter Beweis stellen.
Der Turniersieg in Gellendorf ist dabei auch aus einem anderen Grund besonders: Bereits im Vorjahr hatte dieselbe Mannschaft – damals noch als E3 – beim entsprechenden Turnier triumphiert. Der erneute Erfolg gegen ein E1-Starterfeld verdeutlicht die bemerkenswerte Entwicklung des Teams.
Mit Stolz, aber auch ein wenig Wehmut wurde nach dem Turnier der Abschied eingeläutet. Für die Spieler geht es nun in die D-Jugend – einige in die D1, andere in die D2. Zwei Akteure, Noah und Valmir, verlassen den Verein und wechseln zur neuen Saison zum FC Eintracht Rheine. Vom gesamten Team, dem Trainerstab und den treuen Eltern und Fans erhielten sie beste Wünsche mit auf den Weg – mit einem kleinen Augenzwinkern: "Nur nicht, wenn es gegen den SC Altenrheine geht." Und wer weiß – vielleicht führt der Weg irgendwann zurück.
Fürs Erste aber darf sich die E2 des SC Altenrheine in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden – als Turniersieger, als Meister, als Hallenchampion und als verschworene Einheit, die auf und neben dem Platz Großes geleistet hat.
Unsere Jungs sprühen vor Energie, Begeisterung und Teamgeist – was ihnen aktuell fehlt, ist ein Trainer oder eine Trainerin, der/die mit Herzblut dabei ist, sie auf und neben dem Platz begleitet und den Spaß am Fußball weitergibt!
Du musst kein Fußballprofi sein – viel wichtiger sind Engagement, Verlässlichkeit und Freude daran, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ob du selbst einmal gespielt hast oder einfach Lust hast, Teil unserer Vereinsfamilie zu werden – wir lassen dich nicht allein und unterstützen dich durch:
- Austausch und Unterstützung durch erfahrene Jugendtrainer
- Hilfe bei Trainingsplanung und Organisation
- Ein starkes Umfeld im Verein – gemeinsam für den Nachwuchs
Was erwartet dich?
Eine fröhliche, engagierte Truppe junger Kicker
- Training 1–2 Mal pro Woche (flexibel planbar)
- Unterstützung durch unsere Jugendabteilung
- Vereinskleidung, Schulungen (wenn gewünscht) und natürlich jede Menge Wertschätzung
Interesse oder Fragen? Dann melde dich gerne bei Matthias Ratert unter +49 163 6388228
Werde Teil des Teams. Werde Trainer. Für unsere E4. Für den SC Altenrheine.
18. Juni 2025, Auto Deters Stadion, Rheine – Anstoß 19:00 Uhr. Leicht bewölkter Himmel, geschätzte 26 Grad. Ein Abend, an dem man sich fragt: Wird hier heute wirklich noch Fußball gespielt – oder ist das Ganze nur die Generalprobe fürs Schützenfest?
Der Schiedsrichter pfeift pünktlich an. Auf dem Rasen das, was man in Fachkreisen mit einem leicht ironischen Grinsen als „Star-Ensemble" bezeichnet – aber wer da genau hinschaut, erkennt sofort: Das ist nicht ironisch gemeint. Felix Spielmann, Chris Naberbäumer, Claudio Kipkito, Sven Sandmann und Alex Lühn tragen das Trikot des SC Altenheine mit sichtbarer Würde und noch sichtbarer Wadenbandage.
Doch das erste sportliche Highlight gehört – wie könnte es anders sein – keinem Spieler, sondern einem Mann mit klarem Blick für das Wesentliche: Roland. Nach exakt fünf Minuten meldet er sich aus dem Zuschauerbereich mit einem erfreuten Nicken: „Das Bier ist kalt." Und man spürt, jetzt kann es ein guter Fußballabend werden.
Fußball gespielt wurde auch – ein bisschen zumindest. In den ersten fünf Minuten passierte auf dem Platz wenig bis nichts. Es war mehr ein Herantasten – an den Ball, an die Kondition, an die Tatsache, dass der Muskelkater schon zuschaut.
Minute 7: Dann das erste fußballerische Feuerwerk – und das kommt vom GWA. Fernschuss aus gut 20 Metern, der Ball rauscht oben links in den Winkel. Keine Chance für Tobi Reekers, der sich bei diesem Geschoss wohl eher fragte, ob er seinen Bierdeckel vergessen hat. 1:0 für Grün-Weiß Amisia Rheine.
Minute 9: Antwortversuch vom SCA – Adrian Turat mit einem Flankenversuch, der so gar nichts mit einer Flanke zu tun hatte. Mehr ein Pass ins Nichts, aber immerhin bemüht. Dafür gibt's von GWA-Fan Carsten ter Steege eine Info aus dem Maschinenraum des Platzbaus: „Da der Rasen um den Elferpunkt frisch eingesät wurde, gibt's heute keine Elfmeter." Sagt zumindest der Platzwart.
Minute 12: Das interessiert den Schiri offenbar nur peripher. Björn Reinhold wird gelegt – ja, früher war er schneller, aber die Gravitation gewinnt mit dem Alter an Überzeugungskraft. Chris Naberbäumer tritt an, verwandelt sicher unten rechts. 1:1 – und die Debatte um den Elfmeterpunkt ist Geschichte.
Die Zuschauer nehmen's sportlich – und am Seitenrand schleicht plötzlich SCA-Platzwart Lui Göcking über den Rasen. Warum? Niemand weiß es so genau. Vielleicht war es Spionage, vielleicht ein Zeichen. Auf jeden Fall war es Lui.
Minute 25: Das Spiel plätschert dahin, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Luft scheint raus, einige Spieler auch. Der Ball läuft zäh, das Bier deutlich flüssiger.
Minute 32: Dann wieder ein Aufschrei. Langer Ball von Lutz auf Andre, der mit Übersicht und Gefühl den Keeper überlupft. 2:1 für den SCA. Der Torjubel? Verhaltener Stolz und kontrolliertes Atmen – mehr geht nicht mehr in dem Alter.
Minute 33: Und jetzt geht's plötzlich Schlag auf Schlag. Pete Wipperfürth haut das Ding mit so viel Wucht in die Maschen, dass er sich selbst mit zu Boden reißt. Die Erde bebt, kurz und kräftig. 3:1 für den SCA.
Minute 35: Der Halbzeitpfiff ist für viele eine willkommene Gelegenheit, sich nochmal ein Getränk zu holen – und ein wenig Luft. Die Spieler? Müde, aber stolz.
Nach dem Seitenwechsel ändert sich zunächst: nichts. Wieder fünf Minuten Leerlauf – wie eine Schleife des ersten Durchgangs. Doch dann plötzlich: Tobi Reekers mit einer akrobatischen Abrollparade, wie man sie zuletzt bei Oliver Kahn um die Jahrtausendwende gesehen hat. Das Stadion raunt. Das war Kunst.
Minute 40: Und dann kommt er – Sven Sandmann. Er zieht ab, aus gefühlten 35 Metern. Der Ball zischt rechts oben rein, an den Innenpfosten, dann unter die Latte. Ein Tor wie gemalt. 4:1. Selbst seine Mitspieler sagen: „Der muss jetzt raus – schöner wird's nicht."
Minute 43: Tobi Reekers tanzt nun Stürmer aus wie ein junger Neuer, elegant, entspannt, unaufgeregt. Der GWA? Völlig überfordert. Der SCA rollt wie ein Feierabendzug Richtung Sieg.
Minute 46: Ein Lebenszeichen des GWA. Ecke, Klärungsversuch, doch die Kugel landet zentral vor den Füßen eines GWA-Spielers – Distanzschuss, Tor! 2:4. Noch ein bisschen Hoffnung? Vielleicht. Kurz.
Minute 50: Claudio Kipkito mit einem Fehlpass, der in jeder Kreisklasse für Diskussionen sorgt. Reekers rettet in letzter Sekunde. Am Rand lässt sich Dennis Knips, mittlerweile ausgewechselt, vernehmen: „Seit ich raus bin, läuft der Ball besser." Selbstreflexion oder Seitenhieb? Entscheidet der Leser.
Minute 56: Dann wieder der SCA. Adrian Turat bringt eine Flanke, die Thomas Schütte einfach nur mit der Stirn ablegt. Kein Springen nötig. 5:2. Routine in Reinform.
Und dann – plötzlich und ohne Zusammenhang – meldet sich Kidde aus dem Zuschauerblock. „Ein Euro für den Sportplatz – Parkplatz inklusive!" Warum er das sagt? Niemand weiß es. Aber alle lachen.
Minute 59: Thorben probiert den Hackentrick. Der misslingt so brutal, dass es fast schon wieder Kunst ist. Schütte nutzt die Gunst der Stunde, staubt ab. 6:2.
Minute 60: Kai Sandmann, der sich längst den Beinamen „Alberto Tomba" verdient hat, schlängelt sich durch vier Gegenspieler wie im Riesenslalom, legt quer auf Björn Reinhold – Tor! 7:2. Jetzt wird's wild.
Minute 62: Und dann kommt – tatsächlich – der zweite Elfmeter des Spiels. Irgendwo weint ein Platzwart. Kai Sandmann läuft an, verlädt den Keeper. 8:2.
Minute 70: Abpfiff. Und bei allem Respekt für den GWA – das war eine Machtdemonstration des SCA. Klarer Derbysieg, viele Tore, kaltes Bier, gute Laune. Und morgen? Morgen geht's geschlossen weiter – zum Schützenfest nach Altenrheine.
Altenrheine – von Matthias Betz
Mit einem fulminanten 12:4-Heimsieg gegen SuS Neuenkirchen 2 hat sich die E2-Jugend des SC Altenrheine am Samstag, den 14. Juni 2025, die Meisterschaft in der Kreisliga A gesichert. Der Erfolg krönt eine beeindruckende Saisonleistung der jungen Talente – sowohl sportlich als auch im Teamgeist.
Schon in der Findungsrunde ließ das Team um das engagierte Trainerteam Matthias, Marcel, Dario sowie die Trainerpraktikant Christoph und Arjen keinen Zweifel an seiner Stärke aufkommen. Ohne Punktverlust und mit einem Torverhältnis von sage und schreibe 94:10 stürmten die Nachwuchskicker durch die erste Phase der Saison.
Auch in der anschließenden Hauptrunde setzte sich die E2 des SCA durch. Zwar musste man sich auswärts Borussia Emsdetten 2 und dem SV Burgsteinfurt 2 geschlagen geben, doch diese beiden Ausrutscher änderten nichts am Gesamterfolg. Mit einem am Ende komfortablen Vorsprung von vier Punkten sowie einem Torverhältnis von 115:32 bewies das Team auch in dieser Runde, dass es zur Spitze des Jahrgangs gehört.
In der Hauptrunde trafen die Altenrheiner auf folgende Gegner: Borussia Emsdetten 2, SV Burgsteinfurt 2, SuS Neuenkirchen 2, FC Eintracht Rheine 2, FSV Ochtrup 2, Borghorster FC 2 und SV Mesum 2. Der Spielplan hatte es also in sich – doch die Altenrheiner Jugend bewies Kampfgeist, Spielfreude und eine bemerkenswerte Offensivstärke.
Besonders schön: Die Meisterschaft wurde nicht nur auf dem Platz gefeiert. Im Anschluss an das letzte Spiel wurde der Titel mit Eltern, Fans und Freunden der Mannschaft gebührend zelebriert. Als Trophäe überreichten die Trainer eine liebevoll gestaltete Meisterschale aus Eigenbau – ein Symbol für Zusammenhalt und Kreativität, das perfekt zu dieser eingeschworenen Truppe passt.
Die Spieler Artjom, Luka, Leon, Noel, Valmir, Noah, Fabian, Paul, Falk, Ada Can und Tilo dürfen nun mit viel Rückenwind und breiter Brust den Sprung in die D-Jugend antreten. Und wer diese Saison verfolgt hat, weiß: Auch dort wird mit dem SC Altenrheine E2 – bald D-Jugend – zu rechnen sein.
Die gesamte Fußballabteilung des Vereins und die treuen Anhänger dürfen stolz auf eine Mannschaft sein, die nicht nur durch Tore, sondern vor allem durch Leidenschaft und Teamgeist überzeugt hat. Man darf gespannt sein, welche Erfolge in der kommenden Saison auf dieses junge Team warten.